Generalversammlung 2004

Traktanden

Traktandum 5: Kapitalherabsetzung

5.1 Vernichtung von Aktien aus dem Rückkaufsprogramm 2003/2004 und entsprechende Anpassung von Artikel 4 der Statuten

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, die 59 482 000 Aktien, die im Rahmen des an der Generalversammlung 2003 beschlossenen Rückkaufsprogramms erworben wurden, definitiv zu vernichten und das Aktienkapital entsprechend um CHF 47585 600 herabzusetzen.

Artikel 4 der Statuten ist wie folgt anzupassen:

Aktuelle Fassung

Beantragte neue Fassung (Änderungen kursiv)

Artikel 4
Aktienkapital

1
Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 946 437 411.20 (neunhundertsechsundvierzig Millionen vierhundertsiebenunddreissigtausend vierhundertelf Franken und zwanzig Rappen). Es ist eingeteilt in 1183 046 764 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.80. Das Aktienkapital ist voll liberiert.
2
unverändert

1
Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 898 851 811.20 (achthundertachtundneunzig Millionen achthunderteinundfünfzigtausend achthundertelf Franken und zwanzig Rappen). Es ist eingeteilt in 1123 564 764 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.80. Das Aktienkapital ist voll liberiert.

B. Erläuterungen
Die ordentliche Generalversammlung vom 16. April 2003 hat den Verwaltungsrat beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 5 Milliarden Franken über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen, um diese später zu vernichten. Bis zum 25. Februar 2004 wurden 59 482 000 Aktien mit einem Gesamtwert von CHF 4516196555.15 zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis der Titel betrug CHF 75.93.

Der Verwaltungsrat beantragt nun der Generalversammlung, der Vernichtung der 59482000 Aktien zuzustimmen und das Aktienkapital in Artikel 4 der Statuten entsprechend herabzusetzen.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden der Generalversammlung bestätigt, dass am 31. Dezember 2003 die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt waren und die Liquidität der Bank gesichert bleibt.

5.2. Genehmigung eines neuen Rückkaufsprogramms 2004/2005

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen: «Der Verwaltungsrat wird beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 6 Milliarden über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und gelten daher nicht als eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Obligationenrechtes. Die notwendige Statutenänderung (Herabsetzung des Aktienkapitals) wird der ordentlichen Generalversammlung 2005 zur Genehmigung unterbreitet.»

B. Erläuterungen
Im Interesse einer optimalen Kapitalbewirtschaftung sollen auch künftig Aktien zur Vernichtung zurückgekauft werden, sofern die Kapitalausstattung der Bank dies erlaubt. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb vor, ihn zu beauftragen, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 6 Milliarden zurückzukaufen. Das Rückkaufsprogramm 2004/2005 wurde am 10. Februar 2004 angekündigt.

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, erneut ein zweistufiges Vorgehen zu wählen, bei welchem die Aktionäre an einer ersten Generalversammlung den Grundsatzentscheid fällen und an der nächsten Generalversammlung über die definitive Vernichtung der Titel beschliessen. Dies hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur späteren Vernichtung einer maximalen Anzahl Aktien diese nicht mehr unter die gesetzliche Limite fallen, welche es Gesellschaften verbietet, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Mit diesem Vorgehen gewinnt UBS grössere Flexibilität, die im Interesse der laufenden Handels- und Kapitalmanagementaktivitäten der Bank liegt.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden des Verwaltungsrates bestätigt, dass die Forderungen der Gläubiger auch bei der zusätzlich beantragten Herabsetzung des Kapitals gedeckt sind und die Liquidität der Bank gesichert bleibt.