Vergütung 2015

UBS erzielte 2015 ein hervorragendes Ergebnis – dies vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds. Unsere Entscheide über die Gesamtvergütung reflektieren unser Bestreben, wettbewerbsfähige Vergütung für ausserordentliche Leistung zu gewähren. Gleichzeitig achten wir auf das Gleichgewicht zwischen den Renditen für unsere Investoren und die Erfüllung der globalen regulatorischen Eigenmittelanforderungen. Dieser Vergütungsansatz unterstützt unsere nachhaltige langfristige Profitabilität sowie die Kapitalstärke des Unternehmens und richtet die Vergütung an den Interessen der Investoren aus.

2015 erzielten wir trotz volatiler und unsicherer Märkte ein starkes den Aktionären der UBS Group AG zurechenbares Konzernergebnis von 6,2 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 79%. Der bereinigte Vorsteuergewinn des Konzerns1 stieg um mehr als das Doppelte auf 5,6 Milliarden Franken. Die bereits starke Kapitalposition des Unternehmens wurde weiter verbessert, und die bereinigte Konzernrendite auf dem Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte (bereinigter RoTE) übertraf das gesteckte Konzern-Jahresziel.

Deshalb plant der Verwaltungsrat, den Aktionären an der Generalversammlung 2016 eine gegenüber dem Vorjahr um 20% höhere ordentliche Dividende sowie eine Sonderdividende von 0.25 Franken pro Aktie vorzuschlagen. Einschliesslich der Dividenden, die der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2016 vorzuschlagen beabsichtigt, erreichen die seit unserer Strategieinitiative 2012 an die Aktionäre rückgeführten Barmittel 7,5 Milliarden Franken.

Der Gesamtpool des Unternehmens für leistungsabhängige Zuteilungen im Jahr 2015 belief sich auf 3,5 Milliarden Franken, was einem Anstieg um 14% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Festlegung des Pools für leistungsabhängige Zuteilungen basierte auf einer Reihe von Leistungskennzahlen wie der risikobereinigten Profitabilität und der Kapitalstärke.

Vergütungsstruktur 2015

Unsere Vergütungsstruktur ist seit 2012 weitgehend unverändert. Im Rahmen einer besseren Anpassung an Marktbedingungen haben wir den Schwellenwert für aufgeschobene leistungsabhängige Zuteilungen für Mitarbeiter mit tieferen leistungsabhängigen Vergütungen gesenkt, und so den Anteil der Barvergütung an diese Personen erhöht.

Unsere Vergütungspläne (das heisst die Form der leistungsabhängigen Zuteilungen und die entsprechenden Aufschubkriterien) sind so gestaltet, dass eine angemessene Risikobereitschaft gefördert und eine gute langfristige Leistung belohnt wird. Gemessen an unseren Mitbewerbern ist UBS unseres Erachtens stärker auf ihre Investoren ausgerichtet, da ein grösserer Anteil der variablen Vergütung über unsere bankeigenen Aktien- oder Anleihen- Instrumente an lange Aufschubfristen gekoppelt ist.

Für das Jahr 2015 wurden unternehmensweit durchschnittlich 38% der leistungsabhängigen Zuteilungen aufgeschoben. Für den Group CEO und andere Mitglieder der Konzernleitung wurden im Durchschnitt 86% der Zuteilung bis zu fünf Jahren aufgeschoben. Unser Ansatz, zusammen mit der Nutzung von Kreditinstrumenten, erlaubt es uns, wettbewerbsfähige Vergütungen zu gewähren und gleichzeitig unsere Kapitalposition zu stärken. Per 31. Dezember 2015 wurden 1,9 Milliarden Franken aus dem Deferred Contingent Capital Plan (DCCP) unserem anrechenbaren Kapital zugeführt, was 0,9% unserer Eigenmittel entspricht.