MMT: Rebellenallianz oder neue Ordnung?

UBS House View «April 2019»

«Begun, the MMT Wars Have» – Der MMT­Krieg hat begonnen. So lautete Anfang dieses Monats der Titel eines Kommentars auf der Website von Bloomberg. Eine Debatte über eine Wirtschaftstheorie im Stile Yodas mit dem galaktischen Konflikt aus Star Wars zu vergleichen, mag seltsamer anmuten als Science­Fiction. Doch die Debatte um die moderne Geldtheorie («Modern Monetary Theory» – MMT) ist auch für Ihr Portfolio von Belang.

Die Anhänger der MMT glauben, dass ein Staat, der seine eigene Währung druckt, nicht wie Sie und ich bankrottgehen kann und darüber hinaus keine Steuern erheben oder erhöhen und noch nicht einmal Kredite aufnehmen muss, um seine Ausgaben zu finanzieren. Wenn der Staat mehr ausgeben will, könne er einfach mehr «Geld» drucken. In diesem Zusammenhang seien Haushaltsdefizite kein Anzeichen für zu hohe Ausgaben – anders als die Inflation. Ein höheres Haushaltsdefizit sei daher solange unbedeutsam, bis die verfügbaren Ressourcen der Volkswirtschaft verbraucht sind und die Inflation steigt.

UBS House View Investors Guide

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