Philanthropie

UBS war eine der ersten Banken, die ihren Kunden Philanthropie-Dienstleistungen anbot, weshalb unser Engagement viele Jahre zurückreicht. Diese Verpflichtung erneuern, stärken und erweitern wir laufend.

Wir haben uns entschieden, unsere Kapazitäten und Kompetenzen auf dem Gebiet der Philanthropie auszuweiten, um unsere Kunden beim Erreichen ihrer wohltätigen Ziele besser und mit innovativen Lösungen unterstützen zu können. Auf der Grundlage unseres Leistungsausweises und unserer Erfahrung haben wir ein globales Team von internen Experten aufgebaut. Dieses bietet einen professionellen und zentralisierten Ansatz für alle Aspekte des philanthropischen sowie strategisch-karitativen und wertbasierten Anlegens. Wir unterstützen Kunden dabei, ihren eigenen philanthropischen Ansatz zu entwickeln, indem wir ihnen Zugang zu einer breiten Palette von nachhaltigen, wohltätigen Optionen in verschiedenen Regionen und Sektoren bieten.

2015 verbuchte das UBS Global Philanthropy Forum in St. Moritz, Schweiz, mit 150 Kunden / Prospects eine Rekordteilnehmerzahl. An zwei Tagen fanden interaktive Diskussionen sowie ein Austausch rund um das Thema «Daring to innovate» statt. Bei vielen Diskussionen stand die Phase des «gewaltsamen Wandels» im Mittelpunkt, in der sich die Welt gerade befindet.

Wealth Management Americas Philanthropic Services lud Kunden zu einer eintägigen Konferenz über Innovationen auf dem Gebiet des Autismus ein. An der Veranstaltung kamen mehr als 30 angesehene Experten sowie von Autismus betroffene Familien zusammen, die mit ihren Ressourcen eine wesentliche Rolle spielen können. Nach der Veranstaltung kam es zu gegenseitigen Investments in Initiativen zum Thema Autismus und die Teilnehmer unterzeichneten ein «Unity Statement», um die verschiedenen Organisationen und Führungspersonen auf ein gemeinsames Engagement einzuschwören.

UBS Optimus Foundation

UBS ist in der Finanzbranche einzigartig, weil sie über eine eigene Stiftung mit philanthropischem Fachwissen und mit einem Angebot verfügt, das Kunden hilft ihre wohltätigen Ziele zu erreichen.

Die UBS Optimus Foundation (Optimus) geht bei ihren philanthropischen Aktivitäten geschäftsorientiert vor und evaluiert Programme mit der gleichen Strenge wie bei traditionellen Finanzanlagen. Selbst die besten Konzepte benötigen die richtige Leitung, und Optimus geht nie davon aus, dass ein Programm funktionieren wird, nur weil es als offensichtliche Lösung erscheint. Die Stiftung hinterfragt alle Annahmen gründlich, um sicherzustellen, dass die Programme ihren hohen Standards genügen. Optimus sucht Programme, die Mehrwert schaffen und erweiterbar sind, um einer grösstmöglichen Anzahl von Kindern wesentliche Unterstützung zu bieten.

Kunden erkennen die Vorteile unserer unternehmerischen Philanthropie als Markenzeichen. Mit ihrer Start-up-Mentalität kann Optimus schnell handeln und sich rasch anpassen. Gleichzeitig kann sich die Stiftung auf die globale Abdeckung und Unterstützung durch das Fachwissen und die Ressourcen von UBS verlassen. Optimus stellt herkömmliche Meinungen infrage und lernt aus Misserfolgen. Dadurch kann die Stiftung erweiterbare, veränderungsorientierte Projekte mit einem erwiesenen Leistungsausweis identifizieren, welche grösstes Potenzial haben, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Optimus bringt also mehr Geld dorthin, wo am meisten bewirkt werden kann. Die Stiftung überwacht Projekte und misst deren Ergebnisse, so dass die Kunden genau sehen, wohin die Spendengelder gehen und was damit erreicht wird. Weil UBS die gesamten Verwaltungskosten der Stiftung trägt, gelangen 100% der Kundenspenden direkt in die von Optimus unterstützten philanthropischen Projekte.

2015 war ein herausragendes Jahr für die UBS Optimus Foundation (Optimus). Trotz des herausfordernden Wirtschaftsumfelds stiegen die Spenden auf ein Rekordhoch von 57 Millionen Franken. Darin eingeschlossen ist ein UBS-Beitrag von 11 Millionen Franken, indem die Bank Spenden von Kunden und Mitarbeitern vervielfachte. So konnten wir unseren Partnern, die sich weltweit für das Leben und die Zukunft von Kindern engagieren, insgesamt über 60 Millionen Franken zur Verfügung stellen.

Philanthropie

Die UBS Optimus Foundation (Optimus) hält nach Projekten Ausschau, für die sie einen Mehrwert erbringen kann und die sich skalieren lassen, damit das Leben einer möglichst grossen Anzahl von Kindern grundlegend und nachhaltig verbessert wird. Eines der vielen erfolgreichen Projekte stach 2015 besonders hervor: Last Mile Health (LMH), Partner von Optimus, stellt in Liberia sicher, dass die Menschen in entlegenen Gebieten Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben. Die Mitarbeiter von LMH sind Mitglieder der Gemeinschaften, die sie betreuen. Sie versorgen jene Menschen mit grundlegenden Gesundheitsleistungen, die in den am schwierigsten erreichbaren Orten der Erde leben.

Der Erfolg des LMH-Modells wurde auch staatlich anerkannt: Im Dezember 2015 führte das liberianische Gesundheitsministerium die National Community Health Services Policy und den National Community Health Services Strategic Plan ein. Die Skalierung des LMH-Modells ebnete dem ersten «Community Health Worker»-Programm (CHW-Programm) des Landes den Weg, das im Januar 2016 lanciert wurde. Dieser wesentliche Meilenstein wird das landesweite Gesundheitssystem deutlich stärken und ermöglicht die ärztliche Versorgung von mehr als einer Million Menschen in Liberia, die zuvor keinen Zugang zum Gesundheitswesen hatten. Diese Trendwende in der staatlichen Gesundheitspolitik war kein Zufall. LMH unterstützt das liberianische Gesundheitsministerium seit 2013 bei der Zielsetzung und der technischen Gestaltung. Gestützt auf die Ergebnisse des Pilotprogramms in Konobo, setzt sich die Organisation für eine hochstehende Gesundheitsversorgung ein. Sie half bei der Veranstaltung der Besprechungen, Workshops und Planungssitzungen, die für die Ausarbeitung der endgültigen Fassung der Policy und des strategischen Plans erforderlich waren.

Nun gibt es erstmals hohe berufliche Massstäbe für die CHWs in Liberia. Neben den Grundlagen eines landesweiten CHW-Programms umfasst die endgültige Policy Faktoren, die für den Erfolg der CHWs wesentlich sind, einschliesslich Bezahlung, Betreuung durch klinische Supervisoren, Einbeziehung und Kontrolle durch die Gemeinschaften, reproduktive Gesundheit, Gesundheit von Müttern und Neugeborenen sowie weitere Gesundheitsleistungen, inklusive HIV- und Tuberkulose-Behandlung und -Beratung. Neben der medizinischen Grundversorgung in entlegenen Gebieten leistete LMH auch einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der jüngsten Ebola-Epidemie in Liberia. Optimus gehörte zu den ersten internationalen Organisationen, welche die Behandlung und Vorbeugung von Ebola als Teil eines umfassenden medizinischen Programms finanzierten. In den Gebieten, in denen Optimus Massnahmen gegen Ebola unterstützte, wurde die Ansteckung eingedämmt, was wiederum anderen Regionen die Hoffnung gab, dass auch sie der Epidemie ein Ende setzen könnten. LMH und Optimus wurden für ihren Einsatz zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie mit dem Clinton Global Citizen Awards 2015 ausgezeichnet.