Unsere Strategie

Es ist unser Ziel, unseren Kunden erstklassige Finanzberatung und -lösungen anzubieten und für Aktionäre attraktive und nachhaltige Renditen zu erwirtschaften. Im Mittelpunkt unserer Strategie stehen unser führendes Wealth-Management-Geschäft sowie unsere führende Universalbank in der Schweiz, verstärkt durch unser Asset Management und unsere Investment Bank. Diese Unternehmensbereiche weisen drei wichtige Gemeinsamkeiten auf: Sie verfügen über eine starke Wettbewerbsposition in ihren Zielmärkten, sind kapitaleffizient und bieten überdurchschnittliche strukturelle Wachstums- und Renditeaussichten. Unsere Strategie baut auf den Stärken aller unserer Geschäftsbereiche auf und konzentriert sich auf die Sparten, in denen wir hervorragende Leistungen erbringen. Gleichzeitig möchten wir von den attraktiven Wachstumsaussichten in den Geschäftsbereichen und Regionen profitieren, in denen wir tätig sind. Kapitalstärke ist die Grundlage für unseren Erfolg.

Unsere strategische Transformation

Im Jahr 2011 definierten wir drei Hauptziele für UBS: die Umsetzung unserer Strategie, die Erzielung der gewünschten Ergebnisse für unsere Kunden sowie die Nutzung unseres Wachstumspotenzials. Die Umsetzung dieser Strategie wurde 2012 beschleunigt. Seither haben wir deutliche Fortschritte erzielt und unsere Aktivitäten auf synergieorientierte, weniger kapital- und bilanzintensive Geschäftsbereiche fokussiert, die sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren und geeignet sind, das Wertsteigerungspotenzial für die Aktionäre zu maximieren. Wir erreichten das Ziel einer Basel-III-Kernkapitalquote (CET1) von 13%. Zudem reduzierten wir die risikogewichteten Aktiven (RWA) und Kosten signifikant, bauten gleichzeitig unser Geschäft aus und steigerten unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wir konnten unser hervorragendes globales Wealth-Management-Geschäft erfolgreich ausbauen und unsere Investment Bank auf ihre traditionellen Stärken in den Bereichen Beratung, Research, Aktien, Devisen und Edelmetalle ausrichten. Am Investor Update vom 6. Mai 2014 informierten wir über die Fortschritte der Umsetzung unserer Strategie. Ende 2014 war unsere strategische Transformation abgeschlossen. Wir möchten unser Geschäft stärken und ausbauen und gleichzeitig eine solide Kapitalposition beibehalten, indem wir auch weiterhin die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie verfolgen. Wir werden unsere Strategie unverändert weiterführen. Aufgrund der veränderten Konjunkturlage und -aussicht sowie der neu vorgeschlagenen Änderungen der «Too big to fail»-Bestimmungen haben wir bestimmte externe Performance-Ziele und Erwartungen für den Konzern und die Unternehmensbereiche für 2016 und darüber hinaus aktualisiert Sie sind in unserem Drittquartalsreport 2015 aufgeführt. 

Die laufende Verbesserung unserer Effektivität und Effizienz ist eine unserer obersten Prioritäten. An unserem Kostensenkungsziel von CHF 2,1 Milliarden halten wir unverändert fest und haben im dritten Quartal gute Fortschritte erzielt. Gleichzeitig sehen wir uns weiterhin mit erheblichen regulatorischen Kosten konfrontiert.

Erwirtschaftung attraktiver Aktienrenditen 

Wir wollen eine nachhaltige Performance und attraktive Renditen für unsere Aktionäre erwirtschaften. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 haben wir progressiv Kapital zurückgeführt. 2014 erreichten wir die von uns angestrebte harte Kernkapitalquote (CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung von mindestens 13% und konnten eine Post-Stress-Kernkapitalquote (CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung von mindestens 10% wahren. 2015 bezahlten wir eine Dividende von 0.50 Franken pro Aktie für das Finanzjahr 2014 und nach dem erfolgreichem Abschluss des Squeeze-out-Verfahrens eine zusätzliche Ausschüttung von 0.25 Franken pro Wir wollen an einer Kapitalrückführungsquote von mindestens 50% des Nettogewinns festhalten, sofern wir unsere Ziele für die harte Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung und die Post-Stress-Kernkapitalquote halten können.
Weiterführende Informationen zur Strategie für die UBS Gruppe und unsere Geschäftsdivisionen finden Sie auf den Seiten 39-40 und 46-62 des Geschäftsberichts 2014. Weiterführende Informationen zu unseren jährlichen Performance-Ziele und Schlüsselerwartungen finden Sie auf den Seiten 10-11 des Drittquartalsberichts 2015.

Kapitalposition von UBS

Kapitalstärke ist seit 2011 die Grundlage der Strategie von UBS. In der Zwischenzeit haben wir die risikogewichteten Aktiven der Bank beinahe halbiert und die Grösse der Bilanz deutlich reduziert. UBS bleibt die am besten kapitalisierte Bank unter den globalen Grossbanken mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 14,3% per 30. September 2015 für systemrelevante Schweizer Banken gemäss Basel III auf einer Basis einer vollständigen Umsetzung und liegt damit über dem Ziel von mindestens von 13%. Wir betreiben ein starkes, erfolgreiches und stark kapitalgenerierendes Geschäft. Zudem haben wir stark investiert und unternehmen umfangreiche Schritte, um unsere Abwicklungsfähigkeit zu verbessern, indem wir die rechtliche Struktur des Konzerns, das Geschäftsmodell sowie das Risikoprofil angepasst haben.
Am 21. Oktober 2015 hat der Bundesrat strengere Kapitalvorgaben für global systemrelevante Banken vorgeschlagen. Die Anforderungen in der Schweiz sind damit im weltweiten Vergleich auf relativer Basis die weitaus strengsten. Gemäss dem Vorschlag des Bundesrats soll die Leverage Ratio einer Bank mindestens 5% betragen, damit diese als gut kapitalisiert gilt. Die neue Leverage Ratio besteht aus einer harten Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 3,5% und AT1-Kapital mit hohem Trigger von bis zu 1.5%. UBS beabsichtigt, genügend Gewinne einzubehalten, um die neu vorgeschlagenen Anforderungen bezüglich Leverage Ratio für das harte Kernkapital (CET1) von 3,5% zu erfüllen. Gleichzeitig will UBS an einer Kapitalrückführungsquote von mindestens 50% des Nettogewinns festhalten, sofern ihre harte Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung mindestens 13% beziehungsweise die Post-Stress-Kernkapitalquote mindestens 10% beträgt. UBS beabsichtigt, auch zukünftig AT1-Instrumente und nicht nachrangige Schuldtitel, die als TLAC anrechenbar sind, zwecks Erfüllung der neuen Anforderungen zu emittieren, ohne den gesamten Finanzierungsbedarf des Konzerns zu erhöhen. Die Bank wird die neu vorgeschlagenen Regeln zum Zeitpunkt ihres Inkrafttretens erfüllen. Für die vollständige Umsetzung der neuen Anforderungen soll die vierjährige Übergangsperiode genutzt werden. Um die erheblichen Zusatzkosten im Zusammenhang mit den höheren Anforderungen für das Eigenkapital und TLAC-anrechenbares Fremdkapital zu mildern, wird die Bank auch künftig nach Möglichkeiten suchen, ihre Kosten zu reduzieren, die Bilanz zu optimieren sowie die gestiegenen Kapitalkosten auch in der Preisgestaltung von Produkten und Dienstleistungen zu reflektieren.