Porträt

Im Jahre 1999 ist die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung im Zuge der Fusion von Schweizerischer Bankgesellschaft (SBG) und Schweizerischem Bankverein (SBV) zeitgleich mit der UBS Kulturstiftung in der Nachfolge der Jubiläums-Stiftungen von SBG und SBV gegründet worden. Ihrer Zweckbestimmung folgend setzt sie die jährlichen Erträge aus dem Stiftungskapital von derzeit 30 Millionen Franken zur Förderung des Gemeinwohls im weitesten Sinn in der Schweiz ein.

Die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung agiert als gemeinnützige Förderstiftung in einem sich rasant wandelnden gesellschaftlichen Umfeld im Zeichen von Globalisierung und Pluralisierung. Die damit verbundenen sozialen und kulturellen Herausforderungen verlangen nach Gemeinsinn und Engagement. Vor diesem Hintergrund engagieren wir uns für die Förderung des Gemeinwohls und konzentrieren uns dabei auf zwei Schlüsselbereiche für eine zukunftsorientierte, sozialverträgliche und nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung: Integration und Qualifikation.

Die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung unterstützt einerseits Initiativen und Projekte von Institutionen, Organisationen und Personen zur Förderung der Aus- und Weiterbildung, der Beschäftigung und der Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt von Menschen mit sozialen Benachteiligungen bzw. besonderen Lernvoraussetzungen. Andererseits unterstützen wir Bestrebungen und Projekte zur Aus- und Weiterbildung von Personengruppen mit besonderen Begabungen, zur Förderung des unternehmerischen Denkens und Handelns im Allgemeinen und der Wirtschafts- und Führungsausbildung im Besonderen. Wir leisten Beiträge in den Förderbereichen Soziales & Integration und Ausbildung & Weiterbildung.

Auf der Grundlage ihrer Zweckbestimmung verfolgt die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung das Ziel einer eigenständigen, die öffentliche und die private Fördertätigkeit ergänzenden Praxis der Unterstützung. Vor diesem Hintergrund setzen wir die zur Verfügung stehenden Mittel vor allem dort ein, wo andere nicht in der Lage sind, das Gemeinwohl in den Bereichen «Soziales & Integration» sowie «Ausbildung & Weiterbildung» zu fördern. Unsere Förderpolitik berücksichtigt die verschiedenen Sprachregionen und Landesteile und fördert insbesondere innovative und marktnahe Ansätze und Projekte, die nach einer Initial- und Aufbauphase selbsttragend funktionieren können. Die Verantwortung für die Fördertätigkeit trägt der Stiftungsrat, dessen Mitglieder von der Stifterfirma ernannt werden. Derzeit besteht das oberste Organ der Stiftung aus fünf Mitgliedern und wird von Alain Robert (Präsident) und Dr. Peter Schmid (Vizepräsident) geleitet. Unterstützt wird der Stiftungsrat durch die Geschäftsstelle, welche die Verantwortung für die operative Tätigkeit der Stiftung trägt und von Rainer Kirchhofer (Geschäftsführer) geleitet wird.

Jährlich behandelt die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung zwischen 250 und 300 Gesuche und kann 10 bis 15 Prozent der Anträge mit Förderbeiträgen ausstatten. Die sich hier abzeichnende Kluft zwischen dem Wünschbaren und dem Machbaren im Bereich der Finanzierung stellt private Förderstiftungen vor die Herausforderung, eine möglichst profilierte, zielorientierte und transparente Politik und Praxis der Unterstützung zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund engagiert sich die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Unterstützungsinstitutionen im Sozial- und Bildungsbereich, insbesondere aber für den Austausch zwischen den privaten, gemeinnützigen Förderstiftungen und ist Mitglied von SwissFoundations, dem 2001 gegründeten Verband der Schweizer Förderstiftungen.