Generalversammlung 2001

Traktanden

Traktandum 7: Kapitalherabsetzung

A. Antrag
7.1. Vernichtung von Aktien aus dem Rückkaufsprogramm 2000
Der Verwaltungsrat beantragt, die im Rahmen des an der Generalversammlung 2000 beschlossenen Rückkaufsprogramms erworbenen 18 421 783 Aktien definitiv zu vernichten, das Aktienkapital entsprechend zu reduzieren und Artikel 4 der Statuten entsprechend anzupassen.

7.2. Durchführung eines Rückkaufsprogramms 2001
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen:
«Der Verwaltungsrat wird beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden über eine zweite Handelslinie an der Börse zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und gelten daher nicht als eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Obligationenrechtes. Die notwendige Statutenänderung (Herabsetzung des Aktienkapitals) wird der ordentlichen Generalversammlung 2002 unterbreitet.»

B. Erläuterungen
Die ordentliche Generalversammlung vom 18. April 2000 hat den Verwaltungsrat beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 4 Milliarden Franken oder maximal 9 673 934 Aktien (nach dem am 8.5. 2000 erfolgten Split 19 347 868 Aktien) über eine zweite Handelslinie an der Börse zurückzukaufen, um diese später zu vernichten. Im Rahmen dieses Programms wurden zwischen dem 17. Januar und dem 28. Juni 2000 18 421 783 Aktien im Gesamtwert von CHF 3 999 425 972 zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis der Titel betrug CHF 217. Der Generalversammlung wird nun beantragt, der definitiven Vernichtung dieser Aktien und der entsprechenden Herabsetzung des Kapitals zuzustimmen.

Gleichzeitig beantragt der Verwaltungsrat, ihn zu beauftragen, auch im Jahr 2001 eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 5 Milliarden zurückzukaufen. Zum Schlusskurs vom 14. Februar 2001 an der SWX entspricht dies rund 18 200 000 Namenaktien mit Nennwert CHF 10 oder 4,2 % des Aktienkapitals. Das Rückkaufsprogramm wurde am 22. Februar 2001 angekündigt.

Der Rückkauf von Überschusskapital im Markt und die anschliessende Kapitalherabsetzung liegt im Interesse der Aktionäre, die dadurch von höheren Erträgen pro Aktie profitieren werden.

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, erneut ein zweistufiges Vorgehen zu wählen, bei welchem die Aktionäre an einer ersten Generalversammlung den Grundsatzentscheid fällen und an der nächsten Generalversammlung über die definitive Vernichtung der Titel beschliessen. Dies hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur Vernichtung einer maximalen Anzahl Aktien diese nicht mehr unter die gesetzliche Limite fallen, welche es Gesellschaften verbietet, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Wir gewinnen damit grössere Flexibilität, die im Interesse eines effizienten Kapitalmanagements und der laufenden Handelsaktivität der Bank liegt.

Die Revisionsstelle Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden des Verwaltungsrates bestätigt, dass im Zeitpunkt der Berichterstattung die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt sind und dass die Liquidität der Bank gesichert bleibt.