UBS ETF Um fortzufahren müssen Sie bestätigen, dass Sie ein qualifizierter bzw. institutioneller Anleger mit Sitz in Deutschland sind.

  • Institute im Sinne des § 1 Abs. 1b des Kreditwesengesetzes (i.e. Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute);
  • Versicherungsunternehmen;
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften, Investmentgesellschaften sowie ausländische AIF-Verwaltungsgesellschaften und von diesen beauftragte Verwaltungsgesellschaften;
  • Pensionsfonds und ihre Verwaltungsgesellschaften.

Diese und die nachfolgenden Informationen stellen keinen Vertrieb im Sinne des § 293 Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) dar.

  • Investitionen in einem Produkt sollten nur nach gründlichem Studium des aktuellen Verkaufsprospekts sowie der wesentlichen Anlegerinformationen erfolgen.
  • Die Informationen wurden unabhängig von spezifischen oder künftigen Anlagezielen, einer besonderen finanziellen oder steuerlichen Situation oder individuellen Bedürfnissen eines bestimmten Adressaten erstellt.
  • Die Informationen dienen reinen Informationszwecken und stellen weder eine Aufforderung noch eine Einladung zur Offertstellung, zum Vertragsabschluss, Kauf oder Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder verwandten Finanzinstrumenten dar.
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  • Die nachfolgenden Informationen und Darstellungen können Angaben zu Wertentwicklungen beinhalten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung und Rücknahme von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten unberücksichtigt. Kommissionen und Kosten wirken sich nachteilig auf die Performance aus.
  • Sollte die Währung eines Finanzprodukts oder einer Finanzdienstleistung nicht mit Ihrer Referenzwährung übereinstimmen, kann sich die Rendite aufgrund der Währungsschwankungen erhöhen oder verringern. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers.
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Replikationsstrategien Physische und synthetische Replikation

Um den Index so exakt und kostengünstig wie möglich abzubilden, können verschiedene ETF Replikationsmethoden angewendet werden. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen ETF Replikationsmethoden, mit denen Sie Ihre persönlichen Investment-Ziele erreichen können.

Wie kommt ein Index ins Portfolio?

Das Ziel eines Exchange Traded Funds (ETF) ist es, den Index, auf den sich der ETF bezieht, möglichst exakt abzubilden und so Anlegern in den ETF die gleiche Wertentwicklung zur Verfügung zu stellen, wie der dem Index zugrunde liegende Markt.

Indizes beruhen jedoch auf theoretischen Berechnungen. Das bedeutet, dass Kosten, die beispielsweise für den Kauf oder Verkauf von im Index enthaltenen Titeln in der Praxis entstehen, in die Berechnung des Index keinen Eingang finden. Soll ein Index und seine Wertentwicklung für ein Investment nachgebildet, d.h., repliziert werden, fallen diese Kosten jedoch an.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, wie genau ein ETF der Wertentwicklung des ihm zugrunde liegenden Index folgt. Im Idealfall unterscheidet sich die Wertentwicklung des ETFs einzig durch die anfallenden Kosten und Gebühren von der des Index. Da Indizes, die beispielsweise nur den Aktienmarkt eines einzigen Landes abbilden, andere Anforderung an die Indexreplikation stellen als ein Index, der Titel aus mehreren Ländern enthält, unterscheiden sich die Anforderungen an eine exakte Indexreplikation von Index zu Index. Aus diesen Gründen setzen UBS ETFs unterschiedliche Methoden der Indexreplikation ein.

Vollständige physische Replikation

Der ETF investiert in die im Index enthaltenen Titel in dem gleichen Verhältnis, wie sie im Index enthalten sind.

Optimierte physische Replikation

Der ETF investiert nur in diejenigen Titel im Index, die benötigt werden, um eine sehr ähnliche Wertentwicklung wie der Index zu erzielen.

Synthetische Replikation

Der ETF investiert in ein Wertpapier-Portfolio und tauscht dessen Wertentwicklung gegen die des Index.

Der Kaufprozess

Der Kaufprozess ist bei allen Replikationsmethoden prinzipiell identisch - eine physische Lieferung der Wertpapiere erfolgt jedoch nur bei physisch replizierten ETFs.

Der Kaufprozess
  1. Der Anleger kauft ETF-Anteile über die Börse oder direkt bei einem Market Maker oder einem autorisierten Partner (OTC-Handel)
  2. Der Market Maker bzw. der autorisierte Partner zahlt Barmittel (bei physisch und synthetisch replizierten ETFs) an den ETF oder liefert diesem die benötigten Wertpapiere (nur bei physisch replizierten ETFs)

Was sind die Spezifika einer physischen Replikation eines Indexes?

Bei der vollständigen physischen Indexreplikation erwirbt der ETF alle im zugrunde liegenden Index enthaltenen Wertpapiere entsprechend ihren Indexgewichtungen. Der ETF befindet sich dadurch im physischen Besitz der Indexkomponenten und ist so ein genaues Abbild des Index. Kommt es im Index zu Änderungen, etwa durch Indexanpassungen oder Kapitalmaßnahmen der enthaltenen Wertpapiere, vollzieht der ETF diese nach, was regelmäßige Transaktionen notwendig macht. Der ETF schüttet Erträge - beispielsweise Dividenden oder Zinskupons - regelmäßig aus.

Die vollständige physische Replikationsmethode zeichnet sich durch Einfachheit und einen kleinen Tracking Error aus.

Was sind die Spezifika einer physischen Replikation eines Indexes?
  1. Der ETF befindet sich im physischen Besitz aller Wertpapiere im Index nach Indexgewichtung
  2. Alle Indexanpassungen und Kapitalmaßnahmen werden identisch zum Index umgesetzt
  3. Einige ETFs verleihen gegen Gebühr Wertpapiere aus ihrem Bestand

Wertpapierleihe

Um zusätzliche Erträge zu erzielen und die Nettokosten für die Anleger zu senken, führen einige ausgewählte physisch replizierte ETFs Wertpapierleihgeschäfte durch. Dabei werden Wertpapiere des ETF gegen Gebühr verliehen. Wertpapierleihgeschäfte von UBS ETFs sind zu mindestens 105 Prozent überbesichert.


Was ist eine optimierte physische Replikation?

Bei der optimierten physischen Replikationsmethode befindet sich der ETF im Besitz eines Teils der im zugrunde liegenden Index enthaltenen Wertpapiere. Mithilfe von Analysetools und mathematischen Optimierungsverfahren wird eine Teilmenge der Indexmitglieder festgelegt, die eine ähnliche Rendite wie die ursprünglich im Index vertretenen Aktien erzielt. Mit der optimierten physischen Replikation kann die Liquidität erhöht und der Tracking Error minimiert werden.

Die optimierte physische Replikationsmethode ist besonders für sehr breit angelegte Indizes geeignet. So umfasst beispielsweise der MSCI World Index ca. 1 600 Aktien aus unterschiedlichen Märkten, Rechts- und Währungsräumen. Daher wäre eine vollständige physische Replikation des Index mit hohen Transaktionskosten verbunden. Einige dieser Werte sind nur wenig liquide bzw. haben aufgrund ihrer geringen Gewichtung nur geringen Einfluss auf die Wertentwicklung des Index. Durch den Verzicht auf diese Werte können die Transaktionskosten gesenkt werden.

Was ist eine optimierte physische Replikation?
  1. Der ETF befindet sich im physischen Besitz einer Teilmenge der Indexkomponenten, dies wird angewandt auf sehr breit angelegte Indizes oder Indizes mit illiquiden Wertpapieren
  2. Optimierungsverfahren werden eingesetzt, um Transaktionskosten zu senken, die Liquidität zu erhöhen und den Tracking-Error zu minimieren
  3. Einige ETFs verleihen gegen Gebühr Wertpapiere aus ihrem Bestand

Wertpapierleihe

Um zusätzliche Erträge zu erzielen und die Nettokosten für die Anleger zu senken, führen einige ausgewählte physisch replizierte ETFs Wertpapierleihgeschäfte durch. Dabei werden Wertpapiere des ETF gegen Gebühr verliehen. Wertpapierleihgeschäfte von UBS ETFs sind zu mindestens 105 Prozent überbesichert.

Was passiert bei der synthetischen Replikation eines Indexes?

Bei der synthetischen Indexreplikation wird die Wertentwicklung des dem ETF zugrunde liegenden Index durch ein Tauschgeschäft (engl. Swap) erzielt. Der ETF geht mit einer Investmentbank, der Swap-Gegenpartei, eine Vereinbarung ein (die Swap-Vereinbarung). Der Inhalt dieser Vereinbarung ist die Übertragung von Geldflüssen des ETF auf die Swap-Gegenpartei, die im Gegenzug dem ETF die Wertentwicklung des abgebildeten Index garantiert. Das Risiko einer präzisen Indexabbildung wird vom ETF auf die Swap-Gegenpartei übertragen. Weil das physische Eigentum der im Index enthaltenen Werte nicht mehr Voraussetzung für die Partizipation an der Wertentwicklung des Index ist, können beispielsweise Märkte, die aufgrund von Handelsrestriktionen nicht oder nur schwer zugänglich sind, effizient abgebildet werden.

UBS setzt bei der synthetischen Replikation zwei verschiedene synthetische Swap-Strukturen ein: den vollständig abgesicherten Swap (Fully Funded Swap) und ein kombiniertes Modell (Fully Funded Swap / Total Return Swap und Asset-Portfolio).

Bei dieser Replikationsmethode erhält die Swap-Gegenpartei den Mittelzufluss in den ETF und verpflichtet sich im Gegenzug dazu, die Index-Performance an den ETF zu liefern. Die Swap-Gegenpartei erzielt diese Performance durch Anlagen in Wertpapiere und Derivate, die die Indexentwicklung abbilden. Um den ETF gegen das Risiko, dass die Swap-Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, abzusichern, stellt die Swap-Gegenpartei Sicherheiten in Höhe von 105 Prozent in Form von Staatsanleihen von G10-Staaten und supranationale Anleihen. Diese Sicherheiten werden auf einem gesonderten Konto bei einer externen Depotstelle im Namen des ETF gehalten (Eigentumsübertragung, engl. Transfer of Ownership). Sollte die Swap-Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, kann der ETF unmittelbar auf diese Sicherheiten zugreifen.

Fully Funded Swap
  1. Der ETF transferiert seine Mittelzuflüsse an die Swap-Gegenpartei
  2. Die Swap-Gegenpartei garantiert die Indexperformance
  3. Die Swap-Gegenpartei stellt per Eigentumsübertragung Sicherheiten in Höhe von 105% in Form von G10-Staatsanleihen

Bei dieser Replikationsmethode wird der Mittelzufluss in den ETF im Verhältnis von zirka 80 zu 20 geteilt.

Fully Funded Swap (FFS)

Zirka 20 Prozent des Fondsvermögens wird dazu verwendet, eine vollständig abgesicherte Swap-Vereinbarung mit der Swap-Gegenpartei einzugehen. Die Swap-Gegenpartei verpflichtet sich darin, die Indexperformance zu liefern. Um den ETF gegen das Risiko abzusichern, dass die Swap-Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, stellt die Swap-Gegenpartei Sicherheiten in Höhe von 105 Prozent in Form von Staatsanleihen von G10-Staaten. Diese Sicherheiten werden bei einer externen Depotstelle im Namen des ETF gehalten (Eigentumsübertragung, engl. Transfer of Ownership). Sollte die Swap-Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, kann der ETF unmittelbar auf diese Sicherheiten zugreifen.

Total Return Swap und Asset-Portfolio (TRS + AP)

Zirka 80 Prozent des Fondsvermögens verwendet der ETF für den Kauf eines Wertpapierkorbs, des Asset-Portfolios. Dieser Korb kann nur einen Teil der Indexwerte oder Wertpapiere ohne Bezug zum Index enthalten und ist nach Rendite- und Risikogesichtspunkten so optimiert, dass nur wenige Umschichtungen anfallen und die Transaktionskosten niedrig sind. In einer Swap-Vereinbarung tauscht der ETF die Erträge dieses Portfolios gegen die Indexperformance.

Fully Funded Swap / Total Return Swap und Asset-Portfolio
  1. Der ETF kauft für ca. 80% seiner Mittel einen Wertpapierkorb
  2. Der ETF überträgt die Wertenwicklung des Korbs an die Swap-Gegenpartei
  3. Die Swap-Gegenpartei garantiert die Indexperformance
  4. Der ETF geht mit ca. 20% seiner Mittel einen vollbesicherten Swap mit der Swap-Gegenpartei ein
  5. Die Swap-Gegenpartei garantiert die Indexperformance
  6. Die Swap-Gegenpartei stellt per Eigentumsübertragung Sicherheiten in Höhe von 105% in Form von G10-Staatsanleihen

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