Globale Gesundheitsforschung
Verbesserung der Kindergesundheit und Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten

Unsere Gesundheitsförderung konzentriert sich auf Forschungsprojekte im Zusammenhang mit weltweiten medizinischen Forschungen zu vernachlässigten Tropenkrankheiten und Kindergesundheit.

Wir finanzieren Projekte zur Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten - eine Reihe von Krankheiten, von denen weltweit mehr als eine Milliarde Menschen betroffen ist, für die aber kaum finanzielle Mittel vorhanden sind oder deren Bekämpfung auf der Prioritätenliste der Politiker ganz unten steht. Am stärksten betroffen sind die Ärmsten, die oft in abgelegenen ländlichen Gegenden, städtischen Slums oder Konfliktgebieten leben. Für diese Krankheiten gibt es meistens keine sicheren, effektiven, erschwinglichen oder einfach durchführbaren Behandlungs- oder Bekämpfungsmethoden. Wir finanzieren Projekte, in denen die Untersuchung von Risikofaktoren, neue Behandlungsmethoden sowie die Entwicklung von Impfstoffen vorangetrieben werden.

Zur Förderung der Kindergesundheit unterstützen wir Forschungsprojekte in Gesundheitssysteme und zu Krankheiten im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene. Die Gesundheitssystem-Forschung begünstigt die Qualität der Gesundheitsversorgung und erleichtert den Zugang dazu. Zudem werden die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung effektiver Krankheitspräventions- und Bekämpfungsstrategien verbessert. Integrierte Ernährungs- und Krankheitsbekämpfungsprogramme sorgen beispielsweise für effektive, weitreichende Gesundheitsverbesserungen und setzen damit unsere Förderziele um. Wir fördern auch die Erforschung und Bekämpfung von Krankheiten im Zusammenhang mit unzureichender Hygiene, wie Durchfall, Erkrankungen durch Salmonellen und Würmer und andere Krankheiten, die durch unsauberes Wasser, die landwirtschaftliche Nutzung von Abwasser, schlechte sanitäre Versorgung und unzureichende Hygiene hervorgerufen werden.

Stop Buruli Initiative

Stop Buruli

Zu den von der Stiftung geleiteten Forschungsinitiativen gehört Stop Buruli, ein interdisziplinärer Forschungsansatz zur Bekämpfung einer der weltweit am meisten vernachlässigten Krankheiten. Ohne Diagnose und Behandlung führt Buruli Ulcer zu lebenslangen Behinderungen, schweren Entstellungen und dadurch zum Ausschluss aus der sozialen Gemeinschaft. Ein Konsortium aus acht Spezialistenteams aus vier Kontinenten konzentriert seine Bemühungen auf eine handlungsorientierte Erforschung zur Prävention und Bekämpfung von Buruli Ulcer.

Mehr Informationen über den Hintergrund und die Resultate dieser vielversprechenden Initiative: