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Ankündigung der Schweizerischen Eidgenossenschaft betreffend Wandlung ihrer UBS-Pflichtwandelanleihe und Aktienplatzierung

Zürich / Basel Price Sensitive Information

Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat heute ihre Absicht angekündigt, die von ihr gehaltene Pflichtwandelanleihe (Mandatory Convertible Notes, MCNs) mit Laufzeit bis 2011 im Umfang von CHF 6 Milliarden vollständig in UBS-Aktien zu wandeln und diese bei institutionellen Investoren zu platzieren.

Im Zuge der Wandlung der MCNs wird UBS 332'225'913 neue Aktien mit einem Nominalwert von CHF 0.10 pro Aktie aus bestehendem bedingtem Kapital ausgeben. Als Folge davon wird sich das UBS-Aktienkapital von derzeit CHF 322'583'859.90 auf CHF 355'806'451.20 erhöhen. Die Wandlung und die entsprechende Kapitalerhöhung werden voraussichtlich am 25. August 2009 stattfinden.

Im Zusammenhang mit der Wandlung der MCNs wird der Bund ausserdem auf seinen Anspruch auf die zukünftigen Couponzahlungen der gewandelten MCNs verzichten. Im Gegenzug erhält der Bund eine Barabgeltung in Höhe von circa CHF 1,8 Milliarden (die «Couponabgeltung»), was dem Barwert der zukünftigen Couponzahlungen entspricht. Die Couponabgeltung wird voraussichtlich am 25. August 2009 ausbezahlt.

UBS wertet den Entscheid des Bundesrates als Anerkennung für die eingeleiteten Massnahmen zur Gesundung der Bank. UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger: «Verwaltungsrat und Management der UBS danken der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Schweizerischen Nationalbank sowie der FINMA für die überlegte und entschlossene Handlungsweise ab Oktober 2008 bis heute.»

Finanzielle und rechnungslegungstechnische Auswirkungen auf UBS
Bei Wandlung werden die den Nominalwert der MCNs betreffende Verbindlichkeit und der negative Wiederbeschaffungswert der in den MCNs eingebetteten Optionen in das Eigenkapital übertragen. Dadurch erhöht sich der Buchwert des UBS-Eigenkapitals im entsprechenden Umfang. Die Wandlung wird keinen Einfluss auf das regulatorische Kapital von UBS haben.

Die Couponabgeltung weicht in ihrer Höhe nicht wesentlich vom Buchwert der entsprechenden Verbindlichkeit in der UBS-Bilanz per 30. Juni 2009 ab. Die Couponabgeltung wird daher keine materiellen Auswirkungen auf die Erfolgrechnung von UBS für das 3. Quartal 2009 haben. Sie wird jedoch die BIZKernkapitalquote (Tier 1) von UBS um circa 60 Basispunkte reduzieren, basierend auf den risikogewichteten Aktiven per 30. Juni 2009. Per 30. Juni 2009 beliefen sich die auf dem regulatorischen Kapitalkonto abgegrenzten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Couponverpflichtung auf rund CHF 400 Millionen. Der Saldo nicht abgegrenzter Verpflichtungen in Höhe von rund CHF 1,4 Milliarden wird daher dem regulatorischen Kapital belastet werden.

Wichtige Hinweise