Stiftungsrat

Unser Team besteht aus hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern, die breit gefächerte und langjährige Erfahrung mitbringen.

Board Member

Jürg Zeltner

Jürg Zeltner wurde im Februar 2009 Mitglied der Konzernleitung und ist CEO von UBS Wealth Management. Zwischen Februar 2009 und Januar 2012 war er Co-CEO von UBS Wealth Management & Swiss Bank. Im November 2007 wurde er zum Head of Wealth Management North, East & Central Europe ernannt. Von 2005 bis 2007 war er CEO von UBS Deutschland, Frankfurt. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen im ehemaligen Private-Banking-Bereich von UBS inne. Zwischen 1987 und 1998 war er beim Schweizerischen Bankverein tätig, wo er in Bern, New York und Zürich verschiedene Positionen in der Division Private and Corporate Clients bekleidete. Jürg Zeltner schloss die Höhere Fachschule für Wirtschaft in Bern ab und absolvierte das Advanced Management Program der Harvard Business School.

Jürg Zeltner ist Vorstandsmitglied der deutsch-schweizerischen Handelskammer und Chairman des Stiftungsrats der UBS Optimus Foundation.

Alex Friedman

Alexander S. Friedman ist Global Chief Investment Officer von UBS Wealth Management und Wealth Management Americas sowie Vorsitzender des UBS Global Investment Committee. In dieser Funktion überwacht er Anlagepolitik und ‑strategie für Anlagen im Wert von rund 1,6 Billionen US-Dollar.

Friedman war Chief Financial Officer der Bill & Melinda Gates Foundation und ist Mitglied des Management Committee der Stiftung. Er kam im Anschluss an Warren Buffetts historische Spende Ende 2006 zur Stiftung und war in einem Zeitraum als CFO tätig, als die Stiftung doppelt so gross wurde.

Er verwaltete auch den privaten Investmentfonds Asymmetry, war Senior Advisor für das internationale Investmentunternehmen Lazard und Aufsichtsratsmitglied von Actis, einer weltweit operierenden Beteiligungsgesellschaft mit Ausrichtung auf Schwellenländer. Zudem war er White House Fellow in der Clinton-Regierung und Assistent des US-Verteidigungsministers.

Friedman ist Beiratsmitglied einiger gemeinnütziger Organisationen und war in den Investment Committees zahlreicher Stiftungen tätig. Er ist zudem Mitglied des Council on Foreign Relations.

Friedman ist Juris Doctor der Columbia Law School, wo er Harlan-Fiske-Stone-Stipendiat war, und verfügt weiter über einen MBA der Columbia Business School und einen BA der Universität Princeton.

Kathryn Shih

Kathryn Shih kam 1987 zur UBS AG und wurde 2002 zum CEO Wealth Management Asia Pacific ernannt. Im Februar 2010 wurde sie Group Managing Director. Sie ist in Hongkong ansässig und gewährleistet die strategische Überwachung des Geschäftsbereichs Wealth Management im Raum Asien/Pazifik. Ausserdem ist sie für die Geschäftsentwicklung in der Region verantwortlich.

Vor ihrer Zeit bei der UBS AG war sie Assistant Vice President der Consumer Services Group von Citibank, wo sie von 1984 bis 1986 die Bereitstellung und Abwicklung von Verbraucherkrediten leitete.

1978 schloss Kathryn Shih ihr Studium an der Indiana University mit einem Bachelor of Arts ab, erwarb 1980 einen Master in Business Management des Asian Institute of Management und beendete 1999 das Advanced Executive Program der Northwestern University in den USA. 2001 wurde sie vom Institute of Financial Planners in Hongkong zum Certified Financial Planner ernannt.

Christian Wiesendanger

Christian Wiesendanger ist seit Oktober 2010 der Leiter des UBS Wealth Management Segments der Schweiz, wo er als Group Managing Director der UBS ernannt wurde. Zuletzt arbeitete er für die Schweizer Bank Credit Suisse, bei der er zunächst zuständig war für das Wealth Management in der Zentralschweiz und dann später als Leiter des Wealth Managements für Lateinamerika wurde.
Herr Wiesendanger hat einen Master in Mathematik und Theoretischer Physik von der Universität Zürich, an der er ebenfalls seinen Doktor in Theoretischer Physik abschloss. Nachdem er diesen erlangte, fügte er noch einen Master in Business Administration an der Insead Fontainebleau in Frankreich hinzu.

Lincoln Chen

Lincoln C. Chen ist Präsident des China Medical Board. Die unabhängige amerikanische Stiftung wurde 1914 von John D. Rockefeller ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in China und Asien durch medizinische Aufklärung, Forschung und Ausarbeitung von Richtlinien zu verbessern.

Dr. Chen war Gründungsdirektor der Harvard Global Equity Initiative (2001 bis 2006) und zuvor Taro Takemi Professor of International Health und Direktor des Harvard Center for Population and Development Studies (1987 bis 1996). Von 1997 bis 2001 war er Executive Vice-President der Rockefeller Foundation, und von 1973 bis 1987 vertrat er die Ford Foundation in Indien und Bangladesch.

2008 übernahm Dr. Chen den Vorstandsvorsitz von BRAC USA, nachdem er 2007 zwei Amtszeiten als Vorstandsvorsitzender von CARE/USA abgeschlossen hatte. Er ist Co-Chair des Advisory Committee des FXB Center on Health and Human Rights in Harvard. Dr. Chen ist ausserdem in den Vorständen des Social Science Research Council, des Institute of Metrics and Evaluation (University of Washington), der Public Health Foundation of India und des UN Fund for International Partnership (Gegenstück zur UN Foundation) tätig. Er war Sondergesandter des WHO Director-General in Human Resources for Health (2004 bis 2007) und Gründungsvorsitzender der Global Health Workforce Alliance (2006 bis 2008).

Dr. Chen ist Mitglied des Institute of Medicine der National Academy of Sciences, der American Academy of Arts and Sciences, der World Academy of Arts and Sciences und des Council on Foreign Relations. Er hat Abschlüsse der Princeton University (BA), der Harvard Medical School (MD) und der Johns Hopkins School of Hygiene and Public Health (MPH).

Stefan Germann

Stefan Germann wurde in Simbabwe geboren und leitet World Vision International Global Health Partnerships & Health Research mit Sitz in Genf.

Germann hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Gesundheitsentwicklung von Kindern, Hilfsaktivitäten und anwaltschaftlicher Arbeit in Afrika sowie in verschiedenen Führungspositionen im Gesundheitsbereich durch die Arbeit mit einer Reihe unterschiedlicher Agenturen. In der Vergangenheit leitete er ein grosses Landhospital in Matabeleland, Simbabwe. Sein Aufgabenbereich umfasste dabei den Aufbau und die Leitung einer Hebammenschule. Er arbeitete aber auch auf regionaler Ebene in Ost- und Südafrika zur Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für die Problematiken von Kindern und AIDS.

2005 kam er als Leiter der technischen Teams in der Tsunamihilfe zu World Vision International und war dort in wichtigen Gesundheitsprojekten aktiv. Im Verlauf des Jahres 2010 spielte er eine wichtige Rolle in der Entwicklung und im damit verbundenen Beratungsprozess der Global Strategy on Women’s and Children’s Health des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Er ist Mitglied diverser Vorstände und Beiräte und derzeit zivilgesellschaftlicher Vertreter im Advisory Board des Global Health Program des Graduate Institute in Genf, wo er sich auf die Rolle von Nichtregierungsorganisationen in der globalen Gesundheitsdiplomatie konzentriert.

Er war einige Jahre lang für PMNCH aktiv, vor allem in letzter Zeit im Zusammenhang mit der Global Strategy on Women’s and Children’s Health des UN-Generalsekretärs und mit Buchhaltungsfragen im Bereich CSO/MNCH. Ausserdem war er daran beteiligt, einen MNCH-Beauftragten von Vision an die Interparlamentarische Union zu entsenden, um die parlamentarische Unterstützung für MNCH in einer Reihe von Ländern zu stärken.

Für Stefan Germann ist das Engagement für MNCH nicht nur ein Beruf, sondern auch Ausdruck seiner eigenen persönlichen Erfahrungen: Er verdankt das Leben seiner Frau und zweier Kinder der kompetenten Notfallversorgung bei der Geburt in Simbabwe.

Theo Sowa

Theo Sowa ist CEO des African Women's Development Fund. Davor arbeitete sie als unabhängige Beraterin für verschiedene internationale, soziale Entwicklungsprogramme. Bei ihrer ehemaligen Arbeit beschäftigte sie sich mit Kindern in der UK und auf internationaler Ebene, weshalb sie vom damaligen englischen Bildungsminister zum Vorstandsmitglied der UK National Youth Agency ernannt wurde.

Frau Sowa arbeitete lange Zeit als Beraterin für Graca Machel, andere Führungspersonen und für allgemeine Bereiche des öffentlichen Dienstes. Dort befasste sie sich mit verschiedenen globalen Themen, wie zum Beispiel mit Frauenrechten, Kinderrechten, Führungspositionen afrikanischer und internationaler Frauen und strategic advocacy. Sie arbeitete ausserdem mit einigen internationalen und multilateralen Organisationen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und nationalen Regierungsorganen zusammen, unter anderem mit Save the Children und UNICEF. Ihr Fokus lag dort besonders auf der Förderung und Sicherung von Frauen- und Kinderrechten in bewaffneten Konflikten, genauso wie auf Frauen- und Jugendführungskräfte. Sie ist besonders interessiert daran die Rolle und den Einfluss von philanthropischen Aktivitäten bei entwicklungstechnischen Fragen zu stärken. Sowohl in Afrika, als auch international.

Als eine erfahrene Schreiberin, hat Frau Sowa verschiedene Policy Reports für NGOs, Journale und Zeitschriftartikel verfasst und wurde ausserdem als Redakteurin für ein Buch über den Einfluss von Krieg auf Kinder herangezogen. Daneben wirkte sie als Co-Autor bei einem Buch über Gruppenarbeit mit Jugendlichen mit. Des Weiteren agierte sie als Co-Editor bei einem Buch über Kinder und transnationale Gerechtigkeit mit, das von UNICEF Innocenti und der Harvard Universität verfasst wurde.

Marcel Tanner

Marcel Tanner hat in Biomedizin an der Universität Basel promoviert und hält einen Master of Public Health der University of London. Er ist Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts sowie Professor für Epidemiologie und medizinische Parasitologie an der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Seit 1977 forscht er in verschiedenen Bereichen - von der Grundlagenerforschung der Zellbiologie und Immunologie von Malaria, Schistosomiasis, Trypanosomiasis und Filariasis bis hin zum Bereich Epidemiologie und Public Health. Dabei konzentriert er sich auf die Themen Risikobewertung, Anfälligkeit, Gesundheitsauswirkungen und Gesundheitsplanung. Seine Erfahrung in Forschung, Lehrtätigkeit und Gesundheitsplanung basiert auf einer langjährigen Arbeit in ländlichen und städtischen Gebieten Afrikas (hauptsächlich in Tansania, im Tschad, in Burkina Faso und an der Elfenbeinküste) und Asiens (China, Thailand und Laos). Er war Co-Investigator und Koordinator der ersten afrikanischen Malariaimpfstudie im Jahr 1992 und nahm als Co-Antragsteller an mehreren grossen Interventionsstudien für Malaria (Eisensupplementierung, intermittierende Präventivbehandlung) und Schistosomiasis teil. Neben seiner Forschung waren seine Hauptinteressengebiete Kapazitätsentwicklung und Nord-Süd-Partnerschaft, wie sie in der Entwicklung des Ifakara Health Institute in Tansania zu finden ist. Er hat zahlreiche Publikationen (über 500 Originalarbeiten) in den unterschiedlichsten Bereichen veröffentlicht. Er war und ist zudem als Berater in den Bereichen Forschung zu und Kontrolle von Infektionskrankheiten, Stärkung von Gesundheitssystemen und Kapazitätsentwicklung für verschiedene nationale und internationale Organisationen und Stellen und in Ausschüssen und Komitees wie WHO/STAC-TDR, Wellcome Trust, DNDi, NITD, INCLEN-Trust und INEPTH tätig.

Fay D. Twersky

Fay D. Twersky ist Direktorin der Effective Philanthropy Group bei der William and Flora Hewlett Foundation. Sie hat umfassende Erfahrung in Programm-Design sowie Strategieentwicklung und ‑evaluierung. Sie war vier Jahre Leiterin und Mitglied des Führungsteams der Bill & Melinda Gates Foundation und baute dort den Bereich Impact Planning & Improvement auf. Ausserdem war sie Gründungsdirektorin von BTW - Informing Change, ein Unternehmen, das Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen strategische Beratung anbietet. Vor der Gründung von BTW arbeitete sie neun Jahre für zwei andere Beratungsunternehmen, Harder+Company Community Research und Center for Applied Local Research.

Twersky hat mehr als 100 Artikel und Berichte verfasst. In der jüngeren Vergangenheit arbeitete sie an der Stanford Social Innovation Review, dem Chronicle of Philanthropy und dem Alliance Magazine mit. Sie war Hauptautorin der Publikationen «Measurement and Evaluation in Israel’s Third Sector» und «A Guide to Actionable Measurement». Ausserdem ist sie Mitherausgeberin des Buchs «New Social Entrepreneurs: The Success, Challenge and Lessons from Nonprofit Enterprise Creation». Sie verfügt über zwei Bachelor-Abschlüsse mit Auszeichnung der University of California in Berkeley in Rhetorik und Nahoststudien und einen Master in Stadtplanung vom Massachusetts Institute of Technology.