Pfarrei Raron Projektbeitrag Restaurierung Burgkirche St. Romanus

Pfarrei Raron – Projektbeitrag Restaurierung Burgkirche St. Romanus

Nach zwei Überschwemmungen des Bietschbaches im 15. Jahrhundert war die Dorfkirche «auf dem Biel» so stark beschädigt, dass die Bewohner Rarons den Entschluss fassten, die Kirche aus Schutz vor künftigem Hochwasser auf dem Burghügel wieder zu errichten. Zwischen 1512 und 1518 entstand die neue Pfarrkirche unter Ulrich Ruffiner, einem bedeutenden Baumeister im Wallis des 16. Jahrhunderts. Schon der Dichter Rainer Maria Rilke wusste um die Schönheit des Ortes und liess sich hier testamentarisch zur Ruhe betten. Besonders beachtenswert sind die vielen Fresken, die zum Teil erst bei der letzten umfassenden Restaurierung Anfang der 1970er Jahre wieder zum Vorschein kamen. «Das jüngste Gericht» an der Nordwand des Kirchenschiffes, mit rund acht Metern Höhe und zwölf Metern Breite, gehört zu den monumentalsten Wandmalereien der Schweiz. Seit 1966 steht die Burgkirche St. Romanus unter Schutzstellung durch den Bund.

Nach rund 45 Jahren wird eine nächste Restaurierung fällig. Durch das undichte Naturstein-Plattendach dringt Wasser ein, was an Mauerwerk, Putz und Wandmalereien bereits Schäden verursacht hat.

Der Stiftungsrat unterstützt die dringend notwendigen Restaurierungsarbeiten mit einem Projektbeitrag in der Höhe von 10 000 Franken.