Generalversammlung 2000

Traktanden

Traktandum 7: Kapitalherabsetzung

A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, den folgenden Beschluss zu fassen:

Der Verwaltungsrat wird beauftragt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 4 Milliarden Franken oder maximal 9'673'934 Stück über eine zweite Handelslinie an der Börse zurückzukaufen. Diese Aktien sind definitiv zur Vernichtung bestimmt und gelten daher nicht als eigene Aktien im Sinne von Artikel 659 des Obligationenrechtes. Die notwendige Statutenänderung (Herabsetzung des Aktienkapitals) wird der ordentlichen Generalversammlung 2001 unterbreitet.

B. Erläuterungen
Mit dem Ziel der Reduktion des Aktienkapitals hat UBS AG am 17. Januar 2000 eine zweite Handelslinie an der Schweizer Börse errichtet, auf welcher eigene Aktien zurückgekauft werden. Das Rückkaufsprogramm ist bis März 2001 befristet. Es dient der Vernichtung von nicht benötigtem Kapital und liegt im Interesse der Aktionäre, die dadurch von höheren Erträgen pro Aktie profitieren werden.

Der Verwaltungsrat hat beschlossen, der diesjährigen Generalversammlung die Grundsatzfrage zum Entscheid vorzulegen. Die definitive Kapitalherabsetzung kann dagegen erst stattfinden, wenn der genaue Herabsetzungsbetrag feststeht, d.h. wenn das Rückkaufsprogramm abgeschlossen ist. An der Generalversammlung 2001 wird deshalb ein zweiter Beschluss zu fassen sein. Dieses zweistufige Vorgehen hat den Vorteil, dass durch die Zustimmung der Aktionäre zur Vernichtung einer maximalen Anzahl Aktien diese nicht mehr unter die gesetzliche Limite fallen, welche es Gesellschaften verbietet, mehr als 10% der eigenen Aktien zu halten. Wir gewinnen damit grössere Flexibilität, die im Interesse der laufenden Handelstätigkeit der Bank liegt.

Die Revisionsstelle ATAG Ernst & Young AG hat in einem besonderen Revisionsbericht zuhanden des Verwaltungsrates bestätigt, dass die Forderungen der Gläubiger auch bei herabgesetztem Kapital voll gedeckt sind und dass die Liquidität der Bank gesichert bleibt. Der geforderte Schuldenruf wurde am 9., 10. und 14. Februar 2000 im Schweizerischen Handelsamtsblatt publiziert.