Aussenbeziehungen

Im Gleichschritt mit der Globalisierung der Warenströme entwickeln sich auch die Kapitalströme, was zu einer zunehmenden Vernetzung der globalen Finanzmärkte führt.

Internationale Vernetzung und Marktzugang

Für die Schweiz als Finanzplatz, aber auch als Wirtschaftsstandort mit einem kleinen Heimmarkt, ist der Zugang zu ausländischen Märkten von zentraler Bedeutung. Aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtung und der geografischen Lage der Schweiz in Europa ist die Wahrung guter Beziehungen zur EU ebenfalls zentral.

Im Zuge der Umsetzung ihrer Finanzmarktpolitik im Aussenverhältnis, auch zur Wahrung und Verbesserung des Marktzutritts, kann die Schweiz mit anderen Ländern zwischenstaatliche Vereinbarungen abschliessen.

Am 9. Februar 2014 hat sich das Schweizer Volk an der Urne für ein neues System zur Begrenzung der Zuwanderung ausgesprochen. Das Parlament hat inzwischen das Ausländergesetz revidiert. Zur Diskussion steht im Weiteren die Volksinitiative "Raus aus der Sackgasse" (Rasa-Initiative), welche die mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative angenommenen Zuwanderungsbestimmungen wieder aus der Verfassung streichen will. Die Debatte um die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative bleibt für die Schweiz eine innen- und europapolitische Herausforderung. Die Schweizer Wirtschaft ist weiterhin auf Fachkräfte und Spezialisten, teilweise auch aus dem Ausland, angewiesen. Deshalb ist eine Lösung dieser Herausforderung für die Schweizer Wirtschaft zentral.