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UBS-Ergebnis im zweiten Quartal 2000: Reingewinn nach Steuern von CHF 2'052 Millionen Franken.

Investor Releases

UBS erzielte im zweiten Quartal 2000 einen Reingewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von CHF 2'052 Millionen. Bereinigt um Desinvestitionen und einmalige Rückstellungen entspricht dieses Resultat verglichen mit dem zweiten Quartal 1999 einem ausserordentlichen Wachstum von 138%. Vor Goodwill beträgt der Gewinn pro Aktie CHF 5.97 und die annualisierte Eigenmittelrendite 31,9%. Die im Konzern verwalteten Vermögen betrugen per Ende Juni CHF 1'711 Milliarden.

UBS erzielte im zweiten Quartal 2000 mit einem Reingewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von CHF 2'052 Millionen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Gegenüber dem zweiten Quartal 1999 bedeutet dies nach Berücksichtigung von Veräusserungen im Vorjahr und einmaligen Rückstellungen in der Berichtsperiode ein aussergewöhnliches Wachstum von 138%. Zusammen mit dem ausgezeichneten ersten Quartal weist UBS das beste je erzielte Halbjahresresultat aus (+ 84% im Vergleich zum ersten Halbjahr 1999).

Vor Goodwill und bereinigt um Beteiligungsverkäufe und einmalige Rückstellungen, entwickelten sich die Kerngrössen wie folgt:

  • Die annualisierte Eigenmittelrendite erhöhte sich von 18,1% auf 31,9%

  • Der Gewinn pro Aktie nahm von CHF 2.50 auf CHF 5.97 zu (+ 139%)

  • Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis betrug 69,2% gegenüber 74,8% im zweiten Quartal 1999.


Die im Konzern verwalteten Vermögen gingen um 3% zurück, was vorwiegend auf negative Markttrends sowie antizipierte Kundenverluste im institutionellen Vermögensverwaltungsgeschäft zurückzuführen ist.

Das ausgezeichnete Quartalsergebnis ist einerseits auf ein erneut sehr gutes Resultat im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden und die Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken angesichts der starken Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz zurückzuführen. Andererseits konnte UBS Warburg im Wertschriftengeschäft und Investment Banking dank ihrer erstklassigen Kundenbasis einen Vorsteuergewinn erzielen, welcher im Vergleich zum zweiten Quartal 1999 (bereinigt um das globale Handelsfinanzierungsgeschäft) um 181% höher war und trotz weniger günstigen Marktverhältnissen nur 2% unter dem Rekordresultat des ersten Quartals lag. Das Resultat im Private Banking lag aufgrund schwächerer Börsenumsätze 19% unter dem ausgezeichneten Ergebnis des ersten Quartals 2000. Die Erträge aus Depotgebühren wie auch Beratungskommissionen nahmen indessen zu. Das Gesamtergebnis der Geschäftseinheit übertraf um 15% jenes des zweiten Quartals des Vorjahres sowie sämtliche Quartalsresultate des 1999.

Strategische Initiativen

UBS und PaineWebber gaben am 12. Juli 2000 den Zusammenschluss der beiden Unternehmen bekannt. PaineWebber wird in UBS Warburg integriert werden, aber in den USA weiterhin unter ihrer starken Marke tätig sein. Die bestehenden Geschäftseinheiten UBS Warburg Private Clients sowie E-Services werden mit dem Private-Client-Geschäft von PaineWebber zusammengeführt. Das erstklassige Produkteangebot und die globale Präsenz von UBS Warburg stehen in Zukunft den 2,7 Millionen vermögenden Privat- und Anlagekunden von PaineWebber offen. Zusammen mit der Integration der sich ergänzenden institutionellen Kundenstämme entsteht dadurch ein führendes globales Finanzdienstleistungsunternehmen.
Die Zusammenführung von PaineWebbers Anlagekundenfranchise mit der Wertschriften- und Investment-Banking-Plattform von UBS Warburg eröffnet ein bedeutendes Ertragssteigerungspotenzial. UBS ist überzeugt, dass sich die Stärken von PaineWebber in idealer Weise mit den eigenen ergänzen und von gegenseitigem Nutzen sind. "Als wir im vergangenen Mai unsere Aktien an der New York Stock Exchange kotieren liessen, schafften wir günstige Voraussetzungen zur Wahrnehmung möglicher Expansionschancen in den USA. Wir stellten damals in Aussicht, dass wir uns dabei auf Gelegenheiten mit einer starken strategischen Logik, geringen kulturellen Unterschieden und einer hohen finanziellen Attraktivität konzentrieren wollen. Wir sind überzeugt, dass diese Transaktion all diese Bedingungen erfüllt und für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre von UBS und PaineWebber ausgesprochen positiv ist", betont Marcel Ospel, Präsident der Konzernleitung.
Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen, sobald die notwendigen
Bewilligungen vorliegen. Die Aktionäre der UBS werden an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 7. September über die Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Zusammenschlusses mit PaineWebber befinden. Beantragt wird die Schaffung von Genehmigtem Kapital im Umfang von 38 Millionen Aktien und Bedingtem Kapital im Umfang von 17 Millionen Aktien. Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit wird die Gesamtzahl der aus dem Genehmigten und dem Bedingten Kapital emittierten Aktien in keinem Fall die Höhe von 46 Millionen Aktien übersteigen.

Aktienrückkaufprogramm: UBS schloss ihr Aktienrückkaufprogramm am 28. Juni 2000 erfolgreich ab. Nach dem Start des Rückkaufprogramms am 17. Januar 2000 hatte UBS über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange innerhalb von fünf Monaten insgesamt 18'421'783 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von CHF 217 zurückgekauft. Dies entspricht 4,3% des Aktienkapitals. Die Vernichtung dieser Titel, die nicht für andere Zwecke verwendet werden können, und die Herabsetzung des Aktienkapitals wird der Generalversammlung 2001 beantragt. Die Kernkapitalquote (Tier 1) erhöhte sich trotz des Aktienrückkaufs von 11% im März auf 12,1% per Ende Juni 2000. Gründe waren der anhaltend starke Cashflow sowie ein diszipliniertes Bilanz- und Risikomanagement.

Ausblick

UBS blickt dem Abschluss der PaineWebber-Transaktion und den sich daraus ergebenden Chancen für UBS mit Zuversicht entgegen. Das Ergebnis der Berichtsperiode, das praktisch an das ausgezeichnete Resultat des Vorquartals anschliesst, bestätigt das hohe Leistungsvermögen und die äusserst starke Stellung der UBS. Der Konzern erwartet eine im Vergleich zum Vorjahr weiterhin starke Performance, sofern sich die Marktverhältnisse nicht verändern.

Ergebnisse der Unternehmensgruppen

UBS Schweiz

UBS Schweiz erreichte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'411 Millionen ein sehr gutes Resultat (+33% gegenüber dem zweiten Quartal 1999), auch wenn das in einem attraktiven Marktumfeld erzielte ausserordentliche Ergebnis des ersten Quartals nicht erreicht werden konnte (-11%).

Die breite Palette elektronischer Dienstleistungen der Unternehmensgruppe UBS Schweiz wurde in der Berichtsperiode unter der einheitlichen Bezeichung "UBS e-banking" zusammengefasst und weiter ausgebaut. Bis Ende Juni schlossen 506'000 Kunden e-banking-Verträge ab. Über 18% aller Zahlungsaufträge sowie 11% aller Börsentransaktionen von UBS Schweiz werden inzwischen über die e-banking-Kanäle abgewickelt.

Privat- und Firmenkunden

Die Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden erzielte mit einem Gewinn von CHF 526 Millionen ein Rekordresultat (+ 78% im Vergleich zum zweiten Quartal 1999, +7% im Vergleich zum ersten Quartal 2000). Der Geschäftsertrag erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 1% auf CHF 1'701 Millionen. Während die Courtageneinnahmen aufgrund des Marktumfelds gegenüber dem Vorquartal abnahmen, führte die bessere Qualität des Kreditportfolios zu tieferen als erwarteten Wertberichtigungen für Kreditrisiken. Aufgrund eines konsequenten Kostenmanagements verringerte sich der Geschäftsaufwand gegenüber dem ersten Quartal um 2% auf CHF 1'175 Millionen. Vor Goodwill und Wertberichtigungen für Kreditrisiken erhöhte sich das Aufwand/Ertrags-Verhältnis gegenüber dem Vorquartal leicht von 61% auf 62%. Die verwalteten Vermögen reduzierten sich um knapp 1% auf CHF 439 Milliarden aufgrund von Wertabnahmen.

Private Banking

UBS Private Banking lag mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 885 Millionen 19% unter dem ausserordentlich guten ersten Quartal, hingegen 15% über dem zweiten Quartal 1999. Der Geschäftsertrag nahm gegenüber dem ersten Quartal aufgrund niedrigerer Courtageneinkünfte auf CHF 1'634 Millionen ab (-11%), war aber 18% höher als im zweiten Quartal 1999.
Der Geschäftaufwand erhöhte sich verglichen mit dem Vorquartal um 2% auf CHF 749 Millionen. Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis vor Goodwill nahm von 39% auf 45% zu. Die verwalteten Vermögen reduzierten sich im zweiten Quartal um CHF 15 Milliarden auf CHF 683 Milliarden. Dies ist auf Wertabnahmen, Währungseinflüsse sowie einem enttäuschenden Nettoabfluss an Kundengeldern von CHF 3 Milliarden zurückzuführen. Die Geschäftseinheit Private Banking wird sich durch die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen weiterhin auf die Schaffung eines Mehrwertes für die bestehenden Kunden fokussieren, mit dem Ziel, die gegenüber 1999 höhere Profitabilität aufrecht zu erhalten.

Mit dem Aufbau eines Investment Centers wird die Unternehmensgruppe UBS Schweiz die bestehenden Research-Aktivitäten ihrer beiden Geschäftseinheiten kombinieren. Ziel ist unter anderem die Entwicklung spezifischer Anlagestrategien. Das Investment Center wird im Verlaufe des vierten Quartal 2000 voll operativ sein.

UBS Asset Management

UBS Asset Management erreichte einen Gewinn vor Steuern von CHF 93 Millionen, was gegenüber dem zweiten Quartal 1999 eine leichte Zunahme von 1%, gegenüber dem ersten Quartal 2000 eine Abnahme von 15% bedeutet.

Institutional Asset Management
Der Gewinn vor Steuern der Geschäftseinheit Institutional Asset Management betrug CHF 59 Millionen (-25% im Vergleich zum ersten Quartal 2000, -28% im Vergleich zum zweiten Quartal 1999). Sowohl der Geschäftsertrag als auch der Geschäftsaufwand stiegen gegenüber dem ersten Quartal im Zusammenhang mit der Aufnahme der operativen Tätigkeit von O'Connor. Aufgrund eines Nettoabflusses an Kundengeldern von CHF 20 Milliarden sowie Währungseinflüssen fielen die verwalteten Vermögen trotz besserer Marktperformance um 6% auf CHF 525 Milliarden.

Mit dem seit 1. Juni operativen Geschäftsbereich O'Connor hat UBS Asset Management ihre Stellung als eine weltweit führende Anbieterin alternativer Anlageformen substanziell ausgebaut. Deren Nutzen für die Kunden besteht in attraktiven Portefeuillerenditen bei geringer Abhängigkeit von traditionellen Anlageformen.

UBS erwartet im institutionellen Vemögensverwaltungsgeschäft, dass die Kundenabgänge in den folgenden Quartalen abnehmen werden und sich dies, zusammen mit strategischen Initiativen wie der Lancierung von O'Connor und dem Ausbau spezifischer Anlagekategorien, auch auf die Resultate niederschlagen wird.

Investment Funds/GAM
Die Geschäftseinheit Investment Funds/GAM erzielte aufgrund geringerer Kosten einen gegenüber dem Vorquartal um 13% höheren Vorsteuergewinn von CHF 34 Millionen. Der Geschäftsertrag reduzierte sich leicht, während der Geschäftsaufwand im Vergleich zum ersten Quartal abnahm. Obwohl sich der Personalbestand erhöhte, sanken die Personalkosten gegenüber dem Vorquartal, welches einmalige Kosten von GAM beinhaltete, um CHF 8 Millionen (-12%).
Die verwalteten Vermögen fielen um 3% auf CHF 225 Milliarden aufgrund von Wertabnahmen und Währungseffekten. Der Zufluss an Neugeldern betrug CHF 1 Milliarde.

UBS Asset Management verfolgt konsequent die Weiterentwicklung einer Multikanal-Strategie. Nebst traditionellen Vertriebskanälen wird die elektronische Distribution von UBS Anlagefonds über aufstrebende, nicht-traditionelle Drittanbieter intensiviert.

Im zweiten Quartal hat UBS ihre Angebotspalette von UBS-, GAM- und Drittfonds weiterentwickelt. Dies reflektiert die Bestrebungen von UBS, auf selektiver Basis und über verschiedene Vertriebskanäle attraktive und qualitativ hochstehende Anlagefonds anzubieten.

UBS Warburg

Aufgrund ihrer starken Kundenfranchise erzielte UBS Warburg mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'213 Millionen erneut eine hervorragende Leistung (+177% im Vergleich zum zweiten Quartal 1999, -8% im Vergleich zum Rekordergebnis des ersten Quartals 2000).

Corporate & Institutional Clients
Die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'420 Millionen ein ausgezeichnetes Ergebnis (+181 % im Vergleich zum zweiten Quartal 1999, bereinigt um die in jener Periode erfolgte Desinvestition, -2% im Vergleich zum Rekordergebnis des ersten Quartals). Das Aktiengeschäft entwickelte sich äusserst stark und erreichte das zweitbeste je erzielte Quartalsresultat. Im Bereich Zinsen wurde bei Derivaten ein starkes Ergebnis erzielt. Die Einnahmen aus dem Treasury-Geschäft nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode ab aufgrund schwierigerer Marktverhältnisse im Devisenhandel. Das Corporate-Finance-Geschäft erzielte im Vergleich zum zweiten Quartal 1999 eine Verdoppelung seiner Einkünfte. UBS Warburg war Berater bei einer Reihe bedeutender Transaktionen , unter anderem dem angekündigten Zusammenschluss von Unilever und Bestfoods zum grössten Nahrungsmittel- und Konsumgüteranbieter. Im Emissionsgeschäft betreute UBS Warburg beispielsweise das bisher grösste IPO des Jahres, jenes von Telia in Schweden.
Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund erfolgsabhängiger Zahlungen um 27% gegenüber dem zweiten Quartal 1999 auf CHF 2'601 Millionen.

Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis vor Goodwill verbesserte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 1999 von 82% auf 69%, nach Goodwill von 83% auf 70%. Das Marktrisiko, ausgedrückt durch die Value-at-Risk (VaR)-Beanspruchung, nahm von CHF 277 Millionen per Ende März auf CHF 231 Millionen per Ende Juni ab. Das Kreditportfolio der Einheit Corporate & Institutional Clients reduzierte sich um 16% auf CHF 64,3 Milliarden per Ende Juni. Vom gesamten Kreditportfolio wurden 2,0% als notleidend klassifiziert gegenüber 2,4% per Ende März.

Die Anfang Mai lancierte web-basierte Business-to-Business-Lösung IBOL (Investment Banking On-line) verzeichnet bereits 22'000 registrierte Kunden. Über DebtWeb TM wurden Anleihen in Höhe von rund USD 24 Milliarden emittiert (+66% im Vergleich zum ersten Quartal 2000) und die über DealKey TM neu emittierten Aktien betrugen einschliesslich des Telia-IPO rund USD 10 Milliarden.
Im Berichtsquartal lancierte UBS Warburg für Kunden des führenden US-Brokers E*Trade Inc. die Business-to-Business-Applikation "Fx2B", die den Online-Anlegern das sofortige Pricing und die Ausführung von Devisentransaktionen im Rahmen des weltweiten Devisenhandelsnetzes der Unternehmensgruppe ermöglicht.

UBS Capital
Die im Private-Equity-Geschäft tätige UBS Capital verzeichnete in der Berichtsperiode einen Verlust vor Steuern von CHF 43 Millionen. Der Rückgang im Geschäftsertrag auf CHF 4 Millionen (gegenüber CHF 147 Millionen im ersten Quartal 2000) ist auf grössere Abschreibungen im Beteiligungsportfolio zurückzuführen.
Das Beteiligungsportfolio wies einen Buchwert von CHF 3,8 Milliarden gegenüber CHF 3,4 Milliarden per Ende März und CHF 3,0 Milliarden per Ende 1999 auf. Der Marktwert stieg von CHF 4,2 Milliarden (per Ende 1999) auf CHF 5,2 Milliarden. Die unrealisierten Gewinne betragen CHF 1,4 Milliarden (gegenüber CHF 1,2 Milliarden per Ende 1999).

Private Clients
Die Geschäftseinheit Private Clients verzeichnete aufgrund von Rationalisierungen gegenüber dem ersten Quartal einen starken Rückgang der Verluste auf CHF 69 Millionen. Die verwalteten Vermögen nahmen aufgrund von Wertabnahmen und Währungseinflüssen um 6,7% auf CHF 37 Milliarden ab. Der Neugeldzufluss betrug CHF 1 Milliarde. Die Integration in die Unternehmensgruppe UBS Warburg wurde planmässig vorangetrieben, indem die Strukturen und die Management-Teams definiert und die Rationalisierungsmassnahmen umgesetzt wurden.
Der angekündigte Zusammenschluss mit PaineWebber und die vorgesehene Integration des Private-Clients-Geschäfts von UBS Warburg wird dem Geschäftsbereich durch den Zugang zur Technologie, den Produkten und der Markterfahrung von PaineWebber neue Möglichkeiten für ein verstärktes mittelfristiges Wachstum eröffnen.

E-Services
E-Services wird planmässig im Herbst dieses Jahres im deutschen Markt lanciert. Das Angebot wird eine breite Palette an Anlageprodukten und -dienstleistungen umfassen, die für den Kunden über verschiedene Kanäle, wie dem Internet, Customer Service Centers und Investment Centers, zugänglich sein werden.
Der Sachaufwand einschliesslich der Abschreibungen erhöhte sich auf CHF 48 Millionen im Zusammenhang mit den gestiegenen Kosten für die bevorstehende Lancierung. Die Personalkosten beliefen sich auf CHF 47 Millionen. Die Anzahl Mitarbeiter erhöhte sich um 95 auf 226 Mitarbeiter. E-Services wird nach Vollzug des Zusammenschlusses in die Management-Struktur von PaineWebber integriert und kann somit bei der Umsetzung eines Multichannel-Ansatzes für Anlagekunden auf den anerkannten Fähigkeiten von PaineWebber aufbauen.

Ergebnisse der Finanzrechnung

Der Geschäftsertrag erhöhte sich auf CHF 9'200 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 40%, verglichen mit dem um Veräusserungen bereinigten zweiten Quartal 1999.

Der Erfolg im Zinsengeschäft stieg auf CHF 2'237 Millionen (+ 62% verglichen mit der Vorjahresperiode). Dies widerspiegelt in erster Linie die Zunahme der Zinserträge und Dividenden auf Handelsbeständen sowie die höheren Zinserträge aus dem Wertschriftenleihgeschäft. Aufgrund der guten Verfassung der Schweizer Wirtschaft konnten in der Berichtsperiode früher gebildete Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Umfang von CHF 208 Millionen aufgelöst werden. Demgegenüber betrugen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken im ersten Quartal 2000 CHF 125 Millionen, im zweiten Quartal 1999 CHF 325 Millionen. Das auch auf globaler Ebene insgesamt positive wirtschaftliche Umfeld widerspiegelt sich in der Qualität des Kreditportfolios. Die notleidenden Kreditpositionen betrugen per Ende Juni 2000 CHF 12,1 Milliarden gegenüber CHF 12,7 Milliarden per Ende März.

Der Erfolg im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 16% auf CHF 3'756 Millionen. Die Courtagen entwickelten sich aufgrund bedeutender Umsätze in den wichtigsten Märkten weiterhin erfreulich und legten im Vergleich zum zweiten Quartal 1999 markant zu. Ein Rekordresultat wurde in der Berichtsperiode im Emissions- und Corporate-Finance-Geschäft erzielt, vor allem aufgrund erfreulicher Ergebnisse bei Mergers & Acquisitions. Die gegenüber der Vorjahresperiode gestiegenen Einnahmen aus dem Anlagefondsgeschäft sind vor allem auf die Höhe der verwalteten Vermögen sowie den Beitrag von GAM zurückzuführen.

Der Handelserfolg belief sich auf CHF 2'691 Millionen (+27% gegenüber dem zweiten Quartal 1999). Insbesondere die Erträge aus dem Aktiengeschäft entwickelten sich erfreulich, auch wenn das ausserordentliche Ergebnis des ersten Quartals 2000 nicht erreicht werden konnte.

Der Erfolg aus dem Verkauf von assoziierten Gesellschaften und Tochtergesellschaften erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2000 um CHF 19 Millionen auf CHF 21 Millionen, was hauptsächlich auf den Vorsteuergewinn aus dem Verkauf der Aktienbeteiligung an der National Versicherung zurückzuführen ist. Das Ergebnis des zweiten Quartals 1999 von CHF 1'507 Millionen enthielt den Vorsteuergewinn von CHF 1'490 Millionen aus dem Verkauf der Beteiligung an der Rentenanstalt.

Der Übrige Erfolg nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 16% auf CHF 287 Millionen ab. Im Ergebnis des zweiten Quartals 1999 war der Vorsteuergewinn von CHF 200 Millionen aus der Veräusserung des Handelsfinanzierungsgeschäfts ausserhalb der Schweiz enthalten.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 2%, gegenüber dem Vorjahresquartal hingegen um 25% auf CHF 6'548 Millionen. Dies hängt vor allem mit höheren erfolgsabhängigen Zahlungen zusammen, die auf den guten Resultaten beruhen. Der Personalaufwand nahm gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 24% auf CHF 4354 Millionen zu. Der Personalbestand im Konzern reduzierte sich in der Berichtsperiode um 413 auf 47'744 Mitarbeiter, vor allem aufgrund des fusionsbedingten Stellenabbaus in der Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden.

Stand der Restrukturierungsrückstellung

Von der fusionsbedingten Restrukturierungsrückstellung von insgesamt CHF 7'300 Millionen wurden seit Anfang 1998 CHF 6'062 Millionen verwendet. Davon entfielen CHF 73 Millionen auf das zweite Quartal 2000 und dienten unter anderem zur Abdeckung von Immobilienaufwendungen. Im Gegensatz zu den ersten zwei Quartalen wird in der zweiten Jahreshälfte eine stärkere Beanspruchung der Rückstellung und entsprechend per Ende 2002 wie geplant die volle Verwendung des zurückgestellten Betrages erwartet.

Zürich/Basel, 22. August 2000

UBS

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