Verein «Die Schweiz im Ersten Weltkrieg» Ausstellung «14/18: Die Schweiz und der Grosse Krieg»

Verein «Die Schweiz im Ersten Weltkrieg» - Ausstellung «14/18: Die Schweiz und der Grosse Krieg»

Der oft als «Urkatastrophe der Menschheit» bezeichnete 1. Weltkrieg forderte nicht nur rund 17 Millionen Menschenleben, er hatte in weiten Teilen der Welt auch tiefgreifende wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Folgen. Obwohl die Schweiz von militärischen Auseinandersetzungen verschont blieb, tangierte der «Grosse Krieg» das Land auf vielfältige Weise. Insbesondere der sogenannte Wirtschaftskrieg mit einer gestörten Lebensmittelversorgung sowie die gesunkene Kaufkraft führten zur Verelendung breiter Bevölkerungskreise. Dadurch verschärften sich die sozialen und politischen Spannungen, die im Landesstreik von 1918 gipfelten. Dieses Ereignis ist Teil der Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, welche die Ausstellung «14/18: Die Schweiz und der Grosse Krieg» thematisiert. In chronologisch angeordneten «Stationen zur Schweiz» werden Themen wie «Mobilisierung und Grenzbesetzung» (1914) oder «Kriegskonjunktur und Exportboom» (1915) mit Objekten, Fotos, Filmen und Dokumenten in Szene gesetzt. Konzipiert und realisiert wird die von einer Publikation begleitete Wanderausstellung von einem Team aus Historikern und Ausstellungsmachern in Kooperation mit verschiedenen Universitäten. Gezeigt wird die Ausstellung im Landesmuseum Zürich sowie in den Historischen Museen in Lausanne, Neuchâtel, St. Gallen, Frauenfeld und Basel, wo die Ausstellung am 22. August 2014 eröffnet werden wird.

Mit einem Projektbeitrag in der Höhe von CHF 30 000 unterstützt der Stiftungsrat die Realisierung der Ausstellung über die Folgen des 1. Weltkriegs für die Schweiz, die ein noch wenig beleuchtetes Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte für ein breites Publikum zugänglich macht.