Drei Experten, zwei Mandate, ein Unternehmen

Unser Unternehmen bezieht seine Stärke aus der Expertise seiner Mitarbeiter. Gemeinsam können sie viel mehr erreichen: von der Stärkung unseres Portfolios bis hin zum Einsatz für eine nachhaltigere Welt.

Noch vor zehn Jahren konnte es ein schwieriges Unterfangen sein, wenn man umweltbewusst investieren und bestimmte Aktivitäten oder Produkte nicht unterstützen wollte. Damals gab es nur eine einfach umsetzbare Möglichkeit: Man investierte nicht in Unternehmen, die damit bekanntermassen in Zusammenhang standen. Glücklicherweise befindet sich die Welt im Wandel und erweitern sich damit auch die Optionen für Investoren. Drei Experten von UBS sprechen darüber, wie sich durch die interne Zusammenarbeit und die Kooperation mit Kunden bessere Ergebnisse erzielen lassen.

James Purcell ist Leiter Sustainable and Impact Investments im Chief Investment Office bei Global Wealth Management (GWM). Christopher Greenwald ist Leiter Sustainable and Impact Investing Research bei Asset Management. Martin Tobler ist Leiter Client Investment Specialists für Ultra High Net Worth Discretionary bei GWM Investment Platforms and Solutions.

Das bedeutet, dass jeder von ihnen anders an Herausforderungen herangeht. James Purcell entwickelt Portfolios für Privatkunden und Methoden für nachhaltiges Anlegen und Impact Investing, Christopher Greenwald konzentriert sich auf die Einbindung der Nachhaltigkeit in die Portfolios institutioneller Anleger, und Martin Tobler konzipiert individuelle Anlagelösungen, die auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind und auf Investment-Richtlinien basieren. Jeder für sich ist Experte auf seinem Gebiet. Gemeinsam aber können sie viel mehr erreichen.

«Ein Kunde des Global Family Office hatte sehr genaue Ausschlusskriterien für nachhaltige Anlagen», erinnert sich Martin Tobler. «Solche Ausschlüsse kann man allerdings schwer garantieren, wenn Fonds von Drittanbietern zum Einsatz kommen. Denn die Strategie der einzelnen Fondsmanager deckt sich nicht immer exakt mit den individuellen Kundenanforderungen.»

James Purcell erläutert weiter, dass es zwar sinnvoll sei, mithilfe von Ausschlusskriterien das Portfolio an den eigenen Werten auszurichten, man damit allerdings die Welt nicht besser mache. Das blosse Ausschliessen von bestimmten Unternehmen bewirke bei diesen noch keine Verhaltensänderung.

Wenn man hingegen Aktien besitze und diese Einflussmöglichkeit nutze, indem man mit der Geschäftsführung in Kontakt tritt und gemeinsam die Verbesserung der Praktiken unterstützt, um das Unternehmenswachstum zu fördern sowie neue Aktionäre und Kunden anzuziehen, dann könne man mit seinen Investments sehr viel mehr erreichen. Statt über Ausschlüsse sprächen sie also mit den Kunden über die Chancen eines Ansatzes, der auf Engagement abstellt.

«Wir ermutigen die Unternehmen, Verbesserungen bei wesent­lichen Nachhaltigkeitsaspekten vorzunehmen, die sich positiv auf die Umwelt, die Gesellschaft und den Unternehmenserfolg auswirken», führt Christopher Greenwald aus. «Wenn wir ein Konzept für ein strategisches Engagement entwickeln, das an den Investmentzielen ausgerichtet ist, können wir die Auswirkungen auf Finanzen und Nachhaltigkeit aufzeigen und damit den Zusatznutzen aktiver Investments in börsenkotierte Aktien.»

Da der Kunde mehr über die Fondstätigkeit erfahren wollte, stellten Purcell und Tobler Informationsmaterial über ausgewählte Projekte zusammen, an denen die Weltbank aktiv beteiligt war. Hier seien die Vergabe von Weltbank-Anleihen sowie einige neue Projekte mit grünen Anleihen genannt, bei denen es um die Verringerung des Wasserverbrauchs und der CO2-Emissionen ging.

«Ein solches Angebot wäre vor zwei oder drei Jahren noch nicht möglich gewesen», so James Purcell. «Einige Finanzmarktelemente, wie etwa grüne Anleihen, hatten damals einfach noch nicht die erforderliche Liquiditätstiefe.»

Letztendlich erkannte der Kunde das Nachhaltigkeitspotenzial und zeigte Interesse am vorgeschlagenen Engagement. So wurden nicht nur zwei Mandate eröffnet – mehr als ursprünglich geplant: Der intensive Dialog mit dem Kunden leistete auch einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung des gesamten UBS-Angebots, indem das bessere Verständnis der Bedürfnisse dieses Kunden zu einer generellen Verbesserung der Kommunikation bei jedem Investment in nachhaltige Mandatslösungen geführt hat.

Dieser Fall ist nur ein Beispiel für die hervorragende divisionsübergreifende Zusammenarbeit in unserem Unternehmen. Hinter jedem Erfolg stehen Hunderte von Menschen, die ihn möglich machen. Das gilt auch für die nachhaltigen Anlagen. Global Wealth Management (James Purcell und Martin Tobler) ermittelt zusammen mit Kunden, wie deren Anforderungen im Hinblick auf die aktuelle Marktsituation und die verfügbaren Angebote bestmöglich umgesetzt werden können. Asset Management (Christopher Greenwald) stellt etwa 50 Prozent der Kundenprodukte bereit und entwickelt massgeschneiderte Produkte gemäss den Anfragen von Global Wealth Management. Ausserdem kooperieren wir mit externen Organisationen wie der Weltbank, Hermes und BlackRock, um ein optimales Angebot zusammenstellen zu können.


Unseren amerikanischen Wealth-Management-Kunden steht nun eine innovative Banking-App zur Verfügung, mit der sie individuelle Anlage- und Sparziele setzen können. Ausserdem sind über die App Portfoliodiagnosen, massgeschneiderte Investmentvorschläge und Unterstützung durch persönliche Finanzberater erhältlich. So lassen sich die gesteckten Ziele einfacher erreichen. Zudem können die Finanzberater über soziale Medien zielgerichteter bestehende wie potenzielle Kunden ansprechen.

Wealth Management Online ist ein digitales Angebot für Kunden, die über eine UBS-Investmentlösung verfügen. Es ist vollständig in UBS Digital Banking integriert und für Desktop- und Mobilgeräte verfügbar. Die Inhalte sind genau auf die Investmentlösungen der Kunden abgestimmt. Die Kunden erhalten stets aktuelle, qualitativ hochstehende Portfolioinformationen. Investmentvorschläge zur Optimierung der Portfolioqualität können direkt umgesetzt werden. Durch das hybride Servicemodell kann der Finanzberater jederzeit miteinbezogen werden.

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