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Ausserordentliche Generalversammlung der UBS AG

Zürich / Basel Investor Releases

Die UBS-Aktionäre stimmten an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. Februar 2008 der vom Verwaltungsrat beantragten Schaffung von bedingtem Aktienkapital für die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe zu. Ebenfalls hiessen die UBS-Aktionäre den vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Ersatz der Bardividende durch eine Aktiendividende gut. Die von Ethos und Pictet Funds S.A. vorgeschlagene Sonderprüfung zum Engagement von UBS AG im US-Hypothekenmarkt fand das absolute Mehr nicht. An der ausserordentlichen Generalversammlung nahmen 6454 Aktionärinnen und Aktionäre teil, welche 710'145'376 Stimmen vertraten.

Die Aktionäre der UBS AG stimmten an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. Februar 2008 in Basel der Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe und der Ausschüttung einer Aktiendividende zu. Beide Massnahmen sind wichtige Bestandteile des am 10. Dezember 2007 angekündigten Programms zur Stärkung der Kapitalbasis von UBS AG.

Kapitalerhöhung zur Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe

Die UBS-Aktionäre stimmten mit 87.18% der abgegebenen Stimmen der Schaffung von bedingtem Aktienkapital zur Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe im Umfang von CHF 13 Mrd. an die Government of Singapore Investment Corporation Pte. Ltd. sowie einen Investor aus dem Nahen Osten zu. Der Mindestwandlungspreis beträgt CHF 51.48, der Maximalwandlungspreis ist auf 117% davon, CHF 60.23, festgesetzt.

UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel dankte den Aktionären für das Vertrauen und den weitsichtigen Entscheid und bezeichnete die Kapitalerhöhung als "richtigen und wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung von UBS".

Aktiendividende für das Jahr 2007

Die UBS-Aktionäre werden für das Jahr 2007 anstelle einer Bardividende eine Aktiendividende, d.h. Bonusaktien, erhalten. Sie stimmten mit 95.16% der abgegebenen Stimmen dem entsprechenden Antrag des Verwaltungsrates zur Schaffung von genehmigtem Kapital zu. Das Tier 1-Kapital steigt dadurch um CHF 4,4 Mrd.

Keine gerichtliche Sonderprüfung

Die UBS-Aktionäre lehnten den Sonderprüfungsantrag von Ethos und Pictet Funds S.A. zu den Auswirkungen der Verwerfungen am US-Hypothekenmarkt auf UBS AG und die Ursachen für das grosse Engagement von UBS AG in diesem Bereich ab. Der Antrag von Ethos und Pictet Funds S.A. auf Durchführung einer Sonderprüfung erhielt 44.49% der abgegebenen Stimmen. Die Aktionäre folgten damit dem Ablehnungsantrag des Verwaltungsrates. UBS AG hatte vorgängig das Auskunftsbegehren von Ethos und Pictet Funds S.A. zu den Auswirkungen und Turbulenzen am US-Hypothekenmarkt auf das Geschäft von UBS AG öffentlich beantwortet. Der Verwaltungsrat befürwortet voll und ganz, die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise auf UBS AG und die Ursachen für das grosse Engagement von UBS AG in diesem Bereich weiter zu untersuchen. Seit einigen Wochen ist eine Untersuchung der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) im Gange.

Weitere Informationen sowie das Referat von Marcel Ospel sind im Internet unter www.ubs.com/egm verfügbar.