Replikationsstrategien Optimierte physische Replikation

Bei der optimierten physischen Replikationsmethode befindet sich der ETF im Besitz eines Teils der im zugrunde liegenden Index enthaltenen Wertpapiere. Mithilfe von Analysetools und mathematischen Optimierungsverfahren wird eine Teilmenge der Indexmitglieder festgelegt, die eine ähnliche Rendite wie die ursprünglich im Index vertretenen Aktien erzielt. Mit der optimierten physischen Replikation kann die Liquidität erhöht und der Tracking Error minimiert werden.

Die optimierte physische Replikationsmethode ist besonders für sehr breit angelegte Indizes geeignet. So umfasst beispielsweise der MSCI World Index ca. 1 600 Aktien aus unterschiedlichen Märkten, Rechts- und Währungsräumen. Daher wäre eine vollständige physische Replikation des Index mit hohen Transaktionskosten verbunden. Einige dieser Werte sind nur wenig liquide bzw. haben aufgrund ihrer geringen Gewichtung nur geringen Einfluss auf die Wertentwicklung des Index. Durch den Verzicht auf diese Werte können die Transaktionskosten gesenkt werden.

  1. Der ETF befindet sich im physischen Besitz einer Teilmenge der Indexkomponenten, dies wird angewandt auf sehr breit angelegte Indizes oder Indizes mit illiquiden Wertpapieren
  2. Optimierungsverfahren werden eingesetzt, um Transaktionskosten zu senken, die Liquidität zu erhöhen und den Tracking-Error zu minimieren
  3. Einige ETFs verleihen gegen Gebühr Wertpapiere aus ihrem Bestand

Wertpapierleihe

Um zusätzliche Erträge zu erzielen und die Nettokosten für die Anleger zu senken, führen einige ausgewählte physisch replizierte ETFs Wertpapierleihgeschäfte durch. Dabei werden Wertpapiere des ETF gegen Gebühr verliehen. Wertpapierleihgeschäfte von UBS ETFs sind zu mindestens 105 Prozent überbesichert.