PI Production Neuenburg «Jazz: The only way of life» von Jacques Matthey

PI Production Neuenburg – «Jazz: The only way of life» von Jacques Matthey

Der Dokumentarfilm «Jazz: The only way of life» nähert sich dieser Musikrichtung über das Leben eines weitgehend unbekannten Förderers an: Der im marokkanischen Tanger geborene und seit über 40 Jahren in der Schweiz lebende Jacques Muyal produzierte Jazzgrössen wie Randy Weston, Oscar Peterson oder Dizzy Gillespie, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Trotz der Zusammenarbeit mit berühmten Musikern stand Muyal, der in den 50er-Jahren als Radiosprecher und später als Ingenieur tätig war, selbst nie im Scheinwerferlicht. Dies, obwohl er insbesondere in den 80er-Jahren ein erfolgreicher Produzent war und ihm seine Arbeit mit Dizzy Gillespie (1917 - 1993) sogar eine Einladung in das Weisse Haus einbrachte. Mit Gesprächen, unveröffentlichtem Archivmaterial und Musikausschnitten erkundet der Film von Jacques Matthey (*1979) die Geschichte der Freundschaft zwischen einem genialen Trompeter und einem Mann, der «crazy about jazz» (Jacques Matthey) ist. Er ist nicht nur ein wichtiger Zeuge der Jazzgeschichte, er hat diese auch in verschiedenen Rollen mitgeschrieben. Als ehemaliger Mitarbeiter des Montreux Jazz Festival und Mitbegründer des Auvernier Jazz Festival ist auch Jacques Matthey mit dem Jazz verbunden. Seit 2005 hat er als Produzent und Regisseur verschiedene fiktionale Kurzfilme und Dokumentarfilme betreut. Sein erster langer Dokumentarfilm «Afghan Memento» (2010) war im Kino und auf mehreren Fernsehkanälen zu sehen.

Der Stiftungsrat spricht einen Projektbeitrag von CHF 20 000 für einen Dokumentarfilm, der sich der Geschichte des Jazz über die Geschichte einer Freundschaft annähert und überraschende Einblicke in das Leben eines grossen Musikers verspricht.