Brexit: Der Aufwertungsdruck könnte anhalten

Der Brexit ist für die Schweiz ein Problem bei den Verhandlungen mit der EU. Aber längerfristig könnte er sich positiv auswirken.

Ökonomen und Buchmacher wurden vom Brexit überrascht. Entsprechend heftig reagierten die Aktien- und Devisenmärkte. Laut Daniel Kalt, UBS Chefökonom und Anlagechef Schweiz, werde es entscheidend sein, dass die politische Verunsicherung in der EU nicht auf die Privatwirtschaft durchschlägt. Dann wäre nämlich auch die Schweizer Exportindustrie indirekt betroffen. Gegenwärtig kaufe die Schweizerische Nationalbank wieder Fremdwährungen, um den Aufwertungsdruck auf den Franken zu dämpfen. Falls dies den Franken nicht stabilisiere, seien auch weitere Zinssenkungen nicht auszuschliessen. Aber «das ist nicht unser Basisszenario», betont Daniel Kalt.

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