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UBS-Konsumindikator leicht schwächer im Mai

Zürich Media Releases Switzerland

Der UBS-Konsumindikator notierte im Mai bei 1,39 Punkten und deutet auf ein leicht unterdurchschnittliches Wachstum des privaten Konsums hin. Das deckt sich mit der Prognose des UBS CIO für ein Konsumwachstum von 1,3% im Jahr 2017. Die im Juni veröffentlichen Daten zu Neuimmatrikulationen von Autos und zu Hotellogiernächten von Inländern fielen robust aus und stützen den Konsumindikator.

Zürich, 28. Juni 2017 – Der UBS-Konsumindikator steht im Mai bei 1,39 Punkten. Der April-Wert wurde von 1,48 nach unten auf 1,34 revidiert. Seit der letzten Berechnung des Konsumindikators im Mai wurden die Daten zum privaten Konsum und zur Beschäftigung im ersten Quartal publiziert. Das tatsächlich realisierte Beschäftigungswachstum fiel im letzten Quartal schwächer aus als geschätzt, was einerseits zu einer Revision des Konsumindikators nach unten führte und andererseits auch seine Dynamik in den letzten Monaten veränderte.

Trotz der Abwärtsrevision des Konsumindikators deuten die hochfrequenten Daten keineswegs auf einen schwachen Konsum hin. So legten im Mai die Neuimmatrikulationen von Autos um 8% gegenüber dem Vorjahr zu und auch die letzten verfügbaren Daten zu den Hotellogiernächten von Inländern zeigen gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Plus von 10% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings profitieren sowohl Neuimmatrikulation als auch Hotellogiernächte davon, dass die Vormonate durch Spezialfaktoren belastet wurden.

Der Konsumindikator im Mai deutet auf ein Wachstum des privaten Konsums leicht unter dem langjährigen Durchschnitt hin. Das deckt sich mit der Prognose des UBS Chief Investment Office Wealth Management (CIO) für ein Konsumwachstum der privaten Haushalte von 1,3% im Jahr 2017. Der Konsum dürfte zwar von einer Zunahme der Beschäftigung und von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf profitieren. Bremsend wirkt sich hingegen der Anstieg der Konsumentenpreise aus, führt die steigende Inflation doch zu einem geringeren Wachstum der Realeinkommen.

Quelle: Seco, UBS

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