Die Offenheit und Leichtigkeit von UBS (I)

Der rundum sanierte UBS-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse 45 hat seine Türen weit geöffnet. Die denkmalgeschützte Fassade ist geblieben, aber der Eingangsbereich zur Bahnhofstrasse ist jetzt viel breiter, offener und einladender. Besucher werden mit dem ersten Schritt ins Gebäude von dem hellen, warmen Licht in der historischen Schalterhalle empfangen.

Früher war die Schalterhalle der einzige Raum des Gebäudes, der für Besucher offen zugänglich war. Heute erschliesst sich von hier aus das gesamte Gebäude. Wie von Zauberhand hat sich die Schalterhalle in ein offenes, helles Geschoss verwandelt. So selbstverständlich und stimmig die grosse Schalterhalle mit der sanften Helligkeit des Lichthofs heute wirkt, so gedrungen und sperrig mutete sie zuletzt wegen der zahlreichen Eingriffen an, die nicht nur hier, sondern am gesamten Gebäude im Verlauf seines über 100-jährigen Bestehens durchgeführt wurden.

Der vertraute Marmorboden der Schalterhalle ist jetzt eingebettet in einen hellen Belag. Unzählige, rechteckige weisse Steine, so gross wie Schokoriegel, ruhen in exakter Formation in einem natürlich arrangierten Bett aus heimischen Kieseln. Dieser Terrazzoboden reflektiert die helle Decke, die zwar leuchtet, aber den Ursprung ihrer Kraft nicht preisgibt. Das Gebäude wird mit einer angenehmen, nahtlosen Helligkeit geflutet – für das Wohlempfinden der Besucher und als Lebensspender für die neue Oase inmitten des Gebäudes.

Eine grüne Oase im Gebäude? In Teil II erfahren Sie, wie üppig es im In-house-Garten grünt und was es mit dem Glas-Marmor-Lift auf sich hat.