Lernen, um zu wachsen

Um in einer sich wandelnden Welt agil zu bleiben, haben wir die UBS University ins Leben gerufen – eine umfassende Plattform, dank der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Wachstum und ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen können.

Siobhan McDonagh, Head HR Investment Bank, und Stefan Seiler, Group Head Human Resources, geben den UBS-Mitarbeitern Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und sichern so den Vorsprung vor der Konkurrenz.


In einer Welt des steten Wandels, in der künstliche Intelligenz immer ausgereifter wird, heben wir uns vor allem durch unser Wissen ab und bleiben so als Unternehmen wie auch als Einzelpersonen flexibel und wettbewerbsfähig. Personal, das sich anpasst und stetig dazulernt, schafft auch für den Arbeitgeber einen Wettbewerbsvorteil. «Lernen spielt für den Erfolg eines Unternehmens eine Schlüsselrolle. Deshalb möchten wir bei UBS ein Umfeld schaffen, in dem unsere Mitarbeiter ihr Wachstum beschleunigen können», so Stefan Seiler, Group Head Human Resources. Durch die Einführung der UBS University und die stärkere Fokussierung auf Fortbildung im ganzen Unternehmen hat er in seiner früheren Rolle als Head Talent and Recruiting den internen Lern- und Entwicklungsprozess umgestaltet.

Lancierung der UBS University

2017 haben wir die UBS University lanciert. Diese dient als zentrale Anlaufstelle für die stetige fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter und baut auf unserer existierenden Lern- und Entwicklungsplattform auf. Insgesamt bieten wir mehr als 2400 Schulungen an. Dabei wird vom Training in Führung und Beratung über die Entwicklung von Fähigkeiten bis hin zur fachlichen Produktschulung alles abgedeckt. Die Kurse stehen auf Anfrage zur Verfügung und werden auf unterschiedliche Weise bereitgestellt, beispielsweise als Präsenzschulung, E-Learning oder in Form von Videos oder Webinaren. Das Angebot wird stetig weiterentwickelt.

Im Jahr 2017 wurden zwei weitere Campus der UBS University in China eröffnet, einer in Peking und der andere in Wuxi. Sie ergänzen die bereits vorhandenen Campus der Region Asien / Pazifik in Hongkong, Singapur und Indien. Diese Erweiterung ist ein Beispiel für das Engagement von UBS zur Entwicklung lokaler Talente in der Region.

Lernen spielt für den Erfolg eines Unternehmens eine Schlüsselrolle. Deshalb möchten wir bei UBS ein Umfeld schaffen, in dem unsere Mitarbeiter ihr Wachstum beschleunigen können.

Stefan Seiler

Siobhan McDonagh und Stefan Seiler sind überzeugt, dass lebenslanges Lernen von entscheidender Bedeutung ist.

Lernen für die Gegenwart und die Zukunft

Alle unsere Mitarbeiter können in jedem Alter und auf jeder Karrierestufe die Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Erweiterung ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten nutzen. 2017 absolvierten unsere festangestellten Mitarbeiter etwa 765 500 Kurseinheiten, einschliesslich obligatorischer Schulungen, etwa in den Bereichen Compliance und Business. Im Durchschnitt entsprach das 12,2 Schulungseinheiten oder 2,3 Schulungstagen pro Mitarbeiter.

Globale demografische Veränderungen bedeuten für viele Menschen ein längeres Arbeitsleben in einem sich rapide ändernden Umfeld. Darum sind stete Schulung und persönliche Entwicklung wichtiger denn je. Etliche unserer Kurse, Veranstaltungen und Initiativen richten sich speziell an erfahrene Mitarbeiter. Ein Beispiel dafür sind Programme für lebenslanges Lernen für Mitarbeiter über 45 in der Schweiz. Sie umfassen spezialisiertes Lernen, Einheiten zur persönlichen Karriereplanung sowie Schulungen in Informations- und Kommunikationstechnologie, Networking, Sprachen, sozialen Medien und generationenübergreifender Zusammenarbeit.

Befähigung von Führungskräften und Karriereentwicklung

Wir erwarten von unseren Vorgesetzten auf allen Ebenen, dass sie unsere Strategie unterstützen und mit ihrem Verhalten unsere Unternehmenskultur stärken. Durch entsprechende Programme bilden wir jetzige und zukünftige Führungskräfte aus – von Linienvorgesetzten bis hin zum obersten Kader. Programme wie Senior Leadership Experience für unsere Senior Executives oder das Senior Leadership Program für Managing Directors helfen uns dabei, unsere Erwartungen an herausragende Führung zu definieren und Vertrauen in unsere Strategie und Unternehmenskultur zu schaffen. Alle Mitarbeiter und Führungskräfte sind aufgefordert, Entwicklungsaktivitäten und Karriereplanung in regelmässigen Gesprächen zu behandeln. Von den Linienvorgesetzten erwarten wir, dass sie ihre Mitarbeiter bei Weiterbildung und interner Mobilität aktiv unterstützen. Denn dies sind Schlüsselfaktoren für berufliche Weiterentwicklung, Engagement und Bindung.

Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, aktiv an ihrer Weiterbildung zu arbeiten und ihre individuellen Lernreisen zu gestalten. Dadurch fördert UBS ein inspirierendes Arbeits- und Lernumfeld. «Das bedeutet, dass wir für unser lebenslanges Lernen die volle Verantwortung übernehmen und unsere Fähigkeiten so ausbauen, dass wir heute und morgen als Gewinner dastehen», so Stefan Seiler.


Ein Jahrzehnt Lernerfolg

UBS feiert einen Meilenstein bei der Unterstützung einer hervorragenden und integrativen Bildungseinrichtung, die lokal fest verwurzelt ist.

2017 / 2018 feiern wir das zehnjährige Bestehen unserer Bildungspartnerschaft mit der Bridge Academy – ein Aushängeschild unserer Community Affairs. «Besonders stolz macht mich, wie weit unser gemeinsamer Weg zurückreicht und wie lange wir schon zusammenarbeiten, um den nachhaltigen Erfolg der Schüler zu sichern», so Andrea Orcel, CEO der Niederlassung UBS AG London und von UBS Limited. Die  Bridge Academy ist eine Schule für Kinder von 11 bis 18 Jahren in Hackney, London. Sie wurde von UBS als Pionierunternehmen in diesem Bereich gemeinsam mit einem Privatkunden gegründet und gehört zu den fünf Prozent der am stärksten sozial benachteiligten Schulen Grossbritanniens. Trotzdem gehörte die Academy 2017 bei den Abschlussprüfungen landesweit zu den besten zehn Prozent. Zudem erzielte die Schule die bislang besten Prüfungsergebnisse und die höchste Übergangsquote: Mehr als 91 Prozent der Absolventen belegen Studienplätze, 71 Prozent davon als erste Studierende in ihrer Familie.

Unterstützung jüngerer Kinder geplant

Seit 2003 haben Mitarbeitende von UBS mehr als 61 000 Stunden für verschiedene Aktivitäten investiert. Dazu zählen die Nachhilfe im Abschlussjahr sowie in bestimmten Fächern, Karriere- und Unternehmensworkshops, Frühstücksclubs für Lesen und Rechnen, Berufspraktika und Vorstellungstrainings. Die Partnerschaft ermöglicht den Schülern Einblicke in die Geschäftswelt und bietet externes Fachwissen und Unterstützung, die sonst fehlen könnten. Es bestehen Pläne, Partnerschaften für noch jüngere Kinder aufzubauen und das Engagement der Mitarbeiter noch weiter zu steigern.