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UBS erzielt Resultat von CHF 2 625 Millionen im ersten Quartal

Quarterly Results

-Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 2 625 Millionen. - Beitrag aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 2 427 Millionen - zweitbestes Quartalsergebnis, nur CHF 1 Million unter dem Rekordresultat des ersten Quartals 2004. - Ergebnis pro Aktie von CHF 2.60 und Eigenkapitalrendite von 32,4% - beides Rekordwerte. - Nachhaltig solide Ertragslage infolge starker Einkünfte im Beratungs- und Kommissionsgeschäft. - Neugeldzufluss im ersten Quartal von CHF 32,3 Milliarden, mit Zuflüssen von CHF 21,2 Milliarden im Wealth-Management-Geschäft weltweit.

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UBS (einschliesslich Industrial Holdings)

UBS erzielte im ersten Quartal 2005 ein Resultat von CHF 2 625 Millionen (den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis), verglichen mit CHF 2 277 Millionen im ersten Quartal des Vorjahres. Vor Goodwill stieg das den UBS-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis um 7%.

Das Segment Industrial Holdings, in dem neu auch das bisher der Investment Bank zugehörige Private-Equity-Portfolio geführt wird, trug CHF 198 Millionen oder 7,5% zu diesem Ergebnis bei. Aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft stammen CHF 2 427 Millionen, das damit das zweitbeste je erzielte Quartalsergebnis ausweist: Es liegt lediglich CHF 1 Million unter dem Rekordresultat des ersten Quartals 2004 (vor Goodwill).

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Unsere Ertragslage hat sich als extrem robust erwiesen, was wir unserem breit abgestützten Geschäftsportfolio verdanken. UBS profitierte erneut von wachsenden vermögensabhängigen Einkünften und Zinserträgen im Wealth Management und Asset Management. Mit diesem stabilen Ertragskern haben wir die rückläufige Entwicklung im Wertschriftengeschäft - wo das Resultat immer die vorherrschenden Marktbedingungen widerspiegelt -ausgleichen können.»

Im Finanzdienstleistungsgeschäft lag der Geschäftsertrag im ersten Quartal 2005 insgesamt bei CHF 10 104 Millionen -praktisch unverändert gegenüber dem ersten Quartal 2004.

Sowohl im Wealth- als auch im Asset-Management-Geschäft liessen höhere Bewertungen an den Börsen die vermögensabhängigen Einkünfte ansteigen. Erneut entfiel mehr als die Hälfte des Gesamtertrags auf den Erfolg im Beratungs- und Kommissionsgeschäft. Zwar reichten die Courtage-Einnahmen nicht ganz an das Niveau des ersten Quartals 2004 heran, doch wurde dieser Rückgang durch höhere Erträge aus dem Anlagefondsgeschäft und dem Portfolio- Management vollständig ausgeglichen. Einen entscheidenden Beitrag leistete auch das Kreditgeschäft - in der wachsenden amerikanischen Tochterbank UBS Bank USA, im Schweizer Hypothekarmarktgeschäft und im Ausleihungsgeschäft von Wealth Management. Insgesamt fiel das Kreditergebnis von UBS hervorragend aus, da Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Umfang von CHF 137 Millionen aufgelöst werden konnten; dies im Vergleich zu Auflösungen von CHF 2 Millionen im ersten Quartal 2004. Diesen positiven Entwicklungen stand jedoch ein rückläufiger Handelserfolg gegenüber. Gemessen an den Höchstständen vor einem Jahr sank der Ertrag im Bereich Fixed Income um 19% und im Foreign Exchange um 10%, während er im Bereich Equities praktisch unverändert blieb.

Der Geschäftsaufwand im Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 6 877 Millionen nahm gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 3% ab. Dies ist primär die Folge des Wegfalls von Goodwill-Abschreibungen. Der Personalaufwand ging ebenfalls leicht zurück: Die Zunahme der Personalkosten infolge der anhaltenden Geschäftsexpansion sowie der Mehraufwand im Zusammenhang mit der Integration von IT-Funktionen fielen weit weniger stark ins Gewicht als die Abnahme des im ersten Quartal abgegrenzten Aufwands für leistungsabhängige Vergütungen. Dank der anhaltend strikten Kostendisziplin konnte auch der Sachaufwand reduziert werden.
Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 31. März 2005 auf 68 197 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 790 mehr als per 31. Dezember 2004. Diese Zunahme verteilt sich auf sämtliche Geschäftseinheiten und regional wie folgt: plus 39 in Amerika, plus 309 im Raum Asien/Pazifik, plus 237 in Europa und plus 205 in der Schweiz.

Der Neugeldzufluss im ersten Quartal 2005 betrug insgesamt CHF 32,3 Milliarden. Die Wealth- Management-Einheiten verzeichneten Rekordzuflüsse von CHF 21,2 Milliarden, verglichen mit CHF 13,3 Milliarden im vierten Quartal 2004. Das europäische Inlandgeschäft trug dazu ebenso bei wie die asiatischen Märkte sowie US-Kunden in den USA.

Risikogewichtete Aktiven, BIZ-Kernkapitalquote

Die risikogewichteten Aktiven beliefen sich per 31. März 2005 auf CHF 286,0 Milliarden (per 31. Dezember 2004: CHF 264,8 Milliarden). Grund dafür sind die erhöhten Geschäftsaktivitäten innerhalb des gesamten Unternehmens, die zu einem grösseren Kapitalbedarf für das Kreditportfolio der verschiedenen Unternehmensgruppen führten. Ein grosser Teil der erhöhten Ausleihungen erfolgte auf besicherter Basis, z.B. im Wealth Management oder Prime Brokerage. Zirka CHF 5 Milliarden des Anstiegs bei den risikogewichteten Aktiven sind auf die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Franken zurückzuführen.
Das BIZ-Kernkapital (Tier 1) erhöhte sich von CHF 31,6 Milliarden per 31. Dezember 2004 auf CHF 32,8 Milliarden per 31. März 2005. Die Tier-1-Kapitalquote ging leicht zurück und lag Ende März bei 11,5% (11,9% per Jahresende 2004).

Steigende Bekanntheit der Marke UBS

Die kontinuierlichen Investitionen zur Stärkung der Marke UBS zahlen sich aus: Wie die Ergebnisse der aktuellsten Marktbefragung betreffend die globale Markenkampagne «You & Us» bestätigen, erfreut sich UBS bei ihren Zielgruppen überall auf der Welt wachsender Bekanntheit und Vertrautheit.

Ausblick

Zu diesem frühen Zeitpunkt ist es immer sehr schwierig, die weitere Entwicklung des Jahres vorauszusagen. Das erste Quartal profitiert naturgemäss von gewissen Saisoneffekten, während sich die Aktivität an den Märkten zwischenzeitlich abgeschwächt hat.

Clive Standish: «Unser diversifiziertes Geschäftsportfolio bleibt darauf ausgerichtet, auch bei sich verändernden Marktverhältnissen nachhaltig starke Resultate zu erzielen.»

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns

Das UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen ergibt folgendes Bild:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für das erste Quartal 2005 betrug 32,4%, verglichen mit 31,1%1 im Vorjahresquartal - deutlich über der Zielspanne von 15-20% und höher als je zuvor. Grund dafür ist die Steigerung des den UBS-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses. Dieses wurde durch das höhere durchschnittliche Eigenkapital infolge hoher einbehaltener Gewinne und die Ausgabe von Mitarbeiteraktien teilweise kompensiert.

  • Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im ersten Quartal 2005 bei CHF 2.60 und damit ebenfalls auf einem Höchststand, 11% über den CHF 2.341 im ersten Quartal 2004. Dies is auf die Erhöhung des den UBS-Aktionären zurechenbaren Gewinns sowie auf die anhaltenden Aktienrückkaufsprogramme zurückzuführen.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft blieb mit 69,0% praktisch unverändert (68,5%1 im ersten Quartal 2004). Die leichte Abnahme des Ertrags ist Ausdruck des zurückgegangenen Handelserfolgs, was durch den tieferen Sachaufwand nur teilweise wettgemacht werden konnte.

Performance against targets

Seit Jahresbeginn

31.3.05

31.12.04

31.3.04

Eigenkapitalrendite (%)1

Gemäss Erfolgsrechnung

32.4

25.5

28.8

Vor Goodwill

32.4

27.8 2

31.1 2

Für das Quartal endend am

31.3.05

31.12.04

31.3.04

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF) 3

Gemäss Erfolgsrechnung

2.60

2.07

2.16

Vor Goodwill

2.60

2.23 4

2.34 4

Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)5,6

Gemäss Erfolgsrechnung

69.0

73.0

70.3

Vor Goodwill

69.0

71.1 7

68.5 7

Neugelder Wealth-Management-Geschäft (Mrd. CHF)8

Wealth Management

15.4

6.5

16.2

Wealth Management USA

5.8

6.8

2.8

Total

21.2

13.3

19.0

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Weitere Informationen

Zürich/Basel, 3. Mai 2005
UBS