Hugofilm Productions Dokumentarfilm «Immer und Ewig» von Fanny Bräuning

Hugofilm Productions – Dokumentarfilm «Immer und Ewig» von Fanny Bräuning

«Immer und Ewig» ist ein dokumentarischer Liebesfilm und Roadmovie über die Beziehung von Regisseurin Fanny Bräunings Eltern, geprägt von der unermüdlichen Aufopferung des Vaters für die vor langer Zeit an Multipler Sklerose erkrankte Mutter. In einem umgebauten Camper reist das Paar durch die Welt. Am Steuer sitzt Niggi, ein rastloser Ex-Matrose, Fotograf und Tüftler, und neben ihm seine Frau Annette, ehemalige Grafikerin, durch ihre Krankheit seit fast 20 Jahren halsabwärts gelähmt und ganz auf die Hilfe ihres Mannes angewiesen. Sie in einem Heim unterzubringen, wäre Niggi nie in den Sinn gekommen. Für ihn ist Annette keineswegs schwerbehindert, sondern die Liebe seines Lebens und er unternimmt alles, damit ihr Lebenswille nicht erlöscht. Die Filmemacherin begleitet ihre Eltern auf einer Reise von Basel quer durch Südeuropa und taucht nach und nach in deren Geschichte ein.

Fanny Bräuning, 1975 in Basel geboren, studierte im Fachbereich Film/Video an der Zürcher Hochschule der Künste und arbeitet seither als selbstständige Regisseurin und Produzentin. 2004 gründete sie mit Kaspar Kasics die Distant Lights Filmproduktion GmbH. Für ihren Kino-Erstling «No More Smoke Signals» von 2008 wurde sie mit dem Schweizer, dem Basler und dem Zürcher Filmpreis sowie mit dem Jurypreis der Solothurner Filmtage ausgezeichnet.

Hugofilm entstand 1999 in Zürich und hat sich seither mit zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilmen zu einem wichtigen Schweizer Produktionshaus entwickelt.

Für die Produktion des Dokumentarfilms «Immer und Ewig» spricht der Stiftungsrat einen Beitrag von 25 000 Franken.