Die Zukunft gestalten

Asset Management (AM) erhält die Lizenz zur Verwaltung von Privatfonds in China und somit die Möglichkeit zur Erweiterung des Dienstleistungsangebots für Onshore- und internationale Kunden.

20. Mär 2018

René Bühlmann, Head Asia Pacific bei Asset Management, und Kathryn Shih, President UBS Asia Pacific, arbeiten von Hongkong aus und sind sich des chinesischen Geschäftspotenzials sehr bewusst.


Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte hat China eine weitreichende Wirtschaftsreform umgesetzt, die zur Öffnung der Finanzbranche eigetragen hat. Das Land ist entschlossen, vom einem System, das auf staatlich gelenkter Kreditfinanzierung beruht, auf eines mit stärker diversifizierten und geregelten Kreditkanälen überzugehen. So kann ausländisches Kapital bei der Entwicklung der Infrastruktur und der Ankurbelung der Binnenwirtschaft des Landes eine grössere Rolle spielen. Bislang sind jedoch die meisten Versuche internationaler Finanzdienstleister gescheitert, auf dem lukrativen chinesischen Markt einen Brückenkopf zu etablieren. Trotz des anspruchsvollen regulatorischen Umfelds ist UBS eines von sehr wenigen internationalen Unternehmen, die in China Gewinne erzielen.

Ein enormes Potenzial

Rob Stewart, Head Communications Asia Pacific, beschreibt die Entwicklung des Angebots von UBS in China als «Lernprozess». Mit 3 Billionen US-Dollar in Devisenreserven, einem stetig steigenden BIP sowie einer Vermögensverwaltungsbranche, die bis zum Jahr 2030 auf 17 Billionen US-Dollar wachsen soll, ist Chinas Potenzial zu gross, um ignoriert zu werden. 2017 erhielt AM eine Lizenz zur Verwaltung von Privatfonds (Private Fund Management, PFM) von der Asset Management Association of China (AMAC). Diese Lizenz ermöglicht es seiner gänzlich in ausländischem Eigentum stehenden Gesellschaft (Wholly Foreign-Owned Enterprise, WFOE) UBS Asset Management (Shanghai) Limited, sowohl institutionellen Anlegern als auch High-Net-Worth-Anlegern in China Onshore-Anlageprodukte anzubieten.

Dies unterstreicht unsere dauerhafte Unterstützung Chinas bei der angestrebten weltweiten Öffnung seiner Kapitalmärkte.

René Bühlmann

Im November 2017 legte AM den ersten inländischen Aktien-Privatfonds auf, der von einem ausländischen Vermögensverwalter in China angeboten wird. Dieser reiht sich in die Produktpalette ein, die AM bereits über sein Joint Venture UBS SDIC anbietet, das seit 2005 Privatkunden in China unterstützt. «Der Erhalt dieser Lizenz erweitert die Breite und Tiefe unseres inländischen Angebots, ergänzt unsere Offshore-Möglichkeiten und unterstreicht vor allem unsere dauerhafte Unterstützung Chinas bei der angestrebten weltweiten Öffnung seiner Kapitalmärkte», so René Bühlmann, Group Managing Director, Head Asia Pacific bei Asset Management. «Asset Management unterstützt chinesische Anleger seit den 1990er-Jahren. Durch die zusätzliche PFM-Lizenz und unsere weiteren Plattformen in China können wir Onshore und internationalen Kunden eine breite Dienstleistungspalette anbieten. Die Lizenz ermöglicht uns zudem, enger mit Tochtergesellschaften globaler Unternehmen in China zusammenzuarbeiten, um deren inländische Anlagebedürfnisse zu erfüllen.»

Ein Schlüsselmarkt

UBS ist die erste internationale Vermögensverwalterin, die sowohl über eine PFM-Lizenz als auch über eine QDLP-Quote (Qualified Domestic Limited Partner) verfügt. Seit der Einführung des QDLP-Angebots im Jahr 2016 hat AM inländische Kunden bei alternativen Offshore-Investitionen unterstützt. Gleichzeitig hat das Unternehmen ein Fundament geschaffen, auf dem es seine Geschäfte in China weiter ausbauen kann – durch ein ambitioniertes Einstellungsprogramm und die Gründung von drei Campus der UBS University sowie von Business Solutions Centers in Schanghai, Wuxi und Peking. UBS hat China schon lange als Schlüsselmarkt mit beachtlichem Geschäftspotenzial erkannt.

Asset Management unterstützt chinesische Anleger seit den 1990er-Jahren. Heute bietet UBS Onshore- und internationalen Kunden ihre Dienstleistungen an.


Eine gemeinsame Vision

Zusammen mit unseren Geldgebern tun wir alles, um jedem Kind eine gute Bildung, eine medizinische Grundversorgung und das Recht auf Kindheit zu sichern.

Geht es um Bildung und Entwicklung, ist nichts wichtiger als die richtigen Ressourcen. Eine Sehkorrektur kann den Lernerfolg von Schülern so stark steigern wie ein zusätzliches Schuljahr. Allerdings fand das Programm REAP (Rural Education Action Program) der Stanford University, das Bildungs- und Hilfsmassnahmen für das ländliche China durchführt, heraus, dass dort nur jedes siebte Kind, das eine Brille benötigt, auch wirklich eine besitzt.

UBS trägt alle Verwaltungskosten

Zusammen mit Spendern unterstützt unsere UBS Optimus Foundation REAP bei seinen Bemühungen, in ganz China ein effizienteres System für Augenbehandlungen aufzubauen. Die Möglichkeiten örtlicher Organisationen sollen gestärkt und die Augenbehandlung in der lokalen Gesundheitsversorgung verankert werden. Mit dieser erfolgreichen Zusammenarbeit unterstützten wir sechs Augenzentren, die rund 15 000 Kindern die nötige Behandlung zukommen liessen. Auch in Zukunft werden wir eng mit REAP zusammenarbeiten und dieses Programm nachhaltig finanzieren, um Untersuchungen zur Prävention komplexerer Erkrankungen und den Aufbau von Telemedizin-Plattformen für Diagnose und Behandlung zu unterstützen.

Wir möchten unseren Spendern helfen, das grosse Ganze zu sehen, damit sie die richtigen Programme und Partner finden und ihr Engagement transparent verwalten können. Alle anfallenden Verwaltungskosten übernimmt UBS. Gemeinsam bieten wir denen, die sie am meisten brauchen, transformative, nachhaltige und skalierbare Leistungen.