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Zug ist der wettbewerbsfähigste Kanton der Schweiz

Zürich/Basel | | Media Releases Switzerland

 

Zug, Zürich und Basel-Stadt be­le­gen die Podestplätze. Zu den Gewinnern gegenüber dem Vorjahr zählen die Zentralschweizer Kantone und die beiden Appenzell. Dies geht aus dem Kantonalen Wettbewerbsindikator 2013 von UBS hervor.

Zürich/Basel, 7. März 2013 – UBS CIO Wealth Management Research publiziert zum zweiten Mal den jährlichen Kantonalen Wettbewerbsindikator (KWI). Mit einer zehndimensionalen Analyse wird dabei das relative Potenzial der Kantone, ihre Wirtschaftsleistung nachhaltig zu steigern, ermittelt.

Der KWI 2013 zeigt, dass der Kanton Zug über das höchste relative langfristige Wachstumspotenzial aller Schweizer Kantone verfügt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Zentralschweizer Kanton vom dritten auf den ersten Platz aufgestiegen. Die weiteren Podestplätze besetzen die Erst- und Zweitplatzierten des Vorjahres Zürich und Basel-Stadt. Dahinter folgen die Kantone Aargau, Luzern, Baselland und Nidwalden. Schwyz und Waadt weisen neu ebenfalls eine hohe relative Wettbewerbsfähigkeit auf. Im dichten Mittelfeld fällt die klare Verbesserung von Appenzell Ausserrhoden auf. Auf den letzten vier Plätzen der Rangliste stehen weiterhin die Kantone Jura, Uri, Wallis und Graubünden, wobei Uri und Jura die Plätze getauscht haben.

Steuerwettbewerb als Treiber
Im Vergleich zum Vorjahr gehen die Zentralschweizer Kantone sowie die beiden Appenzell als Gewinner hervor. Als Hauptakteure im Steuerwettbewerb der letzen Jahre vermochten sie die Abgabenlast für Unternehmen stark zu reduzieren. Die Voraussetzung für eine solche Steuerpolitik sind gesunde öffentliche Finanzen gepaart mit geringen Altlasten; die Zentralschweizer Kantone und die beiden Appenzell weisen die tiefsten Verschuldungsquoten auf. Ihre Steuerpolitik hat sowohl die Wachstumsdynamik bei Unternehmen angetrieben als auch die Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitnehmenden begünstigt.

Kantonaler Wettbewerbsindikator (KWI) 2013

Kantonaler Wettbewerbsindikator (KWI) 2013

Quelle: UBS

Interpretation des KWI
Der Kantonale Wettbewerbsindikator (KWI) von UBS vergleicht die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Kantone untereinander. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Kantons beschreibt dabei sein Potenzial für eine nachhaltige Steigerung seiner Wirtschaftsleistung. Der KWI zeigt die relative wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Kantone in Form einer Rangordnung auf: Je höher der KWI-Wert eines Kantons, desto wettbewerbsfähiger ist er relativ zu den anderen. Kantone mit tiefen KWI-Werten haben somit nicht zwangsläufig ein tiefes absolutes Wachstumspotenzial; sie haben bloss relativ zu den anderen Kantonen unterdurchschnittliche Wachstumschancen. Da die Schweiz bei verschiedenen renommierten Studien zu den wettbewerbsfähigsten Ländern weltweit gehört, sind auch Kantone mit einem tiefen KWI-Wert international gesehen durchaus wettbewerbsfähig.

Die Unterschiede unter den Kantonen sind teilweise gering. Bei der Interpretation des KWI sind individuelle, das Wachstumspotenzial einschränkende Voraussetzungen, wie geografische und historische Gegebenheiten, zu berücksichtigen. Auch ist der KWI kein Indikator für die Wohnattraktivität, da er sich ausschliesslich auf das wirtschaftliche Wachstumspotenzial eines Kantons konzentriert.

Die zehn Säulen der Wettbewerbsfähigkeit
Aufgrund der Bewertung in den einzelnen Säulen wird für jeden Kanton ein zehndimensionales Stärken-Schwächen-Profil erstellt. Diese mehrdimensionale Betrachtung der kantonalen Volkswirtschaften bietet  ein flexibles Basiswerkzeug für verschiedene Fragestellungen bei regionalen strategischen Entscheidungen. Als Beispiel wird das Profil von Zug, dem Kanton mit der höchsten Wettbewerbsfähigkeit, kurz erläutert:

Die zehn Säulen der Wettbewerbsfähigkeit

Die zehn Säulen der Wettbewerbsfähigkeit

Quelle: UBS

Die Profile aller Kantone sind im Bericht «Kantonaler Wettbewerbsindikator» unter folgendem Link im Internet abrufbar: www.ubs.com/kantonalerwettbewerbsindikator-de.

UBS AG


Kontakte


Elias Hafner
Ökonom CIO WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41-44-234 48 03

Dr. Matthias Holzhey
Ökonom CIO WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41-44-234 71 25

Claudio Saputelli
Leiter CIO WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41-44-234 39 08


Der Research-Bericht «Kantonaler Wettbewerbsindikator» kann unter folgendem Link im Internet abgerufen werden: www.ubs.com/kantonalerwettbewerbsindikator-de.


www.ubs.com