Camerata variabile Kompositionsbeiträge an Isabel Klaus, Mischa Käser, Silvan Loher und Dominik Blum

Camerata variabile

Klaviertrio, Streichquartett, Bläserquintett – das alles ist Camerata variabile. 1994 in Basel gegründet, vereint sie international tätige Musikerinnen und Musiker, die sich der Kammermusik widmen. Das Ensemble, seit 2011 unter der künstlerischen Leitung von Helena Winkelmann, sieht statt einer festen Besetzung bewegliche Formationen vor, die vom Solostück bis zu Arrangements von Orchesterwerken alle Kombinationsmöglichkeiten erlauben. In sorgfältig recherchierten, themenorientierten Programmen werden alte und neue Musik in einen spannenden Bezug zueinander gesetzt. Die Camerata variabile interpretiert herausragende Werke des 20. Jahrhunderts und präsentiert unbekannte und vergessen gegangene Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. Besonderen Wert legt das Ensemble zudem auf die Uraufführung neuer Werke und vergibt daher regelmässig Kompositionsaufträge an vielversprechende Schweizer Komponistinnen und Komponisten.

Die Konzertsaison 2016 - 2017 steht unter dem Thema «Contrat social», dem Schlüsselwerk von Jean-Jacques Rousseaus Aufklärungsphilosophie, und sucht in fünf Konzerten nach Berührungspunkten zwischen Musik und Staatswesen. Um einen musikalischen Kommentar zu diesem Thema wurden vier Komponistinnen und Komponisten gebeten: Die Baslerin Isabel Klaus, der Schaffhauser Silvan Loher und die Zürcher Mischa Käser und Dominik Blum. Im gesamten Programm werden Werke von 26 Komponistinnen und Komponisten von 22 Mitwirkenden an 5 Orten in der Schweiz gespielt.

Der Stiftungsrat würdigt das Schaffen der Komponisten und der Komponistin sowie das Engagement der Camerata variabile für die zeitgenössische klassische Musik und unterstützt die Kompositionen mit einem Beitrag in der Höhe von CHF 6000.