Meral Kureyshi Werkbeitrag Roman «Fünf Jahreszeiten»

Meral Kureyshi – Werkbeitrag Roman «Fünf Jahreszeiten»

Meral Kureyshi wurde 1983 in Prizren im Kosovo geboren, wo ihre Familie der türkischsprachigen Minderheit angehörte. 1992 kam sie mit ihrer Familie in die Schweiz und lebt seither in Bern. Nach Abschluss des Studiums am Schweizerischen Literaturinstitut gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Ihr Debütroman «Elefanten im Garten» erschien 2015 im Limmat Verlag und wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Das Buch schaffte es auf die Shortlist des Schweizer Buchpreises und wurde mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Zudem erhielt die Autorin für ihr Schaffen bereits mehrfach Werkbeiträge und Residenzen.

«Fünf Jahreszeiten» ist ein Roman über die wichtigsten Dinge im Leben: Freundschaft, Liebe, Arbeit. Sie arbeitet im Kunstmuseum als Aufsicht ohne Festanstellung. Ihre beste Freundin Nina, mit der sie zusammenwohnt, gibt ihr Halt. Auch die Gespräche mit dem alten Paul, dem sie immer wieder in der Stadt begegnet. Er hat schon viel gesehen und versteht viel. Gleichzeitig fürchtet sie sich vor dessen Schicksal: der Einsamkeit. Als Nina aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, gerät sie in einen prekären Schwebezustand. Die Liebe will auch nicht halten. Der Welt lügt sie vor, dass alles gut läuft, bis es nicht mehr geht.

«Fünf Jahreszeiten» erzählt aus dem Leben einer jungen Frau auf der Suche nach ihrem Ort zwischen Freiheit und Ohnmacht, Freundschaft und Liebe. Der Stiftungsrat unterstützt Meral Kureyshi für die Arbeit an dem Roman mit einem Werkbeitrag in der Höhe von 15 000 Franken.