Generalversammlung 2005

Traktanden

Traktandum 5: Kapitalherabsetzung

5.1. Vernichtung von Aktien aus dem Rückkaufsprogramm 2004/2005 und entsprechende Anpassung von Artikel 4 der Statuten

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, die 39935094 Aktien, die im Rahmen des an der Generalversammlung 2004 beschlossenen Rückkaufsprogramms erworben wurden, definitiv zu vernichten und das Aktienkapital entsprechend um CHF 31948075.20 herabzusetzen.

Aktuelle Fassung

Beantragte neue Fassung (Änderungen kursiv)

Artikel 4
Aktienkapital

1
Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 901486541.60 (neunhundertein Millionen vierhundertsechsundachtzigtausend fünfhunderteinundvierzig Franken und sechzig Rappen). Es ist eingeteilt in 1126 858 177 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.80. Das Aktienkapital ist voll liberiert. 2
unverändert

1
Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 869 538 466.40 (achthundertneunundsechzig Millionen fünfhundertachtunddreissigtausend vierhundertsechsundsechzig Franken und vierzig Rappen). Es ist eingeteilt in 1086923083 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.80. Das Aktienkapital ist voll liberiert.

B. Erläuterungen
Die ordentliche Generalversammlung vom 15. April 2004 hat den Verwaltungsrat ermächtigt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 6 Milliarden Franken über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen, um diese später zu vernichten. Bis zum 28. Februar 2005 wurden 39935094 Aktien mit einem Gesamtwert von CHF 3543091266.90 zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis der Titel betrug CHF 88.72. Der von der Generalversammlung bewilligte Höchstbetrag wurde nicht ausgeschöpft, weil freie Mittel in der zweiten Hälfte des Jahres verstärkt für gezielte Wachstumsinvestitionen eingesetzt wurden.

Der Verwaltungsrat beantragt nun der Generalversammlung, der Vernichtung der 39935094 Aktien zuzustimmen und das Aktienkapital in Artikel 4 der Statuten entsprechend herabzusetzen.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden der Generalversammlung bestätigt, dass am 31. Dezember 2004 die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt waren und die Liquidität der Bank gesichert bleibt.

5.2. Genehmigung eines neuen Rückkaufsprogramms 2005/2006

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen: «Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und gelten daher nicht als eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Obligationenrechtes. Die notwendige Statutenänderung (Herabsetzung des Aktienkapitals) wird der ordentlichen Generalversammlung 2006 zur Genehmigung unterbreitet.»

B. Erläuterungen
Im Interesse einer optimalen Kapitalbewirtschaftung sollen auch künftig Aktien zur Vernichtung zurückgekauft werden, sofern die Kapitalausstattung der Bank dies erlaubt. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb vor, ihn zu ermächtigen, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden zurückzukaufen. Das Rückkaufsprogramm 2005/2006 wurde am 8. Februar 2005 angekündigt.

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, erneut ein zweistufiges Vorgehen zu wählen, bei welchem die Aktionäre an einer ersten Generalversammlung den Grundsatzentscheid fällen und an der nächsten Generalversammlung über die definitive Vernichtung der Titel beschliessen. Dies hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur späteren Vernichtung einer maximalen Anzahl Aktien diese nicht mehr unter die gesetzliche Limite fallen, welche es Gesellschaften verbietet, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Mit diesem Vorgehen gewinnt UBS grössere Flexibilität, die im Interesse der laufenden Handels- und Kapitalmanagementaktivitäten der Bank liegt.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden des Verwaltungsrates bestätigt, dass die Forderungen der Gläubiger auch nach der zusätzlich beantragten Herabsetzung des Kapitals gedeckt sind und die Liquidität der Bank gesichert bleibt.