Zyklische und defensive Sektoren Gut positioniert, um die Chancen des Konjunkturzyklus zu nutzen

Cyclical and defensive sectors

Von einem Konjunkturaufschwung profitieren Unternehmen mit zyklischem Geschäftsmodell besonders. In Abschwungphasen hingegen sind defensive Titel stabiler. Mit dem UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Cyclical UCITS ETF und dem UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Defensive UCITS ETF haben Anleger die Möglichkeit, sich in jeder Phase des Konjunkturzyklus optimal zu positionieren. So können sie systematisch von der unterschiedlichen Performance der einzelnen Wirtschaftssektoren in verschiedenen Konjunkturphasen profitieren.

Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle reagieren unterschiedlich stark auf volkswirtschaftliche Entwicklungen: Die Gewinne mancher Unternehmen steigen bei einem Aufschwung besonders, sinken aber auch markant, wenn die wirtschaftliche Dynamik nachlässt. Sie sind weitgehend vom Konjunkturzyklus abhängig. Für solche Konzerne hat sich der Begriff "zyklische Unternehmen" eingebürgert. Das Gegenstück dazu bilden defensive Unternehmen. Diese erzielen in allen Phasen des Konjunkturzyklus vergleichsweise stabile Gewinne, profitieren jedoch weniger, wenn die Wirtschaft wächst. Typische Beispiele für zyklische Unternehmen sind Möbelhersteller und Finanzunternehmen. Als besonders defensiv gelten etwa Versorgungsunternehmen und Gesellschaften aus der Gesundheitsbranche. Abbildung 1 zeigt die Sektorklassifizierung. Jedem Sektor wird eine Gewichtung von 20 Prozent zugewiesen, um eine ausgewogene Vertretung im Gesamtportfolio sicherzustellen.

MSCI EMU Zyklische und defensive Sektor Indizes

Quelle: MSCI

Das Geschäftsmodell eines Unternehmens - zyklisch oder nicht-zyklisch - wirkt sich auch auf die Performance seiner Aktien aus. Historische Daten belegen, dass:

  • zyklische Sektoren stärkere Kursschwankungen und damit eine höhere Volatilität aufweisen als der Aktienmarkt insgesamt.
  • zyklische Sektoren stärker mit dem Gesamtmarkt korrelieren als defensive Sektoren und sich demnach eher im Gleichklang mit dem Markt entwickeln. Zudem weisen zyklische Sektoren auch eine höhere Korrelation untereinander auf.
  • sich abwechslungsweise defensive und dann wieder zyklische Titel überdurchschnittlich entwickelten - zumindest bis zur Finanzkrise von 2008. Seither verhalten sich defensive Sektoren robuster. Besonders deutlich waren die Unterschiede jeweils in Phasen erhöhten Stresses, etwa zum Höhepunkt der Schuldenkrise in der Eurozone.
Zyklische und defensive Sektoren am Aktienmarkt

Anhand solch langfristiger historischer Muster hat der Indexanbieter MSCI die Familie der MSCI Cyclical and Defensive Sectors Indexes entwickelt. UBS ETFs erschliesst diese Indizes nun mit zwei ETFs für Anleger, die sich am Aktienmarkt der Eurozone engagieren wollen. Der UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Cyclical UCITS ETF und der UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Defensive UCITS ETF erlauben es Anlegern, die Entwicklung der einzelnen Sektoren in verschiedenen Konjunkturphasen taktisch für sich zu nutzen.

Beide ETFs profitieren davon, dass die Renditeunterschiede zwischen zyklischen und defensiven Sektoren langfristig tendenziell zum historischen Mittel zurückkehren, wie aus Abbildung 2 ersichtlich ist. Anleger können dies nutzen und taktisch, zum richtigen Zeitpunkt im Konjunkturzyklus, von zyklischen in defensive Sektoren umschichten - oder umgekehrt.

Der UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Cyclical UCITS ETF bildet die Entwicklung von Aktien aus fünf Wirtschaftssektoren ab: IT, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Industrie, zyklische Konsumgüter sowie Finanzwesen. Da der ETF sich auf den MSCI EMU Cyclical Sectors Capped Index bezieht, sind bei der regelmässigen Indexanpassung alle Sektoren gleich stark gewichtet - je zu 20 Prozent. Dies trägt dazu bei, Ungleichgewichte zu nivellieren, die sich aus der Über- oder Untervertretung eines Sektors (z.B. zu hohe Konzentration an Finanz- oder Energietiteln) ergeben. Diese Anlagestrategien haben sich durch die ausgewogene Gewichtung der Sektoren vom konventionellen Ansatz ab. Bei diesem beruht die Sektorgewichtung ausschliesslich auf der Marktkapitalisierung der zugrunde liegenden Unternehmen, was zu Sektorasymmetrien führt.

Der ETF repliziert seinen Referenzindex vollständig, physisch, investiert also direkt in die im Index enthaltenen Aktien. Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,25 Prozent pro Jahr.

Der UBS (Irl) ETF plc - MSCI EMU Defensive UCITS ETF bildet ebenfalls die Entwicklung von Aktien aus fünf Wirtschaftssektoren ab: Basiskonsumgüter, Energie, Gesundheitswesen, Telekommunikationsdienste und Versorgungsbetriebe. Referenzindex ist der MSCI EMU Defensive Sectors Capped Index. Somit sind die einzelnen Sektoren zu den Indexanpassungsterminen ebenfalls mit jeweils 20 Prozent gewichtet.

Der ETF repliziert seinen Referenzindex vollständig, physisch, investiert also direkt in die im Index enthaltenen Aktien. Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,25 Prozent pro Jahr.

ETFs für zyklische und defensive Sektoren

Fondsname ISIN Replikation Gebühr Letzer NAV
Währung
Factsheet

UBS ETF (IE) MSCI EMU Cyclical UCITS ETF (EUR) A-disIE00BMP3HJ57

Physisch

0.25%

22.6102 EUR

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Fondsbeschreibung

Der Fonds strebt an, die Kurs- und Ertragsentwicklung des MSCI EMU Cyclical Sectors Capped Index (vor Kosten und Gebühren) abzubilden.Der Fonds investiert in Aktien des jeweiligen Index.

UBS ETF (IE) MSCI EMU Defensive UCITS ETF (EUR) A-disIE00BMP3HL79

Physisch

0.25%

22.2115 EUR

pdf

Fondsbeschreibung

Der Fonds strebt an, die Kurs- und Ertragsentwicklung des MSCI EMU Defensive Sectors Capped Index (vor Kosten und Gebühren) abzubilden.Der Fonds investiert in Aktien des jeweiligen Index.

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