Traktandum 4

Schaffung von bedingtem Kapital
Genehmigung von Artikel 4a Abs. 5 der Statuten

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt die Schaffung von bedingtem Kapital im Umfang von höchstens CHF 10 000 000 durch folgende Ergänzung der Statuten:

Artikel 4a Abs. 5 (neu)
Bedingtes Kapital

Das Aktienkapital erhöht sich durch Ausgabe von höchstens 100 000 000 voll zu liberierenden Namenaktien im Nennwert von je CHF 0.10 um höchstens CHF 10 000 000 durch Ausübung von Optionen, welche der Schweizerischen Nationalbank im Zusammenhang mit dem Darlehen eingeräumt werden, welches die Schweizerische Nationalbank der SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen gewährt hat.

Bei der Ausgabe der Optionen an die Schweizerische Nationalbank sind das Vorwegzeichnungsrecht und das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen. Zum Bezug der neuen Aktien ist die Schweizerische Nationalbank als Inhaberin der Optionen berechtigt. Die Bedingungen der Optionen werden vom Verwaltungsrat festgelegt. Die Optionen sind während 12 Jahren ausübbar, jedoch nur, wenn die Schweizerische Nationalbank auf ihrem der SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen gewährten Darlehen einen Verlust erleidet. Der Ausübungspreis der Optionen muss mindestens dem Nennwert der neu ausgegebenen Aktien entsprechen.

Der Erwerb von Aktien infolge Ausübung von Optionen und jede nachfolgende Übertragung der Aktien unterliegen der Eintragungsbeschränkung von Artikel 5 der Statuten.

B. Erläuterungen
Wie am 16. Oktober 2008 bekannt gegeben, schlossen die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die UBS AG eine Vereinbarung ab, die den Transfer von illiquiden Wertpapieren und anderen Vermögenswerten an eine neu gegründete Zweckgesellschaft unter der Kontrolle der SNB (SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen) vorsah. Der Erwerb der Wertpapiere und anderer Vermögenswerte wurde unter anderem durch ein Darlehen, welches die SNB der Zweckgesellschaft gewährte, finanziert.

Die Transaktionsvereinbarung mit der SNB verpflichtet die UBS AG, Optionen an die SNB auszugeben, welche nur dann ausgeübt werden können, wenn die SNB auf ihrem Darlehen an die Zweckgesellschaft einen Verlust erleidet. Bei Ausübung der Optionen werden 100 Millionen Aktien ausgegeben. Sollte es zu verwässernden Ereignissen kommen, wird diese Zahl angepasst. Obwohl die UBS AG keinen Grund zur Annahme hat, dass die Zweckgesellschaft einen Verlust erleiden wird, möchte die UBS AG ihre Verpflichtung zur Lieferung von Aktien bei Ausübung der Optionen absichern. Zu diesem Zweck schlägt der Verwaltungsrat vor, bedingtes Kapital im Umfang von höchstens CHF 10 Millionen zu schaffen.