Neue Säule-3a-Fonds Junge dürfen auf erfreuliche Renditen hoffen

Warum Säule-3a-Fonds die Kontolösungen schlagen, erklärt Fondsmanager Vincent Duval.

Vincent Duval ist Portfoliomanager der Anlagefonds UBS Vitainvest. Er arbeitet seit zehn Jahren bei UBS und hat über zwanzig Jahre Erfahrung an den Finanzmärkten.

Warum sollte ich für die Säule 3a in einen Fonds investieren?

Die Säule 3a lohnt sich grundsätzlich, denn sie bietet steuerliche Vorteile: Einzahlungen dürfen bis zu einem Maximalbetrag (derzeit 6768 Franken für Erwerbstätige mit Pensionskasse) vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Man kann zwischen einem Säule-3a-Konto mit Vorzugszins, einer Fonds- oder einer Versicherungslösung wählen. Im Vergleich zum herkömmlichen Sparkonto wird ein Säule-3a-Konto höher verzinst. Weil die Zinsen momentan so tief sind wie kaum je zuvor, ergeben sich an den Kapitalmärkten jedoch höhere Renditechancen. Der langfristige historische Vergleich zeigt: Aktien erwirtschaften eine höhere Rendite als festverzinsliche Anlagen oder ein Sparkonto, allerdings unterliegen sie auch stärkeren Wertschwankungen. Mit einem Säule-3a-Fonds, etwa UBS Vitainvest, lässt sich an der Entwicklung der Finanzmärkte partizipieren.

Worin unterscheiden sich die Fonds UBS Vitainvest von Konkurrenzprodukten? 

Wir managen die UBS Vitainvest Fonds nach dem Multimanager-Prinzip.

Was bringt einem der Multimanager-Ansatz?

Die Idee des Ansatzes ist es, mit den besten Fondsmanagern zusammenzuarbeiten – auch wenn es sich um «Externe» handelt. Anleger erhalten also Zugang zu ausgewählten Fonds renommierter Vermögensverwalter mit unterschiedlichen Anlagestilen und -strategien. Insgesamt sind die Vitainvest Fonds darum nicht nur nach Anlageklassen (etwa Aktien, Anleihen und Immobilien) diversifiziert, sondern auch nach Anlagestilen.

Fallen nicht für jeden Fonds im Dachfonds Gebühren an?

Unsere Dachfonds-Lösung ist höchst effizient, transparent und kostengünstig. Anleger können jederzeit nachvollziehen, welche Strategie mit dem Portfolio verfolgt wird. Der Multimanager-Ansatz zahlt sich für unsere Kunden aus: Über die letzten ein, drei respektive fünf Jahre haben die Vitainvest Fonds ausgezeichnete Renditen erzielt und rangieren im Morningstar-Ranking im ersten oder zweiten Quartil (per Ende drittes Quartal).

Stimmen diese Fonds jederzeit überein mit den gesetzlichen Vorgaben für die 2. und die 3. Säule?

Ja, die Anlagepolitik orientiert sich an den Vorgaben des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG). Die Richtlinien werden strikt eingehalten – auch dann, wenn wir Änderungen in den Fonds vornehmen. Es gibt einen mehrstufigen Prozess, der eine Verletzung der gesetzlichen Vorgaben verhindert. Dazu gehören unter anderem Warnungen bei der Implementierung neuer Anlagen sowie eine tägliche Kontrolle durch vom Fondsmanagement unabhängige Fachleute.

Die neuen Fonds Vitainvest 75 verfügen über einen Aktienanteil von rund 75 Prozent. Lässt sich auch das mit dem Gesetz vereinbaren?

Ja. Allerdings weisen die meisten Anlagefonds für die Säule 3a bisher höchstens einen Aktienanteil von 50 Prozent aus. Dabei lässt der Gesetzgeber unter bestimmten Bedingungen ein höheres Zielgewicht bei Aktien zu: Das Portfolio muss angemessen diversifiziert sein, ein für Vorsorgezwecke geeignetes Risiko eingehen und die Anleger müssen speziell über die erhöhten Risiken aufgeklärt werden.

Für wen eignen sich die neuen Fonds?

Die Fonds Vitainvest 75 setzen einen langen Anlagehorizont (zehn Jahre und mehr) sowie eine erhöhte Risikofähigkeit und -bereitschaft voraus. Im Gegenzug bieten sie attraktive Renditechancen. Insbesondere junge Menschen, die ihre Vorsorge früh anpacken wollen, dürften mit unseren Fonds bis zur Pensionierung erfreuliche Renditen erwirtschaften.

Schweiz oder Welt? 

Die UBS Vitainvest Fonds sind in verschiedenen Ausprägungen erhältlich. So haben Anleger die Möglichkeit zu bestimmen, ob sie schwergewichtig in der Schweiz oder global anlegen wollen. Auch der Aktienanteil – er bestimmt grösstenteils das Risiko-Rendite-Verhältnis – ist wählbar. Je nach Wunsch können die Fondsanteile bei Pensionierung verkauft, teilverkauft oder in das normale Wertschriftendepot übertragen werden. Dies bietet Anlegern zusätzliche Flexibilität.

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