Info Center

Das Information Center der UBS and Society Webseite beinhaltet weitergehende Informationen über Themen, welche durch die anderen Teile der Webseite behandelt werden. Ausserdem finden Sie im Information Center zusätzliche Information und Daten im Zusammenhang unseres auf GRI-basierenden Nachhaltigkeitsreportings.

Unser Ansatz

Governance

 

The Board of Directors (BoD) is responsible for setting our firm's values and standards and ensuring we meet our obligations to our stakeholders. Both the Chairman of the BoD and the Group Chief Executive Officer (Group CEO) play a key role in safeguarding our reputation and ensuring we communicate effectively with all our stakeholders.

All BoD committees have responsibilities and authorities of direct relevance to our goal of creating sustainable value. The Governance and Nominating Committee, for instance, addresses all relevant corporate governance issues affecting the UBS Group. The Compensation Committee supports the BoD in its duties to set guidelines on compensation and benefits and evaluates the effectiveness of pay for performance across the firm. While the Risk Committee reviews and proposes to the BoD the guiding principles and framework for risk management and control (including risk appetite, delegation of risk authorities and major risk limits) relative to UBS’s operations and recommend any required changes to that framework.

The Corporate Culture and Responsibility Committee (CCRC) shoulders the main undertaking for corporate culture, responsibility and sustainability. As set out in its charter, the CCRC supports the Board in its duties to safeguard and advance the Group’s reputation for responsible and sustainable conduct. Its function is forward-looking in that it monitors and reviews societal trends and transformational developments and assesses their potential relevance for the Group. The CCRC’s function also encompasses the monitoring of the current state and implementation of the programs and initiatives within the Group pertaining to corporate culture and corporate responsibility. For the UBS and Society platform, the CCRC defines the strategic direction and goals.

Senior-level committees in charge of key aspects of corporate responsibility and sustainability include the UBS and Society Operating Committee, which we established in 2015 to oversee and coordinate the execution of the UBS and Society program. The Committee is chaired by the Wealth Management and Asia Pacific Presidents, who are also the GEB sponsors of the program.

The Global Environmental & Social Risk Committee, also at GEB level, defines the environmental and social risk (ESR) framework and independent controls that align UBS's ESR appetite with the UBS and Society program. It is chaired by the Group Chief Risk Officer, who is responsible for the development and implementation of principles and appropriate independent control frameworks for ESR within UBS.

The GEB oversees our efforts to combat money laundering, corruption and terrorist financing. These efforts are led by a dedicated financial crime team of anti-money laundering (AML) compliance experts. Also overseen by the GEB is our approach to diversity and inclusion. We have a global head of diversity and inclusion to drive a group-wide strategy complemented by divisional and regional initiatives.

 

Regelwerke und Richtlinien

Der "Verhaltens- und Ethikkodex von UBS" dient als Orientierung für alle geschäftlichen Aktivitäten von UBS und den Umgang mit den Anspruchsgruppen des Unternehmens wie Kunden, Kollegen, Aktionären, Aufsichtsbehörden und Geschäftspartnern. Die Bank erwartet von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern ihres Verwaltungsrates, dass sie den Kodex konsequent einhalten.

Der Geltungsbereich, die Grundsätze und Zuständigkeiten sowie die Struktur von UBS and Society werden in unserer UBS and Society-Weisung genauer beschrieben. Diese regelt die Interaktion von UBS mit der Gesellschaft und Umwelt.

 

 

Wir haben umfangreiche Richtlinien entwickelt, um Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung zu entdecken, zu verhindern und zu melden. Diese Richtlinien dienen dazu, das Unternehmen und unsere Reputation von denjenigen zu schützen, die unsere Bankdienstleistungen dazu missbrauchen könnten, ihre gesetzeswidrigen Vermögenswerte zu legitimieren. Alle Unternehmensbereiche haben Anti-Korruptions-Richtlinien und –Prozessen, mit dem Ziel, das Aufkommen von Bestechung innerhalb unserer Geschäftstätigkeit zu verhindern. Diese Richtlinien sind von den in der Group Policy Against Corruption und der Group Policy on Gifts and Business Entertainment festgehaltenen Grundsätzen abgeleitet.

UBS hat globale Richtlinien, welche ihre Community Affairs Aktivitäten abstecken. Ziel der Richtlinien ist ein einheitlicher und sinnvoller Ansatz bezüglich der gemeinnützigen Aktivitäten (Community Affairs) von UBS weltweit. Die Richtlinien legen die Verantwortlichkeiten, Kernthemen und die Minimalkriterien fest, die für alle Community-Affairs-Aktivitäten und für jegliche von UBS geleisteten Geldspenden an wohltätige und gemeinnützige Organisationen gelten.

 

UBS ermutigt alle Mitarbeiter potenzielle Verstösse umgehend ihren Linienvorgesetzten oder lokalen Compliance Officer zur Kenntnis zu bringen. Missstände können auch vertraulich über die Whistleblowing-Verfahren an Legal oder Compliance & Operational Risk Control gemeldet werden. UBS wird niemanden bestrafen oder rügen, der solche Verstösse in gutem Glauben meldet. Darüber hinaus erwartet UBS von den Linienvorgesetzten, alle Verstösse gegen Gesetze, Vorschriften, Regelungen, Weisungen, Berufsgrundsätze sowie gegen die Grundsätze dieses Kodex zu melden. Alle Mitarbeiter haben leichten Zugang zu anonymen, kostenlosen, internen oder externen Whistleblowing-Kanälen um potentielle Verstösse zu melden.

 

Externe Verpflichtungen und Mitgliedschaften

Sustainability & Corporate Responsibility

Menschenrechte

Umwelt und Klima

Transparenz und Reporting

  • Global Reporting Initiative (Anwender der GRI G4)
  • SASB (Sustainability Accounting Standards Board, Mitglied des Verwaltungsrats seit 2013)
  • ISO 14064 zertifizierte TGH-Emissionen

Andere

Bekämpfung von Finanzkriminalität

Bei unseren Massnahmen zur Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung verfolgen wir einen strengen, risikobezogenen Ansatz. Wir verpflichten uns ausser dem zur Einhaltung von Sanktionsgesetzen.

Unsere Richtlinien und Vorgehensweisen sind auf die Erkennung und Minderung von Risiken im Zusammenhang mit Finanzkriminalität ausgerichtet. Wir halten strenge Richtlinien zur Kundenidentifikation («Know your Client») ein und nutzen fortschrittliche Technologie, um verdächtige Transaktionsmuster zu identifizieren. Auffälligkeiten werden – wie gesetzlich vorgeschrieben – umgehend unabhängigen Kontrolleinheiten und externen Behörden gemeldet. Anhand unseres Kontrollrahmens beurteilen wir jährlich die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Geldwäscherei-, Bestechungs-, Korruptions- und Sanktionsrisiken und ergreifen Massnahmen, um diese weiter zu mindern.

Wir sind Gründungsmitglied der Wolfsberg-Gruppe, einer im Jahr 2000 ins Leben gerufenen Vereinigung von elf globalen Banken. Die Wolfsberg-Gruppe entwickelt Finanzsektorstandards und -programme im Zusammenhang mit den Richtlinien zu «Know your Client» sowie der Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Mit anderen Mitgliedern der Gruppe arbeiten wir eng mit der Financial Action Task Force (FATF) zusammen. Die FATF ist ein staatenübergreifendes Organ, das durch Konsultation mit dem privaten Sektor nationale und internationale Richtlinien zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung entwickelt und fördert.

Über ihr jährliches Forum und regionale Informationsveranstaltungen mit Banken rund um den Globus übte die Wolfsberg-Gruppe auch 2015 einen anhaltenden Einfluss auf die Geldwäschereibekämpfung aus.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für den Aufbau und die Nachhaltigkeit unseres Erfolgs sind wir auf den Elan, die Fähigkeiten und das Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit angewiesen.

Unsere weltweite Belegschaft zeichnet sich in vielerlei Hinsicht bereits durch Vielfalt aus – in unseren Augen ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir setzen uns dafür ein, die Vielfalt in unserem Unternehmen weiter zu stärken und einen integrativen Arbeitsplatz sicherzustellen, denn beide Faktoren sind für die Erreichung unserer Ziele unerlässlich. Mitarbeitervielfalt (Diversity) ist sowohl eine kulturelle als auch eine geschäftliche Notwendigkeit.
Dank unserer globalen Personalstruktur, die im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hintergrund, Erfahrung, Bildung und andere Faktoren ein hohes Mass an Vielfalt aufweist, können wir jetzt und in der Zukunft unsere Geschäftsstrategie umsetzen.
2015 beschäftigten wir Mitarbeiter in 54 Ländern. Zudem arbeiteten unsere Mitarbeiter an 897 Standorten, sprechen zusammen über 130 Sprachen und haben 135 unterschiedliche Nationalitäten. All unsere Personalpolitiken und -prozesse unterstreichen unser Engagement für einen vielfältigen und integrativen Arbeitsplatz, an dem Chancengleichheit für alle Beschäftigten besteht.

Wir wissen, dass persönliche Rechenschaftspflicht, effektives Leistungsmanagement und vernünftige Vergütungspraktiken für den Erfolg unseres Unternehmens unerlässlich sind. Daher legen wir grossen Wert auf einen gut funktionierenden Leistungsmanagementprozess, in dessen Mittelpunkt die Elemente «Leistung» und «Verhalten» stehen, die unsere langfristige Profitabilität und unsere Unternehmenskultur beeinflussen.

Zu Beginn jedes Jahres werden auf der Grundlage der geschäftlichen Ziele unseres Unternehmens individuelle Leistungs- und Verhaltensziele festgelegt. So stellen wir sicher, dass die Prioritäten des Unternehmens und der einzelnen Mitarbeiter optimal aufeinander abgestimmt sind. Mitarbeiter und Vorgesetzte werden ausserdem ermutigt, das gesamte Jahr hindurch Leistungen, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Karriereziele anzusprechen. Mithilfe dieses Feedbacks können Mitarbeiter auch anspruchsvolle Ziele erreichen, ihre Aufgaben effektiv verrichten und in ihrer beruflichen Entwicklung vorankommen; gleichzeitig können Vorgesetzte die Mitarbeiter dabei unterstützen, ihr Potenzial in vollem Umfang auszuschöpfen.

Unser Verhaltens- und Ethikkodex ist die Grundlage für alle Weisungen, Richtlinien und Verfahren von UBS bezüglich eines angemessenen und verantwortungsbewussten Verhaltens, das von Mitarbeitern im Unternehmen erwartet wird. Wir sind bestrebt, ein Arbeits- und Geschäftsumfeld zu schaffen, das den Gesundheitsschutz und die Sicherheit von Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden gewährleistet.Diese Verpflichtung ist in unserem Verhaltens- und Ethikkodex verankert. Unsere Aktivitäten basieren auf den folgenden Grundsätzen:

  • UBS sorgt für ein Arbeitsumfeld, das die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeiter unterstützt. Unsere Anstrengungen schliessen flexible Arbeitsmodelle, wettbewerbsfähige Leistungen in Bezug auf Ferientage und Zusatzleistungen sowie einen offenen, respektvollen Umgang untereinander ein.
  • Durch ergonomische Computerarbeitsplätze, Arbeitsplatzsicherheitsstandards, Massnahmen zum Schutz von Nichtrauchern, Überwachung der Strahlenbelastung und weitere Initiativen bemüht sich UBS sicherzustellen, dass die Arbeitsumgebung so effizient, sicher und angenehm wie möglich ist.
  • Wir treffen vorbeugende Massnahmen für Notfälle am Arbeitsplatz und unterstützt Mitarbeiter bei Notfällen auf Geschäftsreisen. Ferner stehen Reise- und Sicherheitsexperten, Krisenstäbe, Betriebssanitäter, Gesundheitsspezialisten, Sozialberater und andere Fachleute im Bedarfsfall zur Verfügung.
  • Persönliche Probleme, Suchtverhalten, Konflikte am Arbeitsplatz, Mobbing und sexuelle Belästigung beeinträchtigen die physische und psychische Gesundheit. UBS unterstützt und berät Mitarbeiter, hauptsächlich durch ihre Employee Assistance Programs (EAPs), die an Standorten in verschiedenen Ländern angeboten werden.

Barrierefreier Zugang

Der Zugang zu unseren Einrichtungen soll für alle ungeachtet von Behinderung, Fähigkeit oder Technologie möglich sein. Wir optimieren unsere Websites laufend, sodass sie die Anforderungen für das AA-Rating für den Zugang erfüllen (WCAG). Alle frei stehenden UBS-Bankomaten entsprechen den ADAAG-(Americans with Disabilities ACT accessibility Guidelines)-Normen. Diese Bankautomaten sind mit Bedienelementen und PIN-Tastaturen ausgestattet, die speziell für Sehbehinderte gedacht sind. Netzwerke innerhalb von UBS fördern einen Umgang mit behinderten Menschen, bei dem die Fähigkeiten und nicht die Behinderung im Vordergrund steht.

Nachhaltigkeitsberichterstattung 2015

UBS ist bestrebt, offen und transparent über ihre Strategie und ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit zu berichten. Sie tut dies im UBS and Society Kapitel ihres Geschäftsbericht und ausführlicher auf ihrer UBS and Society-Website. Auch das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von UBS gewidmete Kapitel des Geschäftsberichts und die entsprechende UBS-Website enthalten Informationen zu diesem Thema.

Wir ziehen die Global Reporting Initiative (GRI) als Grundlage für unsere Corporate-Responsibility- und Nachhaltigkeits-Berichterstattung heran und wenden einen Ansatz an, bei dem wir den Wert und die Relevanz der veröffentlichten Informationen gewissenhaft gegen die Erwartungen all unserer Anspruchsgruppen abwägen.

Die Berichterstattung von UBS wurde von Ernst & Young Ltd (EY) überprüft. Anfang 2016 wurde unsere GRI-basierte Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Jahr 2015 in Übereinstimmung mit der «Umfassend»-Option der GRI-G4-Richtlinien einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

 

Corporate Responsibility

Umweltberichte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von UBS

CR-Online-Bericht

2014

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PDF (PDF, 5 MB)

2013

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2012

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2011

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PDF (PDF, 9 MB)

2010

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PDF

2009

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2008

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PDF (PDF, 396 KB)

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2007

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PDF (PDF, 3 MB)

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2006

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PDF (PDF, 1 MB)

PDF (PDF, 560 KB)

 

2005

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PDF (PDF, 2 MB)

PDF (PDF, 193 KB)

 

2004

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2003

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PDF (PDF, 3 MB) PDF (PDF, 321 KB)

 

 

2002

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2001

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2000

 

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1999/2000

 

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1998/1999

 

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Submission to CDP

Der Klimawandel stellt eine der bedeutsamsten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit dar.

UBS ist Gründungsmitglied des CDP, welches daran arbeitet, die Art wie die Welt Geschäfte macht zu transformieren, um den Klimawandel zu verhindern und unsere natürlich Ressourcen zu schützen. CDP fragt von tausenden der weltweit grössten Unternehmen Informationen über Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch sowie die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken und Chancen ab. UBS ist eines der Unternehmen, die den Fragebogen jährlich beantworten.

UBS ist weltweit nach dem internationalen Umweltmanagementstandard ISO 14001 zertifiziert.

1999 erhielt UBS als erste Bank das Zertifikat ISO 14001 für ihr globales Umweltmanagementsystem. Dieses System deckt die gesamte Palette ihrer Produkte und Dienstleistungen sowie die internen Abläufe ab, die einen Einfluss auf die Umweltbilanz haben können. Es wird jährlich überprüft und alle drei Jahre von der Société Générale de Surveillance (SGS) neu zertifiziert.

Mithilfe dieser umfassenden Audits wird geprüft, ob angemessene Umweltmanagementrichtlinien und -prozesse bestehen und ob diese im Geschäftsalltag umgesetzt werden.

Im 2015 bestand UBS erfolgreich das ISO 14001 Prüfungs-Audit zum Umweltmanagementsystem.

Dieser Content Index bezieht sich auf die 2013 Global Reporting Initiative (GRI) G4 Guidelines und die Financial Services Sector Supplements, die zusammen einen freiwilligen Berichterstattungsrahmen darstellen, der Organisationen aufzeigt, wie sie ihre Nachhaltigkeitsperformance offenlegen können.

Die Berichterstattung von UBS wurde durch Ernst & Young AG (EY) auf Basis der «Umfassend»-Option der GRI-G4 Sustainability Reporting Guidelines einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die prüferische Durchsicht von EY umfasste alle Punkte, die im GRI-Index enthalten sind.

Indikatoren

CHFm

Total Geschäftsertrag

30,605

Steueraufwand / (-ertrag)

(898)

Personalaufwand

15,981

Ausbezahlte Dividenden auf UBS Aktien

2,760

Investitionen in die Gemeinschaft

64.9 (inkl. UBS Bildungsinitiative, Optimus und Schweizer Stiftungen)

Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen

9,900

 
 

Herleitungsprozess der Materialitätsanalyse

Einmal jährlich führen wir eine Materialitätsanalyse durch, welche die Meinungen unserer Anspruchsgruppen zu verschiedenen Themen abholt. Das Assessment wird auf der Grundlage der Global Reporting Initiative von einem konzernweiten, überregionalen Team von Experten verwaltet, die sich im Rahmen ihrer Funktion bei UBS täglich mit den Erwartungen der Anspruchsgruppen befassen. Zudem laden wir regelmässig Anspruchsgruppen dazu ein, uns ihre Ansichten direkt mitzuteilen – wie etwa 2014 im Rahmen einer Online-Umfrage bei allen Anspruchsgruppen oder durch eine Umfrage bei spezifischen Zielgruppen. 2015 beauftragten wir eine Studentenorganisation damit, bei Studenten eine Umfrage über ihre Erwartungen an den Bankensektor durchzuführen. Bei dieser wohl grössten jemals von einer Bank durchgeführten Umfrage dieser Art wurden Studenten aus sieben Ländern auf allen Kontinenten gebeten, ein breites Spektrum von Themen zu priorisieren.

Das Gesamtergebnis der Analyse wurde wie jedes Jahr vom Corporate Culture and Responsibility Committee überprüft und fliesst auch in die Entscheidungsprozesse dieses Verwaltungsratsausschusses ein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Themen, welche als sehr relevant eingestuft wurden, oder Themen, welche sich erheblich in ihrer Relevanz (nach oben) verändert haben.

Ergebnisse 2015

Für die GRI G4 Materialitätsanalyse wurden die GRI Indikatoren mit der Materialitätsmatrix abgeglichen und als materiell / immateriell bewertet. Die Entscheidungsfaktoren waren dabei die Bedeutung für unsere Anspruchsgruppen und der Einfluss auf die nachhaltige Leistung. Folgende GRI-Aspekte wurden als materiell identifiziert:

Economic Performance
Indirect Economic Impacts
Materials
Energy
Emissions
Effluents and Waste
Transport
Supplier Environmental Assessment
Employment
Labor/Management Relations
Occupational Health and Safety
Training and Education
Diversity and Equal Opportunities
Equal Remuneration for Women and Men
Supplier Assessment for Labor Practices
Labor Practice Grievance Mechanisms
Non-Discrimination
Supplier Human Rights Assessment
Anti-Corruption
Public Policy
Anti-competitive Behavior
Compliance & Operational Risk Control
Supplier Assessment for Impacts on Society
Grievance Mechanisms for Impacts on Society
Product and Service Labeling
Marketing Communications
Customer Privacy
Product Portfolio
Audit
Active Ownership

Alle materiellen Themen sind für jede Einheit innerhalb von UBS relevant. Informationen zu allfälligen Auswirkungen eines relevanten Aspekts ausserhalb von UBS sind in der Beschreibung des jeweiligen GRI Indikators / Aspekts zu finden.

 

Unsere Anspruchsgruppen

Die Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeiten. Wir wollen Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen, die auf Vertrauen und Integrität basieren. Über den regelmässigen Dialog mit unseren Kunden sowie Kundenfeedback stellen wir sicher, dass wir die Kundenerwartungen verstehen.

Dank dieses Feedbacks (einschliesslich unseres Quality Feedback Management System) ist das Unternehmen in der Lage, die Produkte und die Kundenservicestandards stetig zu optimieren, um dem Kunden ein erstklassiges Beratungsergebnis zu bieten.

Nachhaltigkeitsthemen werden UBS-weit in Kundeninteraktionen berücksichtigt. 2015 sprachen wir mit unseren Wealth Managagement Kunden über nachhaltiges Investieren und Philanthropie an Anlässen, wie dem UBS Global Philanthropy Forum in St. Moritz. Das Forum verbuchte mit 150 Kunden / Prospects einen Besucherrekord. An zwei Tagen fanden interaktive Diskussionen sowie ein Austausch rund um das Thema «Daring to innovate» statt. Wealth Management Americas Philanthropic Services lud Kunden zu einer eintägigen Konferenz über Innovationen auf dem Gebiet des Autismus ein. An der Veranstaltung kamen mehr als 30 angesehene Experten sowie von Autismus betroffene Familien zusammen, die mit ihren Ressourcen eine wesentliche Rolle spielen können.

Weitere relevante Kundenthemen finden Sie unter: www.ubs.com

Das "Quality Feedback"-System von Wealth Management und Personal & Corporate Banking bietet eine umfassende und systematische Plattform, um Feedback und Vorschläge von Kunden und Mitarbeitern einzuholen und zu bearbeiten. Wir erhalten Feedback auf verschiedenste Art: zum Beispiel in Form von Briefen, elektronischen Mitteilungen, im Gespräch (wie Kommentare gegenüber Mitarbeitern in UBS-Geschäftsstellen), in sozialen Medien und über den Schweizerischen Bankenombudsmann.

Kundenfeedbacks wie Beschwerden und Anregungen sind für uns von wesentlicher Bedeutung. Sie unterstützen die Entwicklung und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie die Anpassung unseres bestehenden Angebots auf kundenorientierte Weise. Dies stärkt Kundenbeziehungen zu stärken und stellt die Kundenzufriedenheit wieder her. Ausserdem erlaubt es eine spürbare Verbesserung der Kunden- und Bankdienstleistungen. Mithilfe dieses vielfältigen Qualitätsfeedbacks unserer Kunden können wir unsere Massnahmen systematisch auswerten und überprüfen. Nur so lassen sich auf allen Ebenen gezielte Qualitätsverbesserungen unserer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen durchführen.

UBS ist bestrebt, auf alle Rückmeldungen direkt zu antworten. Bedeutende Themen und Entwicklungen behandelt die Bank zudem kollektiv in ihrer externen Berichterstattung (Quartals-/Jahresbericht, Aktionärsbrief). Zu den wichtigen Themen und Entwicklungen im Jahr 2015 gehörten bestimmte Produkte und Dienstleistungen, darunter in erster Linie das Erscheinungsbild der neuen UBS E-Banking Plattform, zu welcher zahlreich spezifische Anliegen und Vorschläge, z.B. bezüglich der Zugangsart und der Sicherheit, eingebracht wurden. Darüber hinaus erhalten wir einzelne Kundenfeedbacks zum Pricing.

Das Feedback der Mitarbeiter - wertvolle Tipps und Ideen oder Vorschläge - trägt dazu bei, die Kreativität und Innovationskraft des Unternehmens zu fördern. Auf diese Weise werden das Know-how und die Erfahrung der Mitarbeiter zugunsten der Optimierung der Produkte, Prozesse und Dienstleistungen eingesetzt.

UBS ist bestrebt, auf alle Rückmeldungen direkt zu antworten. Bedeutende Themen und Entwicklungen behandelt die Bank zudem kollektiv in ihrer externen Berichterstattung (Quartals-/Jahresbericht, Aktionärsbrief). Dazu gehörten im Jahr 2015 bestimmte Produkte und Dienstleistungen – insbesondere die Struktur und das Design der neuen UBS e-banking-Plattform, für die verschiedene Anfragen und Vorschläge zur Verbesserung bestehender Funktionen sowie im Hinblick auf Zugriff und Sicherheit eingingen. Ein weiterer Teil des Kundenfeedbacks bezog sich auf Preisfragen.

Feedback from employees - quality tips and ideas or proposals - helps to foster creativity and innovation arising from their knowledge and experience in improving and updating products, processes and services.

Unser Senior Management und das Team Investor Relations stehen in einem regelmässigen Dialog mit der Anlegergemeinschaft, um die akkurate und rechtzeitige Verbreitung von Informationen über unsere Finanzergebnisse und neuesten Entwicklungen sicherzustellen.

Wir vertreten die Meinung, dass unsere finanziellen Offenlegungen zu den besten in der Branche gehören und dass wir in diversen Bereichen, einschliesslich der Kapitalkennzahlen der Strategie, ein anerkannter Branchenführer sind.

2015 bauten wir unsere risikogewichteten Aktiven weiter ab. Gleichzeitig verbesserten wir unsere Leverage Ratio. Unsere harte Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung ist nach wie vor die höchste in unserer Vergleichsgruppe. Ausserdem steigerten wir den Konzernreingewinn für das Jahr 2015 um 80% auf CHF 6.2 Milliarden. Über die letzten zwei Jahren haben wir eine Reihe an Massnahmen ergriffen, um die Abwicklungsfähigkeit des Konzerns als Reaktion auf «Too-big-to-fail»-Anforderungen (TBTF) in der Schweiz und in den anderen Ländern, in denen der Konzern aktiv ist zu verbessern. Unsere Leistungen im Jahr 2015 haben es uns ermöglicht, unseren Aktionären attraktive Renditen zu bieten.

Wir nutzten zudem individuelle Treffen und Gespräche mit ESG-fokussierten Aktionärsgruppen, um Themen wie Compliance, Unternehmenskultur, Klimawandel, wie auch andere Nachhaltigkeitsthemen zu erörtern. Dieser direkte Informationsaustausch mit unseren Aktionären ermöglicht uns, unsere Dienstleistungen zu verbessern und den Erwartungen der Anspruchsgruppen besser gerecht zu werden.

 Weitere relevante Aktionärsthemen finden Sie unter: www.ubs.com/investors

Unsere Mitarbeiter bilden die Verbindung zwischen uns und unseren Kunden. Daher setzen wir uns stark dafür ein, dass unsere Mitarbeiter gut informiert sind und sich als Partner für den langfristigen Erfolg des Unternehmens engagieren.

Als ein globales Unternehmen informieren wir unsere Mitarbeiter über unsere Strategie und Policies sowie über Themen wie Zielsetzungen, neue Technologien und erforderliche Schulungen. Zudem berichten wir über unser Engagement in der Gemeinschaft, beispielsweise im Rahmen unserer Initiative UBS NextGen Leaders in den USA, bei der wir finanziell benachteiligte Studenten unterstützen, die in ihrer Familie als Erste das College besuchen. Wir kommunizieren über verschiedene Nachrichten- und Informationskanäle wie das Intranet, Connections (unser internes soziales Netzwerk), UBS tv und interaktive Hilfe-/Informationsseiten wie goto/HR.

Darüber hinaus wenden wir uns im Rahmen von persönlichen Gesprächen, E-Mails, Townhall-Meetings und des "Quality Feedback"-Systems von UBS direkt an unsere Mitarbeiter. Im Jahr 2015 nahmen unsere Mitarbeiter an mehreren Townhall-Meetings und Sitzungen in Kleingruppen teil, um relevante Angelegenheiten direkt mit dem Senior Management zu diskutieren. Bei "Ask the CEO"-Veranstaltungen beispielsweise konnten Mitarbeiter in jeder Region Themen wie die Konzernstrategie besprechen.

Zudem führen wir alle zwei Jahre eine weltweite Umfrage bei allen Mitarbeitern durch. Wir interessieren uns für ihre Meinungen darüber, ob wir nach unseren Prinzipien und Verhaltensweisen handeln, unsere Strategie effektiv kommunizieren und ein positives Arbeitsumfeld bereitstellen, in dem die Mitarbeiter Verantwortung übernehmen können. Wir geben den Mitarbeitern die Umfrageergebnisse bekannt und nutzen die Ergebnisse, um uns laufend zu verbessern. Ergänzend dazu führen wir mehrmals jährlich eine kleinere Umfrage durch, bei der wir repräsentative Mitarbeitergruppen befragen. Diese Tracker-Umfrage konzentriert sich auf die Bereiche Kommunikation und Mitarbeiterengagement und ermöglicht uns, unsere Fortschritte zwischen zwei grossen Umfragen mit allen Mitarbeitern zu beurteilen.

Im Jahr 2015 haben wir weltweit 30 Mitarbeiternetzwerke mit rund 17 500 Mitgliedern unterstützt. Unsere Netzwerke helfen den Mitarbeitern dabei, bereichsübergreifende Beziehungen aufzubauen und fördern ein offenes Arbeitsumfeld. Das Women's Business Network zum Beispiel besteht aus einer Gruppe von über 2300 UBS-Mitarbeiterinnen in der Schweiz, deren Anliegen die persönliche und berufliche Entwicklung von Frauen durch Networking, Mentoring und Ausbildung ist.

Weitere Themen, die für Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter von Interesse sind, finden Sie unter: www.ubs.com/employees

Die Stabilität des Finanzmarkts ist weitgehend vom allgemeinen aufsichtsrechtlichen und politischen Umfeld und dem Verhalten der Unternehmen innerhalb der Branche abhängig. Wir beteiligen uns aktiv an politischen Diskussionen, um unser Wissen bei vorgeschlagenen regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen zur Verfügung zu stellen, etwa bei Themen der Corporate Responsibility (zum Beispiel Unternehmenskultur und -verhalten) und der Nachhaltigkeit.

Auch 2015 war die Debatte über die zukünftige regulatorische Landschaft für Finanzinstitute ein vorherrschendes Thema im Rahmen des intensiven Dialogs, der zwischen dem Senior Management von UBS, den spezialisierten Funktionsbereichen, den Regierungen sowie den Regulierungs- und Aufsichtsbehörden stattgefunden hat. Behandelt wurden unter anderem die Sanierungs- und Abwicklungspläne, die Verlustabsorptionsfähigkeit (das heisst Bail-in-Schuldtitel) zur Unterstützung der Abwicklung globaler systemrelevanter Finanzinstitute, weitere Änderungen des aufsichtsrechtlichen Rahmens für Banken sowie Markt- und Produktreformen wie die Volcker-Regel, Reformen betreffend OTC-Derivate, der Informationsaustausch gemäss US FATCA/OECD-Standard und die EU-Richtlinie/-Verordnung über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID).

Wir nahmen aktiv an Gesprächen mit Regierungsstellen zu Corporate-Responsibility- und Nachhaltigkeitsthemen teil. Ein gutes Beispiel hierfür sind unsere Anstrengungen im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz im November 2015 in Paris. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris unterzeichnete UBS zur Unterstützung internationaler Bemühungen den offenen Brief des World Economic Forum von CEOs an die Staatsoberhäupter dieser Welt, in welchem dringend dazu aufgerufen wird, den Klimawandel zu bekämpfen. Zudem unterschrieb UBS die Erklärung des European Financial Services Round Table (EFR), die sich für ein entschiedenes und ambitioniertes Vorgehen gegen den Klimawandel aussprach.

In unserem Heimmarkt Schweiz beteiligen wir uns weiterhin an sachdienlichen Nachhaltigkeitsdiskussionen mit verschiedenen Regierungsbehörden.

Weitere Informationen zu Regulierungsthemen finden Sie in den Quartalsberichten oder im Geschäftsbericht von UBS.

Wir stehen weltweit in regelmässigem Dialog mit Politikern und streben langfristige Beziehungen mit politischen Vertretern an. Dieser Dialog trägt zur Förderung der Interessen und Stärkung der Reputation von UBS bei.

UBS befürwortet das Schweizer Milizsystem
UBS stuft die Rolle der politischen Parteien im politischen System der Schweiz, auf dem der Staat, die Politik, die Institutionen und die Gesellschaft in der Schweiz beruhen, als sehr wichtig ein. Die Schweizer Bürger engagieren sich freiwillig und neben ihrer gewohnten Berufstätigkeit auf allen drei Schweizer Regierungsebenen (Bund, Kanton, Gemeinde) als Amtsträger. In der Schweiz ist dieses System, in dem Volksvertreter öffentliche Aufgaben und Mandate auf Teilzeitbasis übernehmen, als Milizsystem bekannt.

Die politischen Parteien erhalten in der Schweiz keine staatlichen Gelder, und die Parlamentsmitglieder sind (normalerweise) keine Berufspolitiker. Aus diesem Grund erachtet UBS die Unterstützung des Milizsystems als wesentlichen Teil ihrer Sozialverantwortung in ihrem Heimmarkt Schweiz. UBS ist sich der zentralen Funktion der politischen Parteien in der Schweiz bewusst. Im 2015 unterstützte sie deshalb die politischen Parteien mit insgesamt CHF 1,6 Millionen als Beitrag an ihre Parteikosten (sofern sie zum Wettbewerb und der freien Marktwirtschaft beitrugen). Finanzielle Zuwendungen an eine Partei beruhen auf der Anzahl Sitze einer Partei auf eidgenössischer und kantonaler Ebene. Schweizer Parteien, die um finanzielle Zuwendungen ersuchen, müssen in den Eidgenössischen Räten eine Fraktion bilden oder in einer kantonalen Regierung vertreten sein. Die finanziellen Zuwendungen an die Parteien sind nicht zweckbestimmt. UBS erachtet Zuwendungen an politische Parteien in der Schweiz als langfristiges Engagement (das regelmässig geprüft wird).

UBS hält die geltenden rechtlichen Anforderungen bezüglich der Offenlegung von politischen Zuwendungen der jeweiligen Rechtsordnung ein. UBS unterstützt jedoch finanziell keine politischen Parteien im Ausland. In den USA leisten Mitarbeiter finanzielle Zuwendung über das bundesstaatliche Political Action Committee (PAC), the UBS Americas Fund for Better Government. Das PAC unterstützt dann mit diesen Zuwendungen die Kandidaten auf Bundesebene. Diese Beiträge gelten folglich nicht als politische Zuwendungen von UBS.

Jährliches "Politisches Forum" für Mitarbeiter, die in der Schweiz ein öffentliches Amt bekleiden

UBS fördert das politische Engagement ihrer Mitarbeiter ausdrücklich. Derzeit sind über 300 Mitarbeiter auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene als politische Amtsträger tätig. Gegebenenfalls dürfen Mitarbeiter einen bestimmten Teil ihrer Arbeitszeit für die Ausübung ihres öffentlichen Amtes aufwenden. UBS organisiert jährlich ein "Politisches Forum", an dem das Senior Management und politische Amtsträger über Themen diskutieren, die für UBS in der Schweiz relevant sind.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ubs.com/gga

Wir nehmen aktiv an regelmässigen Diskussionen über Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit teil, ob mit Experten von Konkurrenzbanken oder im Rahmen von Handelsgremien und Verbänden. So können wir unsere eigene Strategie, den Ansatz und die Instrumente mit den Erfahrungen und Einschätzungen der anderen auf dem Gebiet der Corporate Responsibility vergleichen und dadurch verbessern.

UBS ist ein Gründungsmitglied der Wolfsberg-Gruppe, einer Vereinigung von globalen Banken. Die Wolfsberg-Gruppe entwickelt Finanzsektorstandards und -programme im Zusammenhang mit den Richtlinien zu «Know your Client» sowie der Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Mit anderen Mitgliedern der Gruppe arbeiten wir eng mit der Financial Action Task Force (FATF) zusammen. Die FATF ist ein staatenübergreifendes Organ, das durch Konsultation mit dem privaten Sektor nationale und internationale Richtlinien zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung entwickelt und fördert.

Im Oktober 2013 lancierte UBS gemeinsam mit der "Thun Group of Banks" das Diskussionspapier über das Bankgeschäft und die Menschenrechte. Das Papier soll den Banken dabei helfen, die potenziellen negativen Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf die Menschenrechte zu erkennen und zu analysieren. Es befasst sich zudem mit den damit verbundenen Gefahren wie Reputations-, Rechts-, Betriebs- und Finanzrisiken. Das Papier wurde äusserst positiv aufgenommen und die Thun Group hat seither ihre Gespräche fortgesetzt, sowohl bei regelmässigen Telefonkonferenzen als auch bei ihren Jahrestreffen 2014 und 2015 im UBS-Konferenzzentrum in Thun, Schweiz.

Schliesslich ist UBS aktives Mitglied der London Benchmarking Group, einem international anerkannten Standard zur Messung von Investitionen von Unternehmen.

UBS ist sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrem lokalen Umfeld bewusst, denn wir wissen: Der nachhaltige Erfolg der Bank hängt auch vom Wohlergehen der Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, ab. Mit einem langfristig angelegten Investitionsprogramm unterstützen wir daher weltweit die Themen Ausbildung und Unternehmertum und fördern dadurch Kompetenzen. Und mit einer Kombination aus strategischer finanzieller Unterstützung und dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitarbeiter sorgen wir dafür, dass sich etwas bewegt.

Nachhaltiger Wandel ist uns wichtig, daher setzen wir auf langjährige Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen und Social Enterprises. Die finanzielle Unterstützung ist dabei nur ein Aspekt: Auch unsere Mitarbeiter tragen aktiv und massgeblich zur erfolgreichen Umsetzung unseres gemeinnützigen Engagements bei. So ermöglichen wir ihnen, mit Freiwilligeneinsätzen und mit ihrer fachlichen Kompetenz Gutes zu tun, indem wir:

  • Freiwilligeneinsätze in Zusammenarbeit mit lokalen gemeinnützigen Partnern fördern
  • Mitarbeitern pro Jahr bis zu zwei bezahlte Arbeitstage gewähren, an denen sie am Freiwilligenprogramm der Bank teilnehmen können
  • Mitarbeiterspenden an gemeinnützige Organisationen verdoppeln

Weitere Informationen und Zahlen, die für unsere Gemeinschaften von Relevanz sind, finden Sie unter: www.ubs.com/community

2015 gab UBS 9,9 Milliarden Franken für ein breites Spektrum an Waren und Dienstleistungen aus.

Ein Grossteil der Aufwendungen entfällt auf Immobilien, Outsourcing, IT sowie auf Beratungshonorare und Rechtsgebühren. Unser Beschaffungswesen wird von einem externen Dienstleister, Chain IQ, abgewickelt. Chain IQ wendet unsere RSCM-Standards und -prozesse an. Die erfahrenen Beschaffungsexperten bei Chain IQ führen die Due Diligence bezüglich der Lieferanten durch, und sie erarbeiten Korrekturmassnahmen, die von einem zentralisierten Expertenteam bei UBS unterstützt werden.

Wir wollen sicherstellen, dass unsere sozialen und ökologischen Werte über die gesamte, umfangeiche Lieferkette hinweg befolgt werden. Seit 2008 verfügt UBS über konzernweite Richtlinien, die dabei helfen sollen, Praktiken von Lieferanten bezüglich Menschen- und Arbeitsrechten, der Umwelt und Korruptionsbekämpfung systematisch zu erkennen, zu bewerten und zu kontrollieren. Ein Eckpunkt dieser Richtlinie ist der UBS Responsible Supply Chain Standard, an den unsere Direktlieferanten vertraglich gebunden sind. UBS erwartet von ihren Lieferanten, dass diese auch bei den Beziehungen mit ihren Lieferanten dieselben Standards anwenden.

Wir stehen in aktivem Kontakt mit Analysten von Rating- und Researchagenturen. Die Ratings von spezialisierten Agenturen helfen uns dabei, unsere Leistungen und Aktivitäten in den Bereichen Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit zu evaluieren, und bieten nützliche Anhaltspunkte für das Benchmarking.

2014 stellten wir diversen Agenturen in Fragebogen, anlässlich von Sitzungen oder in Telefonkonferenzen (mit Analysten für Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen), detaillierte Angaben zu unserer Nachhaltigkeitsperformance zur Verfügung. Die Rating- und Researchagenturen nutzen regelmässig unsere UBS and Society-Website als Hauptinformationsquelle.

Wir stehen mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Verbindung und schätzen deren Meinungen und Erkenntnisse, die zur Entwicklung des UBS-Ansatzes in Bezug auf soziale Themen und Anliegen sowie zum besseren Verständnis beitragen.

NGOs sind seit Langem die grössten Verfechter von gesellschaftlichen Themen. Als "Wächter" über die Unternehmen setzen sie sich kritisch mit unseren diversen ökologischen, sozialen und menschenrechtsrelevanten Anliegen auseinander. 2015 diskutierten wir mit NGOs über so unterschiedliche Themen wie Menschenrechte, Klimawandel und Klimawandel und Nahrungsmittelspekulation.

Wir gehören mehreren Organisationen an, welche Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit unterstützen, und beteiligen uns aktiv an entsprechenden Initiativen. Im Bankensektor zählen wir zu den Meinungsbildnern für Nachhaltigkeit.

Wir beteiligen uns unter anderem an Initiativen wie am United Nations Global Compact, der Global Reporting Initiative, der United Nations Environment Program Finance Initiative, am Carbon Disclosure Project sowie an den UN Principles for Responsible Investment. Unsere Vertreter nehmen an externen Meetings, Events und Konferenzen teil und nutzen diese Plattformen, um Ideen auszutauschen, gemeinsame Massnahmen voranzutreiben und wertvolle Anregungen für die Entwicklung unseres Ansatzes und unserer Strategie in Bezug auf Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit zu erhalten.

2015 waren UBS-Vertreter bei wichtigen Events zu Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit zugegen, darunter die Financing for Development Konferenz in Addis Ababa und der Paris Climate Change Konferenz.

Wir pflegen an allen wichtigen Standorten weltweit einen aktiven und beständigen Dialog mit den Medien.

Unsere Medienteams unterhalten einen direkten und langjährigen Kontakt mit Medienvertretern in allen Regionen, in denen UBS tätigt ist, und informieren zeitgerecht über eine breite Palette globaler, regionaler und lokaler Themen, die für UBS relevant sind. Das Senior Management (Verwaltungsrat und Konzernleitung) erstattet zudem regelmässig Bericht an Journalisten, vornehmlich im Rahmen von Interviews. Neben den Interviews an den wichtigen UBS-Anlässen (z.B. Quartals- und Jahresabschluss sowie Generalversammlung) gab das Senior Management 2015 viele weitere Interviews.

Darüber hinaus führten wir Gespräche mit Medienvertretern in Form von Interviews oder Hintergrundgesprächen zu diversen Corporate-Responsibility- oder Nachhaltigkeitsthemen, wie Klimawandel, Nahrungsmittelspekulation und Umwelt- und Sozialrisiken.

Ratings und Auszeichnungen

Unser grösster Erfolg im Jahr 2015 war die Übernahme der Spitzenposition in der DJSI-Branchengruppe «Diversified Financials». Die DJSI bewerten den Nachhaltigkeitsansatz von Unternehmen und zeichnen jeweils die besten Performer aus. Im Bericht über UBS als führendes Unternehmen der Branche wird die Unterstützung der Bank für ihre Kunden und die Gemeinschaften sowie die Integration der finanziellen und gesellschaftlichen Performance hervorgehoben. Zudem wurden die Bemühungen von UBS zur Stärkung ihrer Kapitalbasis, zur Verbesserung von Effizienz und Effektivität sowie zur Verbesserung ihres Risikomanagements durch die Initiative UBS and Society gelobt.

UBS ist seit seiner Lancierung im Jahr 2001 im FTSE4Good vertreten. Dieser Index misst die Leistung von Unternehmen, deren Geschäftspraktiken strengen Umwelt-, Sozial- sowie Governance-Kriterien (ESG-Kriterien) entsprechen. UBS erreichte ein Top Level ICB Supersector Perzentil Rating von 90 Prozent (von insgesamt 100 Prozent).

oekom research AG ist eine der weltweit führenden Rating-Agenturen für Nachhaltigkeit und hat seit 1993 aktiv zur Entwicklung des Markts für nachhaltige Anlagen beigetragen. Oekom research hat UBS für ihre Corporate Responsibility den so genannten "Prime Status" verliehen, der gemäss dem "oekom Corporate Rating" Unternehmen auszeichnet, die zu den besten ihrer Branche gehören und branchenspezifische Mindestanforderungen erfüllen.

CDP

Für unsere Massnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen und zur Minderung der geschäftlichen Risiken des Klimawandels ezielten wir mit 100 Disclosure-Punkten bei unserer Bewertung im Rahmen des CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) ein Spitzenergebnis. Der Index wurde von CDP auf Wunsch von 822 Anlegern zusammengestellt, die zusammen 95 Milliarden USD verwalten. CDP ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die Unternehmen und Städten das einzige globale System für Umweltinformationen zu Verfügung stellt. Mit dem System können diese Informationen gemessen, offengelegt, verwaltet und geteilt werden.

Die Bemühungen von Asset Management, Umwelt-, Sozial- und Governance-Überlegungen in die Anlagepraxis zu integrieren, wurden im jährlichen Berichterstattungs- und Bewertungsprozess der Initiative «Principles for Responsible Investment» anerkannt und mit guten Noten belohnt. Asset Management erhielt in der Hälfte der Kategorien, in denen es bewertet wurde, mindestens die Note A und wurde insbesondere in der wichtigsten Kategorie «Overarching Approach» mit A+ bewertet. Der Overarching Approach bewertet das Gesamtkonzept eines Unternehmens im Hinblick auf verantwortungsbewusste Anlagen. Dazu gehören Governance, verantwortungsvolle Anlagepolitik, Ziele und Vorgaben, Ressourcen, die verantwortungsbewussten Anlagen zugewiesen werden, und die Methode für die Zusammenarbeit bei verantwortungsbewussten Anlagen und Fragen von öffentlichen Belangen.

Asset Management konnte seinen bereits sehr guten Rang von 2014 im diesjährigen Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) noch verbessern. Im GRESB-Bericht 2015 rangierten die meisten der teilnehmenden Immobilienfonds von Asset Management, die von Global Real Estate verwaltet werden, im ersten Quartil ihrer jeweiligen Vergleichsgruppen, und neun Fonds erhielten die höchste Auszeichnung «Green Star».

Die UBS Optimus Foundation und ihr Partner Last Mile Health gehörten zum engen Kreis von Organisationen, die an den renommierten Clinton Global Citizen Awards 2015 für ihren Einsatz bei der Bekämpfung des Ausbruchs der Ebola-Epidemie in Westafrika geehrt wurden.

Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern

Wir organisieren interne und externe Schulungen und Sensibilisierungsaktivitäten zu Themen und Problemstellungen rund um Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit. Durch Einführungen, Schulungen und Sensibilisierungsaktivitäten stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter ihre Verantwortung für die Einhaltung unserer Grundsätze verstehen und sich der Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements von UBS bewusst sind. Zusätzlich werden Informationen im Intranet und auf der UBS and Society-Website veröffentlicht.

2015 haben mehr als 49'000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Schulungen zu Themen rund um UBS and Society bekommen; 44'700 davon haben eine allgemeine Schulung absolviert und 4'500 haben an Schulungen teilgenommen, die auf ihren Wissens- und Einflussbereich abgestimmt waren.

2015 haben wir ein neues obligatorisches Modul zu Verhalten und Kultur entwickelt. Dieses beinhaltet auch einen umfassenden Abschnitt zu UBS and Society. Die Schulung wurde im Dezember 2015 für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingeführt.

Auch 2015 konzentrierten sich die Schulungen und Sensibilisierungsaktivitäten für Mitarbeiter weiterhin auf den Verhaltens und Ethikkodex von UBS. Alle Mitarbeiter müssen jährlich bestätigen, dass sie alle wesentlichen Dokumente und Weisungen von UBS, einschliesslich des Kodex, gelesen haben. Zudem wurden die Mitarbeiter auch über andere Schulungen und Sensibilisierungsaktivitäten über die Corporate-Responsibility- und Nachhaltigkeits- Strategie und –Aktivitäten des Konzerns informiert. Das Engagement im Bereich gemeinnütziger Aktivitäten ist Bestandteil unserer zentralen internen Führungsprogramme.

Unsere Mitarbeiter sind ausserdem verpflichtet, regelmässige Auffrischungskurse zu Themen wie Geldwäschereibekämpfung, Einhaltung von Sanktionen und Korruptionsbekämpfung zu absolvieren. Dazu gehören Onlineschulungen, Sensibilisierungskampagnen und Seminare.

Der Kodex befasst sich unter anderem mit dem Thema Korruptionsbekämpfung. Die spezifischen Standards zur Korruptionsbekämpfung, die für alle Mitarbeiter gültig sind, sind in der Konzernweisung zur Korruptionsbekämpfung ("Group Policy Against Corruption") dargelegt sind. In der Weisung wird unsere Nulltoleranz in Bezug auf Korruption unterstrichen und jede Form der Bestechung durch UBS und ihre Mitarbeiter – einschliesslich der Zahlung von "Facilitation Payments" – verboten.

Die Unternehmensbereiche überarbeiten regelmässig ihre webbasierten Schulungsprogramme, um aktuellen Compliance & Operational Risk Control-Fragen und Standards zur Korruptionsbekämpfung Rechnung zu tragen. Sämtliche Mitarbeiter aus dem Bereich Compliance & Operational Risk Control & Operational Risk absolvieren regelmässig obligatorische Schulungen. Zudem erhalten in bestimmten Bereichen tätige Mitarbeiter gezielte Schulungen zu kundenbezogener Korruption. Zu den behandelten Themen zählen unter anderem Korruptionsrisiken, die sich aus der Zusammenarbeit mit Intermediären oder aus Geschenken und Geschäftsanlässen ergeben. Bei wichtigen neuen Entwicklungen (z.B. dem "UK Bribery Act", dem britischen Anti-Korruptionsgesetz) werden zusätzliche Schulungen angesetzt.

Nachhaltige Leistung und Vergütung

 

Überblick

We strive to find the right balance of return for both our employees and our shareholders. We offer our employees competitive base salaries and variable performance awards that reflect their overall contributions. Our approach recognizes the need to compensate individuals for their performance within the context of market conditions, risk considerations, a fast-changing commercial environment and evolving regulatory requirements. We seek to encourage and reward behavior that contributes to the firm’s long-term success.

Our compensation structures and programs are designed to be appropriately balanced between fixed and variable elements. We emphasize the variable component as an incentive to excel and to foster a performance-driven culture, while supporting appropriate and controlled risk-taking. Employee compensation is viewed within a total reward framework that takes into account base salaries, discretionary performance awards and benefits.

Our compensation framework is based on our Total Reward Principles, particularly in terms of integrating risk control and managing performance, as well as in specifying how we structure our compensation and performance award pool funding. The Principles reflect our long-standing focus on pay for performance, sustained profitability, risk awareness and sound governance.

We have Group-wide ranks and country-specific salary ranges applicable to all employees, as well as a global role classification model. Human resource processes based on these global role profiles support clearly defined career paths and development plans for all employees.

Our global performance management framework provides regular opportunities for employee-manager dialog and consistent assessment processes that link performance, behavior, demonstrated achievement and compensation. It enables employees to set clear performance and development goals, to be effective in their roles and to advance their careers. It also provides a platform for managers to support their employees in contributing their full potential towards the firm’s success. In 2014, 100% of the employees eligible to participate in the firm’s performance assessment processes were reviewed.

Objectives focusing on our key corporate responsibility and sustainability commitments are set for managers and employees in pertinent departments or units. Most notably, this would include managers and employees in UBS and Society, corporate responsibility, anti-money laundering, human resources, environmental, and community affairs functions.

We believe UBS has one of the most demanding performance award frameworks relative to its peers. This framework has remained broadly unchanged in 2014. We have built a robust compensation model premised on generating attractive and sustainable returns for shareholders. The firm’s performance awards are designed to support this philosophy by emphasizing appropriate risk-taking and long-term performance, and by placing a substantial portion of compensation at risk. For instance, for 2014, we have over 5,000 employees with 54% of their performance award in deferred compensation that vests over two to five years.

Group Executive Board

The Human Resources and Compensation Committee (HRCC) reviews the performance of our Group CEO and other GEB members against the Group’s performance targets. The GEB’s performance awards are based on quantitative and qualitative performance Measures and consider performance of the individual and the Group overall.

  • The Group CEO / GEB performance scorecard is based on a set of quantitative and qualitative measures, and provides a framework for a balanced assessment. Group level, business division, regional, functional and qualitative performance measures are included in combination, depending on the individual GEB member’s remit.
  • Compensation plan forfeiture provisions enable the firm to reduce the unvested deferred portion if the compensation plans’ relevant performance conditions are not achieved.
  • This means the vesting of Equity Ownership Plan awards depends on both Group and divisional performance
  • Deferred Contingent Capital Plan awards only vest in full if the firm delivers an adjusted profit before tax and our phase-in tier 1 capital ratio does not fall below 10%. The firm may, at its discretion, elect to cancel any interest payments.

Board of Directors (BoD)

Verwaltungsrat

Gemäss dem Organisationsreglement der UBS AG müssen die Verwaltungsratsmitglieder über das notwendige Know-how und die erforderliche Erfahrung zur Erfüllung ihrer Funktion verfügen. Die Leistung und Effektivität des Präsidenten, des Verwaltungsrates insgesamt und der einzelnen Ausschüsse wird jährlich unter der Aufsicht des Governance and Nominating Committee (GNC) beurteilt. Alle Ausschüsse des Verwaltungsrats nehmen eine Selbstevaluation ihrer Aktivitäten vor und erstatten dabei dem gesamten Verwaltungsrat Bericht.

Von dem Corporate Culture and Responsibility Committee (CCRC) und seinen Mitgliedern wird erwartet: (i) dass sie so viel Zeit in die Ausübung der Funktion investieren, wie zur ordnungsgemässen Erfüllung ihrer Pflichten notwendig ist. Ein Anhaltspunkt für die zu diesem Zweck erforderliche Zeit wird jeweils im Ernennungsdokument der einzelnen CCRC-Mitglieder gegeben; und (ii) dass sie gute Kenntnisse über Corporate Responsibility und über relevante politische Themen sowie ähnliche Erfahrungen besitzen, die zur Ausübung der jeweiligen Aufgaben erforderlich sind. Der Vorsitzende des CCRC muss über solide Kenntnisse der jeweiligen Verantwortungsbereiche des Ausschusses sowie über Erfahrungen verfügen, die der Verwaltungsrat im Zusammenhang mit dem Aufgabenbereich des Ausschusses als erstrebenswert erachtet.

BoD members receive fixed fees for their services, 50% of which they must use to purchase blocked UBS shares. Alternatively, they may elect to purchase blocked UBS shares using 100% of their fees. BoD members do not receive variable compensation. This reinforces their focus on long-term strategy, supervision and governance, and helps them remain independent of the firm’s senior management. The Chairman, as a non-independent BoD member, receives a cash payment, UBS blocked shares and benefits.

Geschichte von Corporate Responsibility bei UBS

1954

Beginnings of Community Affairs at Wealth Management US

1962

Establishment of Union Bank of Switzerland's 100th anniversary foundation (since 1999: UBS Culture Foundation)

1971

Launch of "A Helping Hand from UBS Employees" (UBS Mitarbeiter helfen) in Switzerland

1972

Establishment of Swiss Bank Corporation's 100th anniversary foundation (since 1999: UBS Foundation for Social Issues and Education)

1978

Beginnings of Community Affairs in EMEA
Establishment of first energy functional unit

1982

Co-founder member of Business in the Community in the UK

1988

First bank in Switzerland with the position of environmental officer

1989

First formal energy guidelines

1992

Among the first signatories of the UNEP bank declaration (UNEP FI)

1993

Introduction of first Environmental Policy

1994

Publication of first environmental report and introduction of environmental credit assessment procedure for Swiss corporate clients

1995

Introduction of employee volunteering at Wealth Management US and of matched-giving scheme for London employees

1996

Launch of first cohesive and branded Community Affairs programme, "Tomorrow's Adults"

1997

Launch of Socially Responsible Investment (SRI) Funds
Establishment of IB Community Affairs in Stamford (monetary and in-kind donations, and employee volunteering).

1998

Merger of Union Bank of Switzerland and Swiss Bank Corporation to create UBS

1999

Founding member of Wolfsberg Group
First bank to obtain ISO 14001 certification for worldwide environmental management system in banking business and launch of Environmental Risk Policy in IB
Establishment of UBS Optimus Foundation

2000

UBS among first companies to sign UN Global Compact
Wolfsberg Group Anti-Money Laundering (AML) Principles for Private Banking (revised 2002)
UBS commences reporting on corporate responsibility in Annual Report

2001

Establishment of Corporate Responsibility Committee, a Board of Directors committee, and publication of first Corporate Responsibility section in Annual Report
Establishment of a Global Diversity Steering Committee within the Investment Bank
Founding member of European Social Investment Forum (Eurosif)
Wolfsberg Group Commitment against Terrorism
Employee volunteering time off policy introduced for London employees

2002

Wolfsberg Group Statement on Fight against Financing of Terrorism and AML Principles for Correspondent Banking
Launch of group-wide Diversity initiative
Founding signatory of CDP (originally known as Carbon Disclosure Project)
Commencement of joint WM and IB Community Affairs programme in Chicago
Expansion of in-house environmental program to Corporate Services outside Switzerland

2003


First financial services firm to formally register interest as an Academy sponsor in the UK (leads to the opening of the The Bridge Academy, Hackney, in 2007)
Institution of NGO communications & analysis function

2004

Establishment of SRI Equity Research in Investment Bank

2005

Establishment of coordination function for Community Affairs in Switzerland
Setting up of UBS Tsunami Relief Fund
UBS commences social reporting in Annual Report (section on employees)

2006

Introduction of Climate Change Strategy
Adoption of UBS Statement on Human Rights
Wolfsberg Group releases Investment Banking FAQs, Guidance for Mutual Funds and Pooled Vehicles, Correspondent Banking FAQs, and Guidance on the Risk Based Approach

2007

Establishment of SRI Research in Global WMBB
Wolfsberg Group Statement against Corruption and Wolfsberg Group Statement on Transparency in International Payments
First company-wide volunteering at Wealth Management US

2008

Introduction of group-wide Responsible Supply Chain Guideline
Wolfsberg Group Revised PEP FAQs

2009

UBS applies Global Reporting Initiative (GRI) framework to its 2008 non-financial disclosure
UBS's Sustainability Disclosure 2008 meets the requirements of level A+ of the GRI (continued in subsequent years)
UBS Global Asset Management becomes a signatory to the Principles for Responsible Investment (PRI)

2010

Launch of UBS's new Code of Business Conduct & Ethics
Publication of UBS Position on Controversial Activities

2011

Convener of Thun Group of Banks on banking of human rights
Establishment of UBS Environmental & Social Risk Committee
Awarded with UK Big Society Award (established by the UK Prime Minister)

2012

UBS celebrates its 150th anniversary (see www.ubs.com/history)
Setting up of the UBS International Center of Economics in Society at the University of Zurich
Global roll-out of the Investment Bank’s ESG Analyzer

2013

Thun Group launches discussion paper on banking and human rights
Renewal of Climate Change Strategy

2014

Introduction of UBS Environmental and Human Rights Policy
Launch of "UBS and Society", a dedicated, industry-leading platform for sustainable investing & philanthropy
Publication of UBS's comprehensive Environmental & Social Risk framework document
UBS's Sustainability Disclosure 2013 meets the requirements of GRI G4 comprehensive

Umwelt und Menschenrechte

In-house Umweltmanagement – Statistiken

Umweltziele und -ergebnisse in unserem Betrieb 1

 

GRI 2

2015

Ziel 2016

Messbasis

Veränderung von Messbasis in %

Fortschritt /
 Zielerreichung8

2014

2013

Total Netto-Treibhausgas-Emissionen (THG-Fussabdruck) 3

EN15-17

169,006

-40%

360,501 4

-53.1

On track

181,066 9

193,872 9

Energieverbrauch in GWh

EN3

668

-10%

774 5

-13.7

On track

707 9

758 9

Anteil erneuerbarer Strom

EN3

54.0%

erhöhen

43.6% 4

23.9

On track

52.0% 9

51.6% 9

THG-Kompensation (Geschäftsflugverkehr) in t CO2e

EN18

73,592

 

4

100

On track

75,305

72,612

Papierverbrauch in kg pro MA 7

EN1

119

stabilisieren

122 5

-2.3

Behind schedule

121

121

Anteil Recycling- und FSC-Papier

EN2

83.6%

50%

55.8% 5

49.7

On track

61.8%

57.6%

Abfall in kg pro MA 7

EN23

203

stabilisieren

232 5

-12.3

On track

213

214

Abfall-Recycling-Quote

EN23

52.8%

70%

53.9% 5

-2.0

Behind schedule

54.6% 9

55.3%

Wasserverbrauch in Mio. m3

EN8

0.96

-5%

1.22 5

-21.9

On track

1.08

1.09

Umweltkennzahlen

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

2

 

 

 

 

2014

2

2013

2

 

 

GRI

3

Absolut normalisiert

4

Datenqualität

5

Trend

6

Absolute normalized

4

Absolute normalized

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total direkter und intermediärer Energieverbrauch

7

 

 

668 GWh

 

***

 

leicht sinkend

 

707 GWh

 

758 GWh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total  direkter Energieverbrauch

8

EN3

 

68 GWh

 

**

 

sinkend

 

101 GWh

 

119 GWh

 

Erdgas

 

 

 

85.2%

 

**

 

leicht steigend

 

80.7%

 

77.7%

 

Heizöl

 

 

 

10.1%

 

***

 

sinkend

 

15.8%

 

16.3%

 

Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas)

 

 

 

4.6%

 

***

 

leicht steigend

 

3.4%

 

5.9%

 

Erneuerbare Energie (Solarstrom usw.)

 

 

 

0.16%

 

***

 

steigend

 

0.13%

 

0.10%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total intermediärer Energieverbrauch

9

EN3

 

600 GWh

 

***

 

gleichbleibend

 

606 GWh

 

639 GWh

 

Elektrizität

 

 

 

519 GWh

 

***

 

leicht sinkend

 

548 GWh

 

575 GWh

 

Elektrizität aus Gaskraftwerken

 

 

 

16.7%

 

***

 

leicht sinkend

 

17.7%

 

17.6%

 

Elektrizität aus Ölkraftwerken

 

 

 

2.9%

 

***

 

gleichbleibend

 

3.0%

 

2.8%

 

Elektrizität aus Kohlekraftwerken

 

 

 

16.0%

 

***

 

gleichbleibend

 

16.2%

 

16.4%

 

Elektrizität aus Atomkraftwerken

 

 

 

10.5%

 

***

 

leicht sinkend

 

11.2%

 

11.7%

 

Elektrizität aus Wasserkraftwerken

 

 

 

36.2%

 

***

 

leicht steigend

 

33.4%

 

32.8%

 

Elektrizität aus anderen erneuerbaren Ressourcen

 

 

 

17.8%

 

***

 

gleichbleibend

 

18.5%

 

18.7%

 

heat (e.g. district heating)

 

 

 

80 GWh

 

**

 

steigend

 

58 GWh

 

64 GWh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anteil Elektrizität aus erneuerbaren Quellen

 

 

 

54%

 

***

 

gleichbleibend

 

52%

 

52%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total Geschäftsreisen

 

EN30

 

672 m Pkm

 

***

 

gleichbleibend

 

684 m Pkm

 

658 m Pkm

 

Zugverkehr

10

 

 

1.9%

 

***

 

gleichbleibend

 

1.8%

 

1.7%

 

Strassenverkehr

10

 

 

1.6%

 

**

 

steigend

 

1.0%

 

1.1%

 

Flugverkehr

 

 

 

97.2%

 

***

 

gleichbleibend

 

97.1%

 

97.2%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzahl Flüge (Abschnitte)

 

 

 

            289,956

 

***

 

gleichbleibend

 

296,067

 

287,481

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total Papierverbrauch

 

EN1

 

7,358 t

 

***

 

gleichbleibend

 

7,471 t

 

7,693 t

 

Recyclingpapier (post-consumer)

 

EN2

 

16.1%

 

***

 

leicht sinkend

 

18.8%

 

18.7%

 

Frischfasern FSC

11

 

 

67.5%

 

***

 

steigend

 

42.9%

 

38.9%

 

Frischfasern ECF + TCF

11

 

 

16.3%

 

***

 

sinkend

 

38.0%

 

42.3%

 

Frischfasern chlorgebleicht

 

 

 

0.17%

 

**

 

leicht sinkend

 

0.20%

 

0.20%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total Entsorgung

 

EN23

 

12,546 t

 

***

 

gleichbleibend

 

13,136 t

 

13,626 t

 

Wertstoffe getrennt und rezykliert

 

 

 

52.8%

 

***

 

gleichbleibend

 

54.6%

 

55.3%

 

Verbrennung

 

 

 

19.3%

 

***

 

gleichbleibend

 

19.8%

 

19.8%

 

Deponie

 

 

 

27.9%

 

**

 

leicht steigend

 

25.5%

 

24.8%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total Wasserverbrauch

 

EN8

 

0.96 m m3

 

**

 

leicht sinkend

 

1.08 m m3

 

1.09 m m3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treibhausgas (THG) Emissionen in CO2e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Direkte THG-Emissionen (Scope 1)

12

EN15

 

13,340 t

 

***

 

sinkend

 

18,053 t

 

22,621 t

 

Brutto indirekte THG-Emissionen (Brutto Scope 2)

12

EN16

 

179,082 t

 

***

 

leicht sinkend

 

191,837 t

 

205,920 t

 

Brutto andere indirekte THG-Emissionen (Brutto Scope 3)

12

EN17

 

101,374 t

 

***

 

gleichbleibend

 

96,710 t

 

94,318 t

 

Total Brutto THG Emissionen

 

 

 

293,797 t

 

***

 

gleichbleibend

 

306,600 t

 

322,858 t

 

THG Reduktionen von erneuerbarer Energie

13

 

 

51,199 t

 

***

 

gleichbleibend

 

50,230 t

 

56,375 t

 

CO2e Offsets (geschäftsbedingte Flugreisen)

14

 

 

73,592 t

 

***

 

gleichbleibend

 

75,305 t

 

72,612 t

 

Total Netto THG Emissionen (THG Fussabruck)

15

 

 

169,006 t

 

***

 

leicht sinkend

 

181,066 t

 

193,872 t

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umweltindikatoren pro Mitarbeiter

 

Einheit

2015

Trend

2014

2013

Direkter und intermediärer Energieverbrauch

kWh / MA

10,827 

Low decreasing

11,450

11,884

Geschäftsverkehr

Pkm / MA

10,898

Stable

11,086

10,318

Papierverbrauch

kg / MA

119

Stable

121

121

Entsorgung

kg / MA

203

Stable

213

214

Wasserverbrauch

m3 / MA

15.5

Decreasing

17.5

17.1

CO2-Fussabdruck

t / MA

2.74

Low decreasing

2.93

3.04

 

Management-Indikatoren5

 

 

Für das Geschäftsjahr endend am

Veränderung in %

Personalbestand auf Vollzeitbasis (Ausnahmen sind angegeben)1

GRI2

31.12.15

31.12.14

31.12.13

31.12.14

Mitarbeiter im Finanzdienstleistungsgeschäft

 

60,099

60,155

60,205

(0)

Mitarbeiter in spezialisierten Fachstellen

 

91

27

34

243

Sensibilisierung

 

 

 

 

 

Geschulte Mitarbeiter

FS4

44,721

1,435

7,136

3,016

Fachausbildung

 

 

 

 

 

Geschulte Mitarbeiter

FS4

4,533

1,371

2,135

231

Externe Audits3

 

 

 

 

 

Externe Audits

FS9

91

116

58

(22)

Auditierungszeit (Tage)

FS9

15

16

11

(9)

Interne Audits4

 

 

 

 

 

Auditierte Mitarbeiter

FS9

243

93

160

161

Auditierungszeit (Tage)

FS9

194

29

47

576

Zeitreihen Papierverbrauch

Umwelt- und Sozialrisikomanagement 

Abklärung von Umwelt- und Sozialrisiken

 

 

 

Für das Geschäftsjahr endend am

Veränderung in%

 

GRI 1

31.12.15

31.12.14

31.12.13

31.12.14

Zur Prüfung weitergeleitete Fälle nach Region 2

FS2

2,192

1,812

1,716

21

Amerika

FS2

295

354

367

(17)

Asien Pazifik

FS2

520

317

296

64

Europa, Mittlerer Osten und Afrika

FS2

257

297

373

(13)

Schweiz

FS2

1,120

844

680

33

nach Business Division

 

 

 

 

 

Wealth Management

FS2

396

291

298

36

Wealth Management Americas

FS2

20

21

46

(5)

Personal and Corporate Banking

FS2

980

749

598

31

Asset Management

FS2

0

7

14

(100)

Investment Bank

FS2

776

654

657

19

Corporate Center3

FS2

20

90

103

(78)

nach Sektor

 

 

 

 

 

Metalle und Bergbau

FS2

217

375

418

(42)

Öl und Gas

FS2

235

357

239

(34)

Agrarindustrie4

FS2

190

178

155

7

Chemie

FS2

147

89

95

65

Infrastruktur

FS2

64

56

67

14

Versorgungswirtschaft (Energie, Wasser, Abfall) 

FS2

25

31

51

(19)

Andere5

FS2

1,314

726

691

81

nach Beurteilung

 

 

 

 

 

angenommen6

FS2

1,724

1,561

1,465

10

angenommen unter Vorbehalt7

FS2/FS3

371

187

197

98

abgelehnt oder nicht weiterverfolgt8

FS2

73

63

54

16

hängig9

FS2

24

1

0

-

Verantwortungsvolles Beschaffungswesen

 
Verantwortungsvolles Beschaffungswesen

Umwelt- und Sozialstandards sind fester Bestandteil unseres Beschaffungswesens. Unsere Grundsätze für ein verantwortungsvolles Beschaffungswesen (Responsible Supply Chain Management, RSCM) sollen helfen, die Praxis von Lieferanten bezüglich Menschenrechten, Arbeitsrecht, Umweltschutz, Arbeitsschutz und Korruptionsbekämpfung zu erkennen, zu bewerten und zu überwachen. Sie stehen im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Einhaltung des UN Global Compact sowie der UBS and Society-Weisung (PDF, 93 KB).

Verpflichtung von Lieferanten zur Einhaltung unserer Standards

Wir wollen sicherstellen, dass unsere sozialen und ökologischen Werte über die gesamte Lieferkette hinweg befolgt werden. Seit 2008 verfügt UBS über konzernweite Richtlinien, die dabei helfen sollen, verschiedene Elemente der Praxis von Lieferanten bezüglich Menschenrechten, Arbeitsrecht, Umwelt und Korruptionsbekämpfung systematisch zu erkennen, bewerten und kontrollieren. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Richtlinie ist der UBS Responsible Supply Chain Standard, an den unsere Direktlieferanten vertraglich gebunden sind. In diesem Standard sind unsere Erwartungen an Lieferanten und ihre Subunternehmer in den folgenden Bereichen definiert: Rechtskonformität, Umwelt, Vermeidung von Kinder- und Zwangsarbeit, Verbot der Diskriminierung, Entlöhnung, Arbeitszeit, Vereinigungsfreiheit, menschenwürdige Behandlung, Gesundheit und Sicherheit sowie Korruptionsbekämpfung.

The UBS Responsible Supply Chain Standard (Dokumente)

Responsible Supply Chain Standards in:

Erkennen, Bewerten und Überwachen von Lieferanten mit erheblichen Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft

Wir identifizieren Lieferanten oder Anbieter neu bezogener Waren oder Dienstleistungen aufgrund der Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen, die entweder erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt oder Gesellschaft haben oder in Märkten mit potenziell hohen sozialen Risiken beschafft werden. Diese Lieferanten müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen und werden gemäss dem UBS Responsible Supply Chain Standard bewertet. Stellt sich bei dieser Bewertung heraus, dass der Lieferant unseren Standard nicht einhält, definiert, vereinbart und überwacht UBS mit dem Lieferanten spezifische Verbesserungsmassnahmen. Erfolgt keine Verbesserung, kann der Lieferantenvertrag gekündigt werden. Im Rahmen unseres Prozesses für ökologische und soziale Risiken führen wir zudem in regelmässigen Abständen ein Screening unserer aktiven Lieferanten durch.

Unsere RSCM-Rahmenrichtlinien sehen eine Bewertung der Auswirkungen neu bezogener Waren und Dienstleistungen vor. Im Rahmen dieser Richtlinien haben wir alle bezogenen Waren und Dienstleistungen auf potenzielle ökologische und soziale Auswirkungen während ihres Lebenszyklus' beurteilt und in Kategorien eingeteilt. Anhand dieser Kategorien definieren wir Lieferanten mit potenziell starken Auswirkungen. Diese Lieferanten werden aufgefordert, selbst zu bewerten, wie verantwortungsbewusst ihre Managementpraxis ist, und entsprechende Nachweise zu erbringen.

Nachfolgend sind einige der aktuellen potenziell negativen Auswirkungen aufgeführt, die im Rahmen der Bewertung erworbener Waren oder Dienstleistungen analysiert wurden:

  • Negative ökologische Auswirkungen aufgrund ineffizienter Nutzung von Ressourcen (zum Beispiel Wasser, Energie oder Biomasse) und Emissionen während des Produktlebenszyklus
  • Gefährliche Substanzen, Emissionen, Schadstoffe und begrenzte biologische Abbaubarkeit von Produkten, die negative Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt haben
  • Unfaire Beschäftigungspraxis wie Niedriglöhne, übermässige Überstunden, Mangel an Arbeitsschutzmassnahmen
  • Risiken für die Gesundheit und Sicherheit von Verbrauchern 
  • Beschaffung und Nutzung von Materialien mit äusserst negativen ökologischen und / oder sozialen Auswirkungen während des kompletten Lebenszyklus (beispielsweise Holz aus illegalen oder nicht nachhaltigen Quellen)
  • Unzureichende Kontrolle von Subunternehmern bezüglich Nachhaltigkeitsaspekten

2015 wurden 135 Lieferanten als Lieferanten neu bezogener Waren und Dienstleistungen mit potenziell starken Auswirkungen klassifiziert. Unsere Untersuchungen ergaben, dass bei 44 Prozent der bewerteten direkten Lieferanten Verbesserungsmassnahmen bei der Managementpraxis erforderlich waren. Mit allen wurden spezifische Abhilfemassnahmen vereinbart, deren Umsetzung streng überwacht wurde.

Zudem haben wir alle wichtigen aktiven Lieferanten auf ihren Umgang mit Umwelt- und Menschenrechtsbelangen überprüft. 20 Lieferanten mit potenziell wesentlichen Risiken wurden zu einer erweiterten Due Diligence an eine spezialisierte Einheit für Umwelt- und Sozialrisiken verwiesen. 2015 wurde keine Lieferantenbeziehung von UBS aufgrund einer RSCM-Bewertung gekündigt. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass wir die mit einem Lieferanten verbundenen potenziellen Risiken vor der Vertragsunterzeichnung prüfen.

Wie wir unsere Kunden unterstützen

Unser Produkte- und Serviceangebot

Nachhaltig verwaltete Vermögen1

 

 

 

Für das Geschäftsjahr endend

Veränderung in %

Mrd. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

GRI 2

31.12.15

31.12.14

31.12.13

31.12.14

UBS total verwaltete Vermögen

 

2,689

2,734

2,390

(2)

Core SI Produkte und Mandate

 

 

 

 

 

Integration 3

FS11

3.37

2.62

2.18

28

Integration / RPI 4

FS11

49.06

34.66 5

30.70 5

42 10

Impact investing 6

FS11

0.76

 

 

 

Negativselektion 7

FS11

79.20

68.60

56.09

15

Drittanbieter 8

FS11

6.06

4.34

3.70

40 10

Richtlinien-basierte Restriktionen 9

FS11

795.07

466.52

444.62

70 10

Total nachhaltig verwaltete Vermögen

FS11

933.53

576.73

537.30

62 10

Anteil nachhaltige an den total verwalteten Vermögen (%)

FS11

34.72

21.09

22.48

 

Nachhaltig verwaltete Vermögen
Beinhalten Anlagelösungen bei denen ökologische, soziale und/oder Corporate Governance Kriterien als Teil des Anlageentscheids berücksichtigt werden. Mit solchen Anlagestrategien können eines oder mehrere der folgenden Ziele verfolgt werden: die positive Einflussnahme auf ökologische oder soziale Aspekte, die Ausrichtung eines Portfolios gemäss der eigenen Werthaltung oder die Verbesserung des Risiko/Ertrag Profils eines Portfolios.

Core SI Produkte und Mandate
Beinhaltet all jene nachhaltigen Anlageprodukte, die mit einem strikten und sorgfältigen Anlageentscheid einhergehen. Dies umfasst Negativselektion und/oder unterschiedliche Formen der positiven Selektion wie "Best in Class", thematische Selektion und ESG Integration, sowie Impact Investing.

Richtlinien basierte Restriktionen
Beinhaltet all jene Anlagen welche der UBS Richtlinie zum Verbot von Investitionen in Firmen, die in den Bereichen Anti-Personen-Minen und Streubomben tätig sind, unterliegen (beinhaltet Anlagen in aktiv verwalteten Vermögensmandaten, sowie Anlagen in aktiv verwalteten Fonds (Retail und Institutionelle Fonds).

Für Kunden, die positiv zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beigetragen haben, hat die Investment Bank im Jahr 2015 Kapitalmarktdienstleistungen bereitgestellt (gesamtes Transaktionsvolumen 10 Milliarden Franken) oder als Finanzberater gedient (gesamtes Transaktionsvolumen 35 Milliarden Franken).

Die diesen Zahlen zugrunde liegende Methodik bestand darin, zunächst Kunden zu identifizieren, die durch die von ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen versuchen, die Auswirkungen des globalen Klimawandels zu mindern und die Anpassung an die Auswirkungen des veränderten Klimas zu unterstützen. Wir nutzen das interne Know-how des Sustainable Equity-Teams von UBS Global Asset Management und von externen Dritten, um diese Kunden zu identifizieren. Ihre Aktivitäten erstrecken sich über alle Industriesektoren, einschliesslich Erzeugung erneuerbarer Energien und saubere Technologien sowie Energieeffizienz, Abfallmanagement, Transport, Infrastrukturerneuerung und -entwicklung oder Wassermanagement. In ihrer Grösse reichen sie von Small Cap und Pure Play-Startups zu grossen internationalen und diversifizierten Unternehmen.

Anschliessend fassten wir das gesamte Transaktionsvolumen aller globalen Kapitalmarktgeschäfte in Schweizer Franken zusammen, bei denen UBS als Lead Manager oder Bookrunner für diese Unternehmen fungierte. Zudem rechneten wir das gesamte Transaktionsvolumen der Geschäfte zusammen, bei denen UBS entweder als Buy-Side- oder Sell-Side-Finanzberater auftrat. Beachten Sie, dass in den Daten alle Transaktionen mit diesen Kunden berücksichtigt wurden, nicht nur jene, die als unmittelbar klimabezogen gelten.

Eignung von Produkten und Dienstleistungen (Suitability)

In fast allen Ländern ist diese Erwartung auch im Gesetz verankert und muss daher eingehalten werden, sobald eine Bank eine vertragliche Beziehung mit einem Kunden eingeht. Zusätzlich gibt es immer mehr Vorschriften, die eine Bank dazu verpflichten, die Eignung ihrer Produkte (einschliesslich Produkte von Drittparteien) und Dienstleistungen systematisch zu überprüfen und zu dokumentieren.

Um sowohl Kundenerwartungen als auch regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden, hat UBS sich umfassende Regeln für die Eignung (Suitability) von Produkten und Dienstleistungen gegeben. Diese Regeln sorgt dafür, dass die Vermögenswerte im Kundenportfolio mit dem definierten Risikoprofil des Kunden übereinstimmen und dieser bedürfnisgerecht beraten wird (Client Suitability). Des Weiteren sorgen sie dafür, dass die Produktdokumentation geeignete und leicht verständliche Informationen zu den Produktmerkmalen, dem Zielpublikum und den Szenarien, in denen das Produkt eingesetzt wird, sowie eine ausgewogene Darstellung der Chancen und Risiken enthält (Product Suitability).

In fast allen Ländern ist diese Erwartung auch im Gesetz verankert und muss daher eingehalten werden, sobald eine Bank eine vertragliche Beziehung mit einem Kunden eingeht. Zusätzlich gibt es immer mehr Vorschriften, die eine Bank dazu verpflichten, die Eignung ihrer Produkte (einschliesslich Produkte von Drittparteien) und Dienstleistungen systematisch zu überprüfen und zu dokumentieren, einschliesslich der Einhaltung von Suitability-Kriterien und Verkaufsrestriktionen. Diesen Vorschriften wird in den lokalen Weisungen und Prozessen sowie in den jeweiligen lokalen Kontrollgrundsätzen Rechnung getragen. Die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) ist ein Beispiel dafür, wie UBS spezifische aufsichtsrechtliche Vorschriften in den lokalen Kontrollgrundsätzen berücksichtigt. Andere Standorte setzen je nach Auflagen der zuständigen lokalen Aufsichtsbehörde ähnliche Standards um.

Um sowohl Kundenerwartungen als auch regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden, haben Wealth Management (WM) und Personal & Corporate Banking (P&C) einen Suitability-Rahmen konzipiert. Dieser Rahmen wird durch das UBS Beratungserlebnis mit seinem strukturierten Beratungsprozess unterstützt, gefolgt von der Umsetzung gemeinsam vereinbarter Lösungen und von der ordnungsgemässen Dokumentation der einzelnen Prozessschritte. Vervollständigt werden die Grundsätze durch Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten, mit denen unter anderem Extremrisiken erfasst werden sollen. Die bestehenden globalen Suitability-Grundsätze von WM und R&C werden derzeit überholt, um dem sich verändernden rechtlichen und regulatorischen Umfeld Rechnung zu tragen.

Mit dem UBS Beratungserlebnis (Verstehen - Vorschlagen - Entscheiden/Umsetzen - Überprüfen) haben WM und P&C einen strukturierten Beratungsprozess eingeführt, der durch eine Reihe von Formularen und anderen Hilfsmitteln unterstützt wird: In einem ersten Schritt unterstützen diese Hilfsmittel den Kundenberater bei einer anfänglichen Bestimmung des Anlegerprofils eines Kunden, einschliesslich Anlagezielen und Risikokapazität. In einem zweiten Schritt dienen sie der Bestimmung einer geeigneten Anlagestrategie für ein spezifisches Kundenportfolio. Ausserdem wurde eine Reihe von Hilfsmitteln und Plattformen eingeführt, die es erlauben, dem Kunden auf seine Anlagestrategie abgestimmte Anlagevorschläge zu unterbreiten und Kundenberater während der Prüfungsphase zu unterstützen.

Beratungsplattformen und -hilfsmittel segmentieren Produkte entlang ihrer Risiko-Ertrags-Profile und helfen dadurch Kunden und Kundenberatern, die Risikocharakteristika von Anlageprodukten und -dienstleistungen richtig einzuschätzen. Anhand weiterer Prozesse lässt sich überprüfen, ob die dem Kunden und dem Kundenberater zur Verfügung gestellte Produktdokumentation geeignete und leicht verständliche Informationen zu den Produktmerkmalen, dem Zielpublikum und den Szenarien, in denen das Produkt eingesetzt wird, sowie eine ausgewogene Darstellung der Chancen und Risiken enthält. Des Weiteren werden für gewisse Produkte mit bestimmten Risiken (beispielsweise Hedge Funds) spezifische Rechtsdokumente benötigt.

Die oberste Verantwortung für das Suitability-Risiko und dessen Thematisierung liegt beim Unternehmensbereich. Die Policies von WM und P&C, WMA, IB und Global AM (EMEA) sind diesbezüglich klar. Dementsprechend verfolgt UBS für jeden Unternehmensbereich einen eigenen Ansatz, damit die sich rasch verändernden regulatorischen Vorschriften eingehalten, bestimmte Suitability-Verpflichtungen angegangen und erkannte Lücken in den Unternehmensbereichen geschlossen werden.

Überwachung und Kontrolle erfolgen auf drei Ebenen: Auf der untersten Ebene führt Origination im Rahmen des Origination-Kontrollrahmens Kontrollen durch. Darunter wird hauptsächlich eine Reihe von Kontrollmassnahmen verstanden, mit denen das operationelle Risiko von Neugeschäften verhindert / erkannt und gewährleistet werden soll, dass das Restrisiko der Risikobereitschaft entspricht. Die zweite Kontrollstufe besteht aus Compliance & Operational Risk Control als Global Minimum Control Standards und Teil des gesamten Compliance & Operational Risk Control-Kontrollsystems. Diese Kontrollen haben zum einen zum Ziel, die Kontrollstelle zu prüfen («Check the Checker»), und zum anderen thematisch fundierte Prüfungen durchzuführen. Group Internal Audit schliesslich fungiert als Teil des jährlichen Revisionsplans als dritte Kontrollebene.

Das UBS Beratungserlebnis beinhaltet auch die regelmässige After-Sales-Betreuung des Kunden. Diese Betreuung wird wiederum durch eine Reihe von Hilfsmitteln und Plattformen unterstützt, wie «Ready to Use»-Reporting und -Präsentationsmaterialien.

Stimmrechte

Wir sind vom ökonomischen Wert von Stimmrechten überzeugt und setzen diese entsprechend ein. In Fällen, in denen Asset Management von Kunden das Mandat zur Stimmrechtsausübung erhält, streben wir – entsprechend unserer treuhänderischen Sorgfaltspflicht – eine möglichst positive Auswirkung der Stimmrechtsausübung auf die Wertentwicklung der Anlagen an. Im Berichtszeitraum stimmten wir für Kunden, die uns im Einklang mit den Corporate-Governance-Prinzipien von Asset Management ihr Stimmrecht übertragen haben, an 8654 Aktionärsversammlungen über 87 348 Beschlüsse ab.

Seit 2010 bietet Global Asset Management in der Schweiz die Dienstleistung UBS Voice an: Dieser Service ermöglicht es Anteilsinhabern von schweizerischen institutionellen Fonds, vor den Aktionärsversammlungen grosser Schweizer Unternehmen ihre Abstimmungspräferenzen zu äussern. Diese werden dann von der Fondsleitung als zusätzlicher Input für deren Abstimmungsverhalten berücksichtigt. Dieser Service steht 41% der verwalteten Vermögen zur Verfügung, die dafür berechtigt sind.