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UBS erzielt Reingewinn von CHF 1'671 Millionen im dritten Quartal

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Reingewinn von CHF 1'671 Millionen im dritten Quartal 2004; CHF 1'654 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft - Neugeldzufluss total CHF 20,5 Milliarden, davon CHF 16,7 Milliarden von vermögenden Privatkunden in den Wealth-Management-Einheiten - Solide vermögensabhängige Erträge mit Rekordeinkünften aus der Vermögensverwaltung - sinkende Erträge aus dem Handelsgeschäft - Annualisierte Eigenkapitalrendite von 24,5% (27,4% vor Goodwill) und Gewinn pro Aktie plus 5% im Vergleich zum dritten Quartal 2003 (plus 7% vor Goodwill) - Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft tiefer als im Vorjahr - weniger Bonuszahlungen infolge sinkender Erträge

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Unterlagen drittes Quartal

Unterlagen zum Geschäftsergebnis für das dritte Quartal

UBS erzielte im dritten Quartal 2004 einen Reingewinn von CHF 1'671 Millionen. Dieses Ergebnis beinhaltet einen Reingewinn von CHF 17 Millionen der Holdinggesellschaft Motor-Columbus, einer 55,6%igen Industriebeteiligung von UBS, die im dritten Quartal erstmals vollumfänglich konsolidiert wird. Der Reingewinn des Finanzdienstleistungsgeschäfts beläuft sich auf CHF 1'654 Millionen. Dies bedeutet eine Abnahme von 2% gegenüber dem dritten Quartal 2003 und von 16% im Vergleich zum Vorquartal.

Obwohl der Handelserfolg im dritten Quartal 2004 wie erwartet zurückging, konnte UBS aufgrund der ihr anvertrauten Kundenvermögen (CHF 2'261 Milliarden per 30. September 2004) solide Erträge generieren. Der Geschäftsertrag im Finanzdienstleistungsgeschäft verzeichnete einen leichten Rückgang (1%) gegenüber dem dritten Quartal 2003 und betrug CHF 8'456 Millionen. Im Wealth Management wie auch im Asset Management erhöhten sich die Erträge aufgrund der starken Neugeldzuflüsse und marktbedingter Wertzuwächse. Dies führte zu einem Anstieg der vermögensabhängigen Einkünfte - jene aus der Vermögensverwaltung und dem Portfolio-Management erreichten einen neuen Höchststand. Die Private-Equity-Einheit konnte zum vierten aufeinanderfolgenden Mal einen positiven Beitrag zum Quartalsergebnis der Investment Bank leisten. Im Gegensatz dazu gingen die Erträge aus dem Handel mit Aktien und Festverzinslichen um jeweils rund 20% zurück. Clive Standish, Chief Financial Officer: «Als eine der Grössten im globalen Wertschriftengeschäft ist unsere Investment Bank naturgemäss gewissen Markt- und damit Ertragsschwankungen ausgesetzt. Angesichts dieser Volatilität ist für uns das zweite starke Standbein umso wichtiger: die vermögensabhängigen Einkünfte und Kommissionserträge, welche immer noch mehr als 50% unseren gesamten Ertrags ausmachen.»

Im dritten Quartal belief sich der Neugeldzufluss bei UBS auf insgesamt CHF 20,5 Milliarden. Vermögende Privatkunden weltweit haben dazu CHF 16,7 Milliarden beigesteuert, was den Neugeldzufluss in den Wealth-Management-Einheiten für die ersten neun Monate dieses Jahres auf CHF 46,1 Milliarden ansteigen liess. Dies entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 5%.

Das Kreditgeschäft schnitt erneut hervorragend ab: UBS konnte im dritten Quartal 2004 Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Umfang von CHF 14 Millionen auflösen (CHF 42 Millionen im dritten Quartal 2003). Der Geschäftsaufwand im Finanzdienstleistungsbereich sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 1% auf CHF 6'265 Millionen. Dies reflektiert die 6%ige Abnahme der Personalkosten infolge tieferer leistungsabhängiger Vergütungen, in erster Linie bei der Investment Bank.
Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. September 2004 auf 66'894 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 965 mehr als zu Beginn des Jahres. Die Beschäftigtenzahl stieg sowohl innerhalb der Investment Bank an der Kundenfront und im Support-Bereich wie auch bei Wealth Management, wo weitere, zusätzliche Kundenberater rekrutiert wurden.

Konsolidierung von Motor-Columbus
Ab dem dritten Quartal 2004 weist UBS das Ergebnis von Motor-Columbus auf konsolidierter Basis aus. Motor-Columbus hält eine Mehrheitsbeteiligung am Schweizer Stromanbieter Atel. UBS hat dieses Jahr ihre Beteiligung an Motor-Columbus auf 55,6% erhöht mit dem Ziel, eine optimale Ausgangslage für einen künftigen Verkauf von Motor-Columbus zu schaffen. Das Ergebnis von Motor-Columbus wird bis auf weiteres in einer separaten Sparte unter dem Titel "Industriebeteiligungen" ausgewiesen. Diese Trennung dient dazu, volle Transparenz und Kontinuität in Bezug auf die Berichterstattung des Finanzdienstleistungsgeschäfts zu wahren. Der Bereich Industriebeteiligungen konnte CHF 17 Millionen oder 1% zum UBS-Reingewinn des dritten Quartals 2004 beitragen. Die Anteile am Geschäftsaufwand und -ertrag beliefen sich auf 20,6% bzw. 16,7%.

Erfolgreiche Markenkampagne
Der Aufbau einer weltweiten Marke ist ein wichtiger Eckpfeiler der Wachstumsstrategie von UBS. Die in diesem Jahr lancierte «You and us»-Werbekampagne unterstreicht die Bedeutung der persönlichen Beziehung zwischen Kunde und Berater: Dieser kennt die finanziellen Ziele seines Kunden genau und eröffnet ihm den Zugang zu den globalen Ressourcen von UBS. Wie jüngste Marktforschungsresultate zeigen, hat die Bekanntheit von UBS in allen Regionen zugenommen, insbesondere in den USA. Dies bestätigt, dass das Zielpublikum die Werbung von UBS wahrnimmt und die Botschaft in Erinnerung bleibt - ein wichtiger Schritt zum Aufbau eines unverwechselbaren Markenprofils im hart umkämpften Finanzdienstleistungsmarkt.

Ausblick
Im Handelsgeschäft waren die ersten neun Monate des Jahres 2004 geprägt von sehr wechselhaften Bedingungen. Diese waren im ersten Quartal noch äusserst günstig und verdüsterten sich in der zweiten Jahreshälfte zusehends. In diesem Umfeld haben sich die breit abgestützten Ertragsströme von UBS als vorteilhaft erwiesen. In Zeiten dynamischer Aktien- und Anleihenmärkte gelang es, die damit verbundenen Ertragschancen zu nutzen. Als sich die Bedingungen im Handelsgeschäft zu normalisieren begannen, konnte UBS verstärkt auf ihr Standbein im Wealth und Asset Management abstützen.

Die globalen Konjunkturdaten sind zurzeit recht positiv. Viele Marktteilnehmer sind jedoch unsicher, was die Dauer des aktuellen Wachstumszyklus betrifft. Clive Standish: «Die anhaltende Unsicherheit an den Börsen könnte die Marktaktivität nochmals bremsen. Das Jahr 2004 wird voraussichtlich trotzdem eines unserer erfolgreichsten werden.»

UBS (einschliesslich Industriebeteiligungen)

Für das Quartal endend am

Veränderung in %

Seit Jahresbeginn

Mio. CHF

30.09.2004

30.06.2004

30.09.2003

2Q04

3Q03

30.09.2004

30.09.2003

Geschäftsertrag

10'148

9'484

8'503

29'927

25'252

Geschäftsaufwand

7'887

6'889

6'351

21'982

19'310

Konzernergebnis

1'671

1'974

1'685

6'068

4'431

Finanzdienstleistungsgeschäft

Geschäftsertrag

8'456

9'484

8'503

(11)

(1)

28'235

25'252

Geschäftsaufwand

6'265

6'889

6'351

(9)

(1)

20'360

19'310

Konzernergebnis

1'654

1'974

1'685

(16)

(2)

6'051

4'431

Finanzkennzahlen Konzern
Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2004 betrug 24,5%, im Vergleich zu 16,6% im Vorjahresquartal. Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf CHF 1.60 im dritten Quartal 2004 gegenüber CHF 1.53 im dritten Quartal 2003. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 75,1% im Vorjahr auf 74,2%.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns
(vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren)

Die Finanzziele für den Konzern beruhen auf den Ergebnissen vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren**. Auf dieser Basis misst UBS auch die Performance des Konzerns:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2004 betrug 27,4% (19,2% im selben Zeitraum 2003) und lag damit weit über der Zielspanne von 15 bis 20%. Gründe dafür sind die Gewinnsteigerungen sowie das tiefere durchschnittliche Eigenkapital infolge der anhaltenden Aktienrückkäufe und der gestiegenen Dividende.

  • Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im dritten Quartal 2004 bei CHF 1.86 und damit 7% über den CHF 1.74 des dritten Quartals 2003. Dies ist auf die verringerte Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien infolge der anhaltenden Rückkaufsprogramme zurückzuführen.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis ging von 72,2% im Vorjahr auf 71,5% zurück und bewegt sich nahe seines historischen Tiefstandes. Diese Verbesserung ist das Resultat tieferer erfolgsabhängiger Vergütungen.

Seit Jahresbeginn (annualisiert)

30.9.04

30.6.04

31.9.03

Eigenkapitalrendite (%)

Gemäss Erfolgsrechnung1

24,5

26,5

16,6

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren2

27,4

29,2

19,2

Für das Quartal endend am

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

Gemäss Erfolgsrechnung3

1,60

1,85

1,53

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren 4

1,86

2,06

1,74

Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)5

Gemäss Erfolgsrechnung6

74,2

73,7

75,1

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren 7

71,5

71,2

72,2

Neugelder, Wealth-Management-Einheiten (Mrd. CHF)8

Wealth Management

11,4

8,2

9,4

Wealth Management USA

5,3

2,2

5,7

Total

16,7

10,4

15,1

Zürich/Basel, 2. November 2004
UBS