Nachhaltigkeit: Unsere Vision für 2020

Nachhaltige Investitionen machen Fortschritte bei wachsender Akzeptanz






Ein Interview mit Michael Baldinger

Head of Sustainable and Impact Investing

UBS Asset Management und Responsible Investor haben institutionelle Investoren weltweit nach ihren Erwartungen an nachhaltige Investitionen befragt. Erfahren Sie, was sie uns geantwortet haben.
 

Es steht außer Frage, dass das Klima für unsere Kunden in allen Bereichen auch künftig dringende Priorität haben wird.

Ganz sicher. Es steht außer Frage, dass das Klima für unsere Kunden in allen Bereichen auch künftig dringende Priorität haben wird.
 
2019 haben wir zusammen mit Responsible Investor eine globale Umfrage unter institutionellen Investoren mit einem Volumen von 19,02 Billionen1 Euro durchgeführt – das ist ein wesentlicher Teil der globalen Asset-Eigentümer. Und sie haben uns sehr deutlich gesagt, dass Umweltfaktoren ein wesentlicher Grund für die Einbindung von ESG-Analysen (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) in ihre Anlageprozesse waren. Europäische Asset-Eigentümer gingen noch weiter. Die Mehrheit sagte, dass Umweltfaktoren bei der Unternehmensanalyse in den nächsten fünf Jahren sogar wichtiger werden könnten als finanzielle Faktoren. Wenn wir über den institutionellen Markt hinaus das Segment der sehr vermögenden Privatkunden (UHNW-Kunden) betrachten, zeigt sich ein ähnliches Muster. „Return on Values“, eine Umfrage unseres Bereichs Wealth Management im Jahr 2018, ergab, dass UHNW-Investoren die Auswirkungen auf die Umwelt vergleichbar hoch priorisieren. Die Kundennachfrage ist also eindeutig stark.

Wie könnte sich die Geschichte entwickeln? Ein Bereich, der 2020 einen starken Schwerpunkt bilden sollte, umfasst die unternehmerische Verantwortung („Stewardship“) – einschließlich Investorenengagement, Stimmrechtsvertretung und Arbeit an Resolutionen, die zu Nachhaltigkeitszielen führen – sowie die Rolle, die sie beim Übergang von Unternehmen zu kohlenstoffärmeren Geschäftsmodellen spielen kann.
 
Das Jahr 2019 hat die Stärke von Investorenkoalitionen wie Climate Action 100+ gezeigt, der wir angehören. Die Gruppe war eine starke Stimme und hat Einfluss auf Unternehmen ausgeübt, um deren Wandel zu kohlenstoffärmeren Geschäftsmodellen zu prägen und zu motivieren. Diese Dialoge haben zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt. So hat sich ein globaler Energiekonzern als direkte Folge des Investorenengagements unter Leitung von UBS Asset Management, HSBC Global Asset Management und Storebrand Asset Management im Rahmen von Climate Action 100+ zu signifikanten zusätzlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel verpflichtet.
 
Neben dem Thema Engagement stand die Stimmrechtsvertretung der Asset Manager zunehmend unter Beobachtung, und ich nehme an, dies wird sich 2020 sicher fortsetzen. Es wird zunehmend gefordert, dass die Stimmrechtsvertretung der Firmen mit ihren öffentlichen Äußerungen, vor allem zum Klimawandel, übereinstimmen sollte. In einigen Fällen ist erkennbar geworden, dass beides ziemlich deutlich voneinander abweicht.
 
Wir sind der Meinung und haben die Erwartung, dass Unternehmen eine gut formulierte Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen besitzen, ihre Ziele deutlich machen und über Fortschritte berichten sollten. Unsere Abstimmungsbilanz spiegelt dies wider. Wir haben stets anerkannt, dass die Stimmabgabe ein wichtiger Teil der treuhänderischen Pflicht gegenüber unseren Kunden ist und einen festen Bestandteil unseres Anlageprozesses und allgemeinen Stewardship-Konzeptes darstellt. Deshalb waren wir sehr erfreut, als UBS Asset Management von ShareAction als fortschrittlichster Manager bei der Abstimmung über Klimaresolutionen eingestuft wurde. Lesen Sie die Mitteilung hier.

Asien und insbesondere Japan bieten aus unserer Sicht großes Wachstumspotenzial. Wegbereiter dieses Trends ist nicht zuletzt Hiro Mizuno, CIO des Japanese Government Pension Investment Fund, des größten Pensionsfonds der Welt.
 
Mizuno ist überzeugter Verfechter der ESG-Integration. In einem Bloomberg-Interview in diesem Jahr wurde er als „Agent des Wandels für ESG in Japan“ beschrieben, der „die breite Unterstützung des öffentlichen und privaten Sektors für ESG-Integration2und -Investitionen mobilisiert.“
 
Aus unseren Umfragen geht hervor, dass in Asien, Ozeanien und Afrika mehr Asset-Eigentümer beabsichtigen, ESG zukünftig in ihre Anlageprozesse zu integrieren. In Japan hat sich fast jeder dritte Befragte als ESG-Anwender eingestuft.
 
Weltweit unterstützen Organisationen wie Climate Action 100+ weiterhin das Engagement der Investoren, wobei sie das gemeinsame Gewicht von mehr als 370 globalen Investoren und über 35 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen einsetzen. Gemeinsam haben wir in verschiedenen Branchen bedeutende Fortschritte erzielt, auch bei der größten Herausforderung, der Dekarbonisierung, bei der eine Reihe großer globaler Unternehmen bereits substanzielle Verpflichtungen zu Netto-Null-Emissionen eingegangen ist. Wir werden mit den 25 Koalitionen, in denen wir aktiv sind, und vor allem mit den fünf, an deren Spitze wir stehen, weiterhin daran arbeiten, die größten Unternehmen der Welt zu notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu drängen.

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