UBS news


UBS gibt weitere Pläne zur Änderung ihrer Rechtsform bekannt

Zürich/Basel | | Price Sensitive Information

  

Erhöht die Abwicklungsfähigkeit und das Potenzial für die Kapitalrückführung an die Aktionäre

Zürich/Basel, 6. Mai 2014 – UBS hat bereits eine Reihe von Massnahmen zur Erhöhung der Abwicklungsfähigkeit des Konzerns bekannt gegeben. Als ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg beabsichtigt UBS die Etablierung einer Konzernholdinggesellschaft, basierend auf einem Aktientausch im Verhältnis 1:1. Es ist geplant, damit im späteren Jahresverlauf zu beginnen, unter Vorbehalt der regulatorischen Bewilligungen. UBS geht davon aus, dass die Massnahmen zur erhöhten Abwicklungsfähigkeit ihr ermöglichen werden, einen Eigenmittelrabatt unter den schweizerischen «Too big to fail»-Bestimmungen zu beanspruchen. Dieser Rabatt hätte eine Senkung der Gesamtkapitalanforderungen für UBS zur Folge.

UBS erwartet, dass sie nach Abschluss der Transaktion eine ergänzende Kapitalrückzahlung von mindestens CHF 0.25 je Aktie an die Aktionäre der neuen Konzernholdinggesellschaft vorschlagen kann.

Wie im Jahr 2013 bekannt gegeben, plant UBS Mitte 2015 die Gründung einer neuen Tochterbank in der Schweiz. Die künftige Tochtergesellschaft dürfte den Bereich Retail & Corporate sowie das in der Schweiz gebuchte Wealth Management-Geschäft umfassen, was jedoch noch nicht abschliessend festgelegt ist.

In Grossbritannien rechnet UBS damit, in Absprache mit den britischen und schweizerischen Aufsichtsbehörden im 2. Quartal 2014 mit der Implementierung des überarbeiteten Geschäfts- und operativen Modells von UBS Limited zu beginnen. In der Folge wird UBS Limited künftig einen grösseren Teil der mit ihren Geschäftsaktivitäten verbundenen Risiken und Chancen tragen. Die UBS AG erwartet, die Kapitalisierung von UBS Limited entsprechend zu erhöhen.

In den USA wird UBS den neuen Regeln für ausländische Banken gemäss dem Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act entsprechen. Zu diesem Zweck wird eine Zwischenholdinggesellschaft erforderlich sein, unter der alle Geschäfte der UBS AG mit Ausnahme ihrer US-Zweigniederlassungen bis zum 1. Juli 2016 zusammengefasst werden. Sämtliche US-Tochtergesellschaften von UBS werden folglich unter einer eigenen Zwischenholdinggesellschaft zusammengefasst.

Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer: «Wir haben die kontinuierlichen Entwicklungen antizipiert und haben in den vergangenen zwei Jahren entsprechende Massnahmen ergriffen. Dank unserer fokussierten Geschäftsstrategie und der Qualität und Stärke unserer Kapitalbasis befinden wir uns in einer guten Ausgangslage, um diese Pläne umzusetzen. Entsprechend sind unsere Strategie, unser Geschäftsmodell und die Art und Weise, wie wir unsere Kunden betreuen, von diesen Änderungen nicht betroffen.»

Die angekündigten Pläne machen keine Erhöhung des Eigenkapitals der Bank erforderlich, und auch ihre Fähigkeit, Kapital zu generieren, wird dadurch nicht wesentlich eingeschränkt.

Axel A. Weber, Präsident des Verwaltungsrates: «Die Änderungen der Rechtsform von UBS ermöglichen uns, die Abwicklungsfähigkeit deutlich zu verbessern, dies vor dem Hintergrund der sich wandelnden globalen regulatorischen Anforderungen. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies zu einem Eigenmittelrabatt berechtigen wird, wie gemäss der schweizerischen «Too big to fail»-Gesetzgebung vorgesehen.»

Diese strukturellen Veränderungen wurden mit der FINMA und anderen Aufsichtsbehörden laufend besprochen. Die Gespräche mit den Regulatoren halten an und es bleiben einige Unsicherheiten bestehen, welche die Machbarkeit, den Umfang und den Zeitplan betreffen.

UBS AG

Kontakt
Schweiz: +41-44-234 85 00
UK: +44-207-567 47 14
Americas: +1-212-882 58 57
APAC: +852-297-1 82 00

www.ubs.com

Wichtiger Hinweis
Das hierin beschriebene Umtauschangebot richtet sich an Aktionäre der UBS AG und ansonsten nur an Personen, an die es rechtmässig gerichtet werden darf. Das Umtauschangebot in der Schweiz und den Vereinigten Staaten öffentlich unterbreitet. Bestimmten Personen, die Staatsangehörige oder Bürger von Ländern ausserhalb der Schweiz oder der Vereinigten Staaten sind, oder die ihren Wohnort nicht dort haben, sowie Depotstellen, Nominees oder Treuhänder solcher Personen (die «ausgenommenen Aktionäre») darf das Umtauschangebot nur im Einklang mit den Gesetzen der entsprechenden Rechtsordnung unterbreitet werden. Der Beginn des Tauschangebots ist Gegenstand von regulatorischen Bewilligungen. Dies schliesst auch die Ausnahmeregelung gegenüber der Schweizer Übernahmekommission mit ein.
Das Umtauschangebot wird weder direkt, indirekt noch per Post oder auf sonstige Weise in Rechtsordnungen unterbreitet, in denen gemäss deren Gesetzen, Vorschriften und Bestimmungen die Unterbreitung oder Präsentation des Umtauschangebots oder die Versendung oder Verteilung dieser Ankündigung, des Schweizer Verkaufsprospekts, einer Annahmeerklärung oder anderer diesbezüglicher Dokumente oder Materialien (zusammen die «Dokumente zum Umtauschangebot») illegal sind oder gegen geltende Gesetze, Vorschriften oder Bestimmungen (zusammen die «ausgenommenen Territorien») verstossen. Dementsprechend dürfen Kopien von Dokumenten zum Umtauschangebot weder direkt noch indirekt versendet, verteilt oder sonstwie an oder von Personen aus ausgenommenen Territorien verschickt werden.
Personen in einer Rechtsordnung ausserhalb der Schweiz, die eine Kopie eines Dokuments zum Umtauschangebot erhalten, dürfen ein solches Dokument nicht als Aufforderung oder Angebot an sie betrachten. Unter keinen Umständen dürfen diese Personen Dokumente zum Umtauschangebot verwenden, wenn eine Aufforderung oder ein Angebot an diese Personen in der entsprechenden Rechtsordnung rechtswidrig ist oder wenn ein solches Dokument zum Umtauschangebot nicht rechtmässig verwendet werden kann, ohne gegen rechtliche Anforderun­gen zu verstossen. In solchen Fällen werden Dokumente zum Umtauschangebot nur zu Informationszwecken versandt. Separate Dokumente mit Bezug zum Umtauschangebot werden in den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt. In den Vereinigten Staaten werden keine Wertpapiere angeboten, es sei denn dies geschieht auf der Grundlage eines Prospekts, der die Anforderung von Section 10 des U.S. Securities Act von 1933 in seiner gültigen Fassung erfüllt.
Die ausgenommenen Aktionäre, die das Umtauschangebot annehmen wollen, sind selbst dafür verantwortlich, sich über die Gesetze in ihrer entsprechenden Rechtsordnung in Bezug auf das Umtauschangebot zu informieren und diese einzuhalten. Wenn Sie ein ausgenommener Aktionär sind und nicht sicher sind, welchen Status Sie haben, sollten Sie einen professionellen Berater in Ihrer Rechtsordnung konsultieren.
Die UBS AG und die Holdinggesellschaft, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem geplanten Umtausch­angebot gegründet wird (die «HoldCo»), werden unter Umständen aufgefordert, Materialien bei der U.S. Securities and Exchange Commission (die «SEC») einzureichen, die für das angekündigte Umtauschangebot relevant sind. Solche Dokumente sind jedoch derzeit nicht verfügbar. DEN ANLEGERN WIRD DRINGEND GERATEN, BEI DER SEC EINZUREICHENDE ODER EINGEREICHTE DOKUMENTE BEZÜGLICH DER POTENZIELLEN TRANSAKTION ZU LESEN, SOBALD SIE ZUR VERFÜGUNG STEHEN, DENN SIE ENTHALTEN WICHTIGE INFORMATIONEN. Diese Dokumente sind auf der Website der SEC (http://www.sec.gov) für die Anleger kostenlos verfügbar, sobald sie bei der SEC eingereicht sind. Kopien dieser Dokumente werden auch bei der UBS AG kostenlos erhältlich sein, sobald diese bei der SEC eingereicht sind.
Dieses Dokument ist eine Anzeige und kein Prospekt. Anleger sollten die in diesem Dokument genannten übertragbaren Wertpapiere nur auf der Basis von Informationen im Prospekt zeichnen oder kaufen, dessen Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem geplanten Angebot durch die HoldCo zu gegebener Zeit geplant ist.
In Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums («EWR») richten sich diese Ankündigung und alle folgenden Angebote nur an Personen, die «qualifizierte Anleger» im Sinne von Artikel 2(1)(e) der Prospektrichtlinie (Richtlinie 2003/71/EG in der geltenden Fassung) sind. Bei Personen im EWR, die angebotene Wertpapiere erwerben oder denen Wertpapiere angeboten werden, wird davon ausgegangen, dass sie sich als qualifizierter Anleger bezeichnet haben und als solche anzusehen sind. Es wird weiterhin angenommen, dass Anleger zugesichert und bestätigt haben, dass der Kauf von Wertpapieren im EWR ausschliesslich im Auftrag von Personen getätigt wurde, die qualifizierte Anleger sind und dass die Wertpapiere nicht erworben wurden, um sie an Personen im EWR wiederzuverkaufen oder diesen anzubieten, wenn dadurch die Veröffentlichung eines Prospekts durch die HoldCo oder den Dealer-Manager gemäss Artikel 3 der Prospektrichtlinie erforderlich werden würde. Die HoldCo, der Dealer-Manager des geplanten Umtauschangebots, deren Tochtergesellschaften und andere verlassen sich auf die Wahrhaftigkeit und Genauigkeit der vorstehenden Zusicherungen und Vereinbarungen.

Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen
Dieses Dokument enthält «zukunftsgerichtete Aussagen», unter anderem Prognosen des Managements zur finanziellen Performance von UBS sowie Aussagen über erwartete Auswirkungen von Transaktionen und strategischen Initiativen in Bezug auf das Geschäft und die künftige Entwicklung von UBS. Während diese zukunftsgerichteten Aussagen die Einschätzung und Erwartungen von UBS zu den vorgenannten Themen widerspiegeln, können Risiken, Unsicherheiten und andere wichtige Faktoren die tatsächlich eintretenden Entwicklungen und Ergebnisse beeinflussen und dazu führen, dass diese wesentlich von den Erwartungen von UBS abweichen. Hierzu gehören u.a.: (i) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der strategischen Pläne von UBS, einschliesslich der Effizienzinitiativen sowie der geplanten weiteren Verringerung der risikogewichteten Aktiven (RWA) nach Basel III; (ii) die Entwicklung der Märkte, auf denen UBS tätig ist oder von denen UBS abhängt, inklusive Schwankungen an den Wertpapiermärkten, der Liquidität, Risikoprämien, Wechselkurse und Zinsen, sowie Auswirkungen des Wirtschaftsumfelds und von Marktentwicklungen auf die finanzielle Position bzw. die Bonität von Kunden und Gegenparteien von UBS; (iii) Änderungen der Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierung, inklusive Änderungen der Risikoprämien und Ratings von UBS, oder aufgrund von Anforderungen an Bail-in-Schuldtitel oder das verlustabsorbierende Kapital; (iv) Änderungen oder die Umsetzung der Finanzgesetzgebung und Regulierung in der Schweiz, den USA, in Grossbritannien und auf anderen Finanzplätzen, die möglicherweise zu strengeren Kapital- und Liquiditätsanforderungen, zusätzlichen Steueranforderungen, Abgaben, Beschränkungen der erlaubten Tätigkeiten,  Vergütungsbeschränkungen oder anderen Massnahmen führen; (v) Unsicherheit darüber, wann und in welchem Umfang die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) einer Reduktion der zusätzlichen RWA aufgrund der zwischen UBS und der FINMA vereinbarten Ausweitung der operationellen Risikokapital-Analyse per 31. Dezember 2013 zustimmen oder eine begrenzte Reduzierung der Kapitalanforderungen aufgrund der Massnahmen zur Verringerung des Abwicklungsrisikos gutheissen wird; (vi) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der angekündigten Gründung einer neuen Schweizer Tochterbank, einer Holdinggesellschaft für den UBS-Konzern, einer US-Zwischenholdinggesellschaft, der Änderungen am operativen Modell von UBS Limited und andere Veränderungen, die UBS an ihrer rechtlichen Struktur oder ihrem operativen Modell möglicherweise vornehmen wird, inklusive der möglichen Auswirkungen solcher Veränderungen oder der möglichen Notwendigkeit weiterer Anpassungen der Rechtsstruktur oder des Buchungsmodells als Reaktion auf rechtliche und regulatorische Anforderungen, darunter Kapitalanforderungen, Abwicklungsanforderungen sowie hängige Vorstösse des Schweizer Parlaments oder Vorstösse in anderen Ländern betreffend obligatorischer Strukturreformen für Banken; (vii) die Änderung der Wettbewerbsposition von UBS, einschliesslich der Frage, ob Unterschiede bei regulatorischen Kapital- und sonstigen Anforderungen auf wichtigen Finanzplätzen sich nachteilig auf die Konkurrenzfähigkeit von UBS in bestimmten Geschäftsfeldern auswirken; (viii) die Haftung von UBS oder mögliche Einschränkungen oder Strafen, welche die Aufsichtsbehörden UBS infolge von Rechtsstreitigkeiten, vertraglichen Forderungen und regulatorischen Untersuchungen auferlegen; (ix) die Folgen von steuerlichen oder regulatorischen Entwicklungen für das grenzüberscheitende Geschäft von UBS und dementsprechende mögliche Änderungen von Weisungen und Grundsätzen von UBS; (x) die Fähigkeit von UBS, Mitarbeiter für sich zu gewinnen und an sich zu binden, die für die Ertragsgenerierung sowie die Führung, Unterstützung und Kontrolle ihrer Geschäftsbereiche erforderlich ist und die möglicherweise durch Wettbewerbsfaktoren, u.a. die Vergütungspolitik, beeinflusst wird; (xi) Änderungen der Rechnungslegungsstandards oder -grundsätze und Bilanzierungsbestimmungen oder deren Auslegungen, die den Ausweis von Gewinnen oder Verlusten, die Bewertung des Goodwill und andere Aspekte beeinflussen; (xii) Grenzen der Effizienz der UBS-internen Prozesse für Risikomanagement, -kontrolle, -messung und -prognose sowie von Finanzmodellen im Allgemeinen; (xiii) die Fähigkeit von UBS, bei technologischen Entwicklungen mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, namentlich im Handelsgeschäft; (xiv) operatives Versagen wie Betrug, unautorisierte Handelsgeschäfte und Systemausfälle; und (xv) die Folgen, die diese oder andere Faktoren oder nicht absehbare Ereignisse für die Reputation der Bank haben können, sowie deren Folgewirkungen auf unser Geschäft und unsere Performance. Unsere geschäftlichen und finanziellen Ergebnisse können auch von anderen, in bisherigen und zukünftigen Berichten und Pflichtmeldungen – u.a. an die US Securities and Exchange Commission (SEC) – identifizierten Faktoren nachteilig beeinflusst werden. Weitere Informationen zu diesen Faktoren finden sich in Dokumenten von UBS und Pflichtmeldungen, u.a. dem auf Formular 20-F erstellten Jahresbericht für das am 31. Dezember 2013 zu Ende gegangene Geschäftsjahr, die UBS bei der SEC eingereicht hat. UBS ist nicht verpflichtet (und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab), ihre zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von neuen Informationen, künftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen anzupassen.