Generalversammlung 2002

Traktanden

Traktandum 5: Kapitalherabsetzung

A. Antrag
5.1. Vernichtung von Aktien aus dem Rückkaufsprogramm 2001
Der Verwaltungsrat beantragt, die im Rahmen des an der Generalversammlung 2001 beschlossenen Rückkaufsprogramms erworbenen 28 818 690 Aktien definitiv zu vernichten, das Aktienkapital entsprechend zu reduzieren und Artikel 4 der Statuten entsprechend anzupassen.

5.2. Durchführung eines Rückkaufsprogramms 2002/2003
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen:
«Der Verwaltungsrat wird beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden über eine zweite Handelslinie an der virt-x zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und gelten daher nicht als eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Obligationenrechtes. Die notwendige Statutenänderung (Herabsetzung des Aktienkapitals) wird der ordentlichen Generalversammlung 2003 zur Genehmigung unterbreitet.»

B. Erläuterungen
5.1.
Die ordentliche Generalversammlung vom 26. April 2001 hat den Verwaltungsrat beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 5 Milliarden Franken über eine zweite Handelslinie an der Börse zurückzukaufen, um diese später zu vernichten. Im Rahmen dieses Programms wurden zwischen dem 5. März 2001 und dem 5. März 2002 28 818 690 Aktien im Gesamtwert von CHF 2289 916 993 zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis der Titel betrug CHF 79. Die Aktionäre werden nun ersucht, der definitiven Vernichtung dieser Aktien zuzustimmen und das Aktienkapital entsprechend herabzusetzen.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden der Generalversammlung bestätigt, dass am 31. Dezember 2001 die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt waren und dass die Liquidität der Bank gesichert bleibt.

5.2.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, ihn zu beauftragen, zwischen März 2002 und März 2003 eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden zurückzukaufen. Der entsprechende Beschluss des Verwaltungsrates wurde am 14. Februar 2002 veröffentlicht. Der Rückkauf erfolgt über eine zweite Handelslinie an der virt-x und begann am 6. März 2002. Ziel des Aktienrückkaufs ist es, der laufenden Zunahme der Eigenen Mittel entgegenzuwirken und damit das Ergebnis pro Aktie positiv zu beeinflussen. Die Kernkapitalquote Tier 1 war Ende 2001 mit 11,6% weiterhin hoch.

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, erneut ein zweistufiges Vorgehen zu wählen, bei welchem die Aktionäre an einer ersten Generalversammlung den Grundsatzentscheid fällen und an der nächsten Generalversammlung über die definitive Vernichtung der Titel beschliessen. Dies hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur späteren Vernichtung der zurückgekauften Aktien diese nicht mehr unter die gesetzliche Limite fallen, welche es Gesellschaften verbietet, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Mit diesem Vorgehen gewinnt UBS grössere Flexibilität, die im Interesse eines effizienten Kapitalmanagements und der laufenden Handelsaktivität der Bank liegt.