Traktandum 4

Anpassung der Statuten an das neue Bucheffektengesetz Genehmigung der Änderungen von Artikel 4 Abs. 2 und Artikel 6 der Statuten

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt die Umsetzung des neuen Bucheffektengesetzes durch die folgende Anpassung der Statuten:

Bisherige Fassung

Neue Fassung

Artikel 4 Aktienkapital

Artikel 4 Aktienkapital

2 Durch Beschluss der Generalversammlung können Namenaktien in Inhaberaktien und Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden; die Gesellschaft kann für eine Mehrzahl von Aktien Zertifikate ausgeben.

2 Durch Beschluss der Generalversammlung können Namenaktien in Inhaberaktien und Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden.

Artikel 6 Aktien mit aufgeschobenem Titeldruck

Artikel 6 Form der Aktien

1 Bei Namenaktien kann die Gesellschaft auf Druck und Auslieferung von Urkunden verzichten. Der Aktionär kann jedoch von der Gesellschaft jederzeit kostenlos Druck und Auslieferung von Urkunden verlangen. Einzelheiten legt der Verwaltungsrat in einem Reglement fest.

1 Die Namenaktien der Gesellschaft werden vorbehaltlich von Absatz 2 als Wertrechte (im Sinne des Schweizerischen Obligationenrechts) und Bucheffekten (im Sinne des Bucheffektengesetzes) ausgestaltet.

2 Nicht verurkundete Namenaktien können nur durch Zession aller damit verbundenen Rechte übertragen werden. Die Zession bedarf zur Gültigkeit der Anzeige an die Gesellschaft. Werden nicht verurkundete Namenaktien im Auftrag des Aktionärs von einer Bank verwaltet, so können diese Aktien nur unter Mitwirkung der Bank übertragen werden. Sie können auch nur zugunsten dieser Bank verpfändet werden, wobei eine Anzeige an die Gesellschaft nicht erforderlich ist.

2 Der Aktionär kann, nachdem er im Aktienbuch eingetragen wurde, von der Gesellschaft jederzeit die Ausstellung einer Bescheinigung über seine Namenaktien verlangen; er hat jedoch keinen Anspruch auf Druck und Auslieferung von Urkunden. Die Gesellschaft kann demgegenüber jederzeit Urkunden (Einzelurkunden, Zertifikate oder Globalurkunden) für Namenaktien drucken und ausliefern. Sie kann als Bucheffekten ausgestaltete Namenaktien aus dem entsprechenden Verwahrungssystem zurückziehen. Mit der Zustimmung des Aktionärs kann die Gesellschaft ausgestellte Urkunden, die bei ihr eingeliefert werden, ersatzlos annullieren.

B. Erläuterungen
Mit der Anpassung der Statuten an das neue Bucheffektengesetz, welches am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, wird auf ein System des aufgehobenen Titeldrucks umgestellt. Die beantragte Statutenänderung entspricht einer neueren Usanz schweizerischer Publikumsgesellschaften und rechtfertigt sich einerseits durch die tieferen Prozesskosten, welche durch den aufgehobenen Titeldruck erzielt werden können. Andererseits wird der Prozess des Verkaufs und der Lieferung von Aktien durch den Wegfall der Urkunden für den Aktionär flexibler werden, da keine Urkunden mehr vorgewiesen werden müssen. Das neue Bucheffektengesetz gewährleistet zudem eine Rationalisierung des Börsenhandelsprozesses für unverbriefte Titel. Die Übertragbarkeit der Aktien wird durch diese Anpassung nicht erschwert.