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UBS erzielt Ergebnis von CHF 9844 Millionen im Jahr 2005 und von CHF 2629 Millionen im vierten Quartal

Zürich / Basel Quarterly Results

- Den UBS Aktionären zurechenbares Konzernergebnis 2005 einschliesslich Verkaufsgewinn für Private Banks & GAM von insgesamt CHF 14 029 Millionen

Gesamtjahr 2005, den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis

  • Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit von CHF 9 844 Millionen für 2005, Beitrag von CHF 9 442 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft (+28% im Vergleich zum Vorjahr, +18% vor Goodwill) und Eigenkapitalrendite von 27,6%

  • Gesamtergebnis von CHF 14 029 Millionen einschliesslich Nettoerlös von CHF 3 705 Millionen aus Verkauf der Private Banks & GAM

  • Neugeldzufluss aus fortzuführender Geschäftstätigkeit für 2005 in Höhe von CHF 148 Milliarden (+80%), Wachstum der verwalteten Vermögen von 25% (ohne Private Banks & GAM)

Viertes Quartal 2005, den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

  • Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit von CHF 2 629 Millionen, Beitrag aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 2 597 Millionen (+32% verglichen mit dem Vorjahr, vor Goodwill)

  • Ergebnis pro Aktie von CHF 2.66 und Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 70,9% (Verbesserung um 30% respektive 0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, beides vor Goodwill)

Dividende, Nennwertrückzahlung, Aktiensplit

  • Vorgeschlagene Auszahlung von CHF 3.80 je Aktie, bestehend aus regulärer Dividende von CHF 3.20 (+7%) und einmaliger Nennwertrückzahlung von CHF 0.60 je Aktie

  • Antrag für Aktiensplit im Verhältnis 1:2, geplant im Juli 2006

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UBS schloss 2005 mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis von CHF 14 029 Millionen ab. Dies beinhaltet einen Beitrag aus Industriebeteiligungen von CHF 512 Millionen und einen Nettoerlös von CHF 3 705 Millionen aus dem Verkauf der Private Banks & GAM.

Das Finanzdienstleistungsgeschäft allein - bereinigt um das operative Resultat der Private Banks & GAM und den Gewinn aus dessen Verkauf - erzielte ein zurechenbares Jahresergebnis von CHF 9 442 Millionen, was einer Verbesserung von 28% im Vergleich zum Vorjahr respektive von 18% vor Goodwill-Abschreibungen entspricht.

Peter Wuffli, Chief Executive Officer: «Dass wir den Rekordgewinn des Vorjahres übertreffen konnten, verdanken wir nicht ausschliesslich den guten Voraussetzungen an den Finanzmärkten. Es zeigt die nachhaltige Ertragskraft von UBS und ist das unmittelbare Ergebnis unserer Strategie, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt und auf Wachstum ausgerichtet ist.»

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Die Performance fast sämtlicher Geschäftsbereiche verbesserte sich im letzten Jahr. Insgesamt war die Entwicklung im Jahr 2005 mit einem Ertragswachstum, das den Anstieg der Kosten eindeutig übertroffen hat, sehr erfreulich.»

Vor allem Wealth und Asset Management schnitten beide hervorragend ab, mit herausragenden Ergebnissen in der Gewinnung von Neugeldern. In Verbindung mit steigenden Märkten führte dies zu einer Zunahme der verwalteten Vermögen aus der fortzuführenden Geschäftstätigkeit (ohne Private Banks & GAM) um 25% und somit zu einem Anstieg der vermögensabhängigen Einnahmen. Auch die Beratung von Firmenkunden und institutionellen Investoren legte zu; die Erträge erreichten Rekordniveau. Dies spiegelt die starke Aktivität am Kapitalmarkt wider - und die Tatsache, dass sich UBS als bevorzugter Partner im Investment Banking etabliert hat. Gute Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten, besonders in der zweiten Jahreshälfte, liessen die Handelserträge kräftig steigen. Ebenfalls positiv wirkten sich erneute Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken aus.

UBS investierte auch 2005 in das Wachstum ihres Geschäfts. Trotzdem wurden die Ausgaben für operative Tätigkeiten unter Kontrolle gehalten. Insgesamt stiegen die Kosten weniger stark als die Erträge und das Finanzdienstleistungsgeschäft verbesserte sein Aufwand-Ertrags-Verhältnis um 1,3 Prozentpunkte (vor Goodwill-Abschreibungen) auf 70,1%.

Der Personalaufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr um 12% zu; die erfolgsabhängigen Zahlungen stiegen parallel zu den Erträgen. Ausserdem nahm die Anzahl an Mitarbeitern zu. Diese stieg im Finanzdienstleistungsgeschäft 2005 um 3%, in allen Bereichen und Regionen. Per 31. Dezember 2005 beschäftigte UBS in der Schweiz 26 028 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - trotz der Abgänge infolge des Verkaufs der Private Banks & GAM, 41 mehr als im Vorjahr. Ohne diesen Einfluss verzeichnete UBS in der Schweiz ein Plus von 1 042 Stellen. In Europa, im Mittleren Osten und in Afrika stieg der Personalbestand um 256 auf 11 007 Mitarbeiter, während er in Amerika um 905 auf 27 136 zunahm. Im asiatisch-pazifischen Raum erhöhte er sich um 960 Mitarbeiter oder 22% auf total 5 398 Beschäftigten.

Ergebnis des vierten Quartals

Im vierten Quartal 2005 betrug der zurechenbare Gewinn im Finanzdienstleistungsgeschäft CHF 6 337 Millionen. Dies beinhaltet CHF 3 740 Millionen aus nicht weitergeführten Geschäfts-bereichen, bestehend aus dem Nettoerlös aus dem Verkauf der Private Banks & GAM sowie ihres bis zum 2. Dezember 2005 erwirtschafteten operativen Gewinn. Das Ergebnis aus fortzuführenden Tätigkeiten betrug hohe CHF 2 597 Millionen- CHF 633 Millionen oder 32% mehr als der Gewinn vor Goodwill-Abschreibungen im vierten Quartal 2004.

Der Geschäftsertrag stieg dank starker vermögensabhängiger Einnahmen im Wealth- und Asset-Management-Geschäft. Dies reflektiert deren robuste Neugeldzuflüsse und die positive Entwicklung der Märkte, besonders gegen Jahresende. Die Einnahmen aus Anlagefonds und Portfolio-Management-Mandaten erreichten ein Rekordhoch. Ebenfalls einen Anstieg verzeichneten die Erträge aus dem Anleihen- und Aktienemissionsgeschäft. Die rege Kapitalmarktaktivität und die Fähigkeit der Investment Bank, bedeutende Beratungsmandate zu gewinnen, erhöhte die Einnahmen im Bereich Corporate Finance. Im vierten Quartal machten die Erträge aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft 56% des gesamten Geschäftsertrags aus. Auch die Handelserträge verzeichneten ein Wachstum. Die Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken war ein weiterer positiver Faktor im Ergebnis des vierten Quartals.

Der Personalaufwand stieg im vierten Quartal 2005 um 20% im Vergleich zum Vorjahr, da erfolgsabhängige Zahlungen parallel zu den Erträgen wuchsen und der Personalbestand zunahm. Der Sachaufwand stieg aufgrund von Rechtsfällen, hauptsächlich in den USA, und infolge der verstärkten Geschäftstätigkeit, die zu höheren Ausgaben für Kundenservice und Marketing führte.

Neugeldzufluss

Für das Gesamtjahr 2005 erzielte UBS (ohne Private Banks & GAM) einen Neugeldzufluss in Höhe von CHF 148 Milliarden - ein Rekordergebnis und eine Steigerung um 80% verglichen mit den CHF 82,2 Milliarden des Vorjahres. Auf Basis der verwalteten Vermögen per Ende 2004 entspricht dies einer jährlichen Wachstumsrate von 7%. Am 31. Dezember 2005 beliefen sich die von UBS verwalteten Vermögen auf CHF 2,7 Billionen.

Das Wealth Management allein erreichte einen Neugeldzufluss von netto CHF 95,1 Milliarden - und verzeichnete damit eine Wachstumsrate von 7%. Die neu gewonnenen Vermögen stammen aus sämtlichen Regionen, mit bedeutenden Zuwächsen in Asien. Das Europa-Geschäft trug CHF 21,8 Milliarden bei. Der Erfolg neu eingestellter Kundenberater in den USA zeigte sich an einem Neugeldzufluss von CHF 26,9 Milliarden, der vor allem aus dem Segment der vermögendsten Kunden stammte.

Global Asset Management erzielte 2005 einen Neugeldzufluss von CHF 49,5 Milliarden - ein beeindruckender Anstieg um 158% im Vergleich zu 2004. Im Vorjahr betrug der Neugeldzufluss CHF 19,2 Milliarden, da die Unternehmensgruppe von den letzten grösseren Transfers von Kundenvermögen zur UBS Bank USA betroffen war. 2005 verzeichnete die institutionelle Vermögensverwaltung wachsende Zuflüsse in traditionelle Anlagen. Im Gegensatz dazu gingen die kräftigen Zuflüsse im Vorjahr in alternative Investments zurück.

Im vierten Quartal erzielte UBS einen Neugeldzufluss von insgesamt CHF 31,2 Milliarden - was im Vergleich zum äusserst starken Zufluss von CHF 50,8 Milliarden im dritten Quartal einen Rückgang darstellt. Das Wealth Management trug CHF 19,7 Milliarden bei - verglichen mit einem Rekordzufluss von CHF 31,1 Milliarden im dritten Quartal - hauptsächlich aufgrund guter Ergebnisse in den fünf europäischen Schlüsselmärkten (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und England) und in Asien. Die Neugeldzuflüsse im Global Asset Management betrugen im vierten Quartal CHF 10,9 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 9 Milliarden von den CHF 19,9 Milliarden im dritten Quartal entspricht.

Dividende, Kapitalrückzahlung, Aktiensplit 1:2

Der Verwaltungsrat von UBS wird der Generalversammlung am 19. April 2006 eine Ausschüttung von insgesamt CHF 3.80 pro Aktie vorschlagen. Die Auszahlung umfasst eine reguläre Dividende von CHF 3.20 und ist für den April 2006 vorgesehen. Dies allein wäre ein Anstieg um 7% im Vergleich zur Dividende des Vorjahres. Weiter beantragt der Verwaltungsrat eine Nennwertrückzahlung in Höhe von CHF 0.60 je Aktie, mit der die UBS-Aktionäre am Gewinn aus dem Verkauf der Private Banks & GAM teilhaben sollen. Die Nennwertrückzahlung ist von der Schweizer Verrechnungssteuer befreit und wird zwei Monate nach der Dividende, im Juli 2006, ausbezahlt werden.

Der Verwaltungsrat wird ausserdem einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 beantragen. Zusammen mit der Nennwertrückzahlung wird dies den Nennwert je Aktie auf CHF 0.10 reduzieren.

Der Generalversammlung wird weiter die Schaffung von bedingtem Kapital in einem Umfang von maximal 75 Millionen Aktien (150 Millionen nach dem Split im Juli 2006) vorgeschlagen. UBS will damit Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter decken. Bisher werden zur Bedienung dieser Optionen eigene Aktien aus den Treausury-Beständen verwendet. Dies erfordert das Halten grösserer solcher Bestände über einen längeren Zeitraum. Mit der Schaffung von bedingtem Kapital wird UBS dies künftig vermeiden können und die Transparenz ihres Kapitalmanagements erhöhen. Unverändert bleiben ihre gezielte Verwendung von Mitarbeiteroptionen sowie die Disziplin im Kapitalmanagement. Das Erhalten einer gesunden Kapitalisierung und das Investieren in Wachstum haben weiterhin die erste Priorität. Mit den verbleibenden Mitteln wird UBS mit dem Ziel einer Kapitalherabsetzung Aktien zurückkaufen. Unter dem aktuellen Rückkaufsprogramm, das am 8. März 2005 begonnen hat und am 7. März 2006 enden wird, hat UBS Aktien in einem Gesamtwert von rund CHF 3,6 Milliarden zurückgekauft. Am 8. März 2006 wird UBS ihr achtes Rückkaufsprogramm mit einer Limite von CHF 5 Milliarden lancieren. Dieses Programm wird bis 7. März 2007 laufen.

UBS erreichte am 31. Dezember 2005 eine Kernkapitalquote Tier 1 von 12,9% - 1,6 Prozentpunkte höher als am 30. September 2005 und 1 Prozentpunkt höher als im Vorjahr.

Ausblick

Das Jahr 2006 hat mit einem positiven Trend begonnen - die «Deal-Pipelines» der Investmentbanken sehen viel versprechend aus, die Investoren scheinen optimistisch und die gesamtwirtschaftlichen Indikatoren sind ermutigend. Die Wachstumsfaktoren für die Finanzbranche bleiben intakt.

Peter Wuffli: «Was die Aussichten von UBS für das Jahr 2006 und darüber hinaus betrifft, sind wir entsprechend optimistisch. Dort, wo wir entschieden haben zu investieren, haben wir mittlerweile eine starke Wettbewerbsposition erreicht. Dazu zählen unter anderem das europäische Wealth Management und das Geschäft mit alternativen Anlageprodukten, das Investment Banking und das Prime-Brokerage-Geschäft, sowie, bereichsübergreifend, die Region Asien. Diese Geschäftsfelder entwickeln sich zu bedeutenden Ertragsquellen, deren Beiträge uns weitere Investitionen erlauben - in neue Bereiche, die zu unserer Strategie passen. Dies wird uns helfen, nachhaltig zu wachsen und auch in Zukunft für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre attraktiv zu bleiben.»

Überarbeitete Kennzahlen zur Erfolgsmessung

Über die letzten sechs Jahre hinweg hat UBS ihren Erfolg konsequent an vier Kennzahlen gemessen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich attraktive Renditen zu erwirtschaften. Seit der Definition dieser Kennzahlen hat sich UBS weiterentwickelt und ihre Kundenbasis vergrössert. Dementsprechend hat sie ihre Ziele vermehrt übertroffen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat UBS entschieden, ihre Kennzahlen anzupassen.
Von 2006 an wird UBS:

  • eine Steigerung des Unternehmenswertes anstreben, indem sie eine nachhaltige Eigenkapitalrendite nach Steuern von mindestens 20% erreicht (die bisherige Zielspanne betrug 15 - 20%);

  • das Erzielen eines deutlichen Wachstumstrends beim Neugeldzufluss für das gesamte Finanzdienstleistungsgeschäft, einschliesslich Global Asset Management und Business Banking Switzerland, anstreben (diese Kennzahl wurde zuvor nur auf das Wealth-Management-Geschäft angewandt);

  • das verwässerte Ergebnis je Aktie - anstatt des unverwässerten Ergebnisses - als Referenzwert für die angestrebte Mehrwertschaffung für ihre Aktionäre verwenden. Zielgrösse bleibt nach wie vor ein zweistelliges Wachstum.

Das Ziel, das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft auf einem Niveau zu halten, das jenes von führenden Konkurrenten nicht übersteigt, bleibt unverändert. Sämtliche Zielvorgaben beziehen sich auf Zeitabschnitte mit sich verändernden Marktverhältnissen.

Kennzahlen zur Erfolgsmessung viertes Quartal 2005

Jeweils aus fortgeführter Tätigkeit*:

  • Die Eigenkapitalrendite für das Jahr 2005 betrug 27,6% und lag damit über den 26,3%* des Vorjahres. Der Grund für die Zunahme war die Steigerung des Reingewinns, die teilweise durch ein Wachstum des durchschnittlichen Kapitalniveaus ausgeglichen wurde.

  • Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal 2005 bei CHF 2.66, was einem Anstieg von 30% im Vergleich zu den CHF 2.05* des Vorjahres entspricht und auf eine Zunahme des Reingewinns und eine leichte Reduzierung (-2%) der durchschnittlichen Zahl, unsere Leistungskennzahl ab 2006, an ausstehenden Aktien bedingt durch Aktienrückkäufe zurückzuführen ist. Das verwässerte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal 2005 bei CHF 2.55, was einem Anstieg um 30% gegenüber den CHF 1.96* im Vorjahr darstellt.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich im vierten Quartal 2005 auf 70,9%. Es verbesserte sich verglichen mit dem vierten Quartal 2004 um 0,7 Prozentpunkte. Das Ertragswachstum - insbesondere bei den Einnahmen aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft und der Handelserträge - kompensierte die aufgrund der höheren Geschäftsvolumen angestiegenen Personalkosten.

Ergebnisse im Vergleich zu den gesetzten Zielen

Seit Jahresbeginn

31.12.05

30.9.05

31.12.04

Eigenkapitalrendite (%)

1

Gemäss Erfolgsrechnung

39.4

29.0

25.5

Vor Goodwill

27.6

27.7

26.3

Für das Quartal endend am

31.12.05

30.9.05

31.12.04

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

2

Gemäss Erfolgsrechnung

6.56

2.75

2.07

Vor Goodwill

2.66

2.59

2.05

Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)

3,4

Gemäss Erfolgsrechnung

70.9

68.9

73.4

Vor Goodwill

70.9

68.9

71.6

Neugelder Wealth-Management-Geschäft (Mrd. CHF)

5

Wealth Management International & Switzerland

13.2

21.2

6.5

Wealth Management USA

6.5

9.9

6.4

Total

19.7

31.1

12.9

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management International & Switzerland erzielte 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 4 161 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 20% im Vergleich zu 2004 (vor Goodwill). Das Ergebnis spiegelt die steigende Zahl an Kunden sowie die positive Marktentwicklung 2005 wider, welche die Vermögensbasis und entsprechend auch die vermögensabhängigen Einnahmen ansteigen liess. Höhere Zinserträge, eine Folge der Expansion des Ausleihungsgeschäfts, unterstützten dieses Wachstum. Verstärkte Kundentransaktionen erhöhten die Erträge aus Handelsaktivitäten. Aufgrund des Geschäftswachstums stieg der Geschäftsaufwand die Ausgaben um 13% im Vergleich zum Vorjahr.

Im vierten Quartal 2005 betrug der Vorsteuergewinn CHF 1 117 Millionen, was einen Rückgang gegenüber den CHF 1 166 Millionen des dritten Quartals darstellt. Die vermögensabhängigen Erträge nahmen infolge der steigenden Vermögensbasis zu. Kontinuierliches Wachstum im Lombardgeschäft führte zu einer Zunahme der Zinserträge. Diese positiven Effekte wurden durch den saisonal bedingten Rückgang der Transaktionserträge etwas beeinträchtigt. Die Bruttomarge auf verwaltete Vermögen betrug 101 Basispunkte, 2 Basispunkte weniger als im dritten Quartal 2005. Die Ausgaben nahmen zu, hauptsächlich aufgrund der Auflösung von Rückstellungen für Rechtsverbindlichkeiten im dritten Quartal und infolge von Investitionen in die Infrastruktur im vierten Quartal.

Wealth Management US wies für das Jahr 2005 einen Vorsteuergewinn von CHF 312 Millionen aus, eine deutliche Zunahme verglichen mit den CHF 29 Millionen im Jahr 2004. In US-Dollar und vor Akquisitionskosten ging der Vorsteuergewinn 2005 um 4% zurück. Zwar wuchs der Geschäftsertrag um 8%, doch insbesondere im zweiten Halbjahr verzeichnete die Geschäftseinheit hohe Rückstellungen für Rechtsverbindlichkeiten, die zu einem markanten Anstieg des Sachaufwandes führten.

Im vierten Quartal 2005 erzielte Wealth Management US einen Vorsteuergewinn von CHF 83 Millionen, im Vergleich zu einem Verlust von CHF 5 Millionen im dritten Quartal. Vor Akquisitionskosten und in US-Dollar lag das operative Ergebnis um 155% höher als im dritten Quartal 2005, was auf wachsende vermögensabhängige Einnahmen und Zinserträge bei gleich bleibenden Kosten zurückzuführen ist.

Business Banking Switzerland erzielte 2005 einen Rekord-Gewinn von CHF 2 189 Millionen vor Steuern, Damit wurde trotz eines Ertragsrückgangs um CHF 115 Millionen, in erster Linie im Zinsgeschäft, eine Steigerung um CHF 176 Millionen oder 9% gegenüber 2004 erreicht. Das Resultat verdeutlicht die aufgrund der strukturellen Verbesserung des Kreditportfolios niedrigen Kreditrückstellungen und die anhaltende Kostendisziplin. 2005 transferierte Business Banking Switzerland Kundenvermögen in Höhe von CHF 8,6 Milliarden an die Einheit Wealth Management International & Switzerland - ein Ergebnis der systematischen Weiterentwicklung bestehender Kundenbeziehungen. 2004 betrugen die ins Wealth Management transferierten Vermögen von Schweizer Kunden CHF 7,4 Milliarden.

Im vierten Quartal 2005 erzielte Business Banking Switzerland einen Vorsteuergewinn von CHF 541 Millionen. Der Rückgang um 2% im Vergleich zum dritten Quartal ist hauptsächlich auf eine Erhöhung des Sachaufwands zurückzuführen.

Global Asset Management
Global Asset Management erzielte 2005 einen Vorsteuergewinn von CHF 1 057 Millionen und damit ein Plus von CHF 681 Millionen (vor Goodwill) im Vergleich zum Vorjahr. Dies spiegelt den Neugeldzuwachs sowohl im Geschäft mit Finanzintermediären als auch mit institutionellen Kunden wieder. Aufgrund positiver Marktentwicklungen stiegen die vermögensabhängigen Erträge markant an.

Der Vorsteuergewinn lag im vierten Quartal 2005 lag bei CHF 305 Millionen, was einen leichten Rückgang von 1% im Vergleich zum Rekordergebnis von CHF 308 Millionen im dritten Quartal 2005 darstellt. Dies lag an der Zunahme des Sachaufwandes, die den positiven Effekt der steigenden vermögensabhängigen Einnahmen aufgrund von Neugeldzuflüssen in Höhe von CHF 10,9 Milliarden und verbesserten Marktkonditionen beeinträchtigte. Die performanceabhängigen Erträge im Bereich der alternativen Anlagen blieben stark und konnten beinahe das im dritten Quartal erzielte Hoch erreichen.

Investment Bank
Die Investment Bank erzielte im Jahr 2005 einen Vorsteuergewinn von CHF 5 181 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um 12% im Vergleich zu 2004 oder um 6% vor Goodwill-Abschreibungen. Das Ergebnis wurde massgeblich vom Wachstum im Investment Banking (plus 31%) und im Bereich Equities (plus 18%) beeinflusst. Dies widerspiegelt die erfolgreiche Expansion ins M&A-Geschäft, vor allem in Amerika und Asien, in Aktienderivate und ins Prime Brokerage. Die Resultate im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies lagen leicht unter dem Rekordergebnis des letzten Jahres. Niedrigere Erträge im strukturierten Kreditgeschäft - hauptsächlich durch tiefere Volumen und die Unruhe im Automobilsektor begründet - wurden durch eine Zunahme im Zinsgeschäft ausgeglichen. Die Kosten der Investment Bank nahmen infolge der fortlaufenden Expansion des Geschäfts zu. Die «Compensation Ratio» (das Verhältnis zwischen Ertrag und Personalaufwand) stieg im Jahr 2005 um zwei Prozentpunkte auf 53%. Dafür verantwortlich war das schnelle Wachstum von Geschäftsbereichen mit Kundenkontakt. Diese sind dienstleistungsintensiver, binden aber weniger Kapital.

Im vierten Quartal 2005 lag der Vorsteuergewinn bei CHF 1 372 Millionen, ein Zuwachs von 8% im Vergleich zum Vorjahr oder von 2% vor Goodwill-Abschreibungen. Den Ertragssteigerungen standen höhere Ausgaben für IT und Personal gegenüber.

Das Equities-Geschäft erzielte Erträge in Höhe von CHF 1 916 Millionen im vierten Quartal 2005. Dies entspricht einem Zuwachs von 20% gegenüber der Vergleichsperiode 2004. Die Erträge stiegen hauptsächlich in Wachstumsbereichen - im Geschäft mit Aktienderivaten und dem Prime Brokerage. Auch die Einnahmen aus dem Geschäft mit strukturierten Produkten in Asien wuchsen sehr stark. Der Handel mit Cash Equities und der Eigenhandel verzeichneten aufgrund von Verlusten im schwierigen Marktumfeld zu Beginn des vierten Quartals 2005 eine rückläufige Performance. Entwicklung wurde nur teilweise durch höhere Gewinne gegen Jahresende ausgeglichen.

Die Erträge im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies beliefen sich im vierten Quartal 2005 auf CHF 1 817 Millionen und waren somit praktisch auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Im Energiehandel und im Derivategeschäft stiegen die Erträge, doch in der Sparte Credit Fixed Income gingen sie zurück, vor allem im Handel mit gewissen Kreditinstrumenten. Teilweise ausgeglichen wurden diese Rückgänge durch bessere Ergebnisse im Emissionsgeschäft und im Leveraged Finance. Im Bereich Municipal Securities sanken die Erträge im Vergleich zum Vorjahr, in erster Linie aufgrund niedrigerer Distributionseinnahmen, die teilweise durch höhere Einnahmen im Cash Origination Geschäft kompensiert wurden. Die Performance im Principal Finance gab ebenfalls nach, während das Commercial Real Estate hauptsächlich infolge höherer Einnahmen aus Verbriefungen ein starkes Wachstum erlebte. Im Fremdwährungsgeschäft und im Bereich Cash and Collateral Trading stieg das Volumen in den meisten Bereichen, doch insgesamt lagen die Erträge unter dem Niveau des Vorjahres. Der Handel mit Metallen und Rohwaren schnitt dank starker Kundenaktivität und des Markteintritts von UBS ins Geschäft mit Nichtedelmetallen positiv ab.

Die Erträge aus dem Investment Banking beliefen sich im vierten Quartal 2005 auf CHF 850 Millionen, was einem Anstieg von 43% im Vergleich zum vierten Quartal 2004 entspricht. Dies belegt das kontinuierliche Wachstum von UBS in diesem Geschäftsfeld, insbesondere in Europa und in Asien. Die Erträge aus dem Beratungsgeschäft übertrafen das Niveau des Vorjahres. Eine deutliche Zunahme registrierten sowohl das Aktien- als auch das Anleihenemissionsgeschäft sowie die Erträge im Syndicated-Finance-Geschäft.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (VaR; 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer) fiel von CHF 343 Millionen im dritten Quartal auf CHF 315 Millionen im vierten Quartal.

Zürich / Basel, 14. Februar 2006
UBS

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