UBS News

Generalversammlung der UBS

Basel Price Sensitive Information

 

Die Aktionäre der UBS stimmten an der ordentlichen Generalversammlung vom 15. April unter anderem der vom Verwaltungsrat beantragten Dividende von CHF 2.60 zu. Ausserdem wählten sie drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat - Stephan Haeringer, Helmut Panke und Peter Spuhler - und bestätigten Verwaltungsrat Sir Peter Davis für weitere drei Jahre in seinem Amt. An der Generalversammlung nahmen 2439 Aktionärinnen und Aktionäre teil, welche 315 369 722 Stimmen vertraten.

Basel, 15. April 2004 - Die Aktionäre der UBS haben an der ordentlichen Generalversammlung vom 15. April Jahresbericht und Konzernrechnung für 2003 genehmigt und den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Entlastung erteilt.

Wahlen Verwaltungsrat
Die Generalversammlung wählte sämtliche vorgeschlagenen Kandidaten für eine dreijährige Amtszeit in den Verwaltungsrat. Stephan Haeringer, bisher stellvertretender Präsident der UBS-Konzernleitung, wird vollamtliches Verwaltungsratsmitglied. Als unabhängige, nebenamtliche Verwaltungsratsmitglieder wurden Helmut Panke und Peter Spuhler gewählt. Helmut Panke ist Vorstandsvorsitzender von BMW und deutscher Staatsbürger. Peter Spuhler, Schweizer Staatsbürger, ist Inhaber der Stadler Rail AG in Bussnang (Thurgau / Schweiz).

Sir Peter Davis, seit 2001 Mitglied des UBS-Verwaltungsrates, wurde von den Aktionären für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Zwei Mitglieder des Verwaltungsrates scheiden mit der Generalversammlung aus. Johannes de Giers vorzeitiger Rücktritt erfolgt aufgrund seiner Funktion als Chairman der SBC Wealth Management, der Holdinggesellschaft, welche die unabhängigen Privatbanken von UBS und die UBS-Tochtergesellschaft GAM umfasst. Hans Peter Ming hat die statutarische Altersgrenze erreicht und verlässt den Verwaltungsrat mit der Beendigung seiner Amtszeit. Damit besteht der UBS-Verwaltungsrat aus zehn Mitgliedern . sieben Schweizern, einem Amerikaner, einem Briten und einem Deutschen.

Dividende von CHF 2.60
Die UBS-Aktionäre stimmten der für das Geschäftsjahr 2004 beantragten Dividende von CHF 2.60 pro Aktie zu. Die Steigerung um 30% gegenüber dem Vorjahr reflektiert das gute Geschäftsergebnis und das Vertrauen von Verwaltungsrat und Konzernleitung in den nachhaltigen Erfolg von UBS.

Die Dividende wird am 20. April an alle Aktionäre ausgerichtet, welche am 15. April Aktien halten. Ab 16. April wird die UBS-Aktie ex Dividende gehandelt.

Kapitalherabsetzung und neues Rückkaufsprogramm
Im Rahmen des letztjährigen Rückkaufsprogramms erwarb UBS über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange insgesamt 59 482 000 Aktien im Wert von rund CHF 4,5 Milliarden. Die Generalversammlung genehmigte die definitive Vernichtung dieser Titel und die entsprechende Herabsetzung des Aktienkapitals um rund 5%.

Ausserdem gutgeheissen wurde ein neues Rückkaufsprogramm, ebenfalls mit dem Ziel einer Kapitalherabsetzung. Damit hat UBS den Auftrag, im Interesse einer optimalen Kapitalbewirtschaftung und sofern die Kapitalausstattung es erlaubt, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal CHF 6 Milliarden Franken zurückzukaufen. Die Vernichtung der zurückgekauften Titel wird der Generalversammlung 2005 unterbreitet.

Global und schweizerisch
In seiner Präsidialadresse thematisierte Marcel Ospel die Stellung von UBS als global tätiges Unternehmen mit Schweizer Wurzeln. Er betonte die Stärken einer globalen Präsenz und Reichweite. Sie eröffnet UBS immer wieder neue Möglichkeiten, die vielfältigen Ansprüche einer heterogenen Kundschaft in der gleichen Qualität zu erfüllen, und zwar weltweit und grenzüberschreitend. Die starke Stellung von UBS in der Schweiz bezeichnete Marcel Ospel als Fundament für die globale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Aus diesem Grund ist UBS an der weltweiten gesellschaftlichen Entwicklung und der Öffnung der internationalen Märkte ebenso interessiert wie an attraktiven politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Schweiz.

Auch die Entlöhnungsphilosophie bei UBS dient der Wettbewerbsfähighkeit. UBS will eine attraktive Arbeitgeberin sein, um für alle fachlichen Funktionen, auf sämtlichen Organisationsstufen und an allen Finanzplätzen weltweit die besten Mitarbeiter gewinnen und halten zu können. Marcel Ospel räumte ein, dass im Finanzsektor weltweit betrachtet und verglichen mit anderen Branchen sehr hohe Saläre bezahlt werden, insbesondere für spezialisierte Funktionen und Spitzenpositionen.

"Deshalb ist es entscheidend, dass die Vergütungen des Top-Managements eine möglichst starke Ausrichtung auf die Interessen der Aktionäre bewirken. Wir überlegen uns, wie UBS in ihrer Berichterstattung künftig noch detaillierter darstellen kann, wie die Prozesse zur Festlegung der Kompensation funktionieren", sagt Marcel Ospel in einer Stellungnahme zuhanden der Generalversammlung.

Im Interesse der Kunden
Peter Wuffli, CEO, kommentierte in seinem Referat die ausgezeichneten finanziellen Ergebnisse des UBS-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr und wies insbesondere auf die strategischen Fortschritte und Marktanteilsgewinne hin, die in den verschiedenen Bereichen erzielt werden konnten. Im weiteren zeigte er auf, welche Faktoren UBS als entscheidend für den nachhaltigen Erfolg erachtet. Neben den effizienten, wettbewerbsfähigen Strukturen und der Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung in sämtlichen Funktionen und auf allen Stufen unterstrich er insbesondere den Anspruch von UBS, die Interessen und Bedürfnisse des Kunden jederzeit - auch bei alltäglichen Geschäften - in den Vordergrund zu stellen.

Basel, 15. April 2004
UBS

Die Referate von Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident, und Peter Wuffli, CEO, sind im Internet unter www.ubs.com/media oder www.ubs.com/agm verfügbar.