Ausblick

3. Mai 2016

Die negative Marktperformance, erhebliche Volatilität und die zugrunde liegende makroökonomische und geopolitische Unsicherheit haben bei Kunden eine zunehmende Risikoaversion ausgelöst, sodass die Transaktionsvolumen im ersten Quartal ungewöhnlich gering blieben. Zwar war bei einigen dieser Faktoren jüngst eine Stabilisierung zu erkennen, doch auch die fundamentalen makroökonomischen und geopolitischen Herausforderungen, auf die wir in der Vergangenheit hingewiesen haben, tragen weiter zur Risikoaversion der Kunden bei. Eine Lösung in naher Zukunft ist unwahrscheinlich. Das niedrige Zinsumfeld und die relative Stärke des Schweizer Frankens, insbesondere gegenüber dem Euro, belasten das Geschäft weiterhin. Darüber hinaus werden die angekündigten Änderungen des schweizerischen und internationalen regulatorischen Rahmens für Banken erhöhte Kapitalanforderungen und Kosten zur Folge haben. Um diesen Effekt abzufedern, setzt UBS ihre Strategie weiterhin diszipliniert um und ist gut aufgestellt, um von einer auch nur moderaten Erholung des Umfelds zu profitieren.