UBS News

Generalversammlung der UBS AG

Zürich Price Sensitive Information

 

Die UBS-Aktionäre stimmten an der ordentlichen Generalversammlung vom 21. April 2005 der vom Verwaltungsrat beantragten Dividende von CHF 3.00 pro Aktie zu. Ausserdem wählten sie mit Marco Suter und Peter R. Voser zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat und bestätigten sowohl Marcel Ospel als auch Lawrence A. Weinbach für weitere drei Jahre in ihren Ämtern. An der Generalversammlung nahmen 2321 Aktionärinnen und Aktionäre teil, welche 265 717 730 Stimmen vertraten.

Die Aktionäre der UBS AG haben an der ordentlichen General-versammlung vom 21. April Jahresbericht und Konzernrechnung für 2004 genehmigt und den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Entlastung erteilt.

Konsultativabstimmung zur Kompensation des Verwaltungsrates und der Konzernleitung

Auf Antrag einer UBS-Aktionärin beschloss Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel die Höhe der Gesamtentschädigung an die obersten Führungskräfte der Generalversammlung zur konsultativen Abstimmung vorzulegen. Die Summe der im Jahr 2004 entrichteten Gesamtentschädigung wurde mit einer Mehrheit von rund 90% als angemessen beurteilt.

Wahlen Verwaltungsrat

Die Generalversammlung wählte beide neu vorgeschlagenen Kandidaten für eine dreijährige Amtszeit in den Verwaltungsrat. Marco Suter, bisher Group Chief Credit Officer von UBS, wird vollamtliches Verwaltungsratsmitglied. Als nebenamtliches Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt wurde Peter R. Voser, Chief Financial Officer von The Royal Dutch/ Shell Group of Companies in London.
Marcel Ospel, Präsident des UBS-Verwaltungsrates, wurde von den Aktionären für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt wurde Lawrence A. Weinbach, seit 2001 Mitglied des Verwaltungsrates.
Alberto Togni, vollamtlicher Vizepräsident des Verwaltungsrates, erreicht im Verlauf des Jahres die interne Altersgrenze und ist daher anlässlich der Generalversammlung aus dem Gremium ausgeschieden.
Damit besteht der UBS-Verwaltungsrat neu aus elf Mitgliedern - acht Schweizern, einem Amerikaner, einem Briten und einem Deutschen.

Dividende von CHF 3.00

Die UBS-Aktionäre stimmten der für das Geschäftsjahr 2004 beantragten Dividende von CHF 3.00 pro Aktie zu. Die Steigerung um 15% gegenüber dem Vorjahr reflektiert das gute Geschäftsergebnis 2004 und die Politik von UBS, für das operative Geschäft nicht benötigte Mittel den Aktionären zurückzuerstatten - in Form von Dividenden und über den Rückkauf von Aktien zur Vernichtung.
Die Dividende wird am 26. April an alle Aktionäre ausgerichtet, welche am 21. April Aktien halten. Ab 22. April wird die UBS-Aktie ex Dividende gehandelt.

Kapitalherabsetzung und neues Rückkaufsprogramm

Im Rahmen des Aktienrückkaufsprogramms 2004/2005 erwarb UBS über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange insgesamt 39 935 094 Aktien im Wert von gut CHF 3,5 Milliarden. Die Generalversammlung genehmigte die definitive Vernichtung dieser Titel und die entsprechende Herabsetzung des Aktienkapitals um rund 4,6%.
Gutgeheissen wurde ein neues Rückkaufsprogramm 2005/2006, ebenfalls mit dem Ziel einer Kapitalherabsetzung. Die effektive Ausschöpfung des bewilligten Maximalbetrages von CHF 5 Milliarden Franken wird davon abhängen, wie weit freies Kapital für Investitionen in das Wachstum der einzelnen Kerngeschäfte von UBS verwendet werden kann.

Die Erwartungen der Aktionäre an UBS

In seiner Präsidialadresse thematisierte Marcel Ospel die Erwartungen der Aktionäre, deren - keineswegs immer einheitliche - Interessen der Verwaltungsrat wahren muss. Über das übergeordnete Ziel, nämlich die langfristige, nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts, herrscht weitgehend Einigkeit, und UBS verfügt laut dem Verwaltungsratspräsidenten über den Willen und eine erprobte Strategie, um dieses Ziel zu erreichen. Marcel Ospel verwies auf die Spannungsfelder, in welchen sich das Unternehmen gegenwärtig bewegt. Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist gemäss Marcel Ospel jedes Unternehmen verpflichtet, seine Ressourcen ständig zu überprüfen, auch bei hohen Gewinnen. Werden Überkapazitäten zu lange toleriert, ist das Unternehmen möglicherweise finanziell nicht mehr in der Lage, einen notwendig gewordenen Stellenabbau mit sozial verträglichen Lösungen zu begleiten.
Mit Blick auf den Gegensatz zwischen Reichtum und Armut verwies Marcel Ospel auf die Bedeutung gesunder, florierender Unternehmen für die öffentliche Hand und die Sozialeinrichtungen. Solche Betriebe sind in der Lage, Arbeitsplätze langfristig zu erhalten sowie Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. «Erfolgreiche Unternehmen und deren erfolgreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im Kampf gegen Armut und finanzielle Not mehr bewirken als staatliche Umverteilungsaktivitäten», sagte Marcel Ospel.

Konsequente Weiterverfolgung einer erfolgreichen Strategie

Peter Wuffli, CEO, kommentierte in seinem Referat den Nutzen von Aktienrückkäufen: Von der Vernichtung zurückgekaufter Titel profitieren alle Aktionäre, weil der Gewinn künftig auf weniger Aktien verteilt werden muss. Die Re-Investition in das Geschäftswachstum hat laut Peter Wuffli aber immer erste Priorität. So hat UBS im letzten Geschäftsjahr für mehr als CHF 1 Milliarde diverse, meist kleinere Firmen erworben.
Peter Wuffli versicherte den Aktionären die weiterhin konsequente Umsetzung der erprobten UBS-Strategie, deren Erfolg aber laufend beurteilt und an neuen Chancen gemessen werden muss. Um dem guten Ruf von UBS auch in Zukunft gerecht zu werden, ist neben der richtigen Strategie der Umgang mit Risiken entscheidend. «Es geht dabei immer auch darum, den richtigen Kompromiss zu finden zwischen der Minimierung der Risiken und der Realisierung attraktiver Geschäftsmöglichkeiten», so CEO Peter Wuffli.

Zürich, 21. April 2005

UBS