Generalversammlung 2007

Traktanden

Traktandum 5: Kapitalherabsetzung

5.1. Vernichtung von Aktien aus dem Rückkaufsprogramm 2006/2007 und entsprechende Anpassung von Artikel 4 Absatz 1 der Statuten

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, 33020000 Aktien, die im Rahmen des an der Generalversammlung 2006 genehmigten Rückkaufsprogramms erworben wurden, definitiv zu vernichten und das Aktienkapital entsprechend um CHF 3302000.00 herabzusetzen.

Artikel 4 Absatz 1 der Statuten ist wie folgt anzupassen:

Aktuelle Fassung

Beantragte neue Fassung (Änderungen kursiv)

Artikel 4
Aktienkapital

1

1

Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 210527328.60 (zweihundertzehn Millionen fünfhundertsiebenundzwanzigtausend dreihundertachtundzwanzig Franken und sechzig Rappen). Es ist eingeteilt in 2105273286 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.10. Das Aktienkapital ist voll liberiert.

Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 207225328.60 (zweihundertsieben Millionen zweihundertfünfundzwanzigtausend dreihundertachtundzwanzig Franken und sechzig Rappen). Es ist eingeteilt in 2072253286 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.10. Das Aktienkapital ist voll liberiert.

B. Erläuterungen
Die ordentliche Generalversammlung vom 19. April 2006 hat den Verwaltungsrat ermächtigt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen, um diese später zu vernichten. Bis zum 7. März 2007 wurden 33020000 Aktien mit einem Gesamtwert von CHF 2415064106.50 zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis der Titel betrug gerundet CHF 73. Der von der Generalversammlung bewilligte Höchstbetrag wurde nicht ausgeschöpft.

Der Verwaltungsrat beantragt nun der Generalversammlung, der Vernichtung von 33 020 000 Aktien zuzustimmen und das Aktienkapital in Artikel 4 Absatz 1 der Statuten entsprechend herabzusetzen.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden der Generalversammlung bestätigt, dass aus heutiger Sicht die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt sind und die Liquidität der Bank gesichert bleibt.

5.2. Genehmigung eines neuen Rückkaufsprogramms 2007-2010

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen: «Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, eigene Aktien im Umfang von maximal 10% des ausgegebenen Aktienkapitals über den Zeitraum bis 8. März 2010 über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und fallen daher nicht unter die 10%-Schwelle für eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Schweizerischen Obligationenrechtes. Die notwendigen jeweiligen Statutenänderungen (Herabsetzung des Aktienkapitals) werden jeweils den ordentlichen Generalversammlungen 2008-2010 zur Genehmigung unterbreitet.»

B. Erläuterungen
Im Interesse einer optimalen Kapitalbewirtschaftung sollen auch künftig Aktien zur Vernichtung zurückgekauft werden, sofern die Kapitalausstattung der Bank dies erlaubt. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb vor, ihn zu ermächtigen, über die nächsten drei Jahre eigene Aktien im Umfang von maximal 10% des Aktienkapitals (210527328 Aktien) zurückzukaufen. Dies entspricht zum derzeitigen Aktienkurs einem Gesamtwert von ungefähr CHF 15 Milliarden. Das Rückkaufsprogramm 2007-2010 wurde am 13. Februar 2007 angekündigt.

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, der Generalversammlung einen Beschluss über ein dreijähriges Rückkaufsprogramm zu unterbreiten. Dies erlaubt eine maximale Flexibilität bei der Kapitalbewirtschaftung, wobei der Verwaltungsrat weiterhin nicht von der Zielsetzung einer hohen Kapitalausstattung der UBS abzuweichen gedenkt. Die Aktionäre werden über die definitive Vernichtung der Titel der unter dem Rückkaufsprogramm 2007-2010 gekauften Titel jeweils an den ordentlichen Generalversammlungen 2008-2010 beschliessen.

Das zweistufige Vorgehen, bei welchem die Aktionäre an einer ersten Generalversammlung den Grundsatzentscheid fällen und an den nächsten Generalversammlungen über die definitive Vernichtung der Titel beschliessen, hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur späteren Vernichtung einer maximalen Anzahl Aktien diese nicht mehr unter das gesetzliche Verbot fallen, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Mit diesem Vorgehen gewinnt UBS grössere Flexibilität, die im Interesse der laufenden Handels- und Kapitalmanagementaktivitäten der Bank liegt.