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UBS-Konsumindikator: Licht und Schatten

Zürich Media Releases Switzerland

Der UBS-Konsumindikator ist im Januar von 1,38 auf 1,43 Punkte gestiegen und signalisiert weiterhin ein solides Wachstum des privaten Konsums. Die Schweizer Konsumenten beurteilen die wirtschaftliche und finanzielle Lage deutlich optimistischer als letztes Quartal. Die Neuimmatrikulationen von Autos und der Inlandstourismus haben jedoch gegenüber dem Vorjahresmonat nachgegeben.

Zürich, 1. März 2017 – Nach einer umfassenden Datenrevision ist der UBS-Konsumindikator im Januar von 1,38 auf 1,43 Punkte geklettert. Der Anstieg ist einer spürbaren Aufhellung der Konsumentenstimmung zu verdanken. Der Index für Konsumentenstimmung des Staatssekretariats für Wirtschaft ist von -13 auf -3 Punkte gestiegen. Im Vorjahresvergleich haben die Neuimmatrikulationen von Autos um 3,7% abgenommen. Mit 48,9% stellen dabei Neuwagen mit Allradantrieb den grössten Anteil, was auf den schneereichen Januar zurückzuführen sein dürfte. Der Inlandstourismus hat dank des Weihnachtsgeschäftes im Dezember gegenüber November erwartungsgemäss leicht profitiert. Dennoch verbuchten die Hotellogiernächte gegenüber dem Vorjahresmonat ein spürbares Minus von 2,3%.

Herr und Frau Schweizer schätzen die allgemeine Wirtschaftslage ihres Landes, aber auch die eigene berufliche und finanzielle Situation im 1. Quartal 2017 wieder deutlich optimistischer ein als noch zuletzt. Die Konsumentenstimmung erreicht den höchsten Wert seit Juli 2014. Dank der zurückgehenden Arbeitslosigkeit werden die Arbeitsmarktdaten erstmals seit dem Frankenschock im Januar 2015 nicht mehr pessimistisch beurteilt. Kaum Veränderungen gibt es hinsichtlich der erwarteten Preisentwicklung. Die von UBS für 2017 prognostizierte Inflation von 0,4% deckt sich mit dem Empfinden der Konsumenten. Insgesamt hat sich die Konsumentenstimmung mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aufgehellt. Trotzdem bleiben wir für den Konsum im laufenden Jahr vorsichtig. Zu gross ist noch die Unsicherheit auf den Kapitalmärkten angesichts der anstehenden Wahlen in Frankreich und der Unberechenbarkeit der Trump-Administration.

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