UBS ETF Um fortzufahren müssen Sie bestätigen, dass Sie ein qualifizierter bzw. institutioneller Anleger mit Sitz in Deutschland sind.

  • Institute im Sinne des § 1 Abs. 1b des Kreditwesengesetzes (i.e. Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute);
  • Versicherungsunternehmen;
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften, Investmentgesellschaften sowie ausländische AIF-Verwaltungsgesellschaften und von diesen beauftragte Verwaltungsgesellschaften;
  • Pensionsfonds und ihre Verwaltungsgesellschaften.

Diese und die nachfolgenden Informationen stellen keinen Vertrieb im Sinne des § 293 Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) dar.

  • Investitionen in einem Produkt sollten nur nach gründlichem Studium des aktuellen Verkaufsprospekts sowie der wesentlichen Anlegerinformationen erfolgen.
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  • Die nachfolgenden Informationen und Darstellungen können Angaben zu Wertentwicklungen beinhalten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung und Rücknahme von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten unberücksichtigt. Kommissionen und Kosten wirken sich nachteilig auf die Performance aus.
  • Sollte die Währung eines Finanzprodukts oder einer Finanzdienstleistung nicht mit Ihrer Referenzwährung übereinstimmen, kann sich die Rendite aufgrund der Währungsschwankungen erhöhen oder verringern. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers.
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Häufig gestellte Fragen

Welche Replikationsmethoden werden bei UBS ETFs angewandt?

Im Allgemeinen gibt es zwei Arten von ETFs: Physisch replizierte ETFs und synthetisch replizierte ETFs. Bei den physisch replizierten ETFs unterscheidet man zwischen der vollständigen Replikation und der optimierten Replikation mit Hilfe eines mathematischen Optimierungsverfahrens («Stratified Sampling»).

Bei der vollständigen Replikation ist der ETF im physischen Besitz aller im Index vertretenen Wertpapiere entsprechend ihrer Gewichtung im zugrunde liegenden Index. Indexanpassungen und Kapitalmassnahmen machen regelmässige Transaktionen erforderlich.

Bei der optimierten Replikation mit «Stratified Sampling» ist der ETF im physischen Besitz einer Teilmenge der Indexwerte. Die Performance des Wertpapierkorbs beruht auf den physischen Positionen im ETF. Dabei werden Optimierungsstrategien und -tools eingesetzt, die dazu dienen, die Transaktionskosten zu senken, die Liquidität zu erhöhen und den Tracking Error zu minimieren. UBS Portfolio Management in London verwendet ausgereifte Analysetools zur Festlegung einer Teilmenge mit Indexwerten, die eine ähnliche Rendite wie die ursprünglich im Index vertretenen Aktien erzielen. Entsprechend den Angaben im Verkaufsprospekt beträgt die Renditedifferenz höchstens fünf Prozent. Derzeit wird der «Stratified Sampling»-Ansatz bei lediglich drei ETFs angewandt.

Bei synthetisch replizierten ETFs hält der Fonds die zugrunde liegenden Indexwerte nicht tatsächlich, sondern setzt stattdessen Swaps (to swap = engl. tauschen) ein, um die Wertentwicklung des Index zu erzielen. Es gibt nicht abgesicherte Swaps (Total Return Swaps) und vollständig abgesicherte Swaps.

Wie erfolgt die Replikation mittels eines nicht abgesicherten Swaps (Total Return Swap)?

Der ETF hält einen zwischen dem Portfoliomanager und der Swap-Gegenpartei vereinbarten Wertpapierkorb; die endgültige Entscheidung liegt dabei beim Portfoliomanager. Der Korb kann nur einen Teil der Indexwerte oder sogar Wertpapiere ohne Bezug zum zugrunde liegenden Index enthalten.

Die Performance des Wertpapierkorbs wird gegen die Performance des zugrunde liegenden Index getauscht. Die Swap-Gegenpartei garantiert den Gesamtertrag abzüglich der Gebühren und Aufwendungen des Fonds (konstanter Performanceabschlag); dies führt zu einem Tracking Error von null. Die Swap-Gegenpartei erzielt die Indexperformance durch Anlagen in Wertpapiere oder Derivate, die die Indexentwicklung abbilden. Das Gegenparteirisiko des Fonds ist auf 10 Prozent begrenzt und entspricht so OGAW IV.

Wie erfolgt die Replikation mittels eines vollständig abgesicherten Swaps?

Der ETF zahlt der Swap-Gegenpartei den Mittelzufluss vom Kunden. Das Gegenparteirisiko wird durch die 105-prozentige Besicherung ausschliesslich mit G10-Anleihen abgefangen. Der Fonds hält lediglich einen vollständig abgesicherten Swap. Dieser erzielt die Performance des zugrunde liegenden Index. Die Swap-Gegenpartei garantiert den Gesamtertrag abzüglich der Gebühren und Aufwendungen des Fonds (konstanter Performanceabschlag); dies führt zu einem Tracking Error von null. Die Swap-Gegenpartei erzielt die Indexperformance durch Anlagen in Wertpapiere oder Derivate, die die Indexentwicklung abbilden.

Wer sind die Swap-Gegenparteien von UBS?

Für alle UBS ETFs fungiert UBS Investment Bank bei sämtlichen ausserbörslichen Swap-Geschäften als ausschliessliche Gegenpartei. Die Kreditratings von UBS sind: Standard & Poor’s: A (29. November 2011) und Moody’s A2 (21. Juni 2012). (Stand: August 2013)

Wird das Swap-Engagement besichert? Welche Mindestanforderungen gelten für die Qualität der Sicherheiten?

Das Gegenparteirisiko im Zusammenhang mit OTC-Derivaten wird im Rahmen der relevanten Swap-Vereinbarung durch die Besicherung des Engagements abgefangen. Es werden ausschliesslich Staatsanleihen von G10-Staaten akzeptiert. Die Sicherheiten werden in einem gesonderten Konto im Namen des Fonds gehalten (Eigentumsübertragungsmodell).

Wer verwahrt die Swap-Sicherheiten?

State Street fungiert als Depotbank für die Swap-Sicherheiten aller Swap-basierten UBS ETFs mit Ausnahme des UBS ETF (CH) CMCI Oil. UBS AG verwahrt die Swap-Sicherheiten für diesen Fonds.

Wie oft wird der Umfang der Besicherung jedes Swaps überwacht und an den Marktwert angepasst?

Täglich.

Welcher Mindestbesicherungsgrad gilt für die Swaps und wie wird er durchgesetzt?

Die Untergrenze bei voll abgesicherten Swaps beträgt 105% und im Falle einer Wertpapierleihe 102%. Gemäss den OGAW-Richtlinien darf das Engagement eines Fonds gegenüber einer Gegenpartei 10% nicht übersteigen.

Was geschieht im Falle des Ausfalls der Swap-Gegenpartei (UBS Investment Bank London)?

Da sich die Sicherheiten bei der vollständig abgesicherten Swap-Struktur im Besitz des Fonds befinden (und nicht verpfändet werden), gehen die Sicherheiten wieder auf den Fonds über. Anschliessend würde von UBS Asset Management eine neue Swap-Gegenpartei bestimmt.

Warum sind die meisten Swap-basierten UBS ETFs in Irland ansässig?

UBS verfügt über eine Verwaltungsgesellschaft mit Sitz in Irland, die nachweisliche Erfolge bei der Verwaltung Swap-basierter Strukturen vorweisen kann.

Was versteht man unter Wertpapierleihe?

Bei der Wertpapierleihe überlässt der Verleiher (UBS ETFs) einem Dritten (dem Entleiher) für einen bestimmten Zeitraum gegen Gebühr eine gewisse Anzahl von Wertpapieren aus dem ETF-Portfolio.

Beteiligen sich UBS ETFs an Wertpapierleihgeschäften?

Ja, einige physisch replizierte UBS ETFs mit Sitz in Luxemburg, Irland und der Schweiz beteiligen sich an Wertpapierleihgeschäften. Bei den Edelmetall-ETFs von UBS geht die Fondsverwaltungsgesellschaft jedoch keine Edelmetall-Leihgeschäfte ein.

Warum beteiligen sich UBS ETFs an Wertpapierleihgeschäften?

Mit der Wertpapierleihe erzielt der Fonds zusätzliche Einnahmen (in der Regel 1 bis 20 Basispunkte je nach Index). Einnahmen aus Wertpapierleihe spiegeln sich im Nettoinventarwert wider und senken direkt die Nettokosten für die Anleger.

Wer fungiert als Vermittler bei der Wertpapierleihe für UBS ETFs?

Vermittler bei der Wertpapierleihe für die in Luxemburg ansässigen ETFs sind State Street Bank GmbH, Niederlassung London, und State Street Bank and Trust. Bei den Schweizer UBS ETFs fungiert UBS AG sowohl als Vermittler als auch als Entleiher.

Welche Gegenparteien sind als Entleiher an den Wertpapierleihgeschäften der in Luxemburg ansässigen UBS ETFs beteiligt?

State Street fungiert als Vermittler. Die Entleiherliste des Vermittlers wird von UBS-Vertretern genehmigt. Zudem stimmt sie mit der Gegenparteiliste von UBS überein. Das Gegenparteirisiko wird vom Vermittler, State Street, täglich überwacht. State Street gewährt zudem eine Ausfallentschädigung, falls ein Entleiher Wertpapiere nicht zurückgeben kann. Die Wertpapierleihgeschäfte der UBS ETFs sind vollständig besichert.

Welche Gegenparteien sind als Entleiher an den Wertpapierleihgeschäften der in der Schweiz ansässigen UBS ETFs beteiligt?

UBS AG tritt gegenüber dem ETF als einziger Entleiher (Eigenhändler) auf und garantiert dabei die Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen und schützt den ETF vor einem hypothetischen Ausfall der Entleiher der UBS AG. Zum Schutz des ETF vor dem UBS-Gegenparteirisiko stellt UBS AG Sicherheiten gemäss den strengen Bestimmungen der KKV-FINMA (Kollektivanlagenverordnung-FINMA).

Wie läuft die Wertpapierleihe bei den Luxemburger UBS ETFs im Allgemeinen ab?

  1. Die Bedingungen der Transaktion werden zwischen Vermittler und Entleiher vereinbart, und die Sicherheiten werden geliefert.
  2. Nachdem der Vermittler die Sicherheiten erhalten hat, werden die geliehenen/entliehenen Wertpapiere an den Entleiher übertragen.
  3. Der Verleiher (d.h. der ETF) bleibt wirtschaftlicher Eigentümer des verliehenen Wertpapiers. Daher zieht der Vermittler alle während der Leihe auf das Wertpapier gezahlten Ansprüche ein und leitet diese als Ersatzleistung an den Verleiher weiter. Der Verleiher ist wirtschaftlich genauso gestellt, als wenn das Wertpapier nicht verliehen worden wäre.
  4. Der Entleiher zahlt dem Vermittler die vorab vereinbarte Leihgebühr. Zahlungen werden monatlich vereinbart und geleistet.
  5. Der Entleiher gibt die Wertpapiere zurück, wenn der Bedarf gedeckt ist, oder früher, sofern der Verleiher eine Position glattstellt. Alle Transaktionen können täglich auf Verlangen gekündigt werden, und es werden keine befristeten Transaktionen eingegangen.
  6. Nach der Rückgabe des Wertpapiers an das Depot des Verleihers gibt der Vermittler die verwahrten Sicherheiten an den Entleiher zurück.

Wie läuft die Wertpapierleihe bei den Schweizer UBS ETFs im Allgemeinen ab?

  1. UBS AG entleiht Wertpapiere von den UBS ETFs.
  2. UBS AG stellt Sicherheiten unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Risikoabschlägen (Überbesicherung). Durch eine tägliche Neubewertung zu Marktpreisen wird sichergestellt, dass der Wert der von UBS AG gestellten Sicherheiten stets korrekt angepasst wird.
  3. UBS AG verleiht die Wertpapiere in der Regel gegen eine Gebühr. Diese Markttransaktionen erfolgen im Namen und auf Gefahr von UBS.
  4. Die vom Entleiher am Markt erhaltenen Gebühren werden entsprechend dem vereinbarten Gebührenteilungsvertrag zwischen UBS ETF und UBS AG aufgeteilt.
  5. UBS AG leitet etwaige Kapitalmassnahmen an den ETF weiter. Kupons/Dividenden werden in Form einer Ersatzleistung an den ETF gezahlt, wodurch gewährleistet wird, dass der ETF mindestens genauso gestellt ist, als wenn die Wertpapiere nicht verliehen worden wären.
  6. UBS AG gibt die Wertpapiere nach Ablauf der Leihzeit, oder wenn der ETF die Wertpapiere zurückfordert, z.B. bei einem Verkauf, an den ETF zurück. Der Portfoliomanager des ETF kann Wertpapiere jederzeit verkaufen, auch wenn diese verliehen sind, da die Wertpapierleihe keinen Einfluss auf den grundlegenden Anlageprozess hat.
  7. Das Besicherungsniveau wird gemäss Ziffer (2) oben angepasst.

Wie werden die Wertpapierdarlehen bei den in Luxemburg ansässigen UBS ETFs besichert?

Wertpapierleihgeschäfte sind bei den in Luxemburg errichteten UBS ETFs vollständig besichert. Die luxemburgische Aufsichtsbehörde schreibt eine Mindestbesicherung von 90% vor; UBS ETFs nehmen jedoch eine Überbesicherung von 105% vor. UBS ETFs akzeptieren nur von G-10-Staaten (ohne Japan und Italien) sowie Österreich, Dänemark, Finnland, Norwegen und Neuseeland ausgegebene Wertpapiere sowie weltweite Aktien. Die Sicherheiten werden in einem Depot gehalten, das von der Bilanz des Vermittlers völlig getrennt ist. Weitere Massnahmen zur Risikominderung sind eine sorgfältige Auswahl der Entleiher und die tägliche Neubewertung der Darlehen und Sicherheiten.

Wie werden die Wertpapierdarlehen bei den in der Schweiz ansässigen UBS ETFs besichert?

Wertpapierleihgeschäfte sind bei den in der Schweiz ansässigen UBS ETFs vollständig besichert. UBS AG verfügt über einen sehr robusten Besicherungsprozess, der im Einklang mit den Bestimmungen der KKV (Kollektivanlagenverordnung - anwendbares Recht) und der FINMA (Aufsichtsbehörde) steht. UBS ETFs nehmen eine Überbesicherung von mindestens 105% vor. Als Sicherheiten dienen liquide Mittel, darunter Staatsanleihen, liquide Aktien (mit einem Risikoabschlag von 15%) und Anleihen, die von einer von der FINMA anerkannten Ratingagentur bewertet wurden. Weitere Konzentrationsgrenzen sorgen für eine gute Diversifikation des Besicherungsportfolios. Durch eine tägliche Neubewertung zu Marktpreisen wird sichergestellt, dass der Wert der Sicherheiten an den entsprechenden Beleihungswert angepasst wird. Die Sicherheiten werden im Namen des Verleihers auf ein gesondertes Sicherheitenkonto übertragen, das von der Konkursmasse der UBS AG getrennt ist.

Welche Obergrenze gilt bei UBS ETFs für die Wertpapierleihe?

UBS hat die Ausleihquote jedes UBS ETFs auf 50% seines verwalteten Vermögens begrenzt. In der Praxis ist die tatsächliche Ausleihquote in der Regel deutlich niedriger.

Wie sollte ich die Performance eines ETF beurteilen?

Die Performance eines ETF sollte mit der Wertentwicklung des Index und anderer ETFs auf denselben Index verglichen werden. Hilfreich ist ein Vergleich der Performance über mehrere Jahre, da sich der beste ETF auf ein Produkt von Jahr zu Jahr ändern kann. Bei ETFs, die jährliche oder halbjährliche Dividenden ausschütten, sollten diese Zahlungen wiederangelegt werden, um einen adäquaten Vergleich mit ETFs ohne Dividendenausschüttungen zu ermöglichen.

Wie wirken sich Wertpapierleihgeschäfte auf die Performance aus?

ETFs führen Wertpapierleihgeschäfte durch, um einen Mehrertrag für den Fonds zu erzielen, der die Performance positiv beeinflusst. Bei Fonds mit sehr begehrten Anlagen (unter dem Gesichtspunkt der Wertpapierleihe), wie etwa europäischen Aktien, können die zusätzlichen Einnahmen die Verwaltungsgebühren des Fonds teilweise oder mehr als aufwiegen.

Welche Kosten können sich negativ auf die Performance auswirken?

Auf die Performance des Fonds können sich mehrere Faktoren negativ auswirken: Verwaltungsgebühren, Kosten für die Sicherheiten, Handelskosten, Neugewichtungskosten und die Belastung durch die Barposition (je nach der Indexperformance kann sich die Barposition allerdings auch positiv auswirken). Dies sind die grundsätzlichen Kosten für die Verwaltung des Fonds. Die Verwaltungsgebühren sind vermutlich der sichtbarste Kostenfaktor, sollten jedoch nicht die einzige Überlegung darstellen. Handelskosten, Neugewichtungskosten und die Belastung durch die Barposition sind Faktoren, die die Bedeutung eines kompetenten Anbieters verdeutlichen. Kompetente ETF-Anbieter wie UBS zeichnen sich durch ein erfahrenes Portfoliomanagement-Team, spezialisierte Index-Research-Analysten und globale Handelskompetenzen aus. Diese Merkmale spielen eine entscheidende Rolle bei der Begrenzung der Kosten, die sich negativ auf die Performance des ETF auswirken können.

Welche Tracking-Error-Ursachen bestehen bei UBS ETFs?

Bei physisch replizierten ETFs können folgende Umstände einen Tracking Error verursachen: unterschiedliche Quellenbesteuerung bei Index und Fonds, unterschiedliche Wiederanlagetermine für Dividenden, Belastung durch eine zu hohe Barposition, Management von Indexereignissen und Erträge aus Wertpapierleihgeschäften.

Daher ist es wichtig, dass das Portfoliomanagement langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der passiven Verwaltung besitzt. Das Portfoliomanagement-Team von UBS verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung.

Bei synthetisch replizierten UBS ETFs besteht ein Tracking Error von null.

Was versteht man unter TER (Total Expense Ratio)?

Unter Total Expense Ratio (TER) versteht man die Gesamtkostenquote eines ETF. Die Gesamtkostenquote entspricht dem Verhältnis zwischen den Gesamtkosten und der durchschnittlichen Grösse eines Fonds während eines Geschäftsjahres. Als Kosten gelten dabei alle Aufwendungen gemäss Erfolgsrechnung, einschliesslich Management-, Verwaltungs-, Depot-, Revisions-, Rechts- und Beratungsgebühren.

Wie wird die Liquidität eines ETF ermittelt?

Im Zusammenhang mit ETFs spricht man von zweierlei Arten von Liquidität. Dies ist zum einen die börsliche Liquidität für den Sekundärmarkt. Bestimmte Market Maker (wie z.B. die Commerzbank im Falle der UBS ETFs) haben vertragliche Vereinbarungen mit den Börsen und sind verpflichtet, während der Handelsstunden kontinuierlich Kurse zu stellen und dabei niedrige Spannen und folglich eine hohe Liquidität zu gewährleisten. Daher bemisst sich die Liquidität von ETFs an der Zahl der börsenkotierten Aktien in Verbindung mit der Höhe der Spannen. Zum anderen wird die Liquidität eines ETF an der Liquidität der zugrunde liegenden Anlagen selbst gemessen. Wenn die Basiswerte des Fonds illiquide sind, kann dies zu Schwierigkeiten bei der Schaffung neuer Anteile führen. Da der Market Maker offene Positionen mit dem Basiswert absichern muss, schlägt sich die Liquidität des Basiswerts in der Liquidität des ETF am Sekundärmarkt nieder. Der einfachste Massstab für die Beurteilung der Liquidität ist die Geld-Brief-Spanne. Hier sollten Sie auf niedrige Spannen und ein ausreichendes Geld-Brief-Volumen achten.

Was sind Geld-Brief-Spannen?

Die Geld-Brief-Spanne bei ETFs ist die Differenz zwischen den von Market Makern gestellten Kursen für einen sofortigen Verkauf (Briefkurs) und einen sofortigen Kauf (Geldkurs). Die Höhe der Geld-Brief-Spanne eines Wertpapiers ist ein Mass für die Liquidität des Marktes und die Höhe der Transaktionskosten. Der eine Transaktion auslösende Anleger fragt Liquidität nach, und die Gegenpartei der Transaktion, der Market Maker, bietet Liquidität an. Anleger erteilen Bestensaufträge, und der Market Maker erteilt Limit-Aufträge. Bei einem Kauf und Verkauf («Round Trip») zahlt der Anleger die Spanne, und der Market Maker nimmt die Spanne ein. Die Geld-Brief-Spanne ist ein anerkanntes Mass der Liquiditätskosten von ETFs. An jeder normierten Börse setzen sich die Transaktionskosten nahezu komplett aus zwei Elementen zusammen – den Brokerkommissionen und den Geld-Brief-Spannen (Liquiditätskosten).

Was bedeutet OTC-Handel?

Over-the-Counter-Handel (OTC-Handel) oder auch ausserbörslicher Handel ist der direkte Handel von ETFs zwischen Anleger und autorisiertem Marktteilnehmer. Im Gegensatz dazu erfolgt der börsliche Handel über für den Handel vorgesehene Einrichtungen (d.h. Börsen), wie z.B. Futures- oder Wertpapierbörsen.

Wer darf Anteile eines UBS ETF zeichnen?

Dies ist nur autorisierten Marktteilnehmern gestattet, die mit dem ETF einen entsprechenden Teilnahmevertrag geschlossen haben.

Was ist ein autorisierter Marktteilnehmer oder autorisierter Partner?

Autorisierte Marktteilnehmer oder autorisierte Partner sind solche, die mit dem ETF einen entsprechenden Teilnahmevertrag geschlossen haben. Der autorisierte Marktteilnehmer kauft oder verkauft Anteile eines ETF direkt vom bzw. an den Fonds, die in der Regel in Sachwerten in Form von Körben der zugrunde liegenden Wertpapiere oder gegen Bargeld eingetauscht werden. Autorisierte Marktteilnehmer können zwar auch langfristig in die ETF-Anteile investieren, agieren jedoch in der Regel als Händler am offenen Markt. Sie nutzen dabei ihre Möglichkeit zum Tausch von Schaffungseinheiten («Creation Units») gegen die zugrunde liegenden Wertpapiere, um für eine Liquidität der ETF-Anteile zu sorgen und dafür, dass ihr Marktpreis innerhalb eines Börsentages in etwa dem Nettoinventarwert der Basiswerte entspricht.

Gelten für den Kauf von ETFs über UBS e-Banking besondere Bedingungen?

Bei UBS e-Banking-Transaktionen bis zu einem Volumen von CHF 200 000 wird ein Nachlass von 25% gegenüber den Brokerkommissionen gewährt.

Können UBS ETFs an der Frankfurter Wertpapierbörse gekauft werden, auch wenn der Fonds nicht zum Vertrieb in Deutschland zugelassen ist?

Ein Fonds ohne Vertriebszulassung für Deutschland kann nicht an der Wertpapierbörse in Frankfurt kotiert werden. Das gleiche gilt für die Schweiz (d.h., ein nicht für die Schweiz zugelassener ETF darf nicht an der SIX Swiss Stock Exchange kotiert werden).

Wann fällt die eidgenössische Stempelabgabe an?

Die eidgenössische Stempelabgabe in Höhe von 0,075% fällt bei ETF-Transaktionen an der SIX Swiss Exchange für in der Schweiz ansässige ETFs an. Bei in der Schweiz kotierten Fonds mit Sitz ausserhalb der Schweiz (wie z. B. in Luxemburg und Irland ansässigen UBS ETFs) beträgt die eidgenössische Stempelsteuer 0,15%.

Wie erfolgt die Währungsabsicherung bei Rohstoff-ETFs? Wie hoch ist das Restrisiko bei CHF oder EUR gegenüber dem USD?

Die synthetisch replizierten Rohstofffonds erzielen die Performance des Index mit einem Tracking Error von null und einer festgelegten Gesamtbelastung. Der Anleger sollte bei der Beurteilung des Währungsrisikos auf die Berechnung des abgesicherten Index achten. Der Währungseffekt des abgesicherten Index auf den Index in der Basiswährung ist minimal, da der abgesicherte Index täglich unter Anwendung des korrekten Wechselkurses auf den Index in der Basiswährung berechnet wird.

Werden auf UBS ETFs Dividenden ausbezahlt?

UBS ETFs sind ausschüttend und zahlen Dividenden aus, wenn die zugrunde liegenden Wertpapiere im Fonds Dividenden ausschütten. Zwischendividenden sind möglich. Die in Luxemburg und Irland domizilierten physisch replizierten UBS ETFs schütten zweimal jährlich die aufgelaufenen Dividenden (auf Aktien-ETFs) respektive Coupons (auf Anleihen-ETFs) aus. Auch hier sind Zwischendividenden möglich. Synthetisch replizierte UBS ETFs mit Domizil in Irland hingegen reinvestieren (thesaurieren) die Dividende.

Wann erfolgen die Dividendenzahlungen?

Für die physisch replizierten in Luxemburg und in Irland ansässigen ETFs werden in der Regel eine Zwischendividende im Juli und eine Schlussdividende im Januar ausgeschüttet.

Werden die Dividenden brutto oder netto ausbezahlt?

UBS ETFs mit Steuerdomizil Luxemburg und Irland zahlen die Dividenden in der Regel brutto.

Wo finde ich Informationen zu den Dividendenzahlungen?

UBS publiziert den Ex-Tag und den Auszahlungstag auf der Webseite:


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