Fondazione Marguerite Arp Restaurierung Papierarbeiten von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp

Fondazione Marguerite Arp - Restaurierung Papierarbeiten von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp

Im Jahr 1959 erwerben Hans Arp (1886-1966) und seine zweite Ehefrau Marguerite Arp-Hagenbach (1902-1994) ein Wohn- und Atelierhaus in Locarno, wo der renommierte Maler, Bildhauer und Dichter bis zu seinem Tod lebt und arbeitet. An diesem Ort gründet seine Witwe 1988 die nach ihr benannte Stiftung mit einer Sammlung von rund 1600 Kunstwerken, die zum überwiegenden Teil von Hans Arp und seiner ersten Ehefrau, Sophie Taeuber-Arp (1889-1943), stammen. Es sind vor allem Werke auf Papier wie Aquarelle, Collagen, Druckgrafiken oder Künstlerbücher, die zu diesem bedeutenden Nachlass des Künstlerpaares zählen. Seit Kurzem kann die Sammlung in einem Neubau des Zürcher Architekturbüros Gigon/Guyer mit Depot und integriertem Ausstellungsraum zeitgemäss gelagert und in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In diesem Zusammenhang hat die Stiftung auch ein umfangreiches Projekt zur Konservierung und Restaurierung der Papierarbeiten initiiert, in dessen Verlauf rund 1400 Werke in einen konservatorisch einwandfreien Zustand gebracht werden müssen. Einbezogen werden zudem weitere Archivalien wie erhaltene Typoskripte mit noch unveröffentlichten Gedichten von Hans Arp oder historische Fotografien zu Leben und Werk des Künstlers und seines Umfelds.

Mit einem Projektbeitrag in der Höhe von CHF 15 000 unterstützt der Stiftungsrat das ambitionierte Vorhaben der Fondazione Marguerite Arp, mit dem ein für die Geschichte der Moderne bedeutender künstlerischer Nachlass gesichert werden kann.