ETFs - eine Einführung Wissenswertes über Exchange Traded Funds und wie ETFs funktionieren

Lead ETFs bzw. Indexfonds gehören zu den beliebtesten Anlageinstrumenten. Viele Anleger nutzen ETF Fonds zur Realisierung langfristiger Sparziele wie dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge.

ETFs – eine Einführung

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein Fonds, der die Wertentwicklung des ihm zugrunde liegenden Index abbildet und der an der Börse ge- und verkauft werden kann. Im Gegensatz zu handelsüblichen Fonds verfolgen ETFs nicht das Ziel, besser sein zu wollen als der Markt. Verschiedene Studien belegen: Kaum ein Fondsmanager kann auf langer Sicht eine bessere Wertentwicklung erzielen, als der Index, an dem er sich orientiert.

Ebenso wie ein klassischer Fonds ist ein ETF ein Sondervermögen, ist also von einer Zahlungsunfähigkeit des ETF-Anbieters nicht betroffen. Im Gegensatz zu einem klassischen Fonds bildet ein ETF stur einen Index ab. Die Kosten für das Fondsmanagement fallen deutlich geringer aus als bei herkömmlichen Investmentfonds.

ETFs haben keine Laufzeitbegrenzung und können genauso wie Aktien jederzeit an der Börse und ausserbörslich gehandelt werden. Da ETFs an einen zugrunde liegenden Index gekoppelt sind, handelt es sich um passive Anlageinstrumente, die lediglich die Wertentwicklung ihres Basiswertes nachvollziehen. Steigt der Wert des zugrunde liegenden Index, steigt auch der Wert des ETFs. Umgekehrt ist es genauso: Sinkt der Index, sinkt auch der ETF Indexfonds.

Die ersten ETFs wurden 1993 in den USA gelistet und können seit ihrer Einführung auf ein stetiges Wachstum zurückblicken. Seit der Jahrtausendwende sind Exchange Traded Funds auch in Deutschland handelbar. In den letzten Jahren stieg nicht nur die Popularität der Indexfonds an, auch die ETF Auswahl nahm stetig zu. ETFs sind auf eine Vielzahl von Basiswerten in einer Reihe von Anlageklassen (z.B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilen) erhältlich.

Was sind die grundlegenden Eigenschaften von ETFs?

Diversifikation

Mithilfe von ETFs können Sie Ihr Portfolio auf besonders kostengünstige und effiziente Weise diversifizieren, indem Sie Risiken auf mehrere Risikoträger verteilen und so das Risikoprofil Ihrer Anlage optimieren. Da ETFs einen Index abbilden, können Sie mit nur einer Transaktion einen ganzen Markt abdecken.

Sicherheit

Ebenso wie herkömmliche Fonds stellen ETFs ein Sondervermögen dar. Sie sind von einer eventuellen Insolvenz des ETF-Anbieters oder der Depotbank nicht betroffen, da das Fondsvermögen nicht in die Konkursmasse einbezogen wird.

Kosteneffizienz

Bei ETFs fallen keine Ausgabe- oder Rücknahmeaufschläge an, sondern lediglich die Transaktionskosten für Kauf oder Verkauf eines ETFs. Darüber hinaus fällt lediglich eine geringe Verwaltungsgebühr an.

Transparenz

ETFs sind besonders transparente Anlageinstrumente, denn sie erzielen die Wertentwicklung des ihnen zugrunde liegenden Index abzüglich der Gebühren. Alle wichtigen Handels- und andere Information können auf Tagesbasis oder in Echtzeit eingesehen werden. Bei UBS ETFs wird der indikative Nettoinventarwert während der üblichen Handelszeiten alle 15 Sekunden berechnet.

Flexibilität

ETFs können einfach gekauft und wieder verkauft werden - auch innerhalb eines Tages. Anleger können innerhalb von Sekunden eine Marktmeinung umsetzen. Aufgrund dieser Eigenschaften können ETFs in vielfältiger Weise als Teil einer Anlagestrategie eingesetzt werden: für langfristiges Wachstum, kurzfristige Handelsmöglichkeiten oder zur teilweisen Absicherung eines Portefeuilles.


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