UBS Year Ahead 2021

Erfahren Sie mehr über unseren Ausblick für 2021.


 

Herzlich willkommen beim Year Ahead 2021

In einem «Jahr der Erneuerung» kehrt die Welt unseres Erachtens zur Normalität zurück, obwohl die Unsicherheit fortbesteht. Zugleich steuern wir beschleunigt auf eine veränderte Zukunft zu.

Das Börsenthema 2020 lautete: auf solide, grosskapitalisierte und US-amerikanische Titel setzen. 2021 wird das Jahr der Zykliker sowie der kleinkapitalisierten und globalen Werte sein, denn die von den Lockdowns am schwersten betroffenen Sektoren und Märkte beleben sich allmählich. 

Zugleich beschleunigt sich die Dynamik, mit der die Wirtschaft in die Zukunft steuert. Für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger führt daher kein Weg an den Disruptoren vorbei, die unsere Welt digitaler und nachhaltiger machen. Hervorzuheben sind hier Greentech, Fintech und Healthtech sowie die Nutzniesser der Einführung von 5G. 

Wir hoffen, dass dieser Jahresausblick Year Ahead 2021 aufschlussreiche Erkenntnisse darüber bietet, wie sich eine Welt in rasantem Wandel auf die Kapitalanlagen auswirkt. Wir freuen uns, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und Ihnen bei der zukünftigen Gestaltung Ihres Portfolios zu helfen.

Unsere Einschätzung und Anlageideen

Erholung

Unsere Einschätzung

Wir erwarten, dass im 1. Halbjahr 2021 breitflächig ein Impfstoff eingeführt wird, sodass die weltweite Produktion und die Unternehmensgewinne bis zum Jahresende wieder auf ihre Höchststände von vor der Pandemie zurückkehren können.

Anlageideen

  • Diversifikation für die nächste Etappe mit einem Engagement in globalen Aktien, zyklischen Titeln mit Aufholpotenzial und langfristigen Gewinnern.
  • Umschichtung aus US-Large-Caps und globalen Basiskonsumgüterwerten.

Zinsen

Unsere Einschätzung

Für 2021 rechnen wir kaum mit einer Inflationsgefahr und erwarten, dass die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben.

Anlageideen

  • Jagd nach Rendite in ausgewählten Crossover-Anleihen, USD-Staatsanleihen aus Schwellenländern und asiatischen Hochzinsanleihen. Alternative Ertragsquellen beinhalten den Verkauf von Volatilität und die Nutzung von Fremdkapital.
  • Diversifikation weg von niedrig verzinsten Geldmarktanlagen und Anleihen.

USA

Unsere Einschätzung

Die neue politische Führung wird unseres Erachtens zu zusätzlichen Konjunkturimpulsen und einer stärker vorhersehbaren Politik führen. Dementsprechend wird es an den Märkten zu einem Favoritenwechsel kommen.

Anlageideen

  • Mid Caps und Industriewerte der USA dürften ein höheres Gewinnwachstum ausweisen als US-Large-Caps.
  • Ausrichtung auf einen schwächeren US-Dollar und Diversifikation in G10-Währungen.

Langfristige Anlagen

Unsere Einschätzung

Die zukünftigen Renditen werden voraussichtlich über alle bedeutenden finanziellen Vermögenswerte hinweg niedriger als in den letzten Jahren sein. Der Ausblick für Aktien und andere reale Vermögenswerte ist aber besser als für Staatsanleihen und Geldmarktanlagen.

Anlageideen

  • Investition in «die nächste grosse Sache» durch Umschichtung bestehender Positionen in Technologiewerten in 5G, Fintech, Healthtech und Greentech.
  • Diversifikation in Private Equity, indem bis zu 20% des Engagements in kotierte Aktien in Private Equity umgeschichtet werden.
 

Unser Webcast zum Year Ahead

Schauen Sie sich die Aufzeichnung unseres Webcasts vom 14. Dezember noch einmal an. Maximilian Kunkel (Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und Österreich) und Prof. Dr. Roland Koch (Aufsichtsratsvorsitzender der UBS Europe SE) präsentieren unseren Jahresausblick 2021.

Kapitel 1

Jahr der Erneuerung

Das Jahr 2020 brachte eine beispiellose Unterbrechung der Wirtschaftsaktivitäten, eine Verschmelzung von geld- und fiskalpolitischen Massnahmen und die Wahl einer neuen politischen Führung in den USA 2021 werden wir nach und nach zur Normalität wie vor der Pandemie zurückkehren und uns zugleich noch schneller Richtung Zukunft «nach Corona» bewegen.

Kapitel 2

Zentrale Fragen

Wir erwarten, dass die weltweite Wirtschaftsleistung und die Unternehmensgewinne bis Ende 2021 wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Dies dürfte konjunkturempfindlichen Märkten und Sektoren eine Outperformance ermöglichen. Ein beschleunigter Wandel bedeutet aber auch, dass es wichtig ist, in strukturellen Wachstumswerten engagiert zu bleiben.

Kapitel 3

Anlageeinschätzungen

Wir erwarten 2021 steigende Aktienmärkte. In einem Jahr der Erneuerung gehen wir zudem davon aus, dass manche Nachzügler von 2020 aufholen werden. Anleger müssen global denken, auf Titel mit Aufholpotenzial achten und Ausschau nach langfristigen Gewinnern halten.

Kapitel 4

Das Jahrzehnt des Wandels

Die globale Coronavirus-Pandemie hat viele Trends beschleunigt, die zu Beginn dieses Jahrzehnts des Wandels bereits angelaufen waren. Wir sind der Auffassung, dass die Welt nach der Krise höher verschuldet, ungleicher und lokaler sein wird – aber auch digitaler und nachhaltiger.

Kapitel 5

Anlageideen

Unserer Meinung nach wird es sich im nächsten Jahrzehnt lohnen, in Unternehmen zu investieren, die andere Sektoren mit disruptiven Technologien verändern. Wir erwarten, dass «die nächste grosse Sache» im Fintech-, Healthtech- oder Greentech-Sektor stattfindet und durch die weltweite Einführung der 5G-Technologie ermöglicht und beschleunigt wird.

Kapitel 6

Anhang

2020 hatten die Entscheidungen in einem Bereich der Politik beispiellose Auswirkungen auf andere Bereiche. Die Gesundheits- und Wirtschaftspolitik verschmolzen, die Fiskal- und Geldpolitik arbeiteten als eine Einheit zusammen und Menschen sowie Maschinen mussten sich einander annähern, obwohl die soziale Distanzierung die Menschen stärker voneinander entfernte.

 

Das Jahr 2020 brachte eine beispiellose Unterbrechung der Wirtschaftsaktivitäten, eine Verschmelzung von geld- und fiskalpolitischen Massnahmen und die Wahl einer neuen politischen Führung in den USA. 2021 werden wir nach und nach zur Normalität wie vor der Pandemie zurückkehren und uns zugleich noch schneller Richtung Zukunft «nach Corona» bewegen.

Wir glauben, dass die Zulassung und Markteinführung eines Coronavirus Impfstoffs bis zum 2. Quartal, der Kurs der Fiskalpolitik sowie das in einer Pattsituation der Legislative resultierende Votum der US-Wähler dazu führen werden, dass sich bis zum Jahresende die Unternehmensgewinne in den meisten Regionen auf Niveaus wie vor der Pandemie erholen können. Wir gehen auch davon aus, dass konjunktursensitivere Märkte und Sektoren, von denen sich viele 2020 eher schwächer entwickelt haben, im Jahr 2021 eine Outperformance erzielen werden. Unsere bevorzugten Bereiche sind unter anderem Small und Mid Caps, ausgewählte Finanz- und Energiewerte sowie die Sektoren Industrie und zyklische Konsumgüter.

Die Zinsen werden unseres Erachtens niedrig bleiben und die Staatsausgaben hoch, da die Politik versucht, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie möglichst gering zu halten. Kurzfristig glauben wir in Anbetracht des niedrigen Inflationsrisikos, dass auf USD lautende Staatsanleihen der Schwellenländer (Emerging Markets, EM), asiatische Hochzinsanleihen und ausgewählte «Crossover- Anleihen» mit Kreditratings von «BBB» und «BB» den Anlegern weiterhin positive Realrenditen bieten. Langfristig besteht die Gefahr, dass die Staaten bei den Ausgaben entweder zu weit oder dann vielleicht nicht weit genug gehen. Für Anleger bedeutet das, dass sie sich über alle Regionen hinweg möglicherweise auf höhere Inflations- und Disinflationsrisiken einstellen müssen.

Was die politische Führung in den USA betrifft, sind für die Zeit ab 2021 die Karten neu gemischt; wir glauben, dass auch die Marktführung in neue Hände geht. Wir erwarten, dass Konjunkturpakete und verlässlicher vorhersagbare aussenpolitische Beziehungen zyklische Sektoren und Titel, darunter die Industrie und Mid Caps, unterstützen werden. Wir erwarten aber auch, dass höhere Defizite den US-Dollar schwächen werden.

Die Coronavirus-Pandemie hat die meisten langfristigen Trends, die bereits vorher eingesetzt hatten, nicht beendet, sondern beschleunigt. Unserer Auffassung nach dürfte die höher verschuldete, ungleichere und lokalere Welt für traditionelle Anlageklassen zu unterdurchschnittlichen langfristigen Renditen führen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir die Chance haben, höhere Erträge zu erzielen, wenn wir uns in den Bereichen 5G, Fintech und Healthtech auf eine digitalere und im Greentech-Sektor auf eine nachhaltigere Zukunft einstellen.

Szenarioanalyse

Anlageeinschätzung

Negatives Szenario

Eine diversifizierte Absicherungsstrategie mit Gold, dynamischen Allokationsstrategien, langer Duration und Optionsstrukturen

Erholung von der Pandemie

Positives Szenario

Ein hochwirksamer Impfstoff ist in führenden Volkswirtschaften bis zum 1. Quartal 2021 allgemein verfügbar.

Soziale Aktivitäten normalisieren sich bis zum 2. Quartal 2021.

Das BIP der Industrieländer liegt bis Ende 2021 wieder auf Vor-Pandemie-Niveau.

Basisszenario

Ein wirksamer Impfstoff ist in führenden Volkswirtschaften bis zum 2. Quartal 2021 allgemein verfügbar.

Covid-19-Infektionswellen treten in der ersten Jahreshälfte erneut auf. Dank kurzfristiger Einschränkungen und mässiger Angst der Öffentlichkeit können sich die sozialen Aktivitäten im Zuge der Einführung der Impfstoffe jedoch bis zum 3. Quartal 2021 normalisieren.

Das BIP der Industrieländer liegt bis zum Jahr 2022 wieder auf Vor-Pandemie-Niveau.

Negatives Szenario

Die Verfügbarkeit von Impfstoffen verzögert sich oder sie sind weniger wirksam als ursprünglich angenommen.

Die Angst der Öffentlichkeit vor Covid-19 ist erhöht und Restriktionen für die Geschäfts-tätigkeit treten 2021 wiederholt auf und führen dazu, dass sich die sozialen Aktivitäten erst Ende 2021 wieder normalisieren.

Das BIP der Industrieländer liegt bis zum Jahr 2023 wieder auf Vor-Pandemie-Niveau.

Wirtschaftspolitik

Positives Szenario

Die Zentralbanken verfolgen weiterhin eine akkommodierende Geldpolitik, auch wenn im späteren Jahresverlauf eine Straffungstendenz bestehen dürfte.

Niedrige Realzinsen und ein schwächerer US-Dollar stützen das Weltwirtschaftswachstum.

Basisszenario

Die Zentralbanken behalten ihre akkommodierende Geldpolitik bei.

Die Realzinsen sind weiterhin stabil auf niedrigem Niveau.

Negatives Szenario

Die Unterstützung durch die Geldpolitik wird verstärkt, um die Auswirkungen des schwachen Wachstums auszugleichen. Sie könnte jedoch bei einem unerwarteten Inflationsanstieg zurückgefahren werden.

Die Realzinsen steigen zunächst, tendieren dann aber nach unten.

Geopolitik

Positives Szenario

Die US-Regierung kann sich auf ein unerwartet grosses Konjunkturpaket von fast USD 2 Bio. einigen. 

Die Regierung Biden beginnt mit einer teilweisen Rücknahme bestehender Zölle auf Exporte von China, wodurch das Weltwirtschaftswachstum unterstützt wird.

Basisszenario

Die US-Regierung beschliesst ein Konjunktur -paket im Wert von USD 500 Mrd. bis
USD 1000 Mrd. und nimmt keine Steuer-erhöhung vor.

Die Beziehungen zwischen den USA und China bleiben langfristig problematisch, die Aussenpolitik des designierten Präsidenten Joe Biden ist jedoch vorhersagbarer als die seines Vorgängers.

Negatives Szenario

Die laufenden rechtlichen Anfechtungen des US-Wahlergebnisses oder parteipolitische Meinungsverschiedenheiten sorgen für Unsicherheit über die Fiskalpolitik.

Die Handelsspannungen zwischen den USA und China eskalieren erneut; die fundamentale geostrategische Rivalität zwischen den USA und China wird durch die neue US-Regierung nicht abgebaut.

Prognosen Anlageklassen

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

Positives Szenario

Positives Szenario

Basisszenario

Basisszenario

Negatives Szenario

Negatives Szenario

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

S&P 500 (aktuell: 3532)

Positives Szenario

4,000

Basisszenario

3,800

Negatives Szenario

2,900

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

Euro Stoxx 50 (aktuell: 3443)

Positives Szenario

3,900

Basisszenario

3,600

Negatives Szenario

2,800

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

MSCI EM (aktuell: 1192

Positives Szenario

1,390

Basisszenario

1,280

Negatives Szenario

900

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

SMI (aktuell: 10 361)

Positives Szenario

11,500

Basisszenario

11,000

Negatives Szenario

8,800

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

USD-IG-Spread (aktuell: 82 Bp.)

Positives Szenario

60bps

Basisszenario

80bps

Negatives Szenario

200bps

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

USD-HY-Spread (aktuell: 422 Bp.)

Positives Szenario

350bps

Basisszenario

400bps

Negatives Szenario

700bps

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

EMBIG-Spread (aktuell: 375 Bp.)

Positives Szenario

280bps

Basisszenario

340bps

Negatives Szenario

550bps

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

EURUSD (aktuell: 1.18)

Positives Szenario

1.25

Basisszenario

1.22

Negatives Szenario

1.12

Ziele für die Anlageklassen bis Juni 2021

Gold (aktuell: USD 1875 je Feinunze)

Positives Szenario

USD 1600 bis USD 1700 je Feinunze

Basisszenario

USD 1950 je Feinunze

Negatives Szenario

USD 2200 bis USD 2300 je Feinunze

Unser Webcast zum Year Ahead

Schauen Sie sich die Aufzeichnung unseres Webcasts vom 14. Dezember noch einmal an. Maximilian Kunkel (Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und Österreich) und Prof. Dr. Roland Koch (Aufsichtsratsvorsitzender der UBS Europe SE) präsentieren unseren Jahresausblick 2021.

 

Frage 1

Wie schnell wird sich die Weltwirtschaft erholen?

Wir erwarten, dass die weltweite Wirtschaftsleistung und die Unternehmensgewinne bis Ende 2021 wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Dies dürfte konjunkturempfindlichen Märkten und Sektoren eine Outperformance ermöglichen. Ein beschleunigter Wandel bedeutet aber auch, dass es wichtig ist, in strukturellen Wachstumswerten engagiert zu bleiben.

2020 wird eines der schlechtesten Jahre für die Weltwirtschaft seit über 70 Jahren sein. Unseres Erachtens wird China als einzige grosse Volkswirtschaft wachsen. Für die US-Wirtschaft gehen wir von einem Wachstumsrückgang um rund 4% aus, wobei die Industrieländer insgesamt und die Schwellenländer ohne China wohl um 5% bis 6% schrumpfen werden.

48% aller Anleger schätzen die Aussichten der Weltwirtschaft während der nächsten zwölf Monate sehr oder etwas optimistisch ein. Bei einem Fünfjahreshorizont steigt der Wert auf 66%.

Quelle: UBS Investor Sentiment Umfrage für das 3. Quartal 2020

Danach erwarten wir aber, dass 2021 das Jahr der Erneuerung werden wird. In China hat sich die Wirtschaftstätigkeit bereits weitgehend normalisiert. Nach ermutigenden ersten Daten über die Wirksamkeit von Impfstoffen bleiben wir zuversichtlich, dass Impfungen bis zum 2. Quartal 2021 allgemein verfügbar sein werden. Dies dürfte zu einer nachhaltigen Erholung in Europa und den USA beitragen.

Falls sich dies bewahrheitet, sollten sich die Unternehmensgewinne rasch wieder erholen. Wir erwarten, dass die Gewinne in den Industrieländern im Jahr 2021 ungefähr den Stand von 2019 erreichen werden. Gleichzeitig rechnen wir damit, dass die Unternehmen der Schwellenländer im Jahr 2021 rund 15% mehr verdienen werden als 2019, was durch das robuste Gewinnwachstum in Asien ermöglicht wird.

Insgesamt werden die Gewinne im Jahr 2021 wohl auf den Stand von vor der Krise zurückkehren

CIO-Gewinnprognosen; 2019 auf 100 umbasiert

Gewinne, umbasiert

Gewinne, umbasiert

2019

2019

2020

2020

2021

2021

2022

2022

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

Gewinne, umbasiert

US

2019

100

2020

84.5

2021

103.3

2022

120.5

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

9.7%

Gewinne, umbasiert

Asien ohne Japan

2019

100

2020

98.7

2021

118.3

2022

137.3

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

9.9%

Gewinne, umbasiert

Euroraum

2019

100

2020

58.4

2021

85.7

2022

102.1

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

-6.8%

Gewinne, umbasiert

Grossbritannien

2019

100

2020

55.0

2021

75.9

2022

89.9

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

-16.5%

Gewinne, umbasiert

Schweiz

2019

100

2020

91.0

2021

101.9

2022

112.5

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

-2.4%

Gewinne, umbasiert

Schwellenländer

2019

100

2020

93.4

2021

114.5

2022

132.7

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

5.9%

Gewinne, umbasiert

Industrieländer

2019

100

2020

83.2

2021

103.8

2022

119.8

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

6.3%

Gewinne, umbasiert

Global

2019

100

2020

84.4

2021

105.2

2022

121.9

Aktienkursentwicklung im Jahresverlauf

6.3%

Eine Wiederbelebung der Wirtschaft und des Wachstums der Unternehmensgewinne dürfte auch eine erneute Outperformance der zyklischen Unternehmen und Märkte bedeuten, die sich 2020 unterdurchschnittlich entwickelt haben. Insbesondere erkennen wir ein Aufwärtspotenzial bei Small und Mid Caps, ausgewählten zyklischen Werten (vor allem in den Sektoren Industrie und zyklische Konsumgüter) und den Märkten ausserhalb der USA. 

Was wird nach der Erholung anders sein?

Durch die Pandemie wurde unsere Welt sowohl digitaler als auch lokaler. Nicht alle Unternehmen und Menschen werden in der Lage sein, sich daran anzupassen. Wir denken zwar, dass sich eine Investition in Unternehmen, die von einer zyklischen Erholung profitieren, für Anleger kurzfristig auszahlen sollte. Dies muss jedoch mit einem Engagement in den Disruptoren einhergehen, die den technologischen Wandel im bevorstehenden Jahrzehnt vorantreiben werden, so zum Beispiel 5G, Fintech, Healthtech und Greentech. 

Zugehörige Anlageideen

Frage 2

Wie weiter mit der Wirtschaftspolitik?

Wir erwarten, dass die Zinssätze 2021 niedrig und die Staatsausgaben hoch bleiben. Dies dürfte sich für Aktien und Anleihen als hilfreich herausstellen und zu einem schwächeren US-Dollar beitragen.

2020 kam es zu einer bisher beispiellosen Verschmelzung von Geld- und Fiskalpolitik: Zur Finanzierung von sozialen Hilfspaketen gingen Regierungen im Laufe des Jahres ein Gesamtdefizit von über 11% des weltweiten BIP ein, während die fünf grössten Zentralbanken der Welt Geld im Gesamtumfang von USD 5 Bio. druckten.

Auch 2021 werden die Regierungen unserer Meinung nach in die Bresche springen müssen, bis ein Impfstoff die Rückkehr zu einer normal funktionierenden Wirtschaft ermöglicht. Wir erwarten auch, dass die Zentralbanken die Zinsen niedrig halten werden, um das Wachstum und die Inflation zu unterstützen.

Zentralbanken druckten 2020 Geld im Wert von USD 5 Bio.

Summierte Zentralbankbilanzen: Fed, BoJ, BoE, EZB, SNB

Quelle: Fed, BoJ, BoE, EZB, SNB, UBS, per 20. Oktober 2020

Die längerfristige Entwicklung ist aber nicht so gut vorhersehbar.

Eine Möglichkeit wäre, dass die Regierungen vor dem Risiko höherer Schulden und einer steigenden Inflation zurückschrecken und deswegen ihre Staatsausgaben zu stark oder zu schnell verringern. Die Geldpolitik allein kann die Konjunkturerholung wahrscheinlich nicht ausreichend unterstützen. In diesem Szenario wäre also eine längere Phase mit Disinflation und niedrigerem Wachstum wahrscheinlich.

Nur 38% aller befragten Anleger sind besorgt, wie sich die Inflation auf das Erreichen ihrer allgemeinen oder finanziellen Ziele auswirken könnte.

Quelle: UBS Investor Sentiment Umfrage für das 3. Quartal 2020

Eher werden sich die Regierungen vermutlich mit Sparmassnahmen zurückhalten. Denn bislang haben sie zwar viel höhere Defizite angehäuft, aber ohne dass dadurch die Inflation oder die Fremdkapitalkosten gestiegen sind. In diesem Szenario erhöhen die Staaten ihre Defizite weiter und die lockere Geldpolitik wird fortgeführt, selbst wenn die Inflation moderat steigt.

Im Jahr 2021 ist zwar keines der beiden Szenarien wahrscheinlich. Doch sie könnten sich als längerfristiges Narrativ für Anleger herausbilden, das sich nach und nach auf die Kurse der Vermögenswerte auswirken würde. Um sich auf ein Szenario mit höherer Inflation und negativen Realzinsen vorzubereiten, empfehlen wir Anlegern, sowohl an den Börsen als auch an den Privatmärkten Ausschau nach langfristigem Wachstum zu halten. Zur Vorbereitung auf Disinflation und niedrige oder negative Zinsen sollten sich Anleger gegenwärtig verfügbare Renditemöglichkeiten sichern.

Verhältnis zwischen Staatsschulden und BIP stieg 2020 um 20 Prozentpunkte

Median der Staatsschulden relativ zum BIP von Industrieländern, in %

Quelle: IWF, UBS, per 21. Oktober 2020

Zugehörige Anlageideen

  • Jagd nach Rendite in USD-Staatsanleihen aus Schwellenländern, asiatischen Hochzinsanleihen und Crossover-Anleihen
  • Diversifizierung in Privatmärkte oder Investitionen in Bereiche, die die «nächste grosse Sache» sein könnten, verbessern möglicherweise das langfristige Wachstumspotenzial des Portfolios

Frage 3

Was erwartet die USA?

Wir erwarten, dass fiskalpolitische Impulse und die Markteinführung eines Impfstoffes die Konjunkturerholung vorantreiben und eine Outperformance von Mid Caps sowie ausgewählten zyklischen Sektoren gegenüber Large Caps bewirken werden. Der US-Dollar wird nach unserer Meinung abwerten.

Zum Zeitpunkt der Niederschrift ist eine geteilte Regierung wahrscheinlich. So dürften die Republikaner im Senat die Mehrheit für sich beanspruchen, während die Demokraten das Repräsentantenhaus und das Weisse Haus kontrollieren. Aus diesem Grund wird wohl auch das fiskalpolitische Konjunkturpaket kleiner als erwartet, aber trotzdem beträchtlich ausfallen. Die festgefahrene politische Lage könnte auch einige positive Auswirkungen haben. So sind beträchtliche Steuererhöhungen für Unternehmen und Privatpersonen während der kommenden Jahre unwahrscheinlich, weil die Republikaner den Senat kontrollieren. Dadurch sinkt auch die Wahrscheinlichkeit einer aggressiven neuen Regulierung des Gesundheitswesens oder der Unternehmen, die im Bereich fossiler Brennstoffe tätig sind. Allgemeiner ausgedrückt wird die Wahrscheinlichkeit wesentlicher politischer Veränderungen durch eine geteilte Regierung verringert, was auch das Risiko einer politisch verursachten Marktvolatilität sinken lässt. 

Wir gehen von drei wesentlichen Folgen aus:

Über 50% der Anleger planen angesichts des US-Wahlergebnisses Portfolio anpassungen.

Quelle: UBS Investor Watch Pulse, per 29. Oktober 2020

1. Fiskalische Impulse dürften Mid Caps stärken

Die neue Regierung wird unseres Erachtens in der Lage sein, ein weiteres Coronavirus Hilfspaket im Umfang von USD 500 Mrd. bis USD 1 Bio. bzw. rund 2,5% bis 5% des BIP zu schnüren. Dies sollte dem Konsum und dem Geschäftsklima zugutekommen und am Markt einen Favoritenwechsel von Large Caps zu Mid Caps auslösen. Gewinne von Mid Caps reagieren stärker auf eine Konjunkturerholung. Wir erwarten, dass sie im Jahr 2021 ungefähr doppelt so schnell wie die Gewinne von Large Caps wachsen werden.

2. Ein höheres Defizit wird wohl den US-Dollar schwächen

Wir rechnen damit, dass höhere Staatsausgaben durch ein steigendes Defizit und nicht durch zusätzliche Steuern finanziert werden. Obschon die Ausgaben kurzfristig überwiegend durch inländische Ersparnisse finanziert werden können, rechnen wir dann im Zuge einer beginnenden Erholung in 2021 mit steigenden Ausgaben des Privatsektors. Dadurch wird sich das Leistungsbilanzdefizit ausweiten, was einen niedrigeren US-Dollar erfordert, um Finanzierungsmittel aus dem Ausland anzuziehen.

3. Die Rivalität mit China sollte berechen barer werden

Die Biden-Regierung wird unseres Erachtens den Ansatz der USA in der Aussenpolitik erneuern, was insbesondere die Beziehungen mit Europa verbessern sollte. Grundsätzlich wird zwar die geostrategische Rivalität zwischen den USA und China bestehen bleiben. Nach unserem Dafürhalten ist die neue Regierung indes weniger bereit, Zölle als aussenpolitisches Instrument zu nutzen. Verringerte Handels spannungen sollten die Konjunkturerholung unterstützen und unsere Präferenz für zyklische Unternehmen, also beispielsweise Industriewerte, untermauern.

Zyklische Titel dürften ein höheres Gewinnwachstum als defensive Werte und Technologieaktien aufweisen 

Konsensprognose für den Gewinn je Aktie im Jahr 2021, in %

Quelle: FactSet, UBS, per 12. Oktober 2020

Wie weiter mit US-Technologiewerten?

Nach einer Rally von über 50% im Jahr 2020 machen allein die fünf grössten
US-Technologie Unternehmen inzwischen einen Achtel des MSCI AC World Index aus. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung von China, Grossbritannien und der Schweiz zusammen. Wir erwarten, dass der Technologiesektor weiterhin von einem starken langfristigen Wachstum der digitalen Werbung, des E-Commerce, des Cloud Computing und der Markteinführung von 5G profitieren wird. Die Bewertungen sind jedoch gestiegen. Wir sind daher der Meinung, dass andere Marktsegmente im Jahr 2021 ein stärkeres Gewinnwachstum erzielen und sich von ihren gedrückten Niveaus lösen werden. Die Kartelluntersuchungen sollten ebenfalls im Auge behalten werden, obwohl eine geteilte Regierung die Wahrscheinlichkeit neuer Vorschriften verringern würde. Unabhängig von der jeweiligen Entwicklung würden wir davon ausgehen, dass bis zu einem Abschluss von Rechtsverfahren mehrere Jahre verstreichen.

Welche Länderallokation empfiehlt sich?

Der US-Aktienmarkt macht mittlerweile 58% des Aktienindex MSCI AC World aus, nach 51% vor fünf Jahren. Obwohl der US-Markt in zehn der letzten elf Jahre eine Outperformance gegenüber globalen Aktien aufwies, kann eine solche Outperformance nicht ewig dauern.

Für Anleger mit Sitz in den USA ist die Ausrichtung auf den Heimmarkt ein
weiterer wichtiger Aspekt. Wenn der US-Aktienmarkt schlecht abschneidet, könnten gleichzeitig andere finanzielle Belastungsfaktoren vorliegen, wie höhere Arbeitslosigkeit, niedrigere Lohnzuwächse oder schwächer steigende Eigenheimpreise. Die Aktienallokation sollte diese anderen Vermögenswerte und auch zukünftige Verbindlichkeiten berücksichtigen. Globale Anlagen können zur Diversifikation von Portfolios beitragen und Anleger vor den Risiken der angesprochenen Korrelationen schützen.
Wir erwarten, dass US-Aktien irgendwann im Jahr 2021 eine Underperformance gegenüber Aktien aus anderen Regionen verzeichnen werden. Diese Entwicklung wird entsprechend andauern. Im Allgemeinen empfehlen wir, dass Anleger in ihren Börsenportfolios nicht mehr als 58% ihrer Aktienallokation in US-Aktien anlegen. Wir ermuntern Anleger zudem, bei Private-Equity-Anlagen stärker in andere Regionen zu investieren.

Zugehörige Anlageideen

(Updated version in English here)

  • Diversifikation in US-Mid-Caps und zyklischen Sektoren für die nächste Etappe, weil die Konjunkturerholung einen Favoritenwechsel an den Märkten auslösen dürfte

(Updated version in English here)

 
 

Year Ahead 2021

Für die nächste Etappe diversifizieren

Wir erwarten 2021 steigende Aktienmärkte. In einem Jahr der Erneuerung gehen wir zudem davon aus, dass manche Nachzügler von 2020 aufholen werden.

Year Ahead 2021

Jagd nach Renditen

Wir gehen davon aus, dass die Zinsen für Geldmarktanlagen sowie die Anleihenrenditen auf absehbare Zeit sehr niedrig bleiben.

Year Ahead 2021

Sich auf einen schwächeren US-Dollar ausrichten

Wegen der Erholung der Weltwirtschaft und niedrigerer Zinsunterschiede erwarten wir für 2021 eine Abschwächung des US-Dollar.

Unser Webcast zum Year Ahead

Schauen Sie sich die Aufzeichnung unseres Webcasts vom 14. Dezember noch einmal an. Maximilian Kunkel (Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und Österreich) und Prof. Dr. Roland Koch (Aufsichtsratsvorsitzender der UBS Europe SE) präsentieren unseren Jahresausblick 2021.

Das Jahrzehnt des Wandels

 

 
 

Die globale Coronavirus-Pandemie hat viele Trends beschleunigt, die zu Beginn dieses Jahrzehnts des Wandels bereits angelaufen waren. Wir sind der Auffassung, dass die Welt nach der Krise höher verschuldet, ungleicher und lokaler sein wird – aber auch digitaler und nachhaltiger.

Nach unseren Prognosen wird die Verschuldungsquote in den Industrieländern Ende 2021 mehr als 20 Prozentpunkte höher sein als Ende 2019. Angesichts der alternden Bevölkerung, des geringen Rückhalts für fiskalpolitische Sparmassnahmen in der Gesellschaft und der niedrigen Schuldendienstkosten erwarten wir, dass die Staatsausgaben nach historischen Massstäben weiterhin hoch bleiben. Überaus hohe Ersparnisse sollten in nächster Zeit eine relativ komfortable Schuldenfinanzierung ermöglichen. Doch mittelfristig werden zur Schuldenfinanzierung aus unserer Sicht höhere Steuern, Regelungen, die institutionelle Anleger vermehrt zu Anlagen in Staatsanleihen anspornen sollen, und / oder eine moderat höhere Inflation nötig sein. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, «reale» Vermögenswerte wie Aktien zu besitzen.

Nach Covid-19 wird die Verschuldung voraussichtlich steigen

US-Staatsschulden im Publikumsbesitz, 2000 bis 2050, in % des BIP

Quelle: US Congressional Budget Of˜ce (CBO), UBS, per 30.°September 2020

Die Pandemie hat bereits negative Auswirkungen auf die Beschäftigung von niedrig qualifizierten Arbeitskräften. Derweil sind die Wissensarbeit, die bekanntlich zu grossen Teilen im Homeoffice erledigt werden kann, und die gute Entwicklung der Finanzmärkte Besserverdienern und Vermögenden zugutegekommen. In der Zukunft könnte das Wohlstandsgefälle durch die technologische Disruption noch grösser werden. Ob die ungleiche Vermögensverteilung in den nächsten Jahren an ihre politischen Grenzen stösst, wird sich weisen müssen. Wir sollten aber davon ausgehen, dass sich mehr führende Politiker in ihrem politischen Programm für eine gewisse Vermögensumverteilung einsetzen werden. Daraus resultiert potenziell eine von Region zu Region variierende Wirtschaftspolitik, weshalb es besonders wichtig sein wird, global zu diversifizieren.

Besser bezahlte Arbeitskräfte können vermutlich eher im Homeoffice arbeiten

Anteil der US-Befragten in %, die im Homeoffice arbeiteten oder zu Hause blieben und nicht arbeiten konnten

Quelle: Von Gallup Panel zufällig ausgewählte Stichprobe von 8572 Erwachsenen, die vom 16. bis zum 22. März 2020 telefonisch befragt wurden

Politische Aspekte in einer zunehmend multipolaren Welt, Sicherheitsbedenken angesichts der Pandemie, stärker auf Nachhaltigkeit setzende Konsumentenpräferenzen und neue Technologien, die eine Lokalisierung der Produktion ermöglichen, tragen allesamt dazu bei, dass die Welt lokaler wird. Der Gesamteffekt auf das Wachstum und die Inflation ist unklar. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese Faktoren jene Unternehmen begünstigen, die einen Bezug zum Bereich Automatisierung und Robotik haben, in ihren Lieferketten bereits auf Nachhaltigkeit setzen oder in der Region ASEAN und in Indien ansässig sind sowie von der Diversifikation der Lieferketten ausserhalb Chinas profitieren könnten.

Infolge der Pandemie wird in Unternehmen häufiger über Lokalisierung gesprochen 

Anzahl der Nennungen von Schlüsselwörtern mit Bezug zur Diversifikation von Lieferketten in Mitschriften

Quelle: UBS Evidence Lab, per 12. Oktober 2020

Die Covid-19-Pandemie hat eine deutlich schnellere Verbreitung digitaler Technologien erzwungen und etablierte Normen aufgebrochen. Dies könnte bestimmte Wirtschaftszweige transformieren und in Verbindung mit der immer deutlicher spürbaren Wirkung der vierten industriellen Revolution die Produktivität mittelfristig stark erhöhen. Die Krise könnte auch die Realzinsen niedrig halten, weil der effizientere Einsatz des Kapitalstocks und der Übergang von materiellen zu immateriellen Vermögenswerten die Nachfrage nach Anlagekapital dämpfen. Die Kehrseite ist, dass es in einer digitaleren Welt auch Verlierer gibt. Besondere Risiken erkennen wir im Laufe der nächsten zehn Jahre für den physischen Einzelhandel sowie für traditionelle Energieunternehmen.

68% der Unternehmer erwarten, dass die Digitalisierung eine positive Wirkung auf
ihr Unternehmen haben wird. 61% erwarten, dass die Nachhaltigkeit einen positiven Effekt haben wird.

Quelle: UBS Investor Sentiment Umfrage für das 3. Quartal 202

Die Nachfrage nach Kohlenstoffprodukten steigt weiterhin, doch 2020 sagten die EU und Japan zu, bis 2050 klimaneutral zu werden. China will dieses Ziel bis 2060 erreichen. Strengere Umweltvorschriften könnten für einige Unternehmen höhere Kosten bedeuten. Hingegen dürften Unternehmen, die gut für den Übergang aufgestellt sind, beispielsweise Anbieter von Greentech-Lösungen, Nutzniesser einer nachhaltigeren Welt sein.

Das Ziel der EU ist Klimaneutralität bis 2050

Quelle: BP Statistical Review of World Energy, UBS, per Oktober 2020

 
 

Jahrzehnt des Wandels

In «die nächste grosse Sache» investieren

Unserer Meinung nach wird es sich im nächsten Jahrzehnt lohnen, in Unternehmen zu investieren, die andere Sektoren mit disruptiven Technologien verändern.

Jahrzehnt des Wandels

Auf nachhaltige Anlagen setzen

Nachhaltiges Investieren berücksichtigt alle relevanten sozialen und ökologischen Faktoren, um Risiken besser zu mindern und Chancen zu erkennen.

Jahrzehnt des Wandels

Diversifikation an Privatmärkten

Da die Erträge in traditionellen Investments zukünftig niedriger ausfallen dürften, könnten Allokationen in Private Equity und Private Debt dazu beitragen, die Erträge zu verbessern und Portfolios zu diversifizieren.

Unser Webcast zum Year Ahead

Schauen Sie sich die Aufzeichnung unseres Webcasts vom 14. Dezember noch einmal an. Maximilian Kunkel (Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und Österreich) und Prof. Dr. Roland Koch (Aufsichtsratsvorsitzender der UBS Europe SE) präsentieren unseren Jahresausblick 2021.

8. Rückblick auf das Jahr 2020

 

2020 hatten die Entscheidungen in einem Bereich der Politik beispiellose Auswirkungen auf andere Bereiche. Die Gesundheits- und Wirtschaftspolitik verschmolzen, die Fiskal- und Geldpolitik arbeiteten als eine Einheit zusammen und Menschen sowie Maschinen mussten sich einander annähern, obwohl die soziale Distanzierung die Menschen stärker von einander entfernte.

Das Ergebnis der Entwicklungen haben wir nachfolgend zusammengefasst:

Erstmals seit dem Jahr 2009 scheint die Weltwirtschaft zu schrumpfen. Der Rückgang des BIP wird auf 3,8% geschätzt. Die Entscheidungsträger ordneten beispiellose Mobilitätsbeschränkungen an und versuchten dadurch, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Sie genehmigten zudem fiskalpolitische Hilfspakete im Wert von über USD 12 Bio., um die Belastung der Menschen und Unternehmen abzufedern.

Auch die Geldpolitik wirkte unterstützend. Mehr als 30 wichtige Zentralbanken senkten die Zinsen und manche von ihnen führten erneut quantitative Lockerungsmassnahmen ein.

Die akkommodierende Geldpolitik sorgte für rekordtiefe Renditen. Im März sank die Rendite zehnjähriger US-Treasuries auf ein historisches Tief und Anleihen im Wert von über USD 17 Bio. rentieren mittlerweile negativ. Weil Liquiditätsprobleme und Zahlungsausfälle befürchtet wurden, stiegen die Risiko prämien von US-Hochzinsanleihen auf 1087 Basispunkte (Bp.) und die von US-Investment-Grade-Anleihen auf 373 Bp. Aufgrund der raschen Erholung verengten sie sich dann wieder auf unter 500 Bp. bzw. 130 Bp.

Wir erlebten historisch volatile Märkte und die rasanteste Baisse aller Zeiten. Die Geldpolitik und die fiskalpolitischen Impulse konnten den ersten Schock der Pandemie abschwächen und führten zu einer rekordverdächtigen Markterholung. Zum Zeitpunkt der Niederschrift liegen globale Aktien seit Jahresbeginn 6,3% im Plus und der S&P 500 9,7%, während der Euro Stoxx 50 um 6,8% und der SMI um 2,4% nachgaben. Wachstumsaktien schnitten um 29 Prozentpunkte besser ab als Substanzwerte, Large Caps entwickelten sich um 5 Prozentpunkte besser als Mid Caps und defensive US-Werte übertrafen zyklischen Titel um fast 30 Prozentpunkte.

Mitte März wurde der US-Dollar durch Zufluchtskäufe unterstützt, sodass er gegenüber dem Euro auf ein Mehrjahreshoch kletterte. Obwohl die Zentralbanken weltweit im Zuge der Krise ihre Geldpolitik lockerten, fiel das Lockerungsprogramm der US-Notenbank Fed umfassender aus als in anderen Ländern. Inzwischen notiert der US-Dollar-Index 10% unter seinem Höchstwert vom März.

Im April notierten die WTI-Ölkontrakte für kurze Zeit im negativen Bereich. Sie fielen auf bis zu USD –40 je Barrel, weil die Anleger eine physische Lieferung verhindern wollten. Im späteren Jahresverlauf erholten sich die Preise wieder. Währenddessen zählte Gold zu den Vermögenswerten mit der besten Jahres-performance. Kurzzeitig stieg es bis auf über USD 2000 je Feinunze, weil die Realzinsen sanken und der US-Dollar abwertete.

Umfrageergebnissen zufolge wurden Hedge Funds im Jahr 2020 den Anlegererwartungen gerecht, wodurch ein erneutes Interesse an der Anlageklasse ausgelöst wurde. Die Manager konnten im März und April erfolgreich die Abwärtsrisiken abmildern und nutzten danach die vorübergehenden Verzerrungen zur Renditegenerierung. Die Performance variierte indes je nach Strategie. Zu den performancestärksten Strategien zählten Technologie, Healthcare, Equity Long-Short, Discretionary Macro und Multi-Strategiefonds. CTA, strukturierte Kreditpapiere und andere Event-Driven-Fonds blieben gegenüberanderen Strategien hingegen zurück.

Während des Jahres hielten wir an der risikofreudigen Ausrichtung fest und suchten an den Anleihen- und Aktienmärkten nach Gelegenheiten. Wir waren der Ansicht, dass die Fiskal- und Geldpolitik verhindern würden, dass die Gesundheits- und Wirtschaftskrise in eine Finanzkrise umschlägt. Wir hielten zudem Ausschau nach langfristigen Themen, wie Technologie, Nachhaltigkeit und Gesundheit, weil wir sie auf lange Sicht als Nutzniesser des Übergangs zu einer stärker verschuldeten, lokaleren und digitaleren Welt betrachten.

Prognosen Anlageklassen

Rohstoffe

Rohstoffe

Rohstoffe

Spot

Spot

Juni 21

Juni 21

Dez. 21

Dez. 21

Rohstoffe

Brent-Rohöl (USD / Barrel)

Spot

44.4

Juni 21

52.0

Dez. 21

60.0

Rohstoffe

WTI-Rohöl (USD / Barrel)

Spot

42.2

Juni 21

50.0

Dez. 21

57.0

Rohstoffe

Gold (USD je Feinunze)

Spot

1,875

Juni 21

1,950

Dez. 21

1,850

Rohstoffe

Silber (USD / Feinunze)

Spot

24.2

Juni 21

25.0

Dez. 21

23.0

Rohstoffe

Kupfer (USD / Tonne)

Spot

6,932

Juni 21

7,000

Dez. 21

6,700

Währungen

Industrieländer

Industrieländer

Spot

Spot

Juni 21

Juni 21

Dez. 21

Dez. 21

Kaufkraftparität

Kaufkraftparität

Industrieländer

EURUSD

Spot

1.18

Juni 21

1.21

Dez. 21

1.23

Kaufkraftparität

1.29

Industrieländer

USDJPY

Spot

106

Juni 21

105

Dez. 21

107

Kaufkraftparität

76

Industrieländer

GBPUSD

Spot

1.32

Juni 21

1.34

Dez. 21

1.37

Kaufkraftparität

1.54

Industrieländer

USDCHF

Spot

0.92

Juni 21

0.89

Dez. 21

0.89

Kaufkraftparität

0.93

Industrieländer

EURCHF

Spot

1.08

Juni 21

1.09

Dez. 21

1.10

Kaufkraftparität

1.19

Industrieländer

EURGBP

Spot

0.89

Juni 21

0.90

Dez. 21

0.90

Kaufkraftparität

0.83

Industrieländer

AUDUSD

Spot

0.73

Juni 21

0.75

Dez. 21

0.77

Kaufkraftparität

0.66

Industrieländer

USDCAD

Spot

1.31

Juni 21

1.26

Dez. 21

1.24

Kaufkraftparität

1.21

Industrieländer

EURSEK

Spot

10.18

Juni 21

10.20

Dez. 21

10.10

Kaufkraftparität

9.66

Industrieländer

EURNOK

Spot

10.68

Juni 21

10.40

Dez. 21

10.30

Kaufkraftparität

10.83

Schwellenländer

Schwellenländer

Spot

Spot

Juni 21

Juni 21

Dez. 21

Dez. 21

Schwellenländer

USDCNY

Spot

6.6

Juni 21

6.3

Dez. 21

6.3

Schwellenländer

USDIDR

Spot

14,085

Juni 21

13,800

Dez. 21

13,800

Schwellenländer

USDINR

Spot

74.4

Juni 21

71.0

Dez. 21

70.0

Schwellenländer

USDKRW

Spot

1,110

Juni 21

1,100

Dez. 21

1,060

Schwellenländer

USDRUB

Spot

76

Juni 21

65

Dez. 21

65

Schwellenländer

USDTRY

Spot

7.8

Juni 21

7.3

Dez. 21

7.9

Schwellenländer

USDBRL

Spot

5.4

Juni 21

5.0

Dez. 21

5.0

Schwellenländer

USDMXN

Spot

20.6

Juni 21

21.0

Dez. 21

21.5

Zinsen und Anleihen

Leitzinssätze

Leitzinssätze

Aktuell

Aktuell

2021E

2021E

2022E

2022E

Leitzinssätze

USD

Aktuell

0.13

2021E

0.09

2022E

0.09

Leitzinssätze

EUR

Aktuell

-0.50

2021E

-0.50

2022E

-0.50

Leitzinssätze

CHF

Aktuell

-0.75

2021E

-0.75

2022E

-0.75

Leitzinssätze

GBP

Aktuell

0.10

2021E

0.10

2022E

0.10

Leitzinssätze

JPY

Aktuell

-0.03

2021E

-0.10

2022E

-0.10

Zehnjährige Renditen (in %)

Zehnjährige Renditen (in %)

Spot

Spot

Juni 21

Juni 21

Dez. 21

Dez. 21

Zehnjährige Renditen (in %)

USD

Spot

0.96

Juni 21

0.85

Dez. 21

0.90

Zehnjährige Renditen (in %)

EUR

Spot

-0.49

Juni 21

-0.40

Dez. 21

-0.40

Zehnjährige Renditen (in %)

CHF

Spot

-0.43

Juni 21

-0.50

Dez. 21

-0.50

Zehnjährige Renditen (in %)

GBP

Spot

0.40

Juni 21

0.30

Dez. 21

0.40

Zehnjährige Renditen (in %)

JPY

Spot

0.05

Juni 21

0.00

Dez. 21

0.00

Wirtschaftsprognosen

Nord- und Südamerika

Nord- und Südamerika

2019 BIP-Wachstum (in %)

2019 BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2019 Inflation (in %)

2019 Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

Nord- und Südamerika

USA

2019 BIP-Wachstum (in %)

2.2

2020P BIP-Wachstum (in %)

-3.6

2021P BIP-Wachstum (in %)

3.6

2019 Inflation (in %)

1.8

2020P Inflation (in %)

1.2

2021P Inflation (in %)

1.1

Nord- und Südamerika

Brasilien

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.1

2020P BIP-Wachstum (in %)

-4.5

2021P BIP-Wachstum (in %)

3.0

2019 Inflation (in %)

3.7

2020P Inflation (in %)

3.1

2021P Inflation (in %)

4.3

Nord- und Südamerika

Kanada

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.6

2020P BIP-Wachstum (in %)

-5.4

2021P BIP-Wachstum (in %)

4.3

2019 Inflation (in %)

1.9

2020P Inflation (in %)

0.6

2021P Inflation (in %)

1.3

Europa

Europa

2019 BIP-Wachstum (in %)

2019 BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2019 Inflation (in %)

2019 Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

Europa

Eurozone

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.3

2020P BIP-Wachstum (in %)

-7.4

2021P BIP-Wachstum (in %)

5.2

2019 Inflation (in %)

1.2

2020P Inflation (in %)

0.2

2021P Inflation (in %)

1.0

Europa

–Deutschland

2019 BIP-Wachstum (in %)

0.6

2020P BIP-Wachstum (in %)

-5.8

2021P BIP-Wachstum (in %)

4.1

2019 Inflation (in %)

1.4

2020P Inflation (in %)

0.4

2021P Inflation (in %)

1.0

Europa

–Frankreich

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.5

2020P BIP-Wachstum (in %)

-9.6

2021P BIP-Wachstum (in %)

6.8

2019 Inflation (in %)

1.3

2020P Inflation (in %)

0.5

2021P Inflation (in %)

0.8

Europa

–Italien

2019 BIP-Wachstum (in %)

0.3

2020P BIP-Wachstum (in %)

-8.8

2021P BIP-Wachstum (in %)

5.8

2019 Inflation (in %)

0.6

2020P Inflation (in %)

-0.2

2021P Inflation (in %)

0.3

Europa

–Spanien

2019 BIP-Wachstum (in %)

2.0

2020P BIP-Wachstum (in %)

-11.4

2021P BIP-Wachstum (in %)

6.0

2019 Inflation (in %)

0.8

2020P Inflation (in %)

-0.4

2021P Inflation (in %)

0.6

Europa

Grossbritannien

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.3

2020P BIP-Wachstum (in %)

-11.3

2021P BIP-Wachstum (in %)

5.0

2019 Inflation (in %)

1.8

2020P Inflation (in %)

0.8

2021P Inflation (in %)

1.5

Europa

Russland

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.3

2020P BIP-Wachstum (in %)

-3.5

2021P BIP-Wachstum (in %)

2.7

2019 Inflation (in %)

4.5

2020P Inflation (in %)

3.3

2021P Inflation (in %)

3.9

Europa

Schweiz

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.1

2020P BIP-Wachstum (in %)

-4.5

2021P BIP-Wachstum (in %)

3.2

2019 Inflation (in %)

0.4

2020P Inflation (in %)

-0.7

2021P Inflation (in %)

0.2

Asien

Asien

2019 BIP-Wachstum (in %)

2019 BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2019 Inflation (in %)

2019 Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

Asien

China

2019 BIP-Wachstum (in %)

6.1

2020P BIP-Wachstum (in %)

2.1

2021P BIP-Wachstum (in %)

7.5

2019 Inflation (in %)

2.9

2020P Inflation (in %)

2.6

2021P Inflation (in %)

1.8

Asien

Japan

2019 BIP-Wachstum (in %)

0.7

2020P BIP-Wachstum (in %)

-5.2

2021P BIP-Wachstum (in %)

3.2

2019 Inflation (in %)

0.5

2020P Inflation (in %)

0.0

2021P Inflation (in %)

-0.1

Asien

Indien

2019 BIP-Wachstum (in %)

4.2

2020P BIP-Wachstum (in %)

-10.5

2021P BIP-Wachstum (in %)

10.0

2019 Inflation (in %)

4.8

2020P Inflation (in %)

5.9

2021P Inflation (in %)

4.0

Asien

Südkorea

2019 BIP-Wachstum (in %)

2.0

2020P BIP-Wachstum (in %)

-2.0

2021P BIP-Wachstum (in %)

4.8

2019 Inflation (in %)

0.4

2020P Inflation (in %)

0.7

2021P Inflation (in %)

1.4

Totals

Totals

2019 BIP-Wachstum (in %)

2019 BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2020P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2021P BIP-Wachstum (in %)

2019 Inflation (in %)

2019 Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2020P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

2021P Inflation (in %)

Totals

Industrieländer

2019 BIP-Wachstum (in %)

1.6

2020P BIP-Wachstum (in %)

-5.4

2021P BIP-Wachstum (in %)

4.2

2019 Inflation (in %)

1.4

2020P Inflation (in %)

0.7

2021P Inflation (in %)

1.0

Totals

Schwellenländer

2019 BIP-Wachstum (in %)

4.0

2020P BIP-Wachstum (in %)

-2.8

2021P BIP-Wachstum (in %)

6.7

2019 Inflation (in %)

4.4

2020P Inflation (in %)

4.0

2021P Inflation (in %)

3.6

Totals

Welt

2019 BIP-Wachstum (in %)

3.0

2020P BIP-Wachstum (in %)

-3.8

2021P BIP-Wachstum (in %)

5.6

2019 Inflation (in %)

3.1

2020P Inflation (in %)

2.6

2021P Inflation (in %)

2.5

 

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