Vergütung 2016

2016 waren unsere Geschäfte verschiedenen erschwerenden Faktoren ausgesetzt, welche für die ganze Branche herausfordernd waren. Trotz dieser Herausforderungen erzielte UBS eine solide finanzielle Performance und zeigte erneut, dass ein ausgewogenes Geschäftsmodell und geografische Diversifikation wichtige Unterscheidungsmerkmale sind. Unsere Entscheide über die Gesamtvergütung reflektieren unser Bestreben, wettbewerbsfähige Vergütung für eine starke Leistung zu gewähren. Gleichzeitig achten wir auf das Gleichgewicht zwischen den Renditen für unsere Investoren und der Erfüllung unserer nachhaltigen Eigenmittelanforderungen.

Performance und Pool für leistungsabhängige Zuteilungen

Trotz grossen Herausforderungen für unsere Branche mit einem schwierigen Marktumfeld und negativer Anlegerstimmung erzielten wir solide Ergebnisse und bewirtschafteten gleichzeitig unsere Risiken und Ressourcen umsichtig.
Wir steigerten auch unsere Kosteneinsparungen um rund 0,5 Milliarden Franken auf 1,6 Milliarden Franken.

Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn betrug 3,2 Milliarden Franken. Die Kapitalposition von UBS ist mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 13,8% und einer Leverage Ratio von 3,5% des harten Kernkapitals (CET1) (beide auf Basis einer vollständigen Umsetzung) nach wie vor stark. Der Verwaltungsrat beabsichtigt, eine Dividende von 0.60 Franken pro Aktie für das Geschäftsjahr 2016 vorzuschlagen, analog der ordentlichen Dividende für das Geschäftsjahr 2015.

Im Einklang mit der Leistung des Konzerns und der Unternehmensbereiche im Jahr 2016 belief sich der Gesamtpool des Unternehmens für leistungsabhängige Zuteilungen für das Jahr auf 2,9 Milliarden Franken, was einem Rückgang um 17% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Wie in den Vorjahren basierte die Festlegung des Pools für leistungsabhängige Zuteilungen auf einer Reihe von Leistungskennzahlen wie der risikobereinigten Profitabilität und der Kapitalstärke.

Der Pool für leistungsabhängige Zuteilungen für die Konzernleitung einschliesslich des Group CEO lag bei 71,9 Millionen Franken. Der Pool für die leistungsabhängigen Zuteilungen an die Konzernleitung entsprach 1,3% des bereinigten Konzerngewinns vor Steuern, was deutlich unter der definierten Höchstgrenze von 2,5% lag.

Vergütungsstruktur 2016

Unsere Vergütungsstruktur ist seit 2012 weitgehend unverändert geblieben. Auch für 2016 gab es keine wesentlichen Änderungen. Wir konzentrierten uns darauf, die Stabilität unserer Vergütungsstruktur zu gewährleisten und unsere Prinzipien zu stärken. Die Konsistenz unseres Vergütungsansatzes in den vergangenen fünf Jahren führte zu einer Stärkung unserer Kultur nachhaltiger Leistung, persönlicher Verantwortung und angemessener Risikobereitschaft.

Wir sind überzeugt, dass unsere Vergütungsstruktur im Vergleich zu derjenigen der Mehrzahl unserer Mitbewerber besser geeignet ist, die Interessen unserer Mitarbeiter und Anleger aufeinander abzustimmen. Dies wird erreicht, indem ein grösserer Anteil der variablen Vergütung an die konzerneigenen Aktien- und Anleiheninstrumente gekoppelt ist und die Zuteilungen längeren Aufschubfristen unterliegen. Für alle Mitarbeiter mit einer Gesamtvergütung von über 300 000 Franken / US-Dollar wird ein bestimmter Anteil der gesamten leistungsabhängigen Zuteilungen aufgeschoben.

Für das Jahr 2016 wurden 48% der gesamten leistungsabhängigen Vergütung für diese Gruppe von Mitarbeitern aufgeschoben. Für den Group CEO und andere Mitglieder der Konzernleitung wurden im Durchschnitt 84% der Zuteilungen aufgeschoben.

Mit diesem Ansatz honoriert unsere Vergütungsstruktur die längerfristige Leistung, unterstützt unsere Kapitalbasis und erlaubt es uns, wettbewerbsfähig zu vergüten. Per 31. Dezember 2016 wurden 2,3 Milliarden Franken aus dem Deferred Contingent Capital Plan unserem anrechenbaren Kernkapital zugeführt und leisteten einen Beitrag von 1,0% an unsere gesamte verlustabsorbierende Kapitalunterlegung.